„Sparen an der Würde“: Blockdiek hilft kritisiert geplante Wohngeld-Kürzungen scharf

Mit Entsetzen reagiert die Initiative „Blockdiek hilft“ auf die bekanntgewordenen Sparpläne im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Während Milliarden in den Neubau fließen sollen, droht bei der direkten Unterstützung der Mieterinnen und Mieter – dem Wohngeld – der Rotstift. Für die Betroffenen vor Ort bedeutet das: Existenzangst statt sozialer Sicherheit.

 

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bei einem Gesamtetat von 8,3 Milliarden Euro soll eine Milliarde eingespart werden. Da der Neubau unantastbar bleibt, gerät das Wohngeld ins Fadenkreuz der Haushaltspolitiker. Unter dem Euphemismus einer „neuen Strukturierung“ verbirgt sich faktisch ein massiver Angriff auf jene, die ohnehin am Limit leben.

Excel-Logik gegen Lebensrealität

„Was hier als ‚zielgerichtete Ausgestaltung‘ verkauft wird, ist nichts anderes als Politik nach Kassenlage auf dem Rücken der Schwächsten“, erklärt ein Sprecher von Blockdiek hilft. „In unseren Beratungsstunden sehen wir täglich Menschen – Rentner, Alleinerziehende, Geringverdiener – für die das Wohngeld nicht irgendein ‚Zuschuss‘ ist, sondern die Brandmauer gegen die Obdachlosigkeit.“

Die Logik hinter den Kürzungen ist fatal:

  • Neubau hilft nicht sofort: Geförderter Neubau ist wichtig, entlastet aber die Menschen, die heute ihre Miete nicht mehr zahlen können, in keiner Weise.

  • Fehlende Alternativen: Der Verweis auf „günstigeren Wohnraum“ ist in der aktuellen Marktlage zynisch. Es gibt diesen Wohnraum schlicht nicht.

  • Abwärtsspirale: Wer beim Wohngeld spart, verschiebt die Kosten lediglich in die Sozialsysteme und riskiert den Verlust von Heimat und Würde.

Armut lässt sich nicht wegorganisieren

Die Initiative warnt davor, Wohnen als reine Renditemaschine oder Haushaltsposten zu betrachten. Während Spekulation und explodierende Bodenpreise unangetastet bleiben, wird bei denen gekürzt, die keine Lobby haben.

„Es scheint, als sei die politische Innovation des Jahres, dass Armut sich eben ‚besser organisieren‘ müsse“, so die Initiative weiter. „Doch Obdachlosigkeit ist für einen Staat langfristig teurer als jede Mietbeihilfe – menschlich ist dieser Kurs ohnehin ein Offenbarungseid. Ein Staat, der beim Wohnen spart, spart an der Sicherheit und dem Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

Forderungen an die Politik

Blockdiek hilft fordert die Bundesregierung und die Verantwortlichen im Bauministerium auf, von den geplanten Kürzungen beim Wohngeld Abstand zu nehmen. Stattdessen müssen die Ursachen der Wohnungsnot – Bodenwertsteigerungen und Leerstand – konsequent angegangen werden. Eine „sozial ausgewogene Konsolidierung“ darf nicht bedeuten, dass Menschen mit wenig Geld beweisen müssen, dass es auch mit noch weniger geht.


Über Blockdiek hilft: Die Initiative Blockdiek hilft engagiert sich seit Jahren für soziale Gerechtigkeit, Nachbarschaftshilfe und die Unterstützung von Menschen in prekären Lebenslagen im Bremer Osten.

Stellungnahme zum Entlastungspaket

Als Initiative „Blockdiek hilft“ begrüßen wir grundsätzlich jede politische Maßnahme, die darauf abzielt, Bürgerinnen und Bürger in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten zu entlasten. Angesichts der aktuellen Preisentwicklungen – insbesondere bei Energie, Lebensmitteln und Mieten – ist staatliches Handeln dringend notwendig und längst überfällig.

 

Gleichzeitig müssen wir jedoch klar feststellen, dass das aktuelle Entlastungspaket viele der Menschen, mit denen wir täglich arbeiten, nur unzureichend erreicht. Insbesondere Geringverdiener, Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen profitieren oft kaum oder gar nicht von den vorgesehenen Maßnahmen.

 

Viele Entlastungen setzen voraus, dass ein gewisses Einkommen vorhanden ist oder dass Steuererleichterungen greifen. Doch genau hier liegt das Problem: Wer ohnehin nur wenig verdient oder gar keine Einkommensteuer zahlt, spürt diese Maßnahmen kaum im eigenen Portemonnaie. Einmalzahlungen oder pauschale Zuschüsse verpuffen zudem schnell angesichts dauerhaft hoher Kosten.

 

Hinzu kommt, dass Geringverdienende häufig nicht von sogenannten Inflationsprämien profitieren. Diese werden in der Regel freiwillig von Arbeitgebern gezahlt – vor allem in wirtschaftlich starken Unternehmen oder tarifgebundenen Branchen. Viele Menschen in niedrig bezahlten oder unsicheren Arbeitsverhältnissen gehen hingegen leer aus. Damit verstärkt sich die ohnehin bestehende Ungleichheit weiter.

 

Aus unserer täglichen Praxis wissen wir, dass die finanzielle Belastung für viele Haushalte existenzbedrohend ist. Menschen müssen zunehmend zwischen grundlegenden Bedürfnissen abwägen – etwa zwischen ausreichender Ernährung und der Begleichung von Stromrechnungen. In solchen Situationen reichen kurzfristige oder ungenaue Entlastungsmaßnahmen nicht aus.

 

Wir fordern daher gezieltere und nachhaltigere Unterstützung für die am stärksten betroffenen Gruppen. Dazu gehören unter anderem direkte finanzielle Hilfen unabhängig von Steuerpflicht, eine stärkere Anpassung von Sozialleistungen an die realen Lebenshaltungskosten sowie strukturelle Maßnahmen zur Senkung von Energie- und Mietkosten.

Darüber hinaus fordern wir von den städtischen Wohnungsbauunternehmen, die nächsten zwei Mieterhöhungen auszusetzen. Gerade in Stadtteilen wie Bremen-Osterholz hat sich die Lebensqualität durch eine zunehmend schlechtere Nahversorgung spürbar verschlechtert. Steigende Mieten bei gleichzeitig sinkender Versorgungsqualität sind für viele Bewohnerinnen und Bewohner nicht länger hinnehmbar.

 

Von der Bundesregierung erwarten wir zudem eine Rückerstattung der sogenannten Übergewinne aus Steuern und Abgaben an die Bürgerinnen und Bürger. Es ist aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt, dass der Staat in Krisenzeiten Mehreinnahmen erzielt, während viele Haushalte gleichzeitig massiv unter steigenden Kosten leiden. Diese Mittel müssen gezielt dorthin zurückfließen, wo die Belastung am größten ist.

 

Ein Entlastungspaket kann nur dann seinem Namen gerecht werden, wenn es diejenigen tatsächlich erreicht, die die Entlastung am dringendsten benötigen. Aus unserer Sicht besteht hier weiterhin erheblicher Nachbesserungsbedarf.

„Blockdiek hilft“ wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, die Stimmen derjenigen hörbar zu machen, die im politischen Diskurs allzu oft übersehen werden.

Altkleidercontainer: Das Problem einfach woanders hinschieben hilft niemandem

Foto: Pixabay
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Ein Gastbeitrag von Jürgen Voigt zur Debatte um die Container in Osterholz
Seit Jahren kämpfen Anwohnerinnen und Anwohner in der Grindelwaldstraße gegen zwei Altkleidercontainer direkt am Eingang, die regelmäßig überquellen und das Straßenbild verschandeln. Die Frustration ist verständlich. Niemand möchte jeden Tag Müllberge vor der Haustür sehen – erst recht nicht, wenn sie andere zur Nachahmung einladen. Doch die Forderung, die Container einfach an einen „weniger auffälligen“ Standort innerhalb derselben Straße zu versetzen, birgt ein grundsätzliches Problem: Sie löst nichts, sondern verlagert das Übel nur. Das ist klassisches St.-Florians-Prinzip. Das eigene Wohnumfeld soll verschont bleiben – auf Kosten anderer Nachbarn, die dann mit denselben überquellenden Containern, herumliegenden Tüten und dem „broken-windows“-Effekt leben dürfen.
In Bremen ist das kein lokales Einzelfallproblem mehr. Viele Stadtteile kämpfen mit denselben Bildern: überfüllte Altkleidercontainer, wilde Ablagerungen daneben, unregelmäßige Leerungen. Die Insolvenz großer Sammelfirmen wie Soex, der Einbruch der Preise für Alttextilien und die wachsende Menge an Fast-Fashion-Abfall mit hohen Störstoffanteilen haben das System an seine Grenzen gebracht. Die EU-Getrenntsammelpflicht seit 2025 hat die Lage zusätzlich verschärft. Die Bremer Stadtreinigung hat bereits Dutzende Container abgebaut, weil sie nicht mehr zuverlässig geleert werden konnten – und trotzdem quellen die verbliebenen oft über.
Wer jetzt nur fordert, die unansehnlichen Behälter aus dem eigenen Blickfeld zu schaffen, ignoriert die eigentliche Ursache. Das Problem liegt nicht primär am Standort, sondern an einem kaputten Sammel- und Verwertungssystem. Wenn wir die Container nur um ein paar Meter oder in die nächste Ecke schieben, wird sich das Chaos dort in kürzester Zeit genauso einstellen. Und die Nachbarn von nebenan werden dann genau dasselbe Recht auf Beschwerde haben.Eine ehrliche Debatte muss deshalb weiter gehen als die Frage „bei wem steht es am wenigsten im Weg?“. Wir brauchen:
  • Zuverlässige, häufigere Leerungen durch leistungsfähige Partner,
  • Bessere Aufklärung, was wirklich in die Container gehört (und was nicht),
  • Alternative Sammelangebote wie temporäre Sammelaktionen oder Bringhöfe,
  • Und langfristig eine ehrliche Debatte darüber, wie wir mit der Flut an billiger, kurzlebiger Kleidung umgehen wollen.
Die Nachbarschaftsinitiative in Osterholz hat völlig recht, wenn sie auf die jahrelange Ignoranz der zuständigen Stellen hinweist. Beirat, GEWOBA und Stadtreinigung dürfen nicht einfach „totstellen“. Aber der Weg nach vorne sollte nicht darin bestehen, das Problem nur geschickter zu verstecken. Das wäre keine Lösung – das wäre nur ein Aufschub auf Kosten anderer.Statt St. Florian zu spielen, sollten wir gemeinsam Druck machen, damit das System endlich funktioniert. Denn solange die Wurzel des Übels nicht angepackt wird, wird es in Bremen weiterhin Straßen geben, vor denen es aussieht wie auf den bekannten Fotos – nur eben nicht mehr vor unserer eigenen.

Ostern im Dorf Osterholz

Im Frühling des Jahres 1182 lag das Land östlich von Bremen noch wie ein dunkles, ungezähmtes Moor unter dem Himmel. Die ersten fünfzehn holländischen Siedler – freie Höfner aus dem fernen Holland – waren im Herbst zuvor mit dem Segen des Erzbischofs gekommen. Sie hatten Verträge unterschrieben, Gräben gezogen und ihre Höfe auf künstlichen Wurten errichtet, um dem Schlamm und den Hochwassern der Weser zu trotzen. Jeder Hof umfasste gut vierzig Hektar feuchtes Land, das sie mit Spaten, Ochsen und unerschütterlichem Willen urbar machten. Das Gebiet hieß bereits Osterholt – „Holz im Osten“ –, weil dort, wo der Wald begann, Erlen, Eichen und Birken dicht an dicht standen, als wollten sie die neuen Ankömmlinge willkommen heißen oder warnen.

 

Unter ihnen war der junge Willem van der Meer, ein breitschultriger Mann mit Händen, die schon mehr Gräben als Brotlaibe geformt hatten. Seine Frau Griet hatte in der Heimat zwei kleine Töchter geboren; hier im neuen Land erwartete sie das dritte Kind. Ihre Nachbarn waren die Familien aus Overnigelant und Rockwinkil, allesamt Bauern, die das Moor kannten, aber nicht dieses hier. Die Winter waren hart gewesen: Nebel, der tagelang nicht wich, Wölfe, die sich bis an die Wurten wagten, und das ständige Sinken der Füße im Morast. Viele zweifelten schon, ob Gott sie wirklich gesandt hatte.

 

Doch nun war Ostern. Der März hatte die ersten warmen Tage gebracht, und das Moor duftete nach frischem Torf und aufkeimendem Gras. Am Gründonnerstag versammelten sich die Siedler auf der höchsten Wurt, wo sie aus rohen Eichenstämmen eine kleine Kapelle gezimmert hatten – nicht mehr als ein Dach auf Pfählen, darunter ein Altar aus einem umgestürzten Baumstamm. Ein wandernder Priester aus Bremen war gekommen, ein schmaler Mann namens Bruder Ludger, der die Messe in lateinischer Sprache hielt und sie dann in die holprige niederdeutsche Sprache übersetzte, die die Siedler verstanden. „Christus ist auferstanden“, rief er, und seine Stimme hallte über das flache Land. „Wie dieses Moor, das wir dem Wasser entreißen, so ersteht das Leben aus dem Tod.“

 

Die Frauen hatten Eier gesammelt – nicht bunt gefärbt, wie man es später tat, sondern einfach gekocht in der Asche des Feuers und mit Kräutern aus dem Wald geschmückt. Griet hatte aus den letzten Vorräten ein paar Handvoll Roggenmehl zu flachen Broten gebacken und sie mit Salz und wilden Zwiebeln gewürzt. Die Männer schlachteten ein junges Schaf, das sie den Winter über durchgebracht hatten. Der Rauch des Feuers stieg kerzengerade in den klaren Himmel, und zum ersten Mal seit Monaten lachten die Kinder.

 

Während der Messe geschah etwas, das später in den Familien als „das Wunder von Osterholz“ weitererzählt wurde. Griet spürte plötzlich die Wehen. Sie wollte nicht stören, doch das Kind kam schnell. Die Frauen führten sie hinter die Kapelle, in den Schatten der ersten jungen Birken. Dort, zwischen den Wurzeln des Osterholzes, gebar sie einen Jungen. Er schrie kräftig, als die Sonne genau in diesem Augenblick durch die Wolken brach und das Moor in goldenes Licht tauchte. Die Männer verstummten. Bruder Ludger trat hinzu, taufte das Kind noch am selben Tag mit Wasser aus einem der frisch gegrabenen Gräben und nannte es Johannes – nach dem Täufer, der im Moor gepredigt hatte.

„Seht“, sagte er leise zu Willem, „das Osterholz hat euch ein Geschenk gemacht. Aus dem Osten kommt das Licht, aus dem Moor das neue Leben.“

 

An diesem Abend saßen die Siedler lange um das Feuer. Sie erzählten von der alten Heimat, von Deichen, die sie schon einmal gebaut hatten, und von der Hoffnung, dass dieses Land ihnen gehören würde. Die Kinder rollten die hartgekochten Eier über den Boden der Wurt und lachten, wenn eines zerbrach – ein einfaches Spiel, das später zum Osterbrauch werden sollte. Die Wölfe blieben in dieser Nacht fern. Der Wind trug nur den Duft von feuchter Erde und frischem Grün heran.

 

Von da an galt das Osterfest in Osterholz als der wahre Beginn ihrer Siedlung. Jedes Jahr, wenn der Frühling kam, versammelten sich die Nachfahren der ersten Hüfner an der alten Wurt. Sie erinnerten sich an Willem und Griet, an den Jungen, der im Schatten der Birken geboren wurde, und an das Versprechen, das das Moor ihnen gegeben hatte: dass aus harter Arbeit und Glauben etwas Neues erstehen kann – genau wie Christus aus dem Grab.

 

So könnte es gewesen sein, im Bremer Dorf Osterholz, in den Zeiten der ersten Siedler. Ein kleines Licht in der Weite des Moores, das bis heute leuchtet.

Ricardo Pietreczko gewinnt Dart Cup

Ricardo Pietreczko, Luke Woodhouse, Scott Williams und Max Hopp (v.l.n.r.)
Ricardo Pietreczko, Luke Woodhouse, Scott Williams und Max Hopp (v.l.n.r.)

Am vergangenen Wochenende wurde bereits der siebte Weserpark Darts Cup ausgetragen und bot Besuchenden eine beeindruckende Vielfalt des Dartsports. Egal, ob man den Profis beim Werfen über die Schulter schauen oder selbst sein Geschick im Zielen und Werfen unter Beweis stellen wollte – in Bremens erster Shopping-Adresse war beides möglich. Das Event wurde von dem deutschen Moderator Patrick Exner moderiert.

 

Der Auftakt des Turniers erfolgte am Freitag, dem 16. Januar, um 11 Uhr im Lichthof vor P&C. Rund 24 Teilnehmende kämpften beim Darts-Cup um Sportförderpreise im Gesamtwert von über 4.000 Euro. Lokalmatador Andree Welge zeigte auch in diesem Jahr seine präzisen Wurffähigkeiten, musste sich jedoch letztlich in einem spannenden Finale, Ricardo Pietreczko geschlagen geben. Bei den Damen sicherte sich Ina Thöle den Sieg in einem faszinierenden

Finale gegen Lisa Zollikofer. Am Samstag hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, selbst gegen

internationale Profis anzutreten. Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Max Hoop, bekannt als „Maximiser“. Max Hopp gehört seit Jahren zur deutschen Spitze im Darts und überzeugt durch seine internationale Turniererfahrung. Mit seinem engagierten Auftreten hat er maßgeblich dazu beigetragen, den Dartsport in Deutschland populärer zu machen. Ergänzt wurde das Line-up durch die PDC-Profis Luke Woodhouse („Woody“) und Scott Williams („Shaggy“), die eindrucksvoll zeigten, wie man mit Präzision, einer ruhigen Hand und scharfem Blick die Dartscheibe trifft. Den krönenden Abschluss des Events bildete eine exklusive Autogrammstunde mit allen anwesenden Profis und sorgte für bleibende Erinnerungen bei den Teilnehmenden und Zuschauenden.

 

Silvesterbuffet last Minute

Silvester steht vor der Tür, die Kasse ist leer und du hast versprochen, dich um das Essen zu kümmern? Keine Panik. Ein beeindruckendes Buffet muss nicht die Welt kosten und auch nicht Tage an Vorbereitung fressen. Mit ein paar cleveren Kniffen und günstigen Grundnahrungsmitteln zauberst du eine Auswahl, bei der keiner merkt, dass du erst am Silvestermorgen einkaufen warst.

 

Hier ist der Schlachtplan für dein Budget-Buffet:

1. Der Sattmacher: Die „Pimp my Hummus“ Station

Kichererbsen aus der Dose sind spottbillig. Kauf drei Dosen, püriere sie mit etwas Öl, Knoblauch und Zitrone.

  • Der Trick: Streiche den Hummus auf flache Teller und mache mit dem Löffel Kuhlen hinein. Fülle diese mit günstigen Toppings: Einmal Paprikapulver, einmal Olivenöl mit getrockneten Kräutern, einmal ein paar übrig gebliebene Kichererbsen.

  • Dazu: Günstiges Baguette vom Discounter, das du kurz im Ofen aufknusperst.

2. Der Star: „Pizzaschnecken-Turm“

Vergiss teures Catering. Kauf fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal (Eigenmarke).

  • Füllung: Tomatenmark, Kräuter der Provence und der günstigste Reibekäse. Rollen, schneiden, backen.

  • Optik-Hack: Staple die Schnecken zu einer Pyramide. Das sieht nach „geplantem Party-Food“ aus und jeder liebt Pizza.

3. Die Edle: „Gefüllte Eier 2.0“

Eier sind eine der günstigsten Proteinquellen. Hart kochen, halbieren, Eigelb mit etwas Mayo, Senf und Salz mischen und zurück in das Ei spritzen.

  • Budget-Upgrade: Streue etwas Schnittlauch oder Paprikapulver drüber. Das wirkt retro-schick und kostet fast nichts.

4. Der Crunch: Mediterraner Nudelsalat

Vergiss Mayo-Schlachten. Nimm Penne (Eigenmarke), mische sie mit einem Dressing aus Essig, Öl und einem Glas billigem Pesto oder getrockneten Tomaten.

  • Frische-Kick: Eine Handvoll Rucola oder gefrorene Erbsen unterheben. Sättigt extrem viele Leute für unter 5 Euro.

5. Das Dessert: Schicht-Glück im Glas

Kauf eine große Packung TK-Beeren, einen Becher Quark und günstige Butterkekse.

  • Schichten: Kekse zerbröseln (unten), Quark mit etwas Zucker (mitte), Beeren oben drauf. Wenn du es in kleinen Gläsern (oder sogar Schnapsgläsern) servierst, sieht es aus wie vom Konditor.


Drei goldene Regeln für dein Last-Minute-Buffet:

  1. Höhe schlägt Breite: Benutze Etageren oder stelle umgedrehte Schüsseln unter die Tischdecke, um verschiedene Ebenen zu schaffen. Das macht optisch richtig was her!

  2. Licht rettet alles: Ein paar günstige Teelichter zwischen den Tellern kaschieren, dass es „nur“ einfaches Essen ist.

  3. Namensschilder: Schreib mit einem Marker kleine Zettel (z.B. „Hausgemachte Pesto-Penne“). Sobald ein Gericht einen Namen hat, wirkt es wertiger.

Guten Rutsch und viel Spaß beim Feiern – dein Geldbeutel wird es dir danken!

Wie ich den Feuerwerksverkaufsstart 2024 erlebte

Achtung: Dieses Bild ist KI generiert
Achtung: Dieses Bild ist KI generiert

Es ist ein nebliger Samstagmorgen, der 28. Dezember 2024. Eigentlich die Zeit, in der sich die meisten Menschen nach den Weihnachtsfeiertagen noch einmal im Bett umdrehen. Doch wer an diesem Morgen in Schevemoor unterwegs war, rieb sich ungläubig die Augen: Was sich vor den örtlichen Filialen von Lidl und Aldi abspielte, glich eher dem Verkaufsstart eines neuen iPhones oder einem Rockkonzert als einem gewöhnlichen Wocheneinkauf.

Das Warten in der Dunkelheit

Der Wahnsinn begann lange vor dem ersten Tageslicht. Bereits um 4:30 Uhr morgens – volle zweieinhalb Stunden vor Ladenöffnung – bot sich auf dem Parkplatz des Lidl-Marktes im Schevemoor ein bizarres Bild. Gut 20 Autos standen bereits in Reih und Glied. Die Insassen wohl Feuerwerks-Enthusiasten, die nichts dem Zufall überlassen wollten. Man harrte bei einstelligen Temperaturen in den Wagen aus, den Blick fest auf die noch dunklen Automatik-Türen gerichtet.

Doch das war nur der Vorgeschmack. Ein paar Straßen weiter, beim Aldi im Schevemoor, spitze sich die Lage gegen 6:55 Uhr dramatisch zu. Fünf Minuten vor der Öffnung belagerte eine Traube von rund 50 Menschen den Eingang. Die Stimmung? Eine Mischung aus nervöser Vorfreude und der festen Entschlossenheit, die begehrten Verbundbatterien und Raketensortimente als Erster zu ergattern. Zugegeben in Osterholz ist es nicht ganz so eskaliert we in anderen Orten.

„So etwas habe ich noch nie erlebt“

Augenzeugen berichten in diversen Medien von Szenen, die man sonst nur aus Katastrophenfilmen oder den USA vom „Black Friday“ kennt. Sobald sich die Türen öffneten, gab es kein Halten mehr. Der Fokus lag nicht auf Obst oder Gemüse, sondern auf den Gitterboxen im hinteren Teil der Läden.

 

Innerhalb weniger Minuten füllten sich die Einkaufswagen mit Pyrotechnik im Wert von mehreren hundert Euro. „Ich bin seit Jahren dabei, aber so einen Ansturm habe ich noch nie erlebt“, kommentierte ein sichtlich beeindruckter Anwohner das Geschehen. Die Discounter-Mitarbeiter kamen kaum hinterher, die Bestände aus dem Lager aufzufüllen – falls überhaupt noch etwas da war.

Warum dieser Hype?

Der massive Ansturm im Jahr 2024 lässt sich durch mehrere Faktoren erklären:

  • Der Kalender-Effekt: Da der 29. Dezember auf einen Sonntag fiel, startete der Verkauf dieses Jahr bereits am 28. Dezember. Das verlängerte Zeitfenster schien die Kauflust eher zu befeuern als zu entzerren.

  • Social-Media-Hype: Plattformen wie YouTube und TikTok sind voll von „Prospekt-Checks“ und „Kaufempfehlungen“. Viele Kunden stürmen die Läden mit einer digitalen Einkaufsliste auf dem Smartphone, um genau die Batterien zu bekommen, die in den sozialen Medien als „Preis-Leistungs-Sieger“ gefeiert werden.

  • Tradition vs. Verbotsdebatte: Je mehr über Böllerverbote diskutiert wird, desto größer scheint der Drang vieler Menschen zu sein, ihr Recht auf das private Feuerwerk noch einmal voll auszuschöpfen.

Ein Fazit der Extreme

Der Verkaufsstart 2024 im Schevemoor zeigt deutlich: Die Faszination für Licht und Knall ist ungebrochen – auch wenn der Weg dorthin über schlaflose Nächte auf Parkplätzen und Ellbogentaktik im Kassenbereich führt. Wer an diesem Samstag erst um 9:00 Uhr zum gemütlichen Frühstückseinkauf aufbrach, blickte oft nur noch in gähnend leere Drahtkörbe. Der „Wahnsinn“ hat ein neues Level erreicht. Man darf gespannt sein, ob sich dieser Trend in diesem Jahr fortsetzt – oder ob die Vernunft irgendwann über die Sehnsucht nach der perfekten Rakete siegt.

EKZ Blockdiek: Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit

Warum das Einkaufszentrum Blockdiek trotz voller Ladenlokale seine Zukunft verspielt.

 

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass ein Einkaufszentrum erst dann ein Problem hat, wenn die Lichter flackern und die Schaufenster leer stehen. In Blockdiek ist das Gegenteil der Fall: Die Flächen sind belegt, der Betrieb läuft. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Das Zentrum verwaltet den Status Quo, statt die Zukunft zu gestalten. „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“ – dieses Urteil droht Blockdiek nicht wegen Leerstand, sondern wegen mangelnder Relevanz.

Das Paradoxon der Frequenz

Ein Einkaufszentrum atmet durch seine „Ankermieter“. Das sind die Magnete, die Menschen anziehen, die dann „nebenbei“ auch beim Bäcker, im Kiosk oder in der Apotheke kaufen. In Blockdiek jedoch klafft hier eine strategische Lücke, die immer größer wird:

  • Der fehlende zweite Pol: Ein funktionierendes Quartierszentrum dieser Größe braucht Wettbewerb und Auswahl. Der Mangel an einem zusätzlichen Vollsortimenter oder einem starken Discounter ist spürbar. Wer für den Wocheneinkauf mehr Auswahl will, fährt weg – und lässt sein Geld in anderen Stadtteilen.

  • Vertane Chancen: Dass ein Frequenzbringer wie Lager 157 nicht gewonnen werden konnte, ist mehr als nur ein verpasster Mietvertrag. Es ist ein Symptom für eine mangelnde Vision. Solche Marken ziehen junge Zielgruppen und preisbewusste Familien an – genau das Blut, das der Kreislauf in Blockdiek braucht.

Vom Versorgungszentrum zur „Beinahe-Lösung“

Momentan erfüllt das Zentrum in Blockdiek eine Grundversorgung, ja. Aber es schöpft sein Potenzial nicht aus. Es ist wie ein Motor, der nur auf zwei Zylindern läuft. Ohne einen echten Frequenzbringer, der über den täglichen Bedarf an Milch und Brötchen hinausgeht, bleibt das Zentrum eine reine Zweckstation. Die Chance, Blockdiek zu einem Zielort zu machen, an dem man gerne verweilt und stöbert, wird aktuell schlicht liegengelassen. Wobei Milchprodukte und Brot mitunter schon heute Mangelware sind. 

Der notwendige Umbau im Kopf

Ein „kompletter Umbau“ muss in Blockdiek zuerst strategisch erfolgen. Es geht nicht nur um neue Steine, sondern um ein neues Konzept für den Branchenmix:

  1. Aggressives Flächenmanagement: Es müssen gezielt Flächen für große Player geschaffen werden, auch wenn das bauliche Veränderungen erfordert.

  2. Magnet-Strategie: Ein zweiter Supermarkt oder ein großflächiger Textil-Discounter sind keine Option, sie sind eine Notwendigkeit, um den Abfluss der Kaufkraft zu stoppen.

Fazit

Blockdiek darf sich nicht darauf ausruhen, dass die Läden voll sind. Wenn die Mieterstruktur nicht mehr zu den Bedürfnissen der modernen Kunden passt, ist der schleichende Abstieg programmiert. Ein radikaler Umbau der Strategie – weg vom reinen Verwalten, hin zur Ansiedlung echter Zugpferde – ist notwendiger denn je. Ansonsten bleibt Blockdiek ein Ort, an dem man nur das Nötigste erledigt, während das Leben (und der Umsatz) woanders stattfindet.

 

Ein Fest der Begegnung am 2. Weihnachtstag

Um die großen Wünsche der Kleinen zu erfüllen, hat das Budget nicht gereicht.
Um die großen Wünsche der Kleinen zu erfüllen, hat das Budget nicht gereicht.

Während draußen die winterliche Ruhe einkehrte, herrschte im Veranstaltungsraum in Sebaldsbrück eine Atmosphäre voller Wärme, Lachen und Gemeinschaft. Die Initiative „Blockdiek hilft“ hatte unter dem bewegenden Motto „Gemeinsam statt einsam“ zum traditionellen Festtagsmahl am 2. Weihnachtstag geladen – und die Resonanz war überwältigend.

Kulinarische Genüsse für Groß und Klein

Bereits am bereits um 11:30 Uhr öffneten sich die Türen für die insgesamt 182 Gäste, die der Einladung gefolgt waren. Den Auftakt bildete ein reichhaltiges Weihnachtsbuffet, das keine Wünsche offen ließ. Von herzhaften Festtagsspeisen bis hin zu kinderfreundlichen Beilagen war für jeden Geschmack gesorgt. Das Buffet bot dabei weit mehr als nur eine Mahlzeit: Es war der Startpunkt für viele angeregte Gespräche zwischen Nachbarn und neuen Bekannten.

Gemütlichkeit bei Musik und Film

Nach dem Mittagessen ging die Feier in einen geselligen Kaffeenachmittag über. Bei einer beeindruckenden Auswahl an Torten, Kuchen und Weihnachtsgebäck sowie dampfenden Heißgetränken genossen die Gäste die festliche Stimmung. Während weihnachtliche Musik den Saal erfüllte, wurde es für die jüngsten Besucher besonders spannend: Das Dux Kino zeigte ausgewählte Filme und sorgte für begeisterte Gesichter bei den Kindern.

Der Höhepunkt: Besuch vom Weihnachtsmann

Pünktlich um 16 Uhr stieg die Spannung im Saal spürbar an, als der Weihnachtsmann persönlich die Feier besuchte. Er kam nicht mit leeren Händen: Jedes Kind wurde mit einer prall gefüllten Geschenktüte beschert. Mit einer Mischung aus süßen Leckereien, frischem Obst und einem kleinen Geschenk sorgte er für leuchtende Augen und einen unvergesslichen Abschluss des Festes.

Ein Fazit der Herzlichkeit

„Es ist schön zu sehen, wie viel Leben heute in diesem Raum steckt“, resümierten die Organisatorin. Das Ziel, Menschen am Weihnachtsfest zusammenzubringen und Einsamkeit durch gelebte Gemeinschaft zu ersetzen, wurde vollends erreicht.

Die Initiative „Blockdiek hilft“ bedankt sich herzlich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Spendern, die diesen besonderen Tag für 182 Menschen möglich gemacht haben.

Warum in die Ferne schweifen? Silvester feiern mit der Hausgemeinschaft

Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Oft planen wir Wochen im Voraus, suchen nach dem perfekten Event oder verzweifeln an der Logistik zwischen verschiedenen Freundeskreisen. Dabei liegt das größte Potenzial für einen unvergesslichen Abend meist nur eine Etage entfernt. Ein Silvesterfest im eigenen Haus ist mehr als nur eine Party – es ist eine Chance, aus Nachbarn echte Verbündete zu machen.

Die Vorteile: Kurze Wege, maximale Entspannung

  • Kein Heimweg-Stress: Der „Heimweg“ dauert nur Sekunden und führt über das Treppenhaus. Keine Suche nach Taxis, kein Warten in der Kälte.

  • Geteilte Freude (und Kosten): Wenn jeder eine Kleinigkeit beisteuert, entsteht ein Buffet, das jedes Restaurant in den Schatten stellt.

  • Sicherheit & Komfort: Man feiert in vertrauter Umgebung. Wenn die Kinder müde werden oder man selbst mal kurz durchatmen möchte, ist die eigene Wohnung direkt nebenan.

So gelingt der Abend ohne Stress

Damit die Organisation nicht in Arbeit ausartet, ist Pragmatismus das Zauberwort:

  1. Das „Potluck“-Prinzip: Niemand muss für 20 Leute kochen. Jeder bringt sein Lieblingsgericht und ein Getränk mit. Eine einfache Liste im Hausflur verhindert, dass es am Ende zehn Nudelsalate gibt.

  2. Der Ort des Geschehens: Vielleicht hat jemand ein großes Wohnzimmer, oder man nutzt – falls vorhanden – den Gemeinschaftsraum oder den Innenhof für ein gemütliches Beisammensein am Feuerkorb.

  3. Die „Open Door“-Policy: Man muss nicht den ganzen Abend aufeinanderhocken. Es reicht oft schon, sich ab 22:00 Uhr auf ein gemeinsames Glas Sekt zu treffen, um dann zusammen das Feuerwerk zu bestaunen.

Ein Zeichen für gute Nachbarschaft

In einer Zeit, in der es in Großstädten oft anonym zugeht, ist ein gemeinsames Silvesterfest ein starkes Statement. Es schafft Vertrauen, das das ganze nächste Jahr über anhält – sei es beim Blumengießen im Urlaub oder beim schnellen Ausleihen einer Packung Eier.

Lassen Sie uns das neue Jahr nicht nebeneinander, sondern miteinander begrüßen!


Mein Tipp für den ersten Schritt:

Hänge eine unverbindliche Liste im Flur auf:

"Wer hätte Lust, Silvester gemeinsam anzustoßen? Tragt euch ein, wir treffen uns am [Datum] kurz im Flur zur Absprache!"

Stillstand statt Aufbruch: Das endlose warten auf die Stadtteilfiliale

Eigentlich sollte alles moderner, bürgernäher und innovativer werden. Doch für die Menschen im Bremer Osten, insbesondere in den Ortsteilen Osterholz und Blockdiek, ist das Versprechen der Sparkasse Bremen von einer neuen „Stadtteilfiliale“ mittlerweile zu einer Geduldsprobe geworden, die an der Glaubwürdigkeit des Instituts kratzt.

 

Die Fassade der Moderne

Die Sparkasse Bremen betont gern ihr Engagement für die Quartiere. Die geplante Stadtteilfiliale in Osterholz soll mehr sein als ein Ort für Überweisungen: Ein Treffpunkt, ein Kompetenzzentrum, ein Ankerpunkt im Viertel. Doch während die Marketingabteilung blumige Bilder der Zukunft zeichnet, sieht die Realität für die Kunden vor Ort grau aus. Baustellenverzögerungen und vage Zeitpläne bestimmen das Bild.

Das gebrochene Versprechen von Blockdiek

Besonders bitter stößt den Anwohnern das Vorgehen im benachbarten Blockdiek auf. Als die dortige Filiale geschlossen wurde, gab es einen Aufschrei – verständlich, da gerade ältere Mitbürger auf die Erreichbarkeit angewiesen sind. Um die Gemüter zu beruhigen, wurde ein Versprechen abgegeben: Die Filiale in Blockdiek sollte vorübergehend wiedereröffnet werden, bis der Neubau in Osterholz bezugsfertig ist. Doch aus der „vorübergehenden Öffnung“ wurde eine Farce. Wer heute durch Blockdiek geht, blickt in leere Fenster. Von dem versprochenen Übergangsbetrieb ist nichts zu sehen. Kritiker werfen der Sparkasse vor, hier eine klassische Hinhaltetaktik anzuwenden:

  • Beruhigung durch Zusagen: Erst werden Hoffnungen geweckt, um den ersten Proteststurm abzuwettern.

  • Verschleppung durch Bürokratie: Später wird auf bauliche Mängel, Personalmangel oder technische Hürden verwiesen, die eine Wiedereröffnung plötzlich „unwirtschaftlich“ oder „unmöglich“ machen.

  • Aussitzen: Man setzt darauf, dass sich die Kunden an den Zustand gewöhnen, bis der Neubau irgendwann – in ferner Zukunft – fertig ist.

Ein herber Vertrauensverlust

Für ein Institut, das die „Nähe zum Kunden“ als Kernmarke pflegt, ist dieses Vorgehen brandgefährlich. Die Bewohner von Blockdiek fühlen sich abgehängt und für dumm verkauft. Das leere Versprechen der temporären Rückkehr wirkt rückblickend wie ein taktisches Manöver, um den Widerstand gegen die Filialschließung im Keim zu ersticken.

Während die Sparkasse Bremen in der Innenstadt und in wohlhabenderen Stadtteilen mit Prestigeprojekten glänzt, bleibt in Osterholz und Blockdiek das Gefühl zurück, Kunde zweiter Klasse zu sein. Die neue Stadtteilfiliale mag irgendwann kommen, doch das Vertrauen, das durch die Hinhaltetaktik in Blockdiek verspielt wurde, lässt sich nicht so einfach neu bauen.

Burgerliche Weihnachtszeit

Kaum waren meine Menüvorschläge online, wurde ich gefragt ob es auch etwas burgerlicher geht. Das kleine Wortspiel musste jetzt sein und es passt ja auch zu den Burger-Varianten. Nach dem ich nach Ideen gefragt wurde, habe ich mich mit Freunden die auch gerne kochen dran gemacht für Euch drei Burger zu kreieren.

 

Weihnachten und Burger? Das passt besser zusammen, als man im ersten Moment denkt! Die Kombination aus herzhaftem Fleisch, winterlichen Gewürzen und fruchtigen Komponenten wie Preiselbeeren oder Zimt-Zwiebeln ist ein echtes Highlight für die Adventszeit. Hier sind drei kreative Rezepte für deine ganz persönliche „Burger-Bescherung“.

 

1. Der „Heilige Hirsch“ (Wild-Burger)

 

Dieser Burger ist edel, kräftig und bringt den Geschmack des Waldes auf den Teller.

 

  • Das Patty: 150g Wildfleisch (Hirsch oder Reh), gewürzt mit etwas zerstoßenem Wacholder und Piment.

  • Die Sauce: Eine Creme aus Schmand, einem Klecks Meerrettich und gehackter Petersilie.

  • Das Topping:

    • Birnenspalten, die kurz in Butter und Honig karamellisiert wurden.

    • Ein großer Löffel Preiselbeerkonfitüre.

    • Frischer Feldsalat.

  • Besonderheit: Verwende ein rustikales Laugenbrötchen (Laugen-Bun), um den kräftigen Wildgeschmack aufzufangen.

2. Der „Gans-schön-lecker“ Burger

 

Die klassische Weihnachtsgans im handlichen Format. Perfekt auch zur Verwertung von Resten vom Festessen.

 

  • Die Basis: Gezupftes Gänsefleisch (Gänse-Confit) oder ein klassisches Rinder-Patty.

  • Die Sauce: Eine Reduktion aus Bratensoße (Jus) und einem Schuss Rotwein, leicht eingedickt.

  • Das Topping:

    • Apfel-Rotkohl: Klassisch zubereitet, aber gut abgetropft.

    • Zimt-Zwiebeln: Rote Zwiebelringe in der Pfanne mit etwas braunem Zucker und einer Prise Zimt dünsten.

  • Besonderheit: Ein fluffiges Brioche-Bun, das auf der Innenseite mit Gänseschmalz angeröstet wurde.

3. Der „Veggie Wintertraum“

 

Vegetarisch, aber durch die Umami-Noten unglaublich intensiv und festlich.

 

  • Das Patty: Ein großer, gegrillter Portobello-Pilz (mariniert in Balsamico und Sojasauce) oder ein Camembert im Backteig.

  • Die Sauce: Walnuss-Pesto oder eine Trüffel-Mayonnaise.

  • Das Topping:

    • Geröstete Maronen-Splitter (für den Crunch).

    • Gedünsteter Blattspinat mit einer Prise Muskatnuss.

    • Ein paar Spritzer Crema di Balsamico.

  • Besonderheit: Ein Vollkorn-Bun mit Sonnenblumenkernen passt hervorragend zu den nussigen Aromen.

Drei Tipps für den perfekten Weihnachts-Burger

 

  1. Wärme die Teller vor: Nichts ist ärgerlicher als ein Burger, der durch kalte Beilagen wie Rotkohl sofort auskühlt.

  2. Die Käsewahl: Für Weihnachten eignen sich kräftige Käsesorten wie Blue Cheese (Gorgonzola/Roquefort) oder ein würziger Bergkäse besonders gut.

  3. Das Gewürzgeheimnis: Eine winzige Prise Lebkuchengewürz im Fleischteig oder in der Mayonnaise sorgt für das ultimative „Aha-Erlebnis“.

Zu den festlichen Burgern passen Beilagen, die den winterlichen Charakter unterstreichen und ein schönes Gleichgewicht zu den herzhaften Aromen bilden.

 

Hier sind meine Top-Vorschläge für weihnachtliche Burger-Beilagen:

 

1. Die Klassiker mit Twist

 

  • Süßkartoffel-Pommes mit Zimt-Salz: Die natürliche Süße der Kartoffel harmoniert perfekt mit einer Prise Zimt im Salz.

  • Pastinaken-Sticks: Als gesündere Alternative zu Pommes. Im Ofen mit Olivenöl und Honig geröstet, werden sie wunderbar knusprig und süßlich.

  • Herzoginkartoffeln: Diese feinen Kartoffelrosetten sehen auf dem Teller besonders festlich aus und passen hervorragend zur Sauce des Gans-Burgers.

2. Winterliche Salate & Frische

 

  • Lauwarmer Rosenkohl-Salat: Die Blätter des Rosenkohls einzeln abzupfen und kurz mit Speckwürfeln und Ahornsirup in der Pfanne schwenken.

  • Feldsalat mit Walnuss-Dressing: Granatapfelkerne sorgen hier für eine weihnachtliche Optik und eine feine Säure.

  • Apfel-Sellerie-Remoulade: Ein frischer, knackiger Kontrast, besonders zum Wild-Burger oder zum frittierten Camembert.

3. Ausgefallene Dips

 

  • Trüffel-Mayonnaise: Passt perfekt zum Portobello- oder Wild-Burger.

  • Preiselbeer-Chipotle-Dip: Eine Mischung aus süßen Preiselbeeren und rauchiger Schärfe.

  • Spekulatius-Senf: Klingt gewagt, ist aber zu dunklem Fleisch (Wild oder Rind) eine echte Offenbarung.

Veganer Festtagstraum: Dein 3-Gänge-Menü für die Seele

Ein veganes Weihnachtsmenü muss weder kompliziert noch teuer sein. Lass dich überraschen, wie festlich und köstlich pflanzliche Zutaten sein können, wenn sie mit Liebe und Kreativität zubereitet werden. Dieses Menü beweist: Tierleidfreie Feiertage sind voller Geschmack und Genuss!


1. Vorspeise: Geröstete Karotten-Ingwer-Suppe mit Kokosmilch und Koriander

 

Eine wärmende, aromatische Suppe, die durch die Süße der Karotten und die leichte Schärfe des Ingwers besticht.

 

  • Zutaten: 500 g Karotten, 1 Zwiebel, 2 cm Ingwer, 400 ml Kokosmilch, 500 ml Gemüsebrühe, frischer Koriander, etwas Limettensaft.

  • Zubereitung: Karotten grob schneiden, Zwiebel würfeln. Beides mit dem geriebenen Ingwer in etwas Öl anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 15 Minuten weich köcheln lassen. Kokosmilch hinzufügen, pürieren und mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

  • Der Clou: Mit frischem Koriander bestreuen und einem kleinen Schuss veganer Crème fraîche oder gerösteten Kokoschips garnieren.


2. Hauptgang: Gefüllter Butternut-Kürbis mit Linsen & Cranberries auf cremigem Kartoffel-Pastinaken-Püree

 

Ein optisch beeindruckender Hauptgang, der satt macht und festliche Aromen vereint.

 

  • Zutaten: 1 großer Butternut-Kürbis, 150 g Belugalinsen (oder andere dunkle Linsen), 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 50 g getrocknete Cranberries, 50 g gehackte Walnüsse, frischer Thymian/Rosmarin.

  • Für das Püree: 500 g Kartoffeln, 200 g Pastinaken, 100 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafermilch), vegane Butter/Margarine.

  • Zubereitung:

    1. Kürbis: Kürbis halbieren, entkernen. Fruchtfleisch leicht einschneiden, mit Olivenöl und Salz bestreichen und ca. 30 Minuten bei 180°C backen, bis er weich ist.

    2. Füllung: Linsen kochen. Zwiebel und Knoblauch anbraten, gekochte Linsen, Cranberries, Walnüsse und gehackte Kräuter hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, etwas Sojasauce und Balsamico abschmecken.

    3. Die Füllung in die Kürbishälften geben und weitere 15-20 Minuten backen, bis alles gut durchgewärmt ist.

    4. Püree: Kartoffeln und Pastinaken schälen, würfeln, weichkochen. Abgießen, mit Pflanzenmilch und veganer Butter stampfen. Mit Salz und Muskat abschmecken.

  • Anrichten: Eine großzügige Portion Püree auf den Teller geben und eine gefüllte Kürbishälfte daraufsetzen.


3. Dessert: Spekulatius-Gläser mit Apfelmus und veganer Vanillecreme

 

Ein leichtes, aber unglaublich leckeres Schichtdessert, das ideal als süßer Abschluss ist.

 

  • Zutaten: 1 Packung veganer Spekulatius, 1 Glas Apfelmus (ungesüßt), 250 g vegane Vanillecreme (fertig im Kühlregal oder selbst aus veganem Quark, Vanillepuddingpulver und Pflanzenmilch zubereitet), Zimt.

  • Zubereitung:

    1. Spekulatius grob zerbröseln.

    2. Apfelmus nach Belieben mit etwas Zimt oder Lebkuchengewürz verfeinern.

  • Anrichten: In Gläser schichten: Zuerst eine Schicht Spekulatiusbrösel, dann Apfelmus, dann die vegane Vanillecreme. Wiederholen und mit Spekulatiusbröseln und einer Zimtstange garnieren. Lässt sich hervorragend vorbereiten.


Der Preis-Check für 4 Personen (Vegan, Discounter-Mix):

Gang Zutaten Preis ca.
Vorspeise Karotten, Zwiebel, Ingwer, Kokosmilch, Koriander, Brühe 6,00 €
Hauptgang Butternut-Kürbis, Linsen, Cranberries, Walnüsse, Kartoffeln, Pastinaken, Pflanzenmilch, Kräuter 14,00 €
Dessert Veganer Spekulatius, Apfelmus, vegane Vanillecreme 7,00 €
Gesamt Für 4 Personen 27,00 €

Herzhaft & Heimelig: Dein 3-Gänge-Weihnachtsmenü von Netto

Wer sagt, dass gutes Essen teuer sein muss? Bei Netto Marken-Discount findest du alles, um ein schmackhaftes 3-Gänge-Menü zu zaubern, das dein Budget schont und deine Liebsten glücklich macht. Wir setzen auf traditionelle Aromen und bodenständige Zutaten, die jeder mag!


1. Vorspeise: Winterlicher Rote-Bete-Salat mit Ziegenkäse und Walnüssen

 

Eine farbenfrohe und gesunde Vorspeise, die leicht ist und Lust auf mehr macht.

 

  • Netto-Zutaten: Müsliglück vorgegarte Rote Bete (vakuumverpackt), Landfein Ziegenfrischkäse-Rolle, Walnusskerne, Feldsalat oder Babyspinat, Gutes Land Apfelessig, Öl.
  • Zubereitung: Rote Bete würfeln oder in Scheiben schneiden. Feldsalat waschen. Ziegenkäse in Scheiben schneiden und kurz in einer Pfanne oder im Ofen leicht anwärmen. Walnüsse grob hacken.

  • Dressing: Aus Apfelessig, etwas Rapsöl, Salz und Pfeffer ein einfaches Dressing anrühren.

  • Anrichten: Salat auf Tellern anrichten, Rote Bete darauf verteilen, den angewärmten Ziegenkäse und Walnüsse darauf geben. Mit dem Dressing beträufeln.


2. Hauptgang: Krustenbraten mit Kräuterfüllung, Semmelknödeln und Soße

 

Ein klassischer Krustenbraten ist bei Netto oft zu einem sehr guten Preis erhältlich und macht optisch richtig was her.

 

  • Netto-Zutaten: Fleisch Lust Krustenbraten (fertig gewürzt, Kühlregal), Korn Mühle Semmelknödel (Kochbeutel), Müsliglück Apfelrotkohl (Glas), Gutes Land Bratensoße (Fertigprodukt oder Soßenbinder).

  • Zubereitung:

    1. Den Krustenbraten nach Packungsanleitung im Ofen zubereiten, bis die Kruste knusprig ist.

    2. Währenddessen die Semmelknödel im Kochbeutel zubereiten und den Rotkohl erwärmen.

    3. Tipp für die Soße: Den Bratenfond, der sich im Ofen gesammelt hat, in einen Topf geben, ggf. etwas Wasser oder Wein hinzufügen und mit Soßenbinder (oder der fertigen Bratensoße) andicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  • Anrichten: Den fertigen Braten in Scheiben schneiden, zusammen mit den Knödeln, dem Rotkohl und reichlich Soße servieren.


3. Dessert: Spekulatius-Mascarpone-Creme mit Pflaumenkompott

 

Ein schnelles und cremiges Dessert, das winterliche Aromen aufgreift.

 

  • Netto-Zutaten: Landfein Mascarpone, Müsliglück Quark (20% Fett), Müsliglück Gewürzspekulatius, Landfein Zwetschgenkompott (Glas), Zucker/Vanillezucker.

  • Zubereitung:

    1. Mascarpone mit Quark, etwas Zucker und Vanillezucker verrühren, bis es eine cremige Konsistenz hat.

    2. Spekulatius grob zerbröseln.

    3. Das Zwetschgenkompott kurz erwärmen oder direkt aus dem Glas verwenden.

  • Anrichten: In Dessertgläser schichten: Erst eine Schicht Spekulatiusbrösel, dann die Mascarpone-Creme, dann das Pflaumenkompott. Mit weiteren Bröseln dekorieren. Lässt sich gut vorbereiten!


Der Preis-Check für 4 Personen (Netto Marken-Discount):

Gang Zutaten Preis ca.
Vorspeise Rote Bete, Ziegenfrischkäse, Walnüsse, Feldsalat 7,00 €
Hauptgang Krustenbraten (ca. 1 kg), Semmelknödel, Rotkohl, Soße 13,00 €
Dessert Mascarpone, Quark, Spekulatius, Zwetschgenkompott 6,50 €
Gesamt Für 4 Personen 26,50 €

Festlicher Genuss, ganz entspannt: Dein EDEKA-Weihnachtsmenü

EDEKA steht für Vielfalt und Qualität – und das muss nicht teuer sein! Mit cleveren Einkäufen bei den Eigenmarken zauberst du ein Weihnachtsmenü, das deine Gäste begeistern wird und dich nicht in den Ruin treibt..


1. Vorspeise: Geröstete Paprika-Creme-Suppe mit Kräuter-Croûtons

 

Eine farbenfrohe und aromatische Suppe, die auch ohne teure Zutaten überzeugt.

 

  • EDEKA-Zutaten: Rote Paprika, Gemüsebrühe, Zwiebeln, etwas Sahne, frische Kräuter (z.B. Petersilie), altes Brot für Croûtons.

  • Zubereitung: Paprika vierteln, entkernen und mit etwas Olivenöl im Ofen rösten, bis die Haut Blasen wirft und dunkel wird (ca. 20 Minuten). Haut abziehen. Zwiebeln dünsten, Paprika und Brühe zugeben, kurz köcheln und pürieren. Mit Sahne verfeinern, abschmecken.

  • Der Clou: Aus altem Brot kleine Würfel schneiden, in der Pfanne knusprig rösten und mit gehackten frischen Kräutern bestreuen. Als Topping auf die Suppe geben.


 

2.Hauptgang: Hähnchenbrust-Roulade mit Cranberry-Füllung auf Süßkartoffelpüree

 

Hähnchenbrust ist eine preiswerte Alternative zu Ente, die sich wunderbar füllen lässt und festlich aussieht.

 

  • EDEKA-Zutaten: Hähnchenbrustfilets, getrocknete Cranberries, Frischkäse ("EDEKA zuhause"), Süßkartoffeln, Milch/Butter, Rotwein (günstiger Tafelwein), Geflügelfond.

  • Zubereitung:

    1. Hähnchenbrust der Länge nach aufschneiden und plattieren. Frischkäse mit gehackten Cranberries vermischen, salzen, pfeffern.

    2. Die Füllung auf die Hähnchenbrust streichen, aufrollen und mit Zahnstochern fixieren. In der Pfanne rundherum anbraten und im Ofen bei ca. 180°C fertig garen.

    3. Beilage: Süßkartoffeln schälen, würfeln, weichkochen und mit etwas Milch und Butter zu einem cremigen Püree stampfen. Mit Salz und einer Prise Muskat abschmecken.

    4. Sauce: Den Bratensatz mit Rotwein ablöschen, etwas Fond zugeben und reduzieren lassen. Eventuell mit etwas Speisestärke binden.


3. Dessert: Zimtstern-Panna Cotta mit Glühweinkirschen

 

Ein italienischer Klassiker trifft auf Weihnachtszeit.

 

  • EDEKA-Zutaten: Sahne, Zucker, Gelatine (oder Fertig-Panna Cotta), Zimtsterne, Schattenmorellen (Glas), günstiger Rotwein, Gewürznelken, Zimtstange.

  • Zubereitung:

    1. Panna Cotta nach Packungsanleitung zubereiten und in kleine Gläser füllen. Kaltstellen.

    2. Kirschen mit etwas Rotwein, einer Zimtstange und ein paar Nelken erwärmen, nicht kochen.

    3. Kurz vor dem Servieren die abgekühlten Glühweinkirschen über die Panna Cotta geben. Mit einem kleinen Zimtstern dekorieren.


Der Preis-Check für 4 Personen (EDEKA):

Gang Zutaten Preis ca.
Vorspeise Paprika, Brühe, Sahne, Zwiebeln, frische Kräuter 6,50 €
Hauptgang Hähnchenbrust (2 Pkg.), Cranberries, Frischkäse, Süßkartoffeln, Rotwein 16,00 €
Dessert Sahne, Zucker, Gelatine (oder Fertig-Panna Cotta), Kirschen, Zimtsterne 7,00 €
Gesamt Für 4 Personen 29,50 €

Weihnachts-Chic zum kleinen Preis: Dein 3-Gänge-Menü von REWE

Wer sagt, dass man für ein Festtagsessen ein Vermögen ausgeben muss? Mit den richtigen Griffen ins REWE-Regal zauberst du ein Menü, das nach Gourmet-Küche aussieht, aber dein Budget schont.


1. Vorspeise: Cremiges Maronensüppchen mit Trüffelöl-Finish

 

Eine Suppe ist der perfekte, kostengünstige Einstieg, der durch ein besonderes Topping sofort "Luxus" ausstrahlt.

  • REWE-Zutaten: REWE Beste Wahl Maronen (vorgegart), Gemüsebrühe, Zwiebeln, Sahne, ein Fläschchen REWE Feine Welt Trüffelöl.

  • Zubereitung: Zwiebeln würfeln und in Butter glasig dünsten. Maronen kurz mit anbraten, mit Brühe ablöschen und 15 Minuten köcheln. Pürieren, Sahne unterrühren und mit Salz/Pfeffer abschmecken.

  • Das Highlight: Erst kurz vor dem Servieren ein paar Tropfen des Trüffelöls über die Suppe geben. Das Öl kostet zwar ein paar Euro, hält aber ewig und wertet jedes einfache Gericht massiv auf.


2. Hauptgang: Zarte Entenbrust auf Apfel-Rotkohl & Kartoffelklößen

 

Statt einer ganzen Ente nehmen wir Entenbrustfilets – das spart Zeit und ist im Verhältnis oft günstiger, da kein Verschnitt entsteht.

  • REWE-Zutaten: REWE Beste Wahl Entenbrustfilets (TK), REWE Beste Wahl Apfel-Rotkohl (Glas), REWE Beste Wahl Kartoffelklöße (Kochbeutel oder Teig), REWE Feine Welt Orangensauce (oder dunkle Basis-Sauce).

  • Zubereitung:

    1. Die Haut der Entenbrust rautenförmig einschneiden. Auf der Hautseite ohne Fett in die kalte Pfanne legen, dann erhitzen und kross braten. Wenden und im Ofen bei ca. 160°C fertig garen.

    2. Die Klöße nach Anleitung in Salzwasser ziehen lassen.

    3. Den Rotkohl im Topf erwärmen. Tipp: Verfeinere ihn mit einem Löffel Preiselbeeren aus dem Glas.

    4. Die Sauce kurz aufkochen und über das aufgeschnittene Fleisch geben.


3. Dessert: Weißes Schoko-Mousse mit Spekulatius-Crunch

 

Ein edles Dessert, das durch die "Feine Welt" Komponenten wie vom Konditor wirkt.

  • REWE-Zutaten: REWE Feine Welt Weiße Schokolade (oder Mousse-Pulver), Sahne, Gewürzspekulatius, TK-Himbeeren.

  • Zubereitung: Weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und unter geschlagene Sahne heben (oder die fertige Mousse nach Packungsanleitung nutzen).

  • Anrichten: Spekulatius grob zerbröseln und als Boden in Gläser füllen. Die Mousse darauf geben. Die Himbeeren kurz mit etwas Zucker im Topf erwärmen und als fruchtige Sauce über das Dessert träufeln.


Der Preis-Check für 4 Personen (REWE):

Gang Zutaten Preis ca.
Vorspeise Maronen, Sahne, Zwiebeln, Trüffelöl 8,50 €
Hauptgang Entenbrust (2 Pkg.), Rotkohl, Klöße, Sauce 18,00 €
Dessert Weiße Schokolade, Sahne, Spekulatius, Beeren 6,00 €
Gesamt Für 4 Personen 32,50 €

Ein wichtiges Zeichen zu Weihnachten

Weihnachten gilt als das Fest der Familie – doch für viele Menschen bedeutet die besinnliche Zeit auch eine Konfrontation mit der Einsamkeit. Die Initiative „Blockdiek hilft“ setzt hier ein wichtiges Zeichen und lädt an allen drei Feiertagen zu einem offenen Weihnachtsprogramm ein. In gemütlicher Atmosphäre sind Nachbarn, Freunde und Alleinstehende herzlich willkommen, die Feiertage in Gemeinschaft zu verbringen.

Ein volles Programm für Herz und Magen

Die Initiative hat für jeden der drei Tage ein besonderes Angebot vorbereitet, um gemeinsam Zeit zu verbringen:

  • Heiligabend (24.12.2025): Den Auftakt macht eine gemütliche Kaffeetafel. Ab dem Nachmittag gibt es die Gelegenheit, bei Gebäck und heißen Getränken in festlicher Runde zusammenzukommen und das Warten auf das Christkind gemeinsam zu verkürzen.

  • 1. Weihnachtstag (25.12.2025): Der erste Feiertag steht ganz im Zeichen der Kulinarik. Die Initiative lädt zu einem offenen Festmahl ein. Nach dem festlichen Essen wird die Runde beim anschließenden Kaffeetrinken fortgesetzt – Zeit für gute Gespräche inklusive.

  • 2. Weihnachtstag (26.12.2025): Zum Abschluss der Feiertage wartet ein ausgiebiger Brunch auf die Gäste. In entspannter Runde kann hier das Weihnachtsfest gemeinsam ausklingen.

Ein „Glücksfall“ für den Stadtteil

Lange Zeit war unsicher, ob die Feierlichkeiten in diesem Rahmen stattfinden können, da die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten eine Herausforderung darstellte. Umso größer ist nun die Freude bei den Organisatoren.

„Es ist ein absoluter Glücksfall, dass es uns gelungen ist, einen passenden Veranstaltungsraum zu finden“, betont Ilka Dreesen von der Initiative.

Gerade in einem Stadtteil wie Blockdiek ist der Bedarf an niederschwelligen Angeboten groß. Die offenen Weihnachtsfeiern bieten nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern vor allem soziale Wärme und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Kabel Blackout

Seit dem Wochenende kämpfen Bewohner des Bremer Stadtteils Osterholz mit erheblichen Störungen im Kabelnetz. Besonders Kunden von Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) berichten von Ausfällen bei Internet, Festnetztelefonie und TV-Signal. Die Störung beeinträchtigt den Alltag in diesem dicht besiedelten Stadtteil erheblich, in dem viele auf stabile Verbindungen für Homeoffice, Online-Lernen oder Unterhaltung angewiesen sind.Umfang und Symptome der StörungIn Osterholz klagen Nutzer über vollständige Verbindungsabbrüche. „Kein Internet, kein TV – weder Sky noch ARD funktionieren“, beschreibt ein Anwohner die Lage. Plattformen wie gibteseinestorung.de und alleStörungen.de verzeichnen seit Samstagabend einen Anstieg der Störungsmeldungen aus dem Postleitzahlenbereich 28325, der Osterholz umfasst. Die Internetgeschwindigkeit fällt teilweise auf unter 1 Mbit/s, weit entfernt von den üblichen 100 Mbit/s oder mehr. Mobilfunk- und DSL-Verbindungen scheinen hingegen weitgehend stabil.Mögliche UrsachenVodafone bestätigt eine „regionale Störung“ im Bremer Netz, ohne genaue Details zur Ursache zu nennen. Techniker seien im Einsatz, heißt es auf der offiziellen Störungsseite. Mögliche Gründe könnten Baumaßnahmen, beschädigte Kabel oder Probleme an einem zentralen Verteiler sein – ein Szenario, das in Osterholz aufgrund der städtischen Infrastruktur plausibel ist. Ein Zusammenhang mit anderen Netzstörungen, etwa bei Wesernetz (Strom und Gas), wird derzeit nicht berichtet.Auswirkungen auf die AnwohnerDie Störung trifft Osterholz hart, wo viele Haushalte auf schnelles Internet angewiesen sind. Homeoffice-Mitarbeiter, Schüler und Streaming-Nutzer sind gleichermaßen betroffen. „Ich kann nicht arbeiten, und die Kinder können ihre Hausaufgaben nicht machen“, klagt ein Betroffener auf X. Schätzungen zufolge könnten Hunderte bis Tausende Haushalte betroffen sein, ähnlich wie bei früheren Ausfällen in Bremen.Reaktionen und MaßnahmenVodafone rät Kunden, ihre Adresse auf vodafone.de/hilfe/stoerung zu prüfen und sich per SMS oder E-Mail über Updates informieren zu lassen. Die Hotline (0800 172 1212) ist erreichbar, aber Wartezeiten sind hoch. In sozialen Medien wie X tauschen sich Betroffene aus und empfehlen Alternativen wie mobile Hotspots oder Satelliten-TV als Übergangslösung. Einige drohen mit Kündigung: „Wenn das so weitergeht, wechsle ich zu DSL.“Was können Betroffene tun?
  • Störung melden: Nutzen Sie die Vodafone-Hotline oder Plattformen wie alleStörungen.de, um den Ausfall zu dokumentieren.
  • Alternativen prüfen: Mobile Datenverbindungen oder das WLAN von Nachbarn können kurzfristig helfen. Für TV empfiehlt sich eine Antenne oder Streaming über Mobilfunk.
  • Kulanz fordern: Bei längeren Ausfällen können Kunden eine Entschädigung beantragen, z. B. über kuendigung.org.
  • Updates abwarten: Regelmäßige Checks auf der Vodafone-Störungsseite geben Aufschluss über den Fortschritt der Reparaturen.
AusblickVodafone arbeitet an einer Lösung, doch eine genaue Zeitangabe für die Behebung fehlt. Erfahrungsgemäß können Kabelstörungen in städtischen Gebieten wie Osterholz innerhalb von 24 bis 72 Stunden behoben werden, sofern keine größeren Schäden vorliegen. Die Bundesnetzagentur empfiehlt, bei anhaltenden Problemen eine Beschwerde einzureichen.

Vermieter sanieren und kassieren

In Zeiten steigender Baukosten und strengerer energetischer Vorgaben stehen viele Vermieter vor der Herausforderung, ihre Immobilien zu sanieren. Doch immer häufiger versuchen einige, die Kosten für diese Maßnahmen auf die Mieter abzuwälzen – oft mit fragwürdigen Methoden. Ein genauer Blick zeigt, wie Vermieter tricksen, um ihre Interessen durchzusetzen, und was Mieter dagegen tun können.Die gesetzliche Grundlage: ModernisierungsmieterhöhungNach § 559 BGB dürfen Vermieter bis zu 8 % der Modernisierungskosten jährlich auf die Nettokaltmiete umlegen, wenn die Maßnahmen den Wohnwert nachhaltig steigern oder Energieeinsparungen bewirken. Beispiele sind Wärmedämmung, neue Fenster oder moderne Heizsysteme. Doch was auf dem Papier klar geregelt scheint, wird in der Praxis oft zur Kostenfalle für Mieter.Trick 1: Aufblähen der ModernisierungskostenEin häufiger Trick besteht darin, die Sanierungskosten künstlich aufzublähen. Vermieter beauftragen teure Handwerksfirmen oder lassen unnötige Zusatzarbeiten durchführen, die dann als „modernisierungsrelevant“ deklariert werden. Ein Mieter aus Berlin berichtet: „Mein Vermieter hat die Fassade dämmen lassen und die Kosten für neue Klingelschilder mit in die Modernisierung eingerechnet. Das ist doch absurd!“Trick 2: Mischkalkulation mit InstandhaltungNicht selten vermischen Vermieter Modernisierung mit bloßer Instandhaltung, die eigentlich zu ihren Pflichten gehört. Ein undichter Balkon wird beispielsweise „saniert“ und als Modernisierung deklariert, obwohl es sich um eine Reparatur handelt. „Vermieter nutzen die Grauzone, um Kosten zu wälzen, die sie selbst tragen müssten“, erklärt Anke Müller vom Deutschen Mieterbund.Trick 3: Ankündigung ohne TransparenzDie gesetzlich vorgeschriebene Ankündigung einer Modernisierung muss detailliert sein. Doch viele Vermieter bleiben vage, nennen keine genauen Kosten oder überschätzen die Einsparungen durch die Maßnahme. „Man bekommt einen Brief, der suggeriert, die neue Heizung spare 30 % Energie. Am Ende steigt die Miete, aber die Heizkosten bleiben gleich“, klagt eine Münchner Mieterin.Trick 4: Druck durch KündigungsdrohungBesonders perfide ist der Einsatz von Druckmitteln. Manche Vermieter drohen mit Eigenbedarfskündigungen, wenn Mieter der Mieterhöhung nicht zustimmen. „Ich wurde aufgefordert, die Erhöhung zu akzeptieren, sonst würde die Wohnung für die Tochter des Vermieters gebraucht“, erzählt ein Hamburger Mieter. Solche Drohungen sind oft rechtlich unhaltbar, setzen Mieter aber unter Zugzwang.Was Mieter tun könnenMieter sind nicht schutzlos. Der Deutsche Mieterbund rät, Modernisierungsankündigungen genau zu prüfen. „Lassen Sie sich die Kosten aufschlüsseln und ziehen Sie im Zweifel einen Anwalt hinzu“, empfiehlt Müller. Zudem können Mieter bei überhöhten Modernisierungskosten Widerspruch einlegen oder die Zustimmung verweigern, wenn die Maßnahme eine unzumutbare Härte darstellt. Auch Mietervereine bieten Unterstützung, um fragwürdige Erhöhungen anzufechten.FazitDie Sanierung von Wohngebäuden ist notwendig, doch Vermieter nutzen oft Schlupflöcher, um die Kosten auf ihre Mieter abzuwälzen. Transparenz, genaue Prüfung und rechtliche Beratung sind für Mieter essenziell, um sich gegen unberechtigte Forderungen zu wehren. Wer sich informiert und wehrt, kann verhindern, dass die Modernisierung zur finanziellen Belastung wird.Hinweis: Dieser Artikel basiert auf allgemeinen Beobachtungen und Erfahrungsberichten. Bei rechtlichen Fragen sollten Mieter stets einen Fachanwalt konsultieren.

Ausstellung: Kuck mal

Bild und Text Weserpark
Bild und Text Weserpark

Vom 07. bis zum 23. August bietet Ihnen der Weserpark ein Erlebnis der besonderen Art zum Schauen, Staunen und Erleben: Die Ausstellung „kuck mal.“ lässt Sie in die Welt der optischen Täuschungen und Illusionen eintauchen und stellt Ihre Sinne auf die Probe. Denn können wir uns wirklich immer auf das verlassen, was wir sehen? Entwickelt von der EuroScience GmbH experimentiert die Ausstellung „kuck mal.“ mit unmittelbar erlebbaren Phänomenen der Wahrnehmung, die Besucher:innen zum Mitmachen und Ausprobieren motivieren.

 

Die interaktive Ausstellung lädt Besucher:innen jeder Altersgruppe ein, neue Blickwinkel zu

erforschen und Perspektiven neu zu entdecken. Kommen Sie vorbei und stellen Sie Ihre

Wahrnehmung an den abwechslungsreichen Exponaten auf die Probe: Werden Sie von

einfachen Linien getäuscht, betrachten Sie unmöglich erscheinende Konstruktionen, nehmen

Sie verschiedenste Perspektiven ein und entdecken Sie neue Blickwinkel.

Jedes der etwa 22 Exponate ermöglicht es einem oder mehreren Besuchern gleichzeitig ein

Phänomen zu entdecken. Hilfreich sind dabei stets eine Prise Neugier und Spaß am

Ausprobieren!

 

Perfekt ergänzt wird dieses Angebot durch eine weitere Ausstellung, und zwar der Ausstellung

ILLUSIONA. In dieser Ausstellung gehen Besucherinnen und Besucher ihren Sinnen mal auf

eine andere Art und Weise auf den Grund. Denn die entscheidende Frage ist: Können wir uns

wirklich immer auf unsere Sinne verlassen? Sinnestäuschungen werden vielfach als Mangel der menschlichen Wahrnehmung verstanden, Messgeräte können anscheinend die Welt genauer erschließen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.

 

Durch einen komplexen Verarbeitungsprozess werden verschiedenste

Sinneswahrnehmungen zu einem Ganzen zusammengeführt. Erst dadurch kommen wir in

unserem Alltag gut zurecht und können Situationen richtig einschätzen und angemessen

reagieren. Nur in speziellen Situationen kann der Verarbeitungsprozess zu Widersprüchen führen und erst dann wird uns bewusst, dass die Wahrnehmung mehr ist als der Messwert eines technischen Messgerätes. Unsere Wahrnehmung zu erforschen, auszutricksen, oder mit allen Sinnen zu erleben. Das alles ermöglicht die Mitmachausstellung „ILLUSIONA“ in vielen verschiedenen Mitmach-Experimenten. Man kann sich von drehenden Scheiben verwirren lassen, unmöglich angeordnete Muttern zu betrachten, seinen lustig gewölbten Körper im Zerrspiegel betrachten oder seine Sinne in der schiefen Hütte verwirren. 

 

angeordnete Muttern betrachten, seinen lustig gewölbten Körper im Zerrspiegel betrachten

oder seine Sinne in der Schiefen Hütte verwirren.

Die beiden Ausstellungen sind für alle kostenlos und zu den Centeröffnungszeiten 10:00 –

20:00 Uhr für jeden zugänglich.

Mindestlohn: Würde statt Almosen

Ein armutsfester Mindestlohn ist ein Gebot der Stunde, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Armut zu schützen und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Doch die aktuelle Struktur der Mindestlohnkommission, die über Anpassungen entscheidet, steht diesem Ziel oft im Weg. Ihre Abschaffung zugunsten eines klar definierten, armutsfesten Mindestlohns wäre ein mutiger Schritt in Richtung sozialer Gerechtigkeit.

 

Der derzeitige Mindestlohn von 12,41 Euro (Stand 2025) reicht in vielen Regionen Deutschlands nicht aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Mieten, Lebensmittel, Energie – alles wird teurer, während der Mindestlohn nur schleppend angepasst wird. Die Mindestlohnkommission, bestehend aus Vertretern von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Wissenschaft, ist oft ein Bremsklotz. Ihre Entscheidungen sind Kompromisse, die politischen und wirtschaftlichen Interessen unterliegen, statt konsequent die Lebensrealität der Geringverdiener in den Fokus zu rücken. Das Ergebnis: Anpassungen, die hinter der Inflation und den realen Kosten zurückbleiben.

 

Ein armutsfester Mindestlohn – etwa 15 Euro pro Stunde, orientiert an der Armutsgrenze von etwa 1.250 Euro netto für einen Single-Haushalt – sollte nicht länger durch bürokratische Gremien verwässert werden. Stattdessen könnte ein transparenter, gesetzlich festgelegter Mechanismus, der den Mindestlohn automatisch an die Lebenshaltungskosten und die Armutsgrenze koppelt, die Lösung sein. Das würde Planbarkeit für Arbeitnehmer und Unternehmen schaffen und die politischen Spielchen der Kommission überflüssig machen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Menschen, die Vollzeit arbeiten, könnten endlich ohne Existenzangst leben. Die Wirtschaft würde profitieren, da höhere Löhne die Kaufkraft stärken und Branchen wie Pflege oder Logistik attraktiver machen. Kritiker warnen vor Belastungen für Unternehmen, doch Erfahrungen aus Ländern mit höheren Mindestlöhnen zeigen, dass gezielte Steuerliche Entlastungen für kleine Betriebe solche Risiken abfedern können. Die Abschaffung der Mindestlohnkommission würde den Weg freimachen für einen Mindestlohn, der seinem Namen gerecht wird: ein Lohn, der Armut verhindert und Würde sichert. Arbeit muss sich lohnen – nicht nur für die Wirtschaft, sondern vor allem für die Menschen, die sie am Laufen halten. Ein klarer, armutsfester Mindestlohn, unabhängig von politischen Kuhhandeln, ist der nächste logische Schritt.

Problemfeld Leihmobilität

Ja, es ist mal wieder so weit: Ein neues Leihrad oder ein E-Scooter liegt quer auf dem Bürgersteig, blockiert den Weg und sorgt für Kopfschütteln bei den Anwohnern in Bremen-Osterholz. Was einst als flexible Mobilitätslösung angepriesen wurde, entpuppt sich zunehmend als Ärgernis.

 

Der Traum von der Mikromobilität – und die Realität in Osterholz

Eigentlich klingt es ja verlockend: Einfach ein Rad oder einen Roller per App schnappen, von A nach B fahren und irgendwo wieder abstellen. Gerade in einem Stadtteil wie Osterholz, der nicht immer optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist, schien das eine echte Bereicherung zu sein. Doch die Praxis sieht leider anders aus.

 

Chaos auf Gehwegen und Grünflächen

Wer durch Osterholz spaziert, kennt das Bild: Leihräder, die lieblos vor Einfahrten gekippt wurden, E-Scooter, die mitten auf dem Gehweg liegen und eine Stolperfalle darstellen, oder ganze Ansammlungen von Rollern an Bushaltestellen, die kaum noch Platz lassen. Besonders ärgerlich ist es, wenn die Fahrzeuge auf Grünflächen abgestellt werden und dort das Mähen erschweren oder gar Müll verursachen. Für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer oder ältere Menschen sind diese Hindernisse nicht nur lästig, sondern mitunter gefährlich.

 

Fehlende Rücksichtnahme und Regulierung

Das Problem liegt oft in der fehlenden Rücksichtnahme einiger Nutzer. Das schnelle Abstellen, ohne auf die Umgebung zu achten, ist eine Unsitte, die sich leider etabliert hat. Aber auch die Betreiber der Sharing-Angebote tragen eine Verantwortung. Die aktuellen Regeln scheinen nicht auszureichen, um das Chaos in den Griff zu bekommen. Es fehlt an klar definierten Abstellzonen und einer effektiven Kontrolle, die bei Verstößen auch Konsequenzen hat.

 

Was tun gegen das wilde Parken?

Die Gemüter in Osterholz sind erhitzt, und die Forderungen nach einer Lösung werden lauter. Eine Möglichkeit wären fest installierte Abstellbereiche, die die Nutzer dazu anhalten, ihre Fahrzeuge dort ordentlich zu parken. Auch eine strengere Überwachung durch die Anbieter, möglicherweise gekoppelt mit einem "Punktesystem" für rücksichtsvolles Abstellen, könnte Abhilfe schaffen. Letztendlich muss das Ziel sein, dass die Leihräder und E-Scooter wieder das sind, wofür sie gedacht waren: Eine nützliche Ergänzung zur Mobilität, die das Leben leichter macht, anstatt es zu erschweren.

 

Was denken Sie? Haben Sie ähnliche Erfahrungen in Osterholz gemacht oder vielleicht sogar Ideen für eine bessere Lösung?

Mangelware Bargeld

Die Bargeldversorgung in Bremen-Osterholz bleibt ein Problem: Nicht nur gibt es immer weniger Geldautomaten, sondern die wenigen verbleibenden sind regelmäßig leer. Anwohner und Gewerbetreibende klagen über die zunehmenden Schwierigkeiten, an Bargeld zu kommen, was den Alltag im Stadtteil erheblich beeinträchtigt.

 

Frust an den Geldautomaten

„Man geht zum Automaten, und er ist mal wieder leer – das passiert fast jede Woche“, berichtet der 45-jährige Michael S. aus Ellenerbrok-Schevemoor. Viele Anwohner bestätigen: Die verbleibenden Geldautomaten in Osterholz sind oft außer Betrieb oder nicht aufgefüllt. Besonders am Wochenende oder nach Feierabenden, wenn die Nachfrage steigt, stehen Kunden häufig vor leeren Automaten. „Ich muss dann extra nach Bremen-Mitte fahren, das kostet Zeit und Nerven“, sagt Michael S. Die Verbraucherzentrale Bremen bestätigt, dass rund 60 % der Einwohner in Osterholz regelmäßig Bargeld nutzen, etwa für Einkäufe auf dem Wochenmarkt oder in kleinen Geschäften. Doch die unzuverlässige Versorgung durch leere Automaten verschärft die Situation. „Es ist inakzeptabel, dass Menschen in einem Stadtteil wie Osterholz keinen verlässlichen Zugang zu Bargeld haben“, kritisiert eine Sprecherin der Verbraucherzentrale.

 

Auswirkungen auf den Einzelhandel

Kleine Geschäfte leiden besonders unter der Bargeldknappheit. Viele Kunden bevorzugen Barzahlungen, doch wenn kein Geld verfügbar ist, bleiben Umsätze aus. „Oft kommen Kunden und sagen, sie konnten kein Geld abheben. Dann kaufen sie nichts“, erklärt die Betreiberin eines Kiosks in der Osterholzer Landstraße. Die Kosten für Kartenzahlungssysteme sind für viele Kleinstunternehmen zu hoch, wodurch die Abhängigkeit von Bargeld groß bleibt.

 

Sicherheitsrisiken steigen

Die leeren Geldautomaten führen auch zu Sicherheitsproblemen. Polizeiberichte verzeichnen in Osterholz vereinzelte Vorfälle, die mit der Bargeldknappheit in Verbindung stehen. So berichtete die Polizei Bremen am 31. Januar 2025 von einem Überfall auf einen Kiosk, bei dem die Täter ohne Beute flohen, vermutlich weil wenig Bargeld vorhanden war. Solche Ereignisse verstärken das Unsicherheitsgefühl im Stadtteil.

 

Lösungen in Sicht?

Die Stadt Bremen und lokale Banken stehen unter Druck, die Versorgung zu verbessern. Vorschläge wie häufigere Befüllungen der Automaten, mobile Geldautomaten oder Kooperationen mit Supermärkten, die Bargeldauszahlungen anbieten, werden diskutiert. „Wir prüfen Maßnahmen, um die Situation zu entschärfen“, sagt ein Sprecher des Beirats Osterholz. Doch konkrete Fortschritte sind bisher nicht erkennbar. Die Verbraucherzentrale fordert Banken auf, transparenter über Wartungspläne und Befüllungszeiten zu informieren. „Die Menschen müssen wissen, wann sie zuverlässig Bargeld bekommen“, betont die Sprecherin. Auch in der Lokalpolitik wächst der Druck: „Leere Geldautomaten sind ein soziales Problem, das dringend angegangen werden muss“, sagt die Vertreterin der Verbraucherzentrale.

 

Ein Stadtteil in der Warteschleife

Bremen-Osterholz steht vor einer Bargeldkrise, die besonders ältere Menschen und kleine Gewerbe trifft. Die regelmäßig leeren Automaten sind ein Symptom eines größeren Problems: der schwindende Infrastruktur für Bargeld in Zeiten der Digitalisierung. Ohne schnelle Lösungen droht die Versorgung weiter zu verschlechtern. „Bargeld ist für viele von uns unverzichtbar“, sagt Michael S. „Es kann nicht sein, dass wir uns darauf nicht mehr verlassen können.“ Die Anwohner hoffen auf rasche Verbesserungen, doch bis dahin bleibt der Zugang zu Bargeld ein Glücksspiel.

Von der OSK in Richtung All

Die Idee, einen Stratosphärenballon zu starten, entstand im Rahmen eines naturwissenschaftlichen Projekts an der OSK, einer Schule, die für ihre Vielfalt und innovative Lehrmethoden bekannt ist. Etwa 500 Schülerinnen und Schüler aus über 80 Nationen besuchen die Oberschule im Stadtteil Tenever, die sich durch ihre inklusive und agile Lernkultur auszeichnet. Das Ballonprojekt bot den Jugendlichen die Möglichkeit, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und Einblicke in Physik, Meteorologie und Technik zu gewinnen.

 

Unter der Anleitung ihrer Lehrkräfte bereiteten die Schülerinnen und Schüler den Start monatelang vor. Der Ballon war mit wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet, darunter Kameras, Sensoren zur Messung von Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit sowie ein GPS-Modul, um die Flugbahn zu verfolgen. Ziel war es, Daten und Bilder aus der Stratosphäre zu sammeln, einer Region der Atmosphäre, die in etwa 10 bis 50 Kilometern Höhe liegt. Der Starttag war ein aufregender Moment für die gesamte Schulgemeinschaft, denn das Projekt war nicht nur ein wissenschaftliches Unterfangen, sondern auch ein Symbol für die Ambitionen der Jugendlichen, „hoch hinaus“ zu wollen.

 

Der Flug: Ein Blick in die Stratosphäre

Der Start des Ballons fand unter optimalen Wetterbedingungen statt, was für ein solches Vorhaben entscheidend ist. Nach dem Abheben stieg der Ballon schnell in die oberen Schichten der Atmosphäre auf. Die mitgeführten Kameras lieferten atemberaubende Aufnahmen von der Krümmung der Erde und dem Übergang in die Schwärze des Weltraums. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten den Flug in Echtzeit über die GPS-Daten und fieberten mit, als der Ballon seine maximale Höhe von rund 35 Kilometern erreichte.

Nach dem Erreichen der maximalen Höhe platzte der Ballon planmäßig, und die Nutzlast mit den Instrumenten kehrte per Fallschirm sicher zur Erde zurück. Die Bergung der Ausrüstung war ein weiterer spannender Moment, da die Schülerinnen und Schüler die gelandeten Instrumente orten und die gesammelten Daten auswerten mussten. Die Ergebnisse des Projekts sollen nun im Unterricht analysiert werden, um Erkenntnisse über die Bedingungen in der Stratosphäre zu gewinnen.

 

Bildung mit Weitblick

Das Stratosphärenballon-Projekt ist ein Paradebeispiel für den innovativen Ansatz der Oberschule an der Koblenzer Straße. Die Schule, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert, hat sich in den letzten Jahren durch eine Reform des Unterrichts weiterentwickelt. Statt klassischem Frontalunterricht setzt die OSK auf projektorientiertes Lernen, das die Schülerinnen und Schüler ermutigt, eigenständig zu forschen und kreativ zu denken.

„Dieses Projekt zeigt, was unsere Schülerinnen und Schüler leisten können, wenn sie die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen umzusetzen“, sagte ein Vertreter der Schule. Die Begeisterung der Jugendlichen war ansteckend: Viele von ihnen äußerten, dass sie durch das Projekt nicht nur viel über Wissenschaft gelernt haben, sondern auch ihre Teamfähigkeit und ihr Selbstvertrauen gestärkt wurden.

 

Ein Signal für die Zukunft

Der Start des Stratosphärenballons ist mehr als nur ein schulischer Erfolg – er ist ein Zeichen dafür, wie Bildung junge Menschen dazu inspirieren kann, große Ziele zu verfolgen. Von Tenever, einem Stadtteil, der oft mit sozialen Herausforderungen in Verbindung gebracht wird, bis an die Grenzen der Atmosphäre: Die Schülerinnen und Schüler der OSK haben bewiesen, dass mit Neugier, Engagement und Teamgeist keine Grenzen gesetzt sind.

Sozialen Projekten droht das Aus

In Bremen-Osterholz stehen zahlreiche soziale Projekte vor dem Aus. Finanzielle Kürzungen, Fehlkalkulationen und eine angespannte Haushaltslage bedrohen Einrichtungen wie Stadtteilfarmen, Mütterzentren, Jugendhilfe und Arbeitsmarktintegrationsprojekte, die für viele Bewohner*innen essenziell sind. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, die Bedeutung dieser Projekte und die möglichen Folgen ihres Wegfalls.

 

Hintergrund: Finanzielle Engpässe gefährden soziale Infrastruktur

Die sozialen Projekte in Bremen-Osterholz, insbesondere in Stadtteilen wie Tenever und Blockdiek, sind seit Jahren ein Rückgrat für die Gemeinschaft. Sie bieten Unterstützung für Jugendliche, Migrant*innen, Arbeitslose und andere vulnerable Gruppen. Doch die Finanzierung dieser Projekte steht auf wackeligen Beinen. Laut Berichten hat das Jobcenter Bremen seine Mittel für die Eingliederung von Arbeitsuchenden bereits Mitte 2024 weitgehend aufgebraucht, was Projekte zur Arbeitsmarktintegration akut gefährdet. Zudem erhält Bremen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für die Jahre 2021 bis 2027 zwar 60 Millionen Euro, muss jedoch zusätzlich 90 Millionen Euro aus Eigenmitteln aufbringen – eine Herausforderung, die die Stadt vor finanzielle Probleme stellt. Besonders betroffen sind Projekte der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die unter massiver Unterfinanzierung leiden. Proteste von Beschäftigten und Jugendlichen zeigen das Ausmaß der Sorge: Ohne diese Angebote drohen Perspektivlosigkeit und soziale Verwerfungen in einem ohnehin von Armut und Segregation geprägten Stadtteil. Auch Einrichtungen wie der Frauengesundheitstreff Tenever, der vor allem Migrantinnen in einem sozialen Brennpunkt unterstützt, kämpfen ums Überleben.

 

Bedeutung der Projekte für Osterholz

Osterholz, insbesondere Stadtteile wie Tenever, ist seit Jahrzehnten ein sozialer Brennpunkt. In den 1970er Jahren als modernes Wohngebiet geplant, entwickelte sich Tenever in den 1980er Jahren zum Problemviertel. Dank umfassender Stadtumbauprojekte hat sich die Lage zwar verbessert, doch die sozialen Herausforderungen bleiben. Projekte wie das Hood Training-Gym, das kostenlose Sport- und Bildungsangebote für Jugendliche bereitstellt, oder die „Zeitschrift der Straße“, die Wohnungslosen eine Einkommensquelle bietet, sind essenziell, um soziale Teilhabe und Integration zu fördern. Diese Initiativen bieten nicht nur praktische Unterstützung, sondern auch Hoffnung und Perspektiven. Sie schaffen Orte der Begegnung, stärken das Gemeinschaftsgefühl und bekämpfen soziale Ungleichheit. Ohne sie droht eine Verschärfung von Segregation und Arbeitslosigkeit, was langfristig auch die Sicherheit und Lebensqualität im Stadtteil beeinträchtigen könnte.

 

Politische Reaktionen und Lösungsansätze

Die drohenden Kürzungen haben in Bremen Proteste und politische Debatten ausgelöst. Im April 2025 konnte ein Kahlschlag bei sozialen Projekten vorerst abgewendet werden, wodurch viele Einrichtungen bis Jahresende gesichert sind. Doch dies ist nur eine kurzfristige Lösung. Der Beirat Osterholz hat 2024 versucht, mit sogenannten Globalmitteln bis zu 80 Projekte zu unterstützen, doch die Mittel reichen oft nur für kleine Maßnahmen. Die Gewerkschaft Verdi und lokale Initiativen fordern mehr Transparenz und langfristige Finanzierungskonzepte. Auch die Opposition in der Bremischen Bürgerschaft drängt auf Lösungen und kritisiert fehlende Digitalisierung und Transparenz in der Verwaltung. Ein Modellvorhaben zur unabhängigen Rechtsberatung im Quartier, initiiert von der SPD, zeigt, dass es Ansätze gibt, die soziale Infrastruktur zu stärken. Doch ohne nachhaltige Finanzierung bleibt die Zukunft unsicher.

 

Ausblick: Was steht auf dem Spiel?

Sollten die sozialen Projekte in Osterholz wegfallen, hätte dies weitreichende Folgen. Jugendliche verlören Zugang zu Bildungs- und Freizeitangeboten, was das Risiko von Kriminalität und Perspektivlosigkeit erhöht. Arbeitsmarktintegrationsprojekte, die Menschen mit schwierigen Vermittlungslagen unterstützen, wären nicht mehr verfügbar, was die soziale Ungleichheit weiter verschärfen könnte. Für viele Bewohner*innen sind diese Projekte eine Lebensader, die nicht nur praktische Hilfe, sondern auch ein Gefühl von Zugehörigkeit vermittelt. Bremen steht vor der Herausforderung, Prioritäten zu setzen. Während Großprojekte wie das geplante Einkaufszentrum des Möbelmoguls Kurt Krieger in Osterholz für wirtschaftlichen Aufschwung sorgen könnten, dürfen soziale Initiativen nicht auf der Strecke bleiben. Die Stadt muss Wege finden, die Finanzierungslücke zu schließen – sei es durch höhere Eigenmittel, zusätzliche Förderungen oder effizientere Verwaltung.

 

Die drohende Schließung sozialer Projekte in Bremen-Osterholz ist ein Alarmsignal. Diese Initiativen sind mehr als nur Dienstleistungen – sie sind das Herz eines Stadtteils, der mit Herausforderungen wie Armut und Segregation kämpft. Kurzfristige Rettungsmaßnahmen sind ein Anfang, doch es braucht langfristige Strategien, um die soziale Infrastruktur zu sichern. Die Bewohner*innen von Osterholz verdienen Perspektiven, und die Stadt muss alles daransetzen, diese nicht zu opfern. Der Kampf um die sozialen Projekte ist ein Kampf um die Zukunft des Stadtteils – und damit um die Zukunft Bremens.

Illegaler Müll: Was wir alle tun können

Illegale Müllablagerung ist auch in Bremen-Osterholz ein Problem, das die Umwelt, das Wohngebiet und die Lebensqualität beeinträchtigt. Anwohner können aktiv dazu beitragen, dieses Problem einzudämmen. Hier sind konkrete Maßnahmen, die speziell auf Bremen-Osterholz zugeschnitten sind:
1. Beobachten und Dokumentieren
  • Wachsamkeit in Osterholz: Achten Sie auf verdächtige Aktivitäten, z. B. das Abladen von Müll in Grünanlagen, an Straßenrändern oder in der Nähe von Wohngebieten wie der Osterholzer Heerstraße.
  • Dokumentation: Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Ort und Details wie Fahrzeugkennzeichen oder Beschreibungen von Personen. Fotos oder Videos (unter Beachtung des Datenschutzes) können Beweise liefern.
  • Sicherheit beachten: Vermeiden Sie direkte Konfrontationen, um sich nicht zu gefährden.
2. Meldung an die Behörden
  • Ordnungsamt Bremen: Melden Sie illegale Müllablagerungen direkt beim Bremer Ordnungsamt. Dies kann telefonisch über die Hotline 0421-3610 oder online über die „Mängelmelder“-App der Stadt Bremen erfolgen.
  • Umweltbehörde: Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (SKUMS) ist für Umweltvergehen zuständig. Kontaktieren Sie sie über die Webseite www.umwelt.bremen.de oder per E-Mail.
  • Polizei einschalten: Bei größeren Verstößen oder wenn der Täter vor Ort ist, rufen Sie die Polizei Bremen unter 0421-3620 (oder 110 im Notfall) an.
3. Prävention in der Nachbarschaft
  • Nachbarschaftsnetzwerk stärken: Tauschen Sie sich mit Anwohnern in Osterholz aus, z. B. über Nachbarschaftsgruppen oder den Ortsbeirat Osterholz, um gemeinsam wachsam zu sein.
  • Hinweisschilder: Beantragen Sie beim Ordnungsamt oder der Stadt Bremen Schilder, die auf Überwachung oder Bußgelder hinweisen, um Täter abzuschrecken.
  • Aufräumaktionen: Organisieren Sie mit Unterstützung des Ortsbeirats oder lokaler Vereine wie dem Bürgerverein Osterholz Aufräumtage, um das Viertel sauber zu halten und Bewusstsein zu schaffen.
4. Entsorgungsmöglichkeiten bekannt machen
  • Wertstoffhöfe nutzen: In Bremen gibt es mehrere Recyclinghöfe, z. B. den Recycling-Station Oberneuland, ca. 10 Minuten von Osterholz). Informieren Sie Nachbarn über Öffnungszeiten und akzeptierte Abfälle (www.die-bremer-stadtreinigung.de) (www.die-bremer-stadtreinigung.de).
  • Sperrmülltermine: Die Bremer Stadtreinigung bietet kostenlose Sperrmüllabholung an, die online oder per Telefon (0421-3610) gebucht werden kann.
  • Elektrogeräte: Elektroschrott kann bei Sammelstellen oder über die „Gelbe Tonne Plus“ entsorgt werden.
  • Aufklärung: Teilen Sie Flyer oder Informationen in Mehrfamilienhäusern, um Unwissenheit über Entsorgungsmöglichkeiten zu vermeiden.
5. Politisches Engagement
  • Ortsbeirat Osterholz: Bringen Sie das Thema illegale Müllablagerung in Sitzungen des Ortsbeirats ein, um Maßnahmen wie mehr Mülltonnen oder bessere Beleuchtung (z. B. an problematischen Orten wie der Ludwig-Roselius-Allee) zu fordern.
  • Bußgelder: In Bremen können Bußgelder für illegale Müllablagerung bis zu 2.500 Euro betragen (je nach Vergehen). Setzen Sie sich für konsequente Kontrollen ein.
  • Bürgerinitiativen: Unterstützen Sie lokale Umweltgruppen wie „Bremen räumt auf“, die sich für saubere Stadtteile einsetzen.
6. Vorbild sein
  • Richtige Entsorgung: Nutzen Sie die Entsorgungsmöglichkeiten der Bremer Stadtreinigung und ermutigen Sie andere dazu.
  • Müllvermeidung: Reduzieren Sie Abfall durch Mehrwegprodukte oder Second-Hand-Lösungen, um die Müllmenge in Osterholz zu verringern.
Rechtliche Grundlagen
Illegale Müllablagerung ist nach § 326 StGB (Umweltstraftat) und dem Bremer Abfallgesetz strafbar. Bußgelder variieren je nach Schwere des Vergehens. Bürger sind aufgefordert, Verstöße zu melden, um Ermittlungen zu unterstützen.
Anwohner in Bremen-Osterholz können durch Wachsamkeit, Meldungen an das Ordnungsamt und Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft illegale Müllablagerung effektiv bekämpfen. Nutzen Sie lokale Ressourcen wie die Bremer Stadtreinigung und den Ortsbeirat, um Ihr Viertel sauber zu halten. Für weitere Informationen oder konkrete Ansprechpartner können Sie die Webseite www.bremen.de oder die Mängelmelder-App konsultieren.

Osterholzer Friedhof: Oase der Erinnerung

Der Osterholzer Friedhof in Bremen ist weit mehr als nur eine Begräbnisstätte; er ist eine parkähnliche Anlage, die Geschichte atmet und den Wandel der Bestattungskultur in Deutschland widerspiegelt. Mit seiner weitläufigen Landschaft, den alten Baumbeständen und einer Vielzahl von Denkmälern erzählt er die Geschichten unzähliger Bremer Bürger und bildet gleichzeitig einen wichtigen Naturraum in der Stadt.

 

Die Anfänge: Notwendigkeit und Reform (frühes 20. Jahrhundert)

Die Notwendigkeit eines neuen, großen Friedhofs für Bremen entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die bestehenden innerstädtischen Friedhöfe waren überfüllt, und die hygienischen Bedingungen ließen zu wünschen übrig. Zudem setzte sich die Idee durch, Friedhöfe nicht mehr nur als reine Ruhestätten, sondern als Orte der Besinnung, der Erholung und der Schönheit zu gestalten – weg von der düsteren Kirchhof-Ästhetik hin zum „Parkfriedhof“. Im Jahr 1904 erwarb die Stadt Bremen das Gelände in Osterholz, das sich aufgrund seiner Größe und Topographie hervorragend für die Anlage eines modernen Friedhofs eignete. Die Planung übernahm der renommierte Gartenarchitekt und Stadtplaner Wilhelm Benque, der bereits den Bürgerpark in Bremen gestaltet hatte. Benques Vision war es, eine harmonische Verbindung von Natur und Kultur zu schaffen, mit geschwungenen Wegen, weitläufigen Rasenflächen und sorgfältig platzierten Baumgruppen.

 

Die Eröffnung und erste Jahre (1914 – 1930er Jahre)

Der Osterholzer Friedhof wurde offiziell am 1. April 1914 eröffnet. Die erste Bestattung fand am 11. April 1914 statt. Von Anfang an war er als Hauptfriedhof der Stadt konzipiert, der die Beerdigung von Angehörigen aller Konfessionen und auch Konfessionslosen ermöglichte. Dies war ein Zeichen der fortschreitenden Säkularisierung und des Pluralismus in der Gesellschaft.

In den ersten Jahrzehnten entwickelte sich der Friedhof stetig. Es wurden weitere Abteilungen angelegt, Kapellen und Verwaltungsgebäude errichtet. Die Gestaltung orientierte sich weiterhin an Benques ursprünglichem Entwurf, der eine naturnahe Ästhetik bevorzugte.

 

Kriegsjahre und Nachkriegszeit (1939 – 1960er Jahre)

Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch auf dem Osterholzer Friedhof tiefe Spuren. Viele Kriegsopfer, sowohl Soldaten als auch Zivilisten, fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Es entstanden große Gräberfelder für die Opfer von Bombenangriffen und Gefallenen, die heute Mahnmale der Erinnerung sind. Die Nachkriegszeit war geprägt vom Wiederaufbau und der Bewältigung der Kriegsfolgen. Auch die Bestattungskultur begann sich langsam zu verändern, beeinflusst von den Erfahrungen des Krieges und einem Wandel in der Einstellung zum Tod.

 

Wandel in der Bestattungskultur (ab 1970er Jahre bis heute) 

In den folgenden Jahrzehnten passte sich der Osterholzer Friedhof den sich wandelnden Bedürfnissen der Gesellschaft an. Die zunehmende Popularität der Feuerbestattung führte zur Einrichtung von Urnenhainen und Kolumbarien. Auch neue Bestattungsformen wie Baumbestattungen oder die Möglichkeit, anonym beigesetzt zu werden, wurden eingeführt.

Heute ist der Osterholzer Friedhof mit rund 82 Hektar Bremens größter Friedhof und einer der größten in Deutschland. Er beherbergt nicht nur individuelle Grabstätten, sondern auch zahlreiche Ehrengräber bedeutender Bremer Persönlichkeiten, Gedenkstätten für Kriegsopfer und spezielle Bereiche für verschiedene Religionsgemeinschaften.

 

Bedeutung heute: Gedenkort, Naturraum und Kulturdenkmal

Der Osterholzer Friedhof ist heute ein vielseitiger Ort. Er ist ein wichtiger Gedenkort, an dem Trauernde Trost finden und die Erinnerung an Verstorbene bewahrt wird. Gleichzeitig ist er ein wertvoller Naturraum, der vielen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bietet und von der Bremer Bevölkerung gerne als Park zur Erholung und Spaziergängen genutzt wird. Seine historische Anlage und die Vielzahl an Grabmälern machen ihn zudem zu einem bedeutenden Kulturdenkmal, das die Bestattungskultur und die Geschichte Bremens über mehr als ein Jahrhundert hinweg dokumentiert.

 

Die Geschichte des Osterholzer Friedhofs ist somit eine Geschichte des Wandels – von der Notwendigkeit zur Notwendigkeit, von der reinen Begräbnisstätte zum vielschichtigen Ort der Erinnerung, der Natur und der Kultur. Er bleibt eine grüne Oase der Ruhe und Besinnung am Rande des Bremer Ostens.

Gemeinsam für die Sicherheit – Mach mit!

Die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Osterholz ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefahrenabwehr im Bremer Osten. Seit ihrer Gründung im Jahr 1936 leistet sie mit großer Hingabe ehrenamtliche Arbeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen Ellener Feld, Ellenerbrok-Schevemoor, Tenever, Osterholz, Blockdiek, Neue Vahr Süd und Sebaldsbrück. Mit rund 60.000 Einwohnern im primären Ausrückgebiet und besonderen Herausforderungen wie dem Daimler-Werk, dem Weserpark, dem Eisenbahn-Ausbesserungswerk, dem Krankenhaus Ost sowie zahlreichen Tiefgaragen und Hochhäusern zählt die FF Osterholz zu den einsatzstärksten Freiwilligen Feuerwehren Bremens.

 

Eine starke Gemeinschaft mit Tradition

Die Geschichte der FF Osterholz begann, als 35 Bürger die damalige Pflichtfeuerwehr ablösten und eine freiwillige Wehr gründeten. Seitdem hat sich viel verändert: Heute verfügt die Feuerwehr über moderne Einsatzfahrzeuge wie ein Löschgruppenfahrzeug LF10-ES auf Mercedes-Benz Atego Basis, ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) und einen Anhänger. Seit 2001 bereichert eine eigene Jugendfeuerwehr die Wehr, die derzeit mit 18 Jugendlichen gut besetzt ist und einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung leistet. Die FF Osterholz ist Teil des taktischen Brandschutzabschnitts-Ost, zusammen mit den Berufsfeuerwehrwachen 2 und 3 sowie anderen Freiwilligen Wehren wie Borgfeld, Mahndorf und Oberneuland. Neben Brandeinsätzen übernimmt sie auch technische Hilfeleistungen, etwa bei Verkehrsunfällen oder Unwettern, und ist bei Großereignissen wie dem Brand einer Lagerhalle im Bremer Industriehafen 2020 im Einsatz.

 

Vielfältige Aufgaben und moderne Ausstattung

Die Einsätze der FF Osterholz sind abwechslungsreich: Von der Brandbekämpfung, wie kürzlich in Ellenerbrok-Schevemoor, bis hin zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr bei technischen Hilfeleistungen in Hemelingen. Die Wehr ist mit modernster Technik ausgestattet, darunter ein Halligantool, Übungspuppen mit realistischem Gewicht und eine Nebelmaschine zur Simulation von Brandrauch – alles finanziert durch den engagierten Förderverein, der seit 2010 die Wehr unterstützt. Der Förderverein ermöglicht nicht nur materielle Anschaffungen, sondern bietet auch die Möglichkeit, die Feuerwehr ohne aktive Mitgliedschaft zu unterstützen. Mit einem Jahresbeitrag von 25 Euro oder Spenden kann jeder helfen, die Einsatzfähigkeit der Wehr zu sichern.

 

Jugendfeuerwehr: Der Nachwuchs von morgen

Die Jugendfeuerwehr Bremen-Osterholz ist ein Herzstück der Wehr. Jeden zweiten und vierten Montag im Monat treffen sich die Jugendlichen ab 17:45 Uhr am Gerätehaus, um feuerwehrspezifische Ausbildung, Teambuilding und Freizeitaktivitäten zu erleben. Neben Fahrzeug- und Gerätekunde stehen Spieleabende, Sport und Brandschutzerziehung auf dem Programm. Regelmäßige Zeltlager und Wettbewerbe fördern den Zusammenhalt und die Begeisterung für die Feuerwehrarbeit.

 

Warum sich ein Engagement lohnt

Ein Engagement bei der FF Osterholz bedeutet mehr als nur ein Hobby – es ist eine Berufung. Als Mitglied leistest du einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit deiner Nachbarschaft, entwickelst Teamgeist und lernst lebensrettende Fähigkeiten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, denn die Wehr bildet ihre Mitglieder umfassend aus. Besonders für junge Menschen zwischen 10 und 17 Jahren bietet die Jugendfeuerwehr eine spannende Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und Freundschaften zu knüpfen. Die FF Osterholz sucht engagierte Menschen, die im Bremer Osten wohnen und sich ehrenamtlich einbringen möchten. Egal, ob du schon immer Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau werden wolltest oder eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung suchst – hier bist du richtig! Die Wehr bietet flexible Einsatzmöglichkeiten, auch für Ersatzdienstleistende, und eine herzliche Gemeinschaft.

 

Mach mit – Dein Einsatz zählt!

Die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Osterholz lädt dich ein, Teil des Teams zu werden! Besuche die Wehr an den Dienstabenden jeden 1. und 3. Montag im Monat ab 19:30 Uhr am Gerätehaus (Osterholzer Möhlendamm 21) oder kontaktiere sie direkt. Für die Jugendfeuerwehr sind die Treffen jeden 2. und 4. Montag ab 17:45 Uhr. Informiere dich unverbindlich und erlebe, wie erfüllend es ist, anderen zu helfen.

Niemand hat die Absicht ein Möbelhaus zu errichten

Brachliegendes Grundstück
Brachliegendes Grundstück

Seit fast zwei Jahrzehnten schwebt ein ambitioniertes Projekt über dem Stadtteil Osterholz in Bremen: Der Berliner Möbelmogul Kurt Krieger plant auf dem ehemaligen Gelände von Radio Bremen einen riesigen Möbelmarkt unter der Marke Höffner, ergänzt durch einen Sconto-Discounter. Mit einer geplanten Verkaufsfläche von bis zu 45.000 Quadratmetern und einem Investitionsvolumen von 70 bis 100 Millionen Euro soll das Vorhaben nicht nur die größte Niederlassung der Krieger-Gruppe in Bremen werden, sondern auch ein wirtschaftlicher Impulsgeber für die Region. Doch die Pläne stoßen auf erheblichen Widerstand, werfen ökologische Fragen auf und lassen Zweifel an ihrer Umsetzung bestehen. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, Konflikte und Risiken des Vorhabens kritisch.

 

Ein langer Weg voller Hindernisse

Die Geschichte des Projekts beginnt 2005, als Kurt Krieger das elf Hektar große Gelände an der Hans-Bredow-Straße, schräg gegenüber dem Einkaufszentrum Weserpark, für rund fünf Millionen Euro erwirbt. Bereits damals war die Vision klar: Ein „Möbelpalast“ mit einer Verkaufsfläche von 45.000 Quadratmetern, der die Marken Höffner und Sconto vereint. Doch seitdem liegt das Gelände brach, und die Umsetzung verzögert sich immer wieder. Ursprünglich sollte der Bau 2008 starten, später wurde 2018 als Baubeginn angekündigt, dann 2022 – bis heute gibt es keine Baugenehmigung. Die Verzögerungen sind nicht nur auf bürokratische Hürden zurückzuführen. Die benachbarte Stadt Achim klagte gegen das Projekt, da sie negative Auswirkungen auf ihren Einzelhandel befürchtete. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies die Klage 2010 zurück, doch die Spannungen zwischen Bremen und seinen Nachbarkommunen bleiben. Zudem mussten die Pläne mehrfach angepasst werden: Der Gebäudekomplex wurde „gedreht“, um den Eingang an die Julius-Faucher-Straße zu verlegen, und Fragen zum Brandschutz sind bis heute ungeklärt.

 

Wirtschaftlicher Nutzen versus regionale Konflikte

Befürworter des Projekts, darunter der damalige Bausenator Joachim Lohse, betonen den wirtschaftlichen Nutzen. Das Möbelzentrum soll bis zu 350 Arbeitsplätze schaffen und die Gewerbesteuereinnahmen Bremens steigern. Lohse argumentierte 2015, dass der Möbelhandel in Bremen unterentwickelt sei und Nachholbedarf bestehe. Doch diese Argumente stoßen auf Skepsis. Die Stadt Achim befürchtet, dass der „Megamarkt“ kleinere Fachgeschäfte in der Region verdrängt, da Möbelhäuser wie Höffner weit über Möbel hinaus verkaufen – von Elektronik bis Dekoartikel. Diese Sorge ist berechtigt: Großflächen wie die von Krieger geplante ziehen Kundenströme an, die lokale Einzelhändler schwächen können. Auch die Konkurrenzlage ist kritisch zu betrachten. Direkt gegenüber liegt der Weserpark, der bereits einen Möbelmarkt (ehemals Schulenburg, nun Opti) beherbergt. Die geplante Höffner-Filiale könnte den Wettbewerb verschärfen und bestehende Anbieter unter Druck setzen. Die Frage bleibt, ob Bremen tatsächlich einen weiteren Möbelriesen benötigt oder ob das Projekt eher den Expansionsdrang der Krieger-Gruppe widerspiegelt, die laut Kurt Krieger selbst darauf abzielt, „zu den letzten zu gehören, die übrig bleiben“ in einem sich konsolidierenden Möbelmarkt.

 

Ökologische und städtebauliche Bedenken

Ein weiterer Kritikpunkt ist die ökologische Dimension. Das Projekt sieht 680 Parkplätze vor, davon 420 auf einer Schotterfläche, was die Versiegelung des Bodens und damit verbundene Umweltprobleme wie Überhitzung und eingeschränkte Wasseraufnahme verstärkt. Zwar plant Krieger, einen Grüngürtel um den Osterholzer See zu ergänzen, doch bleibt unklar, ob dies die Eingriffe in die Landschaft ausgleicht. In Zeiten des Klimawandels und der notwendigen Reduktion von Autoverkehr erscheint die Fokussierung auf autogerechte Infrastruktur rückwärtsgewandt. Städtebaulich ist das Projekt ebenfalls fragwürdig. Das Gelände liegt in einer grünen Zone am Rande Bremens, nahe der niedersächsischen Grenze. Die Errichtung eines riesigen Möbelmarkts könnte die suburbanen Strukturen weiter zersiedeln, anstatt die Bremer Innenstadt zu stärken, wie es Lohse 2015 selbst als Ziel formulierte. Der Fokus auf großflächigen Einzelhandel widerspricht modernen urbanen Entwicklungen, die auf gemischte Nutzungen und nachhaltige Stadtplanung setzen.

 

Die Rolle von Kurt Krieger: Visionär oder Zauderer?

Kurt Krieger, Jahrgang 1948, ist eine schillernde Figur in der Möbelbranche. Mit Höffner, Möbel Kraft und Sconto hat er die zweitgrößte Möbelhandelskette Deutschlands aufgebaut und gilt als hartnäckiger Investor. Doch sein Umgang mit Projekten wie dem in Osterholz wirft Fragen auf. In Duisburg und Düsseldorf ließ Krieger geplante Möbelhäuser nach jahrelangem „Hin und Her“ fallen, was Kritiker wie den Düsseldorfer Oberbürgermeister dazu veranlasste, von „Monopoly“-Spielereien zu sprechen. Auch in Bremen scheint das Projekt in einer Warteschleife zu hängen, obwohl Edda Metz, Geschäftsführerin der Krieger Projektentwicklung, immer wieder neue Starts ankündigt – zuletzt für Juli 2022, ohne dass etwas geschah. Kriegers Zurückhaltung in der Kommunikation verstärkt den Eindruck von Intransparenz. „Wir erfahren vieles auch erst aus der Zeitung“, klagte selbst die eigene Firmenzentrale. Diese Informationspolitik erschwert das Vertrauen in das Projekt und nährt Spekulationen, ob finanzielle, strategische oder persönliche Gründe die Verzögerungen bedingen.

 

Ein zweischneidiges Vorhaben

Die Pläne für den Höffner-Möbelmarkt in Bremen-Osterholz sind ein Paradebeispiel für die Spannungsfelder moderner Stadtentwicklung: Wirtschaftsförderung versus regionale Konflikte, großflächiger Einzelhandel versus ökologische Nachhaltigkeit, ambitionierte Visionen versus pragmatische Umsetzung. Während Kurt Krieger mit seinem Vorhaben Arbeitsplätze und Steuereinnahmen verspricht, bleiben die Risiken für den lokalen Einzelhandel, die Umwelt und die städtebauliche Qualität unübersehbar. Nach über 15 Jahren Planung ohne Baubeginn stellt sich die Frage, ob das Projekt überhaupt realisiert wird – oder ob es ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte von Kriegers unvollendeten Großprojekten bleibt. Bremen sollte die Chance nutzen, das Vorhaben kritisch zu prüfen und Alternativen zu prüfen, die den Stadtteil Osterholz nachhaltiger und integrativer entwickeln. Ein Möbelpalast mag wirtschaftlich verlockend sein, doch die langfristigen Kosten für Umwelt, Region und Stadtbild könnten den Nutzen überwiegen.

35 Jahre Weserpark: Ein Einkaufszentrum prägt Bremen

Im Frühjahr 2025 feiert der Weserpark in Bremen-Osterholz ein besonderes Jubiläum: 35 Jahre als eines der größten und innovativsten Einkaufszentren Norddeutschlands. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1990 hat sich der Weserpark von einem Fachmarktzentrum zu einer lebendigen Shopping- und Freizeitdestination entwickelt, die jährlich Millionen von Besuchern anzieht. Ein Blick auf die Geschichte, die Gegenwart und die geplante Geburtstagsfeier zeigt, warum der Weserpark ein fester Bestandteil der Bremer Lebensart ist.

 

Die Anfänge: Ein Novum im Einzelhandel

Der Weserpark öffnete 1990 seine Tore auf Basis eines Senatsbeschlusses von 1986. Mit 60 Einzelhandelsflächen, vornehmlich großflächigen Fachmärkten, war er ein bundesweites Novum. Erstmals wurden zahlreiche Großflächen unter einem Dach vereint, ergänzt durch kleinere Shops und Gastronomieangebote. Dieses Konzept machte den Weserpark zum Pionier der modernen Einkaufszentren. Schon ein Jahr später, 1991, erweiterte das benachbarte Aquadrom das Angebot um Freizeitmöglichkeiten, bevor es 1998 in die Wellness- und Fitnessanlage „Oase“ umgewandelt wurde.

 

Wachstum und Modernisierung

Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Weserpark stetig. 1999 eröffnete der Kristallpalast mit elf Kinosälen, einer Bowlingbahn und einem Kinderspieleland, was das Freizeitangebot erheblich bereicherte. Zwischen 2003/04 und 2012/14 folgten umfassende Modernisierungen, darunter ein Anbau mit 12.000 m² zusätzlicher Nutzfläche und ein Parkhaus mit 1.200 Stellplätzen, sodass heute rund 4.700 Parkplätze zur Verfügung stehen. Heute umfasst das Zentrum etwa 170 Geschäfte, darunter große Namen wie ZARA, H&M, Media Markt und das EDEKA Center, sowie ein vielfältiges Dienstleistungsangebot mit Kinderbetreuung, kostenlosem WLAN und Ladestationen für Elektroautos. Die Modernisierung von 2012 bis 2014, mit Investitionen von rund 100 Millionen Euro, brachte 60 neue Geschäfte und ein hell-modernes Design. Center-Managerin Monika Mehrtens bezeichnete das Ergebnis als „neuen Weserpark“, der konsequent aus Kundensicht gestaltet wurde. Diese Anpassungen sicherten dem Weserpark seine Position als Bremens erste Shopping-Adresse, trotz Konkurrenz durch Online-Handel und andere Zentren wie die Waterfront.

 

Ein Ort für alle: Shopping, Events und Gemeinschaft

Der Weserpark ist mehr als ein Einkaufszentrum – er ist ein Treffpunkt für Familien, Fashionistas und Genießer. Neben Mode, Technik und Lebensmitteln bietet die Food Lounge mit 450 Sitzplätzen und Restaurants wie L’Osteria oder Peter Pane kulinarische Vielfalt. Regelmäßige Events wie Modenschauen, der Weserpark Darts-Cup, Ninja-Parcours oder der Vintage- und Antikmarkt beleben das Center. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Verein Aktiv für Osterholz, etwa bei der Gewerbeschau Osterholz oder verkaufsoffenen Sonntagen, stärkt die Verbindung zum Stadtteil. Auch soziale Verantwortung spielt eine Rolle: Das Deutsche Rote Kreuz lädt regelmäßig zur Blutspende ein, und der Weserpark engagiert sich für den Erhalt der nahegelegenen Wümmewiesen, ein wichtiges Naturschutzgebiet. „Wir übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeiter, Kunden und die Umwelt“, betont Center-Manager Stefan Dorster.

 

35 Jahre Weserpark: Ein großes Fest

Zum 35. Geburtstag plant der Weserpark vom 15. bis 17. Mai 2025 ein buntes Festprogramm für alle Altersgruppen. „Wir schaffen den Rahmen, aber unsere Mieter sitzen mit im Party-Boot“, sagt Dorster. Das Motto: Die Kunden stehen im Mittelpunkt. Geplant sind Shows, Überraschungen und Aktionen in den 170 Geschäften, die das Jubiläum zu einem unvergesslichen Erlebnis machen sollen. Details zum Programm werden auf der Website des Weserparks veröffentlicht.

 

Ein Blick in die Zukunft

Mit seiner hervorragenden Infrastruktur – erreichbar über die A1/A27, Straßenbahnlinie 1 oder Buslinien – und einem stetig wachsenden Angebot bleibt der Weserpark ein Magnet für die Region. Die geplante Ansiedlung eines Möbel Höffner-Marktes in der Nähe zeigt, dass das Areal weiterhin wächst. Nach 35 Jahren steht der Weserpark für Innovation, Vielfalt und Gemeinschaft – ein Ort, der Bremen prägt und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.

Der Weserpark ist ein Paradebeispiel für die Evolution eines Einkaufszentrums. Von einem Fachmarktzentrum zu einem modernen Shopping- und Freizeitkomplex, der sich an den Bedürfnissen seiner Besucher orientiert, hat er sich als unverzichtbarer Bestandteil Bremens etabliert. Das 35-jährige Jubiläum wird nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Ausblick auf eine spannende Zukunft dieses einzigartigen Ortes.

GO startet zum 21. mal

Der Vorstand von „Aktiv für Osterholz e.V“
Der Vorstand von „Aktiv für Osterholz e.V“

Am 3. und 4. Mai 2025 wird bereits die 21. GO (Gewerbeschau Osterholz) veranstaltet, ein weiterer „Marktplatz der Ideen“ für Dienstleistung, Handwerk, Handel und Familienspaß. Eine bedeutende und überregional ausstrahlende Messe im Weserpark, direkt am Bremer Kreuz. Verschiedene Aussteller werden erwartet, in der Mall sowie auf der Freifläche am Haupteingang.

 

Zahlreiche Handwerksbetriebe werden informieren und beraten. Wer noch Interesse hat, auf dem „Marktplatz der Ideen“ auszustellen, kann sich unter www.aktiv-fuer-osterholz.de informieren und anmelden. Die Gewerbeschau wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet. Auf der Außenbühne sorgen Orchester, Chöre und Live-Bands für musikalische Unterhaltung, während DJ Toddy, der die Veranstaltung bereits seit vielen Jahren als Moderator und Entertainer begleitet, für beste Stimmung sorgt.

 

Ein besonderes Highlight ist die bereits 16. Auflage der beliebten Pümpelmeisterschaft. Bei diesem unterhaltsamen Wettkampf gilt es, mit den bereitgestellten Pümpeln möglichst treffsicher eine speziell konstruierte Zielscheibe zu treffen, sodass sie haften bleiben.

Den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildet der verkaufsoffene Sonntag am 4. Mai 2025.

Blockdieker legen Beschwerde gegen Preiserhöhung ein

Die Initiative Blockdiek hilft hat eine Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht, in der sie der SWB (Stadtwerke Bremen) vorwerfen, ihre Monopolstellung im Bereich der Fernwärme-versorgung missbraucht zu haben. Konkret geht es um Preiserhöhungen, die nach Ansicht der Beschwerdeführer unangemessen hoch sind und nicht ausreichend durch tatsächliche Kostensteigerungen gerechtfertigt werden.

 

Fernwärmeversorger wie die SWB verfügen in ihren Versorgungsgebieten häufig über ein sogenanntes natürliches Monopol, da Kunden keine Möglichkeit haben, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Dies macht sie besonders anfällig für Preismissbrauch, weshalb solche Unternehmen dem kartellrechtlichen Missbrauchsverbot unterliegen. Das Bundeskartellamt prüft in solchen Fällen, ob Preiserhöhungen rechtlich zulässig sind, etwa indem es untersucht, ob die Preisgestaltung transparent ist und sich an den tatsächlichen Kosten sowie der allgemeinen Marktentwicklung orientiert.

 

Die Beschwerde der Blockdieker reiht sich in eine Reihe ähnlicher Vorfälle in Deutschland ein, wo Verbraucher und Verbraucherorganisationen zunehmend gegen überhöhte Fernwärmepreise vorgehen. Das Bundeskartellamt hat in der Vergangenheit bereits Verfahren gegen verschiedene Fernwärmeversorger eingeleitet, um möglichen Missbrauch zu ahnden. Ob die SWB in diesem Fall gegen kartellrechtliche Vorgaben verstoßen hat, wird nun von der Behörde geprüft werden müssen. Die Blockdieker hoffen, dass diese Beschwerde zu einer Überprüfung und möglicherweise zu einer Korrektur der Preispolitik der SWB führen wird.

Azubi Wohnheim startet noch dieses Jahr

Im Stadtteil Osterholz, entsteht ein einzigartiges Projekt: Das Azubi-Wohnheim am Ellener Hof. Dieses Wohnheim soll nicht nur ein Dach über dem Kopf bieten, sondern auch eine unterstützende Umgebung für 66 junge Menschen schaffen, die sich im Berufsleben etablieren. Die ersten Azubis können zu Beginn des Ausbildungsjahres 2025 einziehen.

 

Architektur und Nachhaltigkeit

 

Das Wohnheim wird auf dem Gelände des Ellener Hofs gebaut, das sich zu einem sozial-ökologischen Modellquartier entwickelt hat. Mit einem Anteil von 85 Prozent Holz im Bauwerk setzt dieser Bau auf Nachhaltigkeit. Die Dachbegrünung und die Photovoltaik-Anlage sind nur zwei Beispiele für den umweltbewussten Ansatz dieses Projekts. Der Architekt Bernd Ritzenhoff hat ein Gebäude entworfen, das moderne Wohnungen mit Pantry und Bad für eine moderate Warmmiete anbietet.

 

Ziele und Unterstützung

 

Das Azubi-Wohnheim hat zum Ziel, Auszubildende in einer neuen Lebensphase zu unterstützen. Neben dem Wohnraum gibt es eine sozialpädagogische Begleitung, die darauf abzielt, persönliche Herausforderungen zu bewältigen und ein erfolgreiches Starten in die Berufsausbildung zu gewährleisten. Diese Betreuung soll helfen, Probleme zu lösen, die oft zu einem Abbruch der Ausbildung führen könnten. Die Stiftung Maribondo da Floresta, die das Wohnheim betreibt, setzt auf Inklusion und bietet Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, die im Tagesablauf des Wohnheims integriert sind.

 

Finanzierung und Kosten

 

Die Freie Hansestadt Bremen unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss von 2,4 Millionen Euro zu den Investitionskosten von insgesamt knapp 9 Millionen Euro. Die Warmmiete ist auf 350 Euro pro Person und Monat limitiert, inklusive aller Nebenkosten, was den Wohnraum für Auszubildende erschwinglich macht.

 

Ein Ort des Zusammenlebens

 

Das Ellener Hof Quartier ist dafür bekannt, dass es Wohnraum für verschiedene Bevölkerungsgruppen bietet: Familien, Senioren, Studierende, und nun auch Auszubildende. Das Konzept des "Stadtlebens Ellener Hof" geht über reinen Wohnraum hinaus und fördert ein bürgerschaftliches Miteinander. Es gibt bereits ein Studierendenwohnheim, eine Kita und Räumlichkeiten für ältere Menschen. Die Eröffnung eines Azubi-Wohnheims schließt eine Lücke und bietet jungen Menschen eine gemeinschaftliche Lebens- und Lernumgebung.

 

Die Zukunft des Wohnens

 

Mit dem Azubi-Wohnheim am Ellener Hof setzt Bremen Maßstäbe für andere Städte, indem es auf die Bedürfnisse der Auszubildenden eingeht. Der Bau dieses Wohnheims ist ein Schritt in Richtung einer integrierten, nachhaltigen und inklusiven Stadtentwicklung. Es ist nicht nur eine Investition in das Wohnen, sondern in die Zukunft der jungen Menschen, die hier ihren Ausbildungsplatz finden.

 

Das Azubi-Wohnheim am Ellener Hof ist somit mehr als nur ein Bauprojekt; es ist ein Zeichen für die Wertschätzung der beruflichen Ausbildung und ein Beitrag zur Lösung des Wohnraummangels für junge Erwachsene in Bremen.

Newsletter Januar 2025

Tipps und Termine für den Stadtteil Osterholz

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

aufgrund der Feiertage erscheint der Newsletter aus dem Januar etwas später. In den neuen Räumlichkeiten des Ortsamtes hatten wir den traditionellen Adventsnachmittag, der viele Jahre von Frau Osterhorn initiiert wurde und in diesem Jahr mit musikalischer Begleitung von Herrn Meiss und verschiedenen Geschichten rund um den Advent von Herrn Wolfgang Haase mitgestaltet wurde. Einmal im Jahr sind wir auch mit dem Beirat im Weserpark. Wir haben in diesem Jahr in der WeserArt mit dem neuen Centermanager Herrn Stefan Dorster und Frau Anke Steenken die Entwicklung des Weserparks besprochen, sowohl im vergangenen Jahr 2024 und dem neuen Jahr 2025. Einige Entscheidungen werden im Jahr 2025 noch getroffen werden. Allerdings waren diese noch nicht spruchfreif, sodass wir gespannt sind, welche Neuerungen im Weserpark entstehen werden. Ich war im vergangenen Dezember bei einer interessanten Sitzung der Sozialdeputation, in der es auch nochmal um die Entwicklung hinsichtlich der Verzögerungen der Projektgelder beim Jobcenter ging und um LLQ Mittel. Interessanterweise waren zu dieser Sitzung weder Beiratssprecher noch Ortsamtsleitungen oder Quartiersmanager eingeladen. Eigentlich hätte man diese Diskussion sehr viel „breiter“ aufstellen müssen, da nicht nur die Vertreter der Behörden und die Deputierten die Gesamtsituation darstellen können, sondern gerade die betroffenen Stadtteile hätten ihre Sichtweise darstellen müssen. Vielleicht kann eine solche Diskussion von Seiten der Behörde nachgeholt werden, um ein Gesamtbild zu haben. Wenn ich mich an unsere Diskussion alleine im Beirat Osterholz nach der

Sommerpause erinnere, so ging es hier doch hoch her. Diese Stimmung hätte man ein Stück weit in die Deputation tragen sollen, um die Auswirkungen auch mitzubekommen! In diesem Zusammenhang möchte ich mich ausdrücklich bedanken, dass das Café Abseits von den künftigen Sparmaßnahmen offensichtlich verschont bleibt. Gerade diese Einrichtung für Menschen mit Suchterfahrungen hat ein Alleinstellungsmerkmal in Osterholz und sollte daher auch in Zukunft erhalten bleiben.

 

Ein besonders schönes Event war die Jubiläumsfeier von 35 Jahre Mütterzentrum in Tenever. Ich war gebeten worden, ein Grußwort zu sprechen, was ich natürlich auch gerne gemacht habe. Leider war dieses wichtige Jubiläum anschließend nicht in den Medien. Das Mütterzentrum leistet in Tenever, aber auch darüber hinaus eine wichtige Arbeit mit Menschen auf dem sogenannten 2. Arbeitsmarkt und sind als soziale Einrichtung aus Tenever nicht wegzudenken. Ich habe mich gefreut, dass aus vielen Behörden, aber auch von der Gewoba hochrangige Vertreter bei dieser Jubiläumsfeier anwesend waren. Ein Highlight, über das in den Medien überhaupt nicht berichtet wurde, da nicht öffentlich, war die 1. Sitzung der Verlängerung der Straßenbahnlinie von Sebaldsbrück in Richtung Tenever. Ich habe es bedauert, dass an diesem Tag nicht die Senatsspitze aus dem Verkehrsressort anwesend war, was bei einem solch wichtigen Projekt eigentlich notwendig gewesen wäre. Wenn ich daran denke, wie lange die

Beiräte aus Hemelingen und Osterholz diese Verlängerung schon eingefordert haben, so wäre eine Vertretung über die Ressortspitze ein wichtiges Signal gewesen. Zumindest waren die beiden Ortsamtsleitungen aus Hemelingen und Osterholz anwesend! 

 

Wie in jedem Jahr, gibt es vom Vorstand von Aktiv für Osterholz eine Einladung an mich, wo der Vorstand nochmal Ideen für das neue Jahr und die Erlebnisse und Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren lassen. An diesem Abend haben wir alle Monika Mehrtens sehr vermisst, die an solchen Abenden regelmäßig für den Weserpark dabei war, aber auch für Aktiv für Osterholz bzw. den Stadtteil Ideen entwickelt hat, die sie dann auch umgesetzt hat! Leider war Stefan Dorster an diesem Tag erkrankt. Unser Quartiersmanager hatte mich im Dezember gebeten ein Grußwort auf einer kleinen Adventsfeier des Sozialzentrums Hemelingen/Osterholz zusprechen. Auch hier hatte ich erst überlegt, was ich eigentlich dort sagen soll. Mir ist dann doch noch etwas eingefallen! Nun zu den Terminen im Januar.

 

Termine im Januar 2025:

Datum Uhrzeit Veranstaltung

08.01.25 15.00 Uhr Teilnahme an der Geschichtswerkstatt

09.01.25 15.00 Uhr Treffen auf einer Baustelle

10.01.25 ab 18 Uhr Teilnahme am Neujahrsempfang der Partnerstadt Bützow

12.01.25 15.30 Uhr Frauenchor von ZIS / Haus im Park

13.01.25 18.30 Uhr Beiratssitzung in der Kulturaula auf dem Ellener Hof, Themen: Post-Agentur Blockdiek, Bericht Controlling-Ausschuss für den Jugendbereich, Zukunft der sogenannten Schlüsselprojekte in Blockdiek

14.01.25 11.30 Uhr Teilnahme Neujahrsempfang der Bremischen Bürgerschaft

14.01.25 18.30 Uhr Treffen Unterstützer der Raphael Oase

15.01.25 11.00 Uhr Teilnahme Neujahrsempfang im Rathaus

15.01.25 14.30 Uhr Teilnahme Neujahrsempfang des Verein ZIS im Bürgerhaus Obervieland

16.01.25 11.45 Uhr Teilnahme Vororttermin Marktplatz Osterholz

20.01.25 14.30 Uhr 1. Vorgespräch Stadtteilpartnerschaft Izmir-Gaziemir

21.01.25 13.30 Uhr Teilnahme Arbeitskreis Tenever

21.01.25 17.00 Uhr Beteiligungsrunde Straßenbahn / BSAG

22.01.25 18.00 Uhr Koordinierungsausschuss (nicht öffentlich)

27.01.25 Teilnahme Neujahrsempfang der CDU Bremen

29.01.25 Teilnahme Neujahrsempfang der Partei Die Linke

30.01.25 17.30 Uhr Ausschuss Inneres

31.01.25 11.00 Uhr 21. Neujahrsempfang des Stadtteiles Osterholz mit dem Ehrengast Herrn Frieß (Werksleitung Mercedes)

 

Nun noch ein paar Zeilen am Ende.

Im vergangenen Jahr gab es leider im Herbst keinen Besuch der Partnerstadt Bützow. Ich habe aber im Dezember einige Freunde und Vertreter von verschiedenen Parteien zu einem kleinen Treff eingeladen, um über Themen der Städte- und Stadtteilpartnerstadt zu sprechen. Daher war ich nicht nur in der Stadt Bützow, sondern am darauffolgenden Tag auch im ehemaligen Kloster Rühn, wo ein Tag der offenen Tür stattgefunden hat.

 

Im vergangenen Dezember war ein besonderes Highlight die Aktion des Lions Clubs Oberneuland gemeinsam mit Mütterzentrum Tenever, um 100 Geschenke für Kinder aus Tenever. Der Saal des Mütterzentrums war besonders liebevoll geschmückt und die 100 Geschenke waren wieder so, dass die Kinder mit großer Freude vom Weihnachtsmann, diese in Empfang nehmen konnten. Bereits zum 5 Mal gab es diese Geschenkaktion aus Oberneuland für die ich mich ganz besonders bedanken möchte. Ich habe mich aber auch über den Besuch von Monika Mehrtens am 23.12.24 hier im Ortsamt gefreut. Ich hoffe, dass wir sie auch im kommenden Jahr 2025 häufig im Stadtteil sehen und erleben können.

 

Ich selber war über die Feiertage eine wenige Tage in Ostfriesland und habe Land und Leute

genossen und einen halben Tag Groningen, das ja nur 180 km von Bremen entfernt ist.

Über die Feiertage lag in diesem Jahr doch ein Schatten von Magdeburg. Das Unglück, dass viele

Menschen betroffen hat, wurde um die Feiertage mit vielen Menschen diskutiert.

Ich hoffe, dass im kommenden Jahr die Krisenherde auf der Erde, wie im Nahen Osten und in der Ukraine friedlich beendet werden. In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

 

gez. Ihr Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

 

 

Blockdiek hilft diskutiert über Vereinsgründung

Als Ilka und Robert Dreesen 2020 Blockdiek hilft aus der Not der Corona Pandemie gründeten, hätten sie wohl nicht daran gedacht das weitere Krisen die privat organisierte Nachbarschaftsinitiative langfristig notwendig machen. Doch dann kam die durch die Ukraine Krise bedingte Inflation, das traf ärmere Blockdieker/innen mit voller Wucht.

 

Anfangs beschränkte sich die damals 8-köpfige Nachbarschaftsinitiative auf Hilfeleistung beim Einkaufen für vulnerable Nachbarn und Nachbarn die wegen Quarantäne ihre Wohnungen nicht verlassen durften. Damals noch sehr improvisiert mit Aushängen im Ortsteil und einem Prepaid Handy über das man jemanden von der Initiative erreichen konnte. Schnell kristallisierte sich heraus das viele Alleinlebende zusehens unter Einsamkeit leiden, das betrifft überwiegend einkommensschwache Blockdieker/innen. Also war die Idee geboren sobald es die Situation erlaubt regelmäßig wechselnd ein Frühstück und einen Kaffeenachmittag an zu bieten. Dafür fehlten aber bezahlbare Raumangebote, so das die Initiative auf die privaten Räumlichkeiten und Gärten ihrer Mitglieder angewiesen war. Für die offenen Weihnachts- und Silvesterfeiern konnte Blockdiek hilft dank hilfsbereiter Unternehmen immer wieder auf leerstehende Gaststätten außerhalb des Stadtteils zurück greifen. Dann kam die massive Inflation und eine Lösung musste her um jene zu entlasten die von den Hilfspaketen der Bundesregierung nicht profitieren konnten. Also wurde eine Lebensmittelhilfe gegründet. Da konventionelle Lebensmittelspenden kaum dran zu kommen ist musste man auf Spenden aus Großgebinden zurück greifen, die vor Verteilung in kleinere Behältnisse um verpackt werden mussten. Zwei mal pro Woche verteilen acht Mitglieder gepackte Taschen. 

 

Nun beabsichtigen Blockdiek hilft und der unabhängige Arbeitskreis Blockdiek einen gemeinsamen Nachbarschaftsverein zu gründen. Dieser soll dem Zweck der sozialen, kulturellen und politischen Teilhabe dienen. Ein eingetragener Verein hätte zahlreiche Vorteile, so unter anderem der Zugang zu Geldern von Stiftungen und der öffentlichen Hand. Auch das Projekt Kultur-Saal Blockdiek wäre endlich verhandelbar, dieses könnte sowohl in Kooperation mit der Grundschule Düsseldorfer Straße oder der evangelischen Trinitatisgemeinde realisiert werden. Dabei profitiert auch der Kooperationspartner durch zusätzliche Mittel für die Doppelnutzung ihrer Räume. Nun ist es an den Mitgliedern der beiden Nachbarschaftsinitiativen zu entscheiden, ob man zukünftig als gemeinnütziger Verein weitermachen will.

 

 

 

Unsere Partnerstadt Bützow: Eine Perle in Mecklenburg-Vorpommern

Bützow ist eine charmante Kleinstadt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, die sich durch ihre reiche Geschichte, kulturelle Vielfalt und wunderschöne Natur auszeichnet. Mit einer Bevölkerung von etwa 7.000 Einwohnern bietet Bützow eine angenehme Mischung aus ländlichem Flair und urbanem Leben.

Geschichte

Die Geschichte Bützows reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt 1230. Sie entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handels- und Verwaltungszentrum. Die Architektur der Stadt spiegelt ihre lange Geschichte wider, mit vielen gut erhaltenen Bauwerken aus verschiedenen Epochen. Besonders bemerkenswert sind die Stadtkirche St. Marien, ein beeindruckendes Beispiel der Backsteingotik, und das historische Rathaus, das in seiner Form die Entwicklung der Stadt dokumentiert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bützow bietet eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten. Das jährliche Stadtfest zieht viele Besucher an und feiert die lokale Kultur mit Musik, Tanz und kulinarischen Spezialitäten. Das Schloss Bützow, das heute als Wohn- und Geschäftshaus genutzt wird, ist ein weiterer Anziehungspunkt. Es erzählt von der glanzvollen Vergangenheit der Stadt.

Ein weiteres Highlight ist das "Bützower Landschaftsmuseum", das Einblicke in die regionale Geschichte und die Natur der Umgebung bietet. Hier können Besucher mehr über die Flora und Fauna der Region erfahren sowie über die historische Entwicklung Bützows und seiner Umgebung.

Natur und Freizeit

Die umliegende Natur von Bützow ist ein Paradies für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten. Die Nähe zur Recknitz und zu verschiedenen Wäldern bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Angeln. Besonders der Bützower Stadtpark ist ein beliebter Ort für Spaziergänge und Entspannung im Freien. Die Umgebung ist zudem reich an Rad- und Wanderwegen, die es ermöglichen, die idyllische Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns zu erkunden. Beliebte Ausflugsziele in der Nähe sind das Biosphärenreservat Schaalsee und die Ostsee, die nur eine kurze Autofahrt entfernt ist.

Fazit

Bützow ist eine Stadt, die durch ihre Geschichte, Kultur und natürliche Schönheit besticht. Sie ist ideal für alle, die das ländliche Leben schätzen, ohne auf die Vorzüge einer Kleinstadt verzichten zu wollen. Ob bei einem Besuch der historischen Sehenswürdigkeiten, einem Spaziergang im Stadtpark oder einem Ausflug in die umliegende Natur – Bützow hat für jeden etwas zu bieten.

Parteien müssen Vertrauen zurück gewinnen

Während sich ein Ausschuss des Beirates Gedanken über die steigende Zahl an AFD Wähler/innen gemacht wird, mache ich mir Gedanken darüber wie die Parteien das Vertrauen der Nichtwählenden in den sozialbenachteiligten Quartieren zurück gewinnen können.

 

Das Vertrauen in sozialbenachteiligten Quartieren zurückzugewinnen, erfordert ein vielschichtiges Vorgehen von politischen Parteien. Hier sind einige Strategien, die sie in Betracht ziehen könnten:

  1. Echte Bürgerbeteiligung: Parteien sollten die Anwohner aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen, beispielsweise durch Bürgerforen oder Workshops. Dadurch fühlen sich die Menschen ernst genommen und gehört.

  2. Transparente Kommunikation: Klare, transparente Informationen über politische Entscheidungen und deren Auswirkungen auf die Quartiere sind wichtig. Regelmäßige Updates und offene Kanäle für Rückfragen fördern das Vertrauen.

  3. Soziale Projekte unterstützen: Die Initiierung und Unterstützung von sozialen Projekten, die direkt den Bedürfnissen der Bewohner entsprechen – wie Bildungsangebote, Freizeitaktivitäten oder Integrationsmaßnahmen – kann das Vertrauen stärken.

  4. Langfristige Perspektive: Politische Maßnahmen sollten nicht kurzfristig gedacht sein. Langfristige Strategien zur Verbesserung der Lebensbedingungen in benachteiligten Quartieren sind entscheidend.

  5. Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen: Kooperationen mit NGOs, sozialen Einrichtungen und lokalen Initiativen können helfen, gezielte und effektive Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Gemeinschaft entsprechen.

  6. Zuhören und Lernen: Parteien sollten aktiv zuhören, was die Bewohner über ihre Bedürfnisse und Herausforderungen zu sagen haben. Umfragen und Dialogformate können helfen, ein besseres Verständnis zu entwickeln.

  7. Vertrauen durch Präsenz: Politische Vertreter sollten regelmäßig vor Ort sein, um direkt mit den Bürgern zu sprechen und ihre Anliegen wahrzunehmen. Sichtbarkeit und Erreichbarkeit sind wichtig.

  8. Fokus auf Sicherheit und Lebensqualität: Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und der allgemeinen Lebensqualität, wie bessere Beleuchtung, saubere öffentliche Räume und Sicherheitspatrouillen, können das Vertrauen stärken.

Durch die Kombination dieser Ansätze können Parteien das Vertrauen in sozialbenachteiligten Quartieren wieder aufbauen und eine nachhaltige Beziehung zur Gemeinschaft fördern.

ChatGPT

Gewerbeschau: Vertane Chance Europawahl

Die anstehende Europawahl wäre eine Chance gewesen um der Gewerbeschau Osterholz neuen Schwung zu geben, dabei hätten die Geschäfte im Weserpark eine wichtige Rolle spielen können. Denn die EU-Länder hätten sich mit ihrer kulinarischen Vielfalt präsentieren können, gleichzeitig hätte man am Samstag eine Ausstellung rundum das Thema Europa in der WeserArt eröffnen können. 

 

Im Außenbereich wird sich schon durch die Präsenz der Parteien von gelangweilten Wahlkämpfer/innen für jede Stimme geworben, zu einem wirklichen Dialog außerhalb der eigenen Blase wird es nur selten kommen. Da wäre es klug gewesen zumindest den Bus des Europaparlaments inklusive Abgeordneten aus der Region ein zu laden. Zusätzlich bieten die Geschäfte im Weserpark zahlreiche europäische Produkte an die man hätte in den Fokus rücken können um die Gewerbeschau auf zu werten. Ein passendes Rahmenprogramm hätte sich auch finden lassen. 

Trickbetrüger nutzen Gesetzesänderung

Immer wieder geben sich Betrüger an den Haustüren als Mitarbeiter von Unternehmen aus, um Zutritt zur Wohnung beziehungsweise zum Haus oder Wohnung zu bekommen oder die Gegebenheiten für einen späteren Zeitpunkt auszuspionieren. Aktuell scheinen sich Trickbetrüger/innen die Gesetzesänderung zu den Kabelanschlüssen zu nutze zu machen, in dem sie vorgeben den Kabelanschluss in Mietwohnungen überprüfen zu müssen. Es scheint ein reiner Glücksfall zu sein das bisher niemand zu Schaden gekommen ist.  Unter der Betrugsmasche leiden auch die wirklichen Telekom-Mitarbeiter, die für die Laien nicht immer direkt von den falschen zu unterscheiden sind.

 

Woran man echte Telekom-Mitarbeiter erkennt und was man im Zweifel tun sollte:

 

Diese Kleidung tragen echte Telekom-Mitarbeiter Nach Angaben der Firma „Ranger Deutschland“, die seit 18 Jahren autorisierter Vertriebspartner der Deutschen Telekom ist, haben die Mitarbeiter üblicherweise graue oder magentafarbene Polo-Hemden und schwarze Jacken mit Telekom-Logo an.  Die Polizei weist aber darauf hin, dass man sich darauf nicht allein verlassen sollte, weil auch Betrüger die Kleidung tragen können. Das sollten Mitarbeiter dabei haben Grundsätzlich tragen alle autorisierten Kundenberater, die im Auftrag der Deutschen Telekom unterwegs sind, einen Lichtbildausweis sichtbar an ihrer Kleidung. Zudem haben sie Autorisierungsschreiben bei sich, das auf die Hotline (Autorisierungshotline 0800-826 63 47) verweist. „Die Kollegen und Kolleginnen beantworten dort Anfragen zu einzelnen Mitarbeitern beziehungsweise prüfen und bestätigen, dass dieser Mitarbeiter im Auftrag der Deutschen Telekom da ist“, erklärte mir die Pressestelle der Firma „Ranger Deutschland“.

Warum wird unangemeldet an der Haustür geklingelt?„Es ist uns nicht gestattet, Kunden telefonisch zur Vereinbarung eines Beratungsgesprächs zu kontaktieren“, so die Aussage seitens der Presseabteilung. „Wir haben auch schon häufiger mit schriftlicher Ankündigung per Postwurfsendung gearbeitet und mussten leider feststellen, dass diese von den Kunden als Werbesendung wahrgenommen und weggeworfen worden ist, ohne sie wahrzunehmen“, erklärt der Geschäftsführer.  

Blockdiek feiert Weihnachten und Silvester

Es sind anstrengende Tage die die Initiatorinnen und Initiatoren von Blockdiek hilft hinter sich haben. Noch am Freitag vor Heiligabend verteilten die sechs Mitglieder noch Sporttaschen mit Lebensmitteln, Getränken, Fertiggerichten und Genussmitteln an Bedürftige so wie Kranke. 

 

Für Ilka Dreesen und die Kochgruppe der Bremer Freizeit Community ist seit Samstag am vorbereiten für die Festtage, denn die rund 223 Angemeldeten für das Festmahl an Heiligabend wollen verpflegt werden. Dem nicht genug findet am 1. Weihnachtstag steht mit dem Brunch ein weiteres Highlight statt und am 2. Weihnachtstag lädt Blockdiek hilft zum Kaffeenachmittag. "Es freut mich das nicht nur christlich geprägte Menschen mit uns feiern"; so Wolfgang C. "Wir möchten mit dieser Aktion Bedürftigen und Einsamen im Ortsteil ein Stückchen Würde zurück geben, dabei sind es längst nicht mehr AlGII Empfangende die bedürftig sind. Altersarmut ist auch ein großés Thema bei uns in Blockdiek, damit ist meist auch die Vereinsamung der Senioren trotz durchgängiger Erwerbsbiografie ein großes Thema": so Dreesen. Deshalb unterstützt Blockdiek hilft auch die Forderung nach einer Mindestrente von 1.200.--€. Die Initiative musste lange bangen ob man die Feiern vom vergangenem Jahr fortsetzen kann, doch dank eines in Sebaldsbrück ansässigen Unternehmens konnte doch noch ein geeigneter Ort gefunden werden. Des weiteren wird es eine Silvesterparty und ein Kaffeenachmittag am Neujahrstag stattfinden. 

Winterzauber beim Weserpark

Die festliche Jahreszeit ist in vollem Gange, und mit ihr kommt der Zauber des Weihnachtsmarktes. Der Winterzauber am Weserpark lädt alle Besucher und

Besucherinnen ein, sich von der einzigartigen Atmosphäre des diesjährigen Markts in seinen Bann ziehen zu lassen.

 

Ab dem 24. November erwartet die Besucher ein festliches Spektakel mit glitzernden Lichtern, festlich geschmückten Ständen und einem reichen Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten. Von Pommes, Bratwurst und Schmalzkuchen bis hin zu Glühwein, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die Kleinen kommen auch auf ihre Kosten und können sich auf viele Leckereien und Fahrgeschäfte freuen. Besonderes Highlight

ist auch in diesem Jahr das „La Noria“ Riesenrad mit seinem einzigartigen Blick über Bremen und umzu. Es ist das größte Riesenrad Norddeutschland zur Weihnachtszeit und ein echter Hingucker. In Bremen beheimatet gastiert es nun zur Weihnachtszeit wieder in seiner Heimatstadt. Mit einer Größe von knapp 50 Metern und einem Gewicht von 170 Tonnen zählt es zu den großen Fahrgeschäften dieser Art. Hergestellt in den Niederlanden, sind insgesamt zwölf Sattelauflieger notwendig, um das gesamte Material von einem Standort zum anderen zu transportieren. Abends verzaubert das „La Noria“ den Weserpark mit einer außergewöhnlichen Lichtshow. Jeden Freitag ist Familientag, und in der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr gibt es 50% Rabatt auf alle Fahrgeschäfte, inklusive dem Riesenrad. Die Bremer Freikarte wird ebenso an den Fahrgeschäften akzeptiert. Auf dem festlichen Winterzauber erwartet die Besucher außerdem ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Von traditionellen Weihnachtsliedern bis hin zu einladende musikalische Begleitung durch einen

DJ, bietet die Bühne ein vielfältiges Spektrum. Die Atmosphäre ist magisch, wenn die Lichter funkeln und die Künstler das Publikum in festliche Stimmung versetzen.

Die Feiertage stehen bevor, und die Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk für die Liebsten hat begonnen. Inmitten der funkelnden Lichter und festlicher Stimmung ist die Auswahl groß: Von persönlichen Geschenken wie Schmuckstücken bis hin zu praktischen Gadgets, die den Alltag erleichtern. Ein durchdachtes Geschenk zeigt Liebe und Wertschätzung. Die 170 Fachgeschäfte im Weserpark bieten nicht nur für jedes Menü die leckersten Zutaten, sondern auch das passende Präsent. Inmitten vollen Lichterglanzes wird das Einkaufen zu einem besonderen Erlebnis. Wer sich dieses Jahr das mühevolle und zeitintensive Einpacken der Geschenke sparen will, nutzt den Einpackservice im Weserpark. Besucherinnen und Besucher haben hier die

Möglichkeit, gegen eine kleine Spende ihre Geschenke bequem von den Profis einpacken zu lassen. In diesem Jahr werden die Gelder für medizinische Ausstattung des „Mutter- und Kind-Krankenhauses“ in Bremens Partnerstadt Odessa gesammelt. Der Einpackservice ist montags bis samstags von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

Aufruf: Blockdiek hilft sucht Räumlichkeiten

Blockdiek hilft wurde 2020 als private Nachbarschaftsintiative gegründet um vulnerablen Gruppen und in Quarantäne befindlichen Nachbarn beim Einkauf zu helfen. Mit der durch die Ukraine-Krise ausgelösten Inflation verlagerte die Initiative ihre Aktivität darauf gezielt Bedürftige zu versorgen, dafür warben die Mitglieder Spenden und Stiftungsgelder ein um gezielt zu helfen. 

 

Schnell war klar das es nicht reicht die Menschen mit lebensnotwendigen zu versorgen, also entschied man zu den Feiertagen Treffen auf die Beine zu stellen um Einsamen und Bedürftigen ein Stück Würde zurück zu geben. Schon bei den Weihnachtsfeiern 2022 war klar das ein regelmäßiges Frühstück her muss. Gesagt getan improvisierte man 10 Monate lang in privaten Räumen ein Sonntagsfrühstück im Monat, das aber stieß zu recht auf wenig Gegenliebe der Nachbarschaft. Nun ist auch der einzige bezahlbare Raum für die Weihnachts- und Silvesterfeier weggefallen. Nun sucht die Initiative nach einem Raum um wenigstens diese Angebote aufrecht erhalten zu können. Für Miete stehen 50,--€ pro Tag zur Verfügung. Tipps bitte an [email protected].

Weiterso mit neuen Besen

Neue Besen kehren gut sagt man, nicht so beim Beirat Osterholz. Statt endlich die notwendigen Konsequenzen aus einer Wahlbeteiligung von 42,9% zu ziehen präsentiert man ein Weiterso mit Politik für die eigenen Netzwerke. Bei dem schlechten abschneiden in Tenever mit 30,2% Wahlbeteiligung, Blockdiek 38,3% Wahlbeteiligung und Ellenerbrok-Schevemoor 42,8% zeigen welche Osterholzer Ortsteile sich nicht repräsentiert fühlen.

 

Dabei hat man sich doch nach der Wahlbeteiligung von 38,48% ausgiebig mit den Ursachen eine AG Wahlbeteiligung beschäftigt gegründet. Natürlich wurde wie üblich erst mal unter Ausschluss der Nichtwähler/innen über deren Motive nicht zur Wahl zu gehen beschäftigt. Dabei liegt es auf der Hand denn die Parteien haben sich in den letzten 20 Jahren vermehrt den Menschen in unserem Stadtteil abgewandt und sich in die eigene Blase zurück gezogen. Woher sollen das unsere Kommunalpolitiker/innen auch besser wissen? Da hätten sich die beiden großen Parteien etwas von Andreas Bovenschulte und den Anfängen von Frank Imhoff abgucken können, beide haben gezeigt was der Unterschied zwischen anwesend sein und präsent sein ist. Auch zeigt es sich positiv wenn Bürger/innen Anliegen vortragen wenn auch mal sichtbare Konsequenzen folgen, so kümmerte sich der Bürgermeister nach meinem Osterholzer Kaffeeschnack persönlich um mehr Polizeipräsenz in einem Viertel mit zahlreichen Einbrüchen. Im April war ich mit zwei Mitgliedern des Beirates unterwegs bei der ich auch die Müllproblematik in ganz Osterholz ansprach, doch erst nach dem sich das Beiratsmitglied Thorsten Lieder sich beschwerte folgte eine Sitzung fokussiert auf die Situation im Schevemoor. Erst nach der Reaktion eines mit dem Beirat gut vernetzten Bürgers schlug man vor auch eine Einwohnerversammlung für Blockdiek ein zu berufen, das aber hilft wenig weil auch Tenever-Ost und das Schweizer Viertel betroffen sind. Der Beirat schafft es gerade zu meisterlich alles zu ignorieren was nicht aus der eigenen Blase kommt. So zum Beispiel die temporär prekäre Parksituation im Bereich Kolk/Soltend oder die Raserei über Lachmundsdamm um nur zwei Themen zu nennen. Wie wäre es wenn man endlich mal die Anliegen ganz normaler Bürger/innen ernst nimmt und gemeinsam nach Lösungen für die Probleme sucht? 

Blockdieker Früstück wird eingestellt

Die Corona-Krise und die massive Inflation ging auch an den Blockdieker/innen nicht spurlos vorüber, deshalb entschieden sich 12 langjährige Bewohner/innen des Quartieres im vergangenem Jahr monatlich ein Frühstück für Alleinstehende so wie Bedürftige zu initiieren. An Sponsoren mangelte es der Initiative nicht, allerdings musste sie ständig auf Privaträume und Kleingärten zurück greifen.

 

Am vergangenem Sonntag fand das vorerst letzte Frühstück statt, denn bis heute wurde kein Raum gefunden um das Angebot aufrecht zu erhalten. Denn Raummieten in Blockdiek liegen bei 160 bis 180,--€ plus Reinigungskosten, das aber ist mit den Sponsorengeldern nicht zu bewältigen. Die Alternative wäre gewesen auch weiterhin private Räume so weit leer zu räumen das man die 80 bis 110 Personen unterbringen kann, hinzu kommt das sich Nachbarn nicht ganz zu unrecht von den vielen Teilnehmenden gestört fühlten. Zumindest konnte die Initiative das Angebot für bedürftige Alleinstehende aufrecht erhalten, ab September werden Gastgeber/innen unterstützt die dann 10 bis 12 Personen in ihre Wohnungen einladen und sich wechselseitig besuchen. Aber eine Dauerlösung kann das nicht sein. Aktuell suchen die Initiatoren noch nach einer Lösung die Weihnachts- und Silvesterfeiern auch dieses Jahr auf die Beine zu stellen, auch hierfür fehlen aktuell noch geeignete Räumlichkeiten. 

Blockdiek: Bloß keine Kritik am Umgang mit Quartiersfond

Gleich zu Anfang möchte ich erwähnen das ich 12 Jahre lang Mitglied und Organisationsleiter der Interessensgemeinschaft Blockdiek war, jene die bis Anfang der Neunziger unter anderem die Blockdieker Tage veranstaltet hat. Damals mussten die Gelder noch bei Einzelhändlern, Vermietern und Bürger/innen eingeworben werden. Auch der Beirat gab Geld dazu. Damals wurde alles von Ehrenamtlichen organisiert die es gerne getan haben.

 

Leider musste die IG Blockdiek mangels von Ehrenamtlichen irgendwann aufgelöst werden. Dann wurde Blockdiek wegen der sozialen Situation im Quartier zum Fördergebiet des Programmes Wohnen in Nachbarschaften deren Aufgabe es unter anderen ist den sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Jetzt übernahmen teilweise hauptamtliche der Akteure im Quartier das Heft in die Hand. Es ist völlig in Ordnung wenn man Gelder für Teilhabe bestimmter Gruppen bewilligt, was nicht in Ordnung ist wenn die Akteure suggerieren sie würden öffentliche Veranstaltungen finanzieren aber in Wirklichkeit nur ihre eigene Blase einladen. So auch beim sogenannten Blockdieker Kulturfest bei dem nicht mal durch einen Aushang im Schaukasten des Mütterzentrums eingeladen wurde. Es wäre für mich kein großes Thema wenn nicht ständig Kritik am ehrenamtlichen Engagement von Blockdieker/innen käme. So wurde ich unter anderem von einer Hauptamtlichen des Mütterzentrums kritisiert weil ich darum gebeten habe das man sich im Quartiersforum mal mit den von einer Gruppe Blockdieker/innen erarbeiteten Nahversorgungskonzept beschäftigt. Ihr Argument war das sie ja in Hemelingen wohnen würde und dort wo sie wohnt die Situation schlechter sei. Es sei erwähnt das von dem gleichen Personenkreis meist außerhalb Blockdiek lebender Akteur/innen eine Befragung von gerade mal 16 Personen durch Studierende unter Leitung von Joachim Barloschky abgefeiert wurde das zu dem selben Ergebnis kam wie die Befragung von ehrenamtlichen Blockdieker/innen, allerdings mit dem Unterschied das letztere 4500 Menschen in einem dreigliedrigen Verfahren befragt haben. Besonders schockiert mich die Kritik seitens der beim Mütterzentrum aktiven Frauen an den Initiativen Keiner Bleibt allein Blockdiek so wie das Blockdieker Frühstück mit dem eine handvoll Ehrenamtliche versuchen Bedürftigen und Einsamen im Quartier ein Stückchen Würde zurück zu geben. Die Kritikpunkte sind das diese Initiativen gezielt Menschen ansprechen und das bei den Einladungen nicht mittelbar der Veranstaltungsort bekannt gegeben wird. Das aber hat gute Gründe denn unter anderen finden diese in privaten Räumen statt weil man uns nur dann Räume zur Verfügung stellt es sei denn wir investieren die Monatswarmmiete für Veranstaltungsräume, hinzu kommt es das z.B. bei der Silvesterparty wo es die kein Feuerwerk Regel gab. Doch der Höhepunkt war als ich bei Nebenan.de einer Plattform das soziales Engagement nach ehrenamtlichen Mitstreiter/innen für mein Projekt Kulturwaschsalon mit Kiosk suchte mit dem ich kulturelle Veranstaltungen im Quartier fördern möchte, prompt kam eine Rückmeldung von einer Profiteurin verbunden mit der Frage wie viel Geld sie denn bekommen würde. Per Nachricht teilte sie mir mit es würde doch so viel für die Blockdieker/innen getan, nur durch diesen Diskurs erfuhr ich von dem Kulturfest. Ist es zu viel verlangt am PC 3 bis 5 einfache Flyer zu erstellen und aus zu drucken. Übrigens musste ich noch im Zeitalter ohne Computer mehrfach ins Copy-Center fahren um die A3 Plakate für die Veranstaltungen zu erstellen. Ich möchte mal erwähnen das ich von den Quartieren Schweizer Viertel und Tenever mehr mitbekomme als von Blockdiek.

 

Sperrmüll: Neues aus Absurdistan

Nach dem ich am 20. Mai meine wöchentliche Sperrmüllrunde gefahren bin um den Mängelmelder zu füttern ahnte ich nicht was auf mich zukommen würde. Denn ich meldete ordnungsgemäß zwei Sessel, Möbelteile, Teile eines Daches und drei Autoreifen am Trafohaus in der Düsseldorfer Straße. 

 

Schon an dem Tag ahnte ich das es nicht der einzige Sperrmüll sein wird bis er abgeholt wird. Mittlerweile wächst er seit 16 Tagen stetig an, zumindest konnten wir drei Verursacher ausfindig machen um sich beim Ordnungsamt zu melden. Nach dem ich bis letzten Donnerstag auf Abholung gewartet habe informierte ich mich an das Ortsamt. Als ich die Rückmeldung vom Ortsamt bekam stockte mir der Atem, denn die Bremer Stadtreinigung erklärte sich kurzer Hand als nicht zuständig und gab den schwarzen Peter an die SWB weiter weil es ja ihr Grundstück sei. Wäre die SWB nun frech würde sie darauf verweisen das sie nicht an ihr Grundstück kommen weil der Sperrmüll mittlerweile teilweise auf dem Gehweg steht. Mittlerweile hat der Müllhaufen auch einen Teil des Gewoba Grundstückes erreicht. Wir können nur abwarten wie viele Akte das Stück "Wir sind nicht zuständig" noch haben wird. Klar ist die Politik muss beim Thema Zuständigkeit noch nachbessern.

Traurige Tendenz bei der Wahlbeteiligung

Quelle: Statistisches Landesamt
Quelle: Statistisches Landesamt

Die Ortspolitik war sich darüber einig das sich eine Wahlbeteiligung wie bei der Bürgerschaftswahl 2015 nicht wiederholen darf, nun droht nach einer kurzen Erholung bei der Wahl 2019 erneut eine Wahlbeteiligung deutlich unter 50%. Davon profitieren besonders die Bürger in Wut obwohl sie keinen Wahlkampf im Stadtteil gemacht haben, auch das sollte den Parteien im Stadtteil zu denken geben.

 

Man kann es sich schönreden wenn die Anzahl von Straftaten sinkt, aber es nützt nichts zu ignorieren das schwere Straftaten wie Raubüberfälle und Gewaltstraftaten zunehmen. Übrigens kein reines Osterholzer Problem wie man den Medien entnehmen kann. Auch gegen den regen Drogenhandel im Zentrum des Schweizer Viertel wird aus Sicht der Anwohner/innen deutlich zu wenig getan. Auch die Müllprobleme im Norden von Osterholz wurden in den letzten vier Jahren nicht wirklich angegangen. Aber auch sonst haben sich die Lebensbedingungen nicht verbessert, das zeigt sich besonders an der Grundversorgung die sich durch die Zentralisierung durch die großen Einzelhandelsketten deutlich verschlechtert hat. Schon alleine deshalb braucht es neben dem Vollsortimenter in Tenever auch zügig einer Debatte wie man das Nahversorgungszentrum in Blockdiek so aufstellt das die Einwohnenden wieder gut versorgt sind statt in anderen Nahversorgungszentren Schlange stehen zu müssen. Aber vor allem muss endlich deutlich in den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Quartiere investiert werden. Aber auch die großen Parteien müssen wieder näher an die Bürger/innen rücken, das ginge zum Beispiel in dem sie Quartiersbeauftragte benennen die an festen Orten regelmäßig Bürgersprechstunden anbieten.

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Modernes Nahversorgungzentrum für Blockdiek

Als vor knapp 40 Jahren die Vahraonen auf die Straße gingen wurde ihr Wunsch nach einer besseren Nahversorgung zunächst belächelt, doch 20 Jahre später wurde der Umbau der Berliner Freiheit eröffnet. Auch das Nahversorgungszentrum Blockdiek ist in die Jahre gekommen und braucht endlich ein Update. 

 

Seit 2020 fordert der unabhängige Arbeitskreis eine öffentliche Debatte über Grundversorgung, denn ein Rewe Markt kann das Einzugsgebiet von rund 13.800 Einwohnenden aus Blockdiek, Ellener-Feld und Ellenerbrok nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgen. Unter diesem Engpass leiden auch die kleinere Einzelhändler in der Berliner Freiheit die von der Überfrequentierung der Grundversorger nicht profitieren.  Bei einer Haltestellenbefragung beklagten sich 78 % von 1000 Befragten die langen Kassenschlangen in den Nahversorgungszentren so wie den Stressfaktor bei der Grundversorgung, letzterer entsteht durch das Einkaufen auf dem Heimweg. Von 2000 Befragten wünschen sich 78 % einen zusätzlichen Discounter und 42 % einen Bio-Supermarkt bzw. einen Bio-Discounter. Bioläden werden schon alleine deshalb notwendig weil es auch in Osterholz immer mehr Menschen mit Glutenunverträglichkeit gibt, hinzu kommt das es nach einer Umfrage von Karl-Heinz Peeks bereits 4.500 Menschen in Osterholz gibt die Bio-Produkte kaufen. Hinzu kommen die 500 Wohneinheiten die gerade im Klimaquartier Ellener-Hof. Des weiteren wünschen sich die Befragten zusätzliche Markttage mit unterschiedlichen Angeboten die im Nahversorgungszentrum nicht erhältlich sind, dafür wäre nach Meinung des Arbeitskreis Blockdiek ein After Work Wochenmarkt sinnvoll. Rund ein Drittel der Befragten wünscht sich ein Bistro das auch abends und an den Wochenenden geöffnet hat und einen modernen Waschsalon bzw. ein Waschhaus mit arbeitnehmerfreundlichen Öffnungszeiten. Beides wäre möglich wenn man das Cafe Blocksberg zu ein Ausbildungszentrum für die Gastronomie umbaut, damit hätten auch Gastronomen einen Anlaufpunkt um Fach- und Anlernkräfte zu akquirieren. Denn dort mangelt es aktuell immer noch an Personal, damit würde ein Projekt des sozialen Arbeitsmarktes. Gleichzeitig wird das Waschhaus modernisiert in dem neue Maschinen in drei Größen angeschafft werden und die Öffnungszeiten erweitert werden. 

 

Übrigens wird es oft missverstanden die Kritik richtet sich nicht gegen den Eigentümer des EKZ Blockdiek der aus der Situation versucht das Beste zu machen. Gerade deshalb ist Karl-Heinz Peeks davon überzeugt das er erkennt das sich eine Investition in das in die Jahre gekommene Einkaufzentrum in verkehrsgünstiger Lage sich durchaus auch für ihn lohnen kann. Mittlerweile wird das Anliegen des AK Blockdiek von Frau Schönfelder und Herrn Krauskopf vom Beirat Osterholz unterstützt, beide haben zugesagt das es zeitnahe nach der Bürgerschaftswahl eine Einwohnerversammlung zum Thema gibt, denn viel Zeit bleibt nicht mehr wenn der REWE Markt tatsächlich schon im kommenden Jahr ausgebaut werden soll wie man aus der Gerüchteküche erfährt.

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Blockdiek braucht Mutbürger

Es braucht ein Mutbürgertum in allen Osterholzer Quartieren wenn man etwas bewegen will so mein Fazit nach dem kommunalpolitischen Rundgang. Aktuell sind es in Blockdiek überwiegend 70 bis über 80-jährige Bürger/innen die sich darum kümmern daß das Quartier nicht erneut kippt.

 

Am vergangenem Sonntag traf ich mich mit Frau Schönfelder (Grüne), Herrn Krauskopf (CDU) und Yasar Kocas (FDP) um gemeinsam mit zwei weiteren Bürgern über die wichtigsten Probleme im Quartier zu sprechen. Leider waren die Themen zu vielfältig um alle ab zu arbeiten.

 

Nahversorgung

 

Die Versorgung mit Lebensmitteln war schon leicht problematisch als es den Netto-Markt noch gab, denn neben Kassenschlangen bis zum Ende der Regalreihe war auch die schlechte Warendispo schuld an der Situation. Was dem Markt den Todesstoß versetzt hat waren die ständig ausfallenden Kühltheken. Hoffnung brachte die Einwohnerversammlung 2019 als der Eigentümer verkünden lies das REWE beabsichtigt seinen Markt zu erweitern, das weckte die Hoffnung so das Einkaufzentrum aufstocken zu können um einen zusätzlichen Markt so wie weitere benötigte Angebote zu schaffen. Darauf hin tat sich eine kleine Gruppe von Blockdieker/innen zusammen um ein Nahversorgungskonzept zu entwickeln das die Interessen aller in Blockdiek/Ellener-Feld und der Laufkundschaft gerecht wird. In einer dreigliedrigen Befragung bestehend aus einer Befragung beim EKZ, einer Straßenbefragung und einer Haltestellenbefragung von Einwohnern die mit ihren Einkäufen aus anderen Zentren ausstiegen fand man heraus das rund 75% mit der Lebensmittelversorgung unzufrieden sind. Rund 65% wünschen sich einen Discounter als Ergänzung zu Rewe, aber auch ein Bio-Discounter steht auf der Wunschliste der Osterholzer deshalb bietet es sich gerade zu an ihn direkt gegenüber dem Klimaquartier zu etablieren. Um das realisieren zu können müsste im ersten Schritt das Waschhaus weichen um dann ein Stück Richtung Parkplatz ein Stadtteilzentrum zu errichten, dort sollen Hauswarte, Ärzte, Cafe Blocksberg und ein modernes Waschhaus einziehen. Im zweiten Zug kann dann der Ausbau des Einkaufzentrums beginnen so der erste Vorschlag des AK Blockdiek. Die alternative Lösung wären zwei kleinteilige Angebote mit einem Discounter in der ehemaligen Sparkassenfiliale und einem kleinen Bio-Supermarkt in der ehemaligen Filiale der Post. 

 

Cafe Blocksberg

 

Viele wünschen sich einen Treffpunkt wo man sich fern von der Trinkerszene  mal abends und am Wochenende treffen kann. Dafür soll das Angebot des Cafe Blocksberg erweitert werden so das abends und am Wochenende auch geöffnet ist. Dafür soll es zu einem Trainingszentrum für künftige Servicekräfte und Küchenpersonal für die Gastronomie werden, so die Idee von Karl-Heinz Peeks. Dazu sollen Gastronomen die Personal suchen die Möglichkeit bekommen sich hier das Personal mal in der Praxis anschauen um ein objektives Bild zu bekommen.

 

Waschhaus

 

Alle bei dem Rundgang waren sich einig das die Zeiten des Waschhauses nicht auf die Bedürfnisse der Einwohnenden zugeschnitten sind. Auch hier gäbe es zwei Möglichkeiten, der eine ist man siedelt ein kleines Waschcenter an oder man modernisiert das bestehende Angebot so das ein Zugang auch außerhalb der Betriebszeiten der BRAS möglich ist.

 

Geh- und Radwege

 

Seit Jahren sacken alle Gehwege an den Straßen zur Straßenseite ab. Auch die Verbindungswege sind wie an vielen Stellen im Stadtteil marode und müssen dringend saniert werden.

 

Müllprobleme

 

Insbesondere bei den Großwohnanlagen Kölner, Düsseldorfer und Wuppertaler Straße werden regelmäßig die Wege vor den Tonnen mit Müllsäcken vollgestellt obwohl in den Containern noch ausreichend Platz ist. Auch mit dem Anmelden von Sperrmüll scheint so mancher ein Problem zu haben. Seit langen kümmern sich die Mitglieder des AK Blockdiek um das Thema in dem sie mit mehrsprachigen Aufklärungsflyern auf das Problem aufmerksam machen und die illegalen Sperrmüllablagerungen der BSR melden. 

 

Obstlehrpfad Viersener Weg

 

Da Bäume entlang des Bahndamms der Linie 1 eher suboptimal deshalb habe ich mir Gedanken gemacht ob man nicht mindestens die Wiese am Tunnel zu einer Mischobstbaumwiese macht damit sich Grunschul- und Kitakinder anschauen können woher das Obst kommt. 

 

Blockdieker Kühe

 

Für viele Blockdiekerinnen und Blockdieker besonders für die Kinder waren die Blockdieker Kühe ein Wahrzeichen des Quartieres. Trotz frühzeitiger Anfragen an den Senator für Kultur als auch an den Senator für Umwelt konnte zunächst niemand beantworten wo die Kühe verblieben sind. Mittlerweile hat die Umweltsenatorin mitgeteilt das sie entsorgt wurden. Ich habe im Rahmen des Rundgang darum gebeten das man für Ersatz sorgt.

 

Leider war keine Zeit mehr über das Thema Angebote für Seniorinnen und Senioren zu reden. Es hat mich gefreut das Frau Schönfelder (Grüne), Herr Krauskopf (CDU) und Herr Kocas (FDP) teilgenommen haben. Die beiden Vertreter/innen der SPD haben kurzfristig abgesagt, zumindest Herr Lieder hat eine Entschuldigung denn er arbeitet in der Gastronomie vom Weserstadion. Es war mit allen Beteiligten ein konstruktiver Rundgang durch Blockdiek bei den ich noch mal einige Ärgernisse aus den letzten Jahren angesprochen habe. Jetzt braucht es viele Menschen aus Blockdiek die ihre Anliegen in der kommenden Legislaturperiode in den Einwohnerversammlungen vortragen.

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Neues aus dem Ortsamt April

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

zu Beginn schildere ich immer die Ereignisse des vergangenen Monats. In diesem Fall hat

mich besonders beeindruckt der Besuch der neuen Grundschule in der Walliser Straße. Da

wir gemeinsam als Gäste bei der Planung der neuen Grund- und Oberschule Walseder

Straße beteiligt sind, wollte ich mir diese neueste Grundschule im Stadtteil Osterholz ein-

mal ansehen. Wer die Räume der ehemaligen Berufsschule kennt weiß, dass der eigentliche

Schulkörper ein typischer 70er-Jahre-Bau ist und von daher nicht wirklich attraktiv vom

äußeren Erscheinungsbild wirkt. Ganz anders ist dies wenn man die neue Grundschule

betritt. Das Schulleitungsteam, bestehend aus Herrn Oliver Leimbach und Frau Natali Thiel-

mann, hatte sehr kurzfristig einen Besuchstermin ermöglicht und ich war an einem Frei-

tagmorgen wirklich erstaunt als ich erleben konnte, dass mehrere Schulklassen des 1.

Jahrgangs während des Unterrichts bei offenen Türen kaum vernehmbar waren. Die Ruhe

und Stille verbunden mit viel Farbigkeit, Licht und freundlichen Farben vermittelte einen

so positiven Eindruck, dass ich schon beim Betreten der Schule positiv gestimmt war. Als

ich mich sodann von dem Schulleitungsteam das Konzept erläutern ließ, das auf 3 Säulen

basiert, und ausdrücklich auch Eltern einlud bei den Kindern zu hospitieren und auch un-

angemeldet in der ersten Zeit zu erscheinen, machte deutlich, dass diese Schule verstan-

den hat, dass die Eltern nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sind. Gegen Ende

des knapp einstündigen Besuchs wurde ich eingeladen, in einem freundlich gestalteten

Raum sämtliche Schüler:innen des 1. Jahrgangs zu erleben, wie sie „Komm doch, lieber

Frühling“ mit ihren Erzieher:innen und Lehrer:innen sangen. Mit Gitarre und die letzte

Strophe am Klavier konnte ich sehen, wie begeistert die Kinder bereits nach wenigen Mo-

naten des Bestehens der Schule das Konzept verstanden haben. Offenheit, Farbigkeit,

Ruhe im Unterricht, auch musikalische Erziehung ist das, was die Kinder aus Tenever gut

tut. Ich hoffe, dass diese Schule mit ihrem Konzept weiterhin „Furore macht“ und ich weiß,

dass auch die Schulbehörde diese neue Form von Grundschule schätzt. Diese Form von

Unterricht in der Grundschule ist eine Bereicherung und wird Schüler:innen, aber auch

deren Eltern begeistern!

 

Weitere Ereignisse werde ich ebenfalls kurz schildern, möchte jedoch einen Eindruck aus

der letzten Beiratssitzung vorne anstellen, nämlich die Frage, wie wir zukünftig mit Lärm-

belästigung, an der Osterholzer Heerstraße, umgehen können.

 

Viele Jahre hat man vermieden, direkt an der Front zur Osterholzer Heerstraße Wohnge-

bäude zu genehmigen und hatte vor, im Wesentlichen gewerbliche Nutzungen zuzulassen.

Im Zuge einer besseren Lärmdämmung und Belüftung kam es jedoch in den vergangenen

Jahren vermehrt auch zu Wohngebäuden direkt an der Osterholzer Heerstraße. Ich kann

aber nur anraten „Augen auf beim Wohnungskauf“! Bevor man sich Immobilien mietet oder

kauft direkt an einer der meist befahrensten Straßen Bremens möge man sich die Örtlich-

keit ansehen. Im Nachhinein lautstark Veränderungen zu wünschen ist bei einer Hauptver-

kehrsstraße, die nach wie vor die kürzeste Verbindung in die Innenstadt ist und auch eine

Lebensader für einen Betrieb mit über 12.000 Mitarbeitern, sollte dies vorher berücksich-

tigen!

 

Ebenfalls an der Osterholzer Heerstraße hat mich der Bauträger Herr Sandawi eingeladen,

die Baustelle gegenüber dem Ortsamt und Polizeirevier zu besichtigen. Dort entsteht in

einem schönen alten Gebäude ein neues Café im Erdgeschoss, von einer namhaften Bä-

ckerei betrieben, sodann im hinteren Gebäude der neue Firmensitz und auch weitere Dop-

pelhäuser und Wohnungen, die gemietet werden können. Dieses Ensemble wird zu einer

Bereicherung an der Osterholzer Heerstraße führen.

 

Ebenso erfreut war ich über einen abendlichen Termin bei der St.-Raphael-Gemeinde, ge-

nauer gesagt bei der St.-Thomas-Gemeinde in Osterholz, wo wir gemeinsam mit Spendern

der Raphael Oase uns für das freiwillige Engagement der Geldgeber bedankt haben. Auch

hier habe ich mich gefreut, dass zwei Bauträger an dem Gespräch mit Schwester Deodata

und Pfarrer Marc Weber teilgenommen haben, genauso wie Gemeindemitglieder von St.-

Raphael. Ein wirklich schöner Kirchenraum in der St.-Thomas-Gemeinde, verbunden mit

einem sehr flexibel nutzbaren Gemeindezentrum.

 

Ich war im vergangenen Monat nicht nur in der katholischen St.-Raphael-Gemeinde, son-

dern war auch eingeladen in der evangelischen Trinitatisgemeinde an der Verabschiedung

der Gemeindereferentin Gaby Lang teilzunehmen. In der wirklich schönen Kirche in Tene-

ver konnte ich feststellen, dass auch trotz vieler Unkenrufe die evangelische Kirche noch

„lebt“. Ich habe mich sehr gefreut, wieviel Gemeindemitglieder Gaby Lang für ihre gute

Arbeit in Osterholz gedankt haben.

 

Im letzten Newsletter hatte ich noch berichtet über den Besuch der Landesvertretung beim

traditionellen Kohlessen. Hatte ich in Berlin bereits einen Kohlorden bekommen, so konnte

ich im vergangenen Monat im benachbarten Stadtteil Hemelingen sogar die „Kohlkönigs-

würde“ erlangen. Eigentlich bin ich ja von Kopf bis Fuß Demokrat, ich hoffe aber, die Os-

terholzer verzeihen mir, dass ich diese „Königswürde“ für ein Jahr angenommen habe!

Vielen Dank an die CDU-Mitglieder in Hemelingen für den wirklich gelungenen Nachmittag

beim gemeinsamen Kohlessen!

 

Ein Höhepunkt im Monat März war jedoch die von der Gewoba organisierte Grundsteinle-

gung des Schweizer Foyers am Marktplatz. Es gab sehr gute Reden der Sozialsenatorin

Anja Stahmann, der Staatsrätin im Bauressort, Frau Gabriele Nießen, sowie von Herrn

Corbach von der Gewoba. Bei der gemeinsamen Feier durfte ich auch einige Gegenstände

in den Grundstein (Schatulle) einlegen. Dies war zum einen ein noch vorhandenes 50 Pfen-

nigstück mit einer abgebildeten Frau und auch ein Schlüsselanhänger unserer Partnerstadt

Bützow in Mecklenburg. Was mich besonders gefreut hat waren aber die Worte nicht der

Senatsmitglieder, sondern des Chefs der Gewoba, Herrn Dr. Jaeger. Ich werde nicht ver-

gessen, dass er formulierte, der Bau des Schweizer Foyers (für ca. 18 Millionen Euro!) sei

ein Bekenntnis zu Tenever und auch zum Stadtteil Osterholz! Ich kann nur betonen, dass

ich dieses Bekenntnis der Gewoba seit nunmehr fast 24 Jahren miterleben und ich wirklich

sagen kann, dass den Worten stets auch Taten der Gewoba gefolgt sind!

 

 Leider kann ich dies nicht immer sagen. Tatsächlich werden auch viele gute Dinge formuliert, aber in der Umsetzung der Politik bleibt dann doch manches liegen!

 

Zum anderen ist mir während der Feier auch aufgefallen, wieviel Vertreter natürlich von

der Gewoba, aber insbesondere auch aus der Bremer Verwaltung erschienen waren, um

dieses wichtige Fest für den Stadtteil mitzufeiern. Da in das neue Foyer nicht nur das

Ortsamt und der Quartiersmanager einziehen, hätte ich mir gewünscht, dass wir auch ein

Büro dort hätten, das mit einem täglichen Wechsel mit den an diesem Tag anwesenden

Behörden besetzt wird. Dies könnte z. B. sein ein Tag Stadtplanungsamt, der 2. Tag ASV,

der 3. Tag Bürgerservice des Stadtamtes, 4. Tag ein KOP und der 5. Tag Büro der Gewoba.

Warum diese Aussage? Ganz einfach, weil ich feststelle, dass für viele Bürgerkontakte das

häufig nicht besetzte Telefon oder die E-Mailverbindungen nicht ausreichend sind, sondern

ich fast täglich Anrufe bekomme, dass Vertreter von Behörden und Institutionen in der

Innenstadt nicht erreichbar sind!

 

Nun zu den Terminen im April:

 

Am 1. April ist unsere Centermanagerin im Weserpark 18 Jahre Verlässlichkeit und An-

sprechpartner für den Stadtteil Osterholz! Herzlichen Glückwunsch, Monika.

 

Am 11. April habe ich ein Gespräch in der Senatskanzlei (nicht öffentlich) bei Herrn Prange.

 

Am 11. April ist um 16 Uhr die Einweihung des Spielplatzes Posthausener Straße. Ich werde

teilnehmen.

 

Am 12. April tagt nachmittags der Ausschuss für Koordinierung, Haushalt, Globalmittel und

Städtepartnerschaften (nicht öffentlich).

 

Am 13. April ist zwischen 9 und 13 Uhr nicht öffentlich der dritte und letzte Termin für die

neue Grund- und Oberschule Phase 0.

 

Von 14 bis 17 Uhr bin ich bei einer Veranstaltung der Uni Bremen „Direkte Bürger:innen-

beteiligung“.

 

Ab 18 Uhr nehme ich teil an der Jahreshauptversammlung Aktiv für Osterholz.

 

Von 19.15 bis ca. 20.30 Uhr tagt öffentlich der Ausschuss für Bau, Verkehr, Umwelt, Kli-

maschutz und Stadtteilentwicklung im Sitzungssaal des Ortsamtes Osterholz, Osterholzer

Heerstraße 100, u. a. mit folgenden Themen: Inhaltliche Vorbereitung des Termins „Inklu-

siver Spaziergang mit dem LBB“ sowie Anträge/Beschlüsse (Beschlussentwurf zur Schul-

wegsicherung GS Uphuser Straße und Heinz-Hinners-Platz: Errichtung 1 Ladesäule mit 2

Ladepunkten)

 

Am 14. April bin ich in einer Schule (Oberschule Koblenzer Str.) in Osterholz

(nicht öffentlich).

 

Um 14 Uhr nehme ich teil an einem Einigungsgespräch beim Umweltressort.

(nicht öffentlich)

 

Am 17. April um 17 Uhr tagt öffentlich der Ausschuss für Kinder, Jugendliche, Bürgerbe-

teiligung, Sport und Controlling-Ausschuss im Café Schweizer Viertel, St.-Gotthard-Straße

37, u. a. mit folgenden Themen: Vorstellung der Umfrage (itslearning) Neuer Multifunkti-

onsplatz/Jugendplatz am Achterdieksee sowie Vorstellung von Nivethan Aruljothi (Petri&Ei-

chen, ext. Begleitung des Jugendbeirates Osterholz).

 

Vom 18. bis 22. April nehme ich teil an einer siebenköpfigen Delegationsreise von Beirats-

vertretern, Quartiersmanagement und Ortsamt in den Partnerstadtteil Izmir-Gaziemir.

 

Am 18. April trifft sich der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches Engagement und Beiräte.

 

Am 24. April nehme ich um 13.30 Uhr teil am Festausschuss für das Ellener Dorffest.

 

Um 14.30 Uhr nehme ich teil am Runden Tisch Ellener Feld. Gäste sind herzlich willkommen

im Gebäude der Bremer Heimstiftung.

 

Am 27. April tagt der Ausschuss Arbeit, Wirtschaft, Senioren und Gesundheit. Themen

werden noch bekanntgegeben.

 

Am 28. April nehme ich teil an der Dienstbesprechung der Ortsamtsleitungen.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende.

 

Ein weiterer Höhepunkt im März war mit Sicherheit die Einweihung der Ilse-Kaisen-Straße.

Neben den Vertretern der Kaisen-Stiftung hatte unser Bürgermeister Dr. Bovenschulte die

Begrüßung übernommen, genauso wie Herr Vater (Bremer Heimstiftung), aber auch unser

Beiratssprecher Wolfgang Haase, der gemeinsam mit seiner Ehefrau sich sehr für die Na-

mensgebung Ilse Kaisen im neuen Quartier ausgesprochen hatte. Insgesamt ein sehr an-

genehmer Termin mit einem Kaffeetrinken, wo ich kurz den Bürgermeister direkt ange-

sprochen habe.

 

 

Im März ist auch regelmäßig der 10. März, wo ich wie in den vergangenen Jahren die Tibet-

Flagge vor dem Ortsamt Osterholz gehisst hatte. Dies ist lediglich auch nach Jahrzehnten

noch eine Demonstration gegen die Besetzung des Landes Tibet durch China.

 

Es gab zudem auch einen interessanten Termin im März im Weserpark. Herr Gaber von

Aktiv für Osterholz e. V. hatte gemeinsam mit dem Vorstand Nachwuchspolitiker der in der

Bürgerschaft vertretenen Parteien eingeladen. Dieser Termin vor Peek & Cloppenburg

wurde an diesem ungewöhnlichen Ort durchaus positiv aufgenommen.

 

Es gab das Frühlingsfest der Künstlergruppe beim Ellener Hof, die Kunstwerke von 8 Künst-

lern im Gästehaus von Maribondo ausgestellt haben. An diesem wunderschönen Frühlings-

nachmittag haben viele Besucher aus Osterholz teilgenommen. Insbesondere auch unser

Beiratssprecher Wolfgang Haase mit Ehefrau. Zudem gab es auch einen Besuch von Prof. Nawata aus Japan, der sich seit nahezu 3 Jahrzehnten für Bürgerbeteiligung, Beiräte, aber auch Ortsämter und Quartiersmanagement interessiert. Wir haben Herrn Prof. Nawata sowohl den neuen Ellener Hof gezeigt, aber auch das Mehrgenerationenhaus Schweizer Viertel. Danach waren wir noch mit Herrn Helmuth Gaber und Frau Monika Mehrtens im neuen Kunstatelier „WeserArt“ im Weserpark und haben dort erläutert, wie in dem wirklich großen und schönen Saal unterschiedlichste Künstler:innen ihre Kunst darstellen können.

 

Was mich ein wenig traurig macht, ist der Umstand, dass wir nach einem ¾ Jahr das

Männer-Café im ALZ beendet haben. Mir ist es mit anderen nicht gelungen, eine größere

Anzahl von Männern zu bewegen hier regelmäßig teilzunehmen. Trotzdem bedanke ich

mich beim ALZ, insbesondere bei Sami Duhm und auch den Teilnehmern wie z. B. Walter

Wilkens, aber auch Rüdiger Tietjens und unseren Beiratssprecher Wolfgang Haase, die

häufiger an diesen Treffen teilgenommen haben, aber eben auch zu wenige Männer aus

Tenever und umzu.

 

Zum Schluss möchte ich mich bedanken bei Herrn Meß von der Interessengemeinschaft

Schweizer Viertel e. V. und den Planungen und Gedanken für die Aufwertung rund um den

Marktplatz Schweizer Viertel. In einer Bauausschusssitzung wurden Planungen, die schon

früher in dem Planungsbüro aufgegriffen wurden, noch verändert und auch die Gedanken

von Shared Space wurden mit aufgenommen. Nunmehr bleibt es bei uns, die Politik für die

Idee der Umgestaltung rund um das Schweizer Foyer zu begeistern. Ich finde, gerade wenn

die Privaten wie beispielsweise der Eigentümer von Rewe, aber auch Herr Meß, eine Lie-

genschaft in den vergangenen Jahren aufgewertet haben und auch die Sparkasse Bremen

ihre neue Stadtteilfiliale dort errichten wird bzw. die jetzige umbauen wird, wäre es wichtig,

dass die Stadt das Umfeld neu aufstellt und damit auch ein wirkliches Stadtteilzentrum

kreiert. Hier geht es darum, dass die Politik nicht nur Worte fasst, sondern auch in den

Deputationen die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden und auch Gelder im Haushalt

bereitgestellt werden.

 

In diesem Sinne verbleibe ich und wünsche allen schöne Osterferien und ein gesegnetes

Osterfest!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

Haustürwahlkampf: SPD startet mit geballter Prominenz

Mit Kevin Kühnert durchs Quartier hieß es in der Ankündigung der SPD Bremen Stadt, der zahlreiche Bremer/innen folgten. Gemeinsam mit Frau Schöbel ging es mit reichlich politischer Prominenz durch das gerade entstehende Klimaquartier Ellener-Hof. Erstmalig gab es auch einen Blick in den dort entstehenden Hindu-Tempel. Anschließend brach man auf zum Haustürwahlkampf in Blockdiek auf.

 

Es hat schon etwas wenn ausgerechnet am 1.April jemand an der Eingangstür eines Wohnhauses in Blockdiek klingelt und behauptet er sei Bürgermeister Andreas Bovenschulte oder Generalsekretär Kevin Kühnert. Zugegeben ich als Altblockdieker hatte als ich circa 13 Jahre alt war Bürgermeister Hans Koschnick die Wohnungstür geöffnet der meine Eltern sprechen wollte. Doch dieses mal waren es gleich zwei prominente Gesichter die an den Türen der Häuser zwischen Ludwig-Roselius-Allee und Günther-Hafemann-Straße, denn SPD Generalsekretär Kevin Kühnert und Bürgermeister Andreas Bovenschulte so wie Mustafa Güngör bildeten eines von drei Teams. Die anderen beiden Teams teilten sich auf auf den Landesvorsitzenden Reinold Wetjen und den UB Vorsitzenden Falk Wagner unterstützt auch von Mitgliedern der SPD Bremen-Nord.

 

 

EKZ Blockdiek: Der Tunnelblick nützt nichts

Als Anfang 2019 in einer Einwohnerversammlung vom Eigentümer des Einkaufzentrums der Umbau des Rewe-Marktes angekündigt wurde machten sich 16 Blockdieker/innen Gedanken wie man wieder für eine stabile Nahversorgung sorgen könnte. Dabei war ihnen von vornherein klar das man bei der verkehrsgünstigen Lage und dem fehlenden Nahversorgungsangebot im benachbarten Ellener-Feld ein Tunnelblick nur auf Blockdiek nicht reicht um das Einkaufzentrum Blockdiek auf stabile Beine zu stellen.

 

Also begannen sie mit einer Befragung von 5500 Menschen, davon 2500 Kunden und willkürlichen Befragungen in beiden Wohnvierteln. Dabei kam klar heraus das es zwei Wünsche gab die großen Zuspruch finden, zum einen wünschten sich die meisten Befragten einen zusätzlichen Discounter aber auch ein Bio-Discounter fand bei den Befragungen großen Zuspruch. Zusätzlich wünschten sich besonders die Bewohnenden kleinerer Wohnungen einen kleinen Waschsalon mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten und Maschinen in drei Größen so wie Trocknern. Hinzu kam das schon zu der Zeit klar war das im Klimaquartier ein nahversorgungsverwöhntes einziehen wird das zu berücksichtigen ist. Auch das vorhandene Ärztehaus ist nicht mehr zeitgemäß, das fanden insbesondere Senioren und Menschen mit Gehbehinderung weil es nicht barrierefrei ist. Also fackelte die Gruppe nicht lange und erstellte für den Fall eines Umbaus des Rewe-Marktes   Zunächst sollte das bestehende Waschhaus durch ein Quartiershaus mit Tiefgarage, Bistro, Automatenwaschsalon, Hauswarten, Ärzten und zusätzlichen Wohnungen errichtet werden. Das Quartiershaus wäre 10 Meter Richtung Parkplatz errichtet worden damit man den Fußweg von der Geldener Straße zur Günther-Hafemann-Straße um einen Radweg erweitern kann. Das Cafe Blocksberg wird zu einem vollwertigen Bistro ausgebaut, das bestehende Tagesangebot bliebe von der Neuerung genauso unberührt wie das sonstige Beschäftigungsangebot. Danach sollte der Ausbau des Rewe-Marktes und mindestens eine weitere Ebene errichtet werden in der sowohl der Discounter als auch ein Bio-Discounter einziehen sollten denn nur mit dem Discounter alleine könnten die Betriebskosten nicht erwirtschaftet werden. Also machte man sich auf die Suche nach entsprechenden Einzelhandelsunternehmen, schnell waren mit ALDI und Denns zwei Unternehmen gefunden die in anderen Städten gut nebeneinander funktionieren. 

 

Dann kam die Nachricht das der Ausbau von REWE auf Eis gelegt wurde. 

 

Also alles auf Anfang schon alleine wegen der oft leeren Regale vom REWE-Markt suchte die Initiative nach einer Lösung die im vorhandenen Bestand möglich ist. Da kam die Nachricht das MyEnso mit Tante Enso kleinteilige Supermärkt inklusive Abholstation für sein online Angebot anbietet, schnell waren mehr als genügend Interessierte gefunden die bereit waren in die Genossenschaft ein zu zahlen. Das scheiterte daran das der nächste Supermarkt nicht weit genug entfernt ist. Jetzt geht der unabhängige Arbeitskreis auf die Suche nach Online-Anbietern die zu Discountpreisen anbieten, ferner gab es erste Gespräche mit Aleco über eine kleinere Filiale in der ehemaligen Filiale der Post.

Neues aus dem Ortsamt: Januar

Foto aus dem Newsletter
Foto aus dem Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

zunächst wünsche ich Ihnen noch ein frohes neues Jahr, muss mich auch gleichzeitig dafür

entschuldigen, dass Sie im Januar sehr verspätet den Newsletter erhalten. Hintergrund ist

der Umstand, dass Frau Dirksen nur noch mit einem Mini-Job bei uns tätig ist.

 

Nun aber zu den Ereignissen im vergangenen Dezember.

 

Gleich zu Beginn im Dezember gab es eine interessante Ausstellung der Stiftung Nordwest-

Natur im Weserpark. Zu der Eröffnung hatte mich Monika Mehrtens eingeladen. Ich finde

die Zusammenarbeit mit dieser naturnahen Stiftung sehr lobenswert und daher habe ich

mich sehr gefreut, bei der Eröffnung dabei sein zu dürfen.

 

Schon wenige Tage später war der Wirtschaftsempfang der Handelskammer Bremen, dies-

mal in der Privatuniversität in Bremen-Nord. Ich wollte unbedingt den Ministerpräsidenten

von NRW erleben, Herr Wüst. Ich muss im Nachhinein sagen, dass mir die Ansprache mit

seiner bürgernahen Art sehr gut gefallen hat. Ich denke, dass dieser Ministerpräsident noch

einiges im Land NRW, aber vielleicht auch im Bund bewirken kann.

 

Ebenfalls interessant war ein Gespräch mit der neuen Vorständin der Gewoba, Frau Pass-

lack, das gemeinsam mit unserem Beiratssprecher Wolfgang Haase im Ortsamt Osterholz

stattfand. Inhaltlich haben wir uns um Themen der Gewoba im Stadtteil Osterholz unter-

halten, waren auch auseinandergegangen mit der Zusage, uns künftig einmal jährlich zu

treffen, um die Themen gemeinsam zu erörtern.

 

Ein weiterer interessanter Termin war die Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre Schimmelhof“,

des größten Reitvereins in Bremen. Während Kinder und Jugendliche insbesondere im Vol-

tigieren sportliche Höhepunkte präsentierten, waren verschiedene Vertreter der Politik

ebenfalls zur Feier erschienen. U. a. waren Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff, aber auch

der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, Mustafa Güngör (MdBB), mit dabei wie der

Stadtteilabgeordnete Claas Rohmeyer (CDU, MdBB). Auch frühere Vorsitzende des Vereins

wie Herr Eickhoff waren ebenso dabei wie der langjährige Vorstand, Herr Donn, der auch

bereits auf eine lange Vereinszugehörigkeit zurückblicken kann.

 

Im Dezember hatten wir die Einwohnerversammlung in der Kultur-Aula hinsichtlich der

neuen Einrichtung für Geflüchtete. Leider sind die Vorschläge von Beirat und Ortsamt nicht

auf fruchtbaren Boden gestoßen, sondern Frau Kodré aus dem Sozialressort hatte bereits

vor der Einwohnerversammlung einen Vertrag über die Flüchtlingsunterkunft unterzeich-

net. Dies sorgte berechtigterweise für Unmut nicht nur in der anwesenden Bevölkerung.

 

Ähnlich bedauerlich ist auch das Ergebnis der Vorstandssitzung der GeNo, wonach nun

zwar die Lungen-Klinik am KBO verbleibt, aber trotzdem Teile bzw. die Thorax-Chirurgie

zum KBM verlagert wird.

 

Ich hatte auch in diesem Jahr die Einladung im Weserpark „Päckchen“ einzupacken und

habe dies gemeinsam mit Schwester Deodata getan. Anschließend gab Frau Mehrtens be-

kannt, dass sie die Einnahmen aus den „Trinkgeldern“ für das Pakete einpacken der Le-

bensmittelausgabe in Tenever spendet. Für diese großzügige Spende möchte ich mich an

dieser Stelle ausdrücklich bedanken.

 

Es gab eine kleine Verabschiedungsfeier von Frau Dirksen im Ortsamt mit Vertretern des

Beirates und der Polizei. Neben Kaffee und Kuchen gab es auch Musik eines lateinameri-

kanischen Musikers mit Gitarre und Panflöte (den „Kulturbeitrag“ hatte ich gespendet!).

 

Noch vor Weihnachten hatte ich einen Besuch der Ehefrau des langjährigen Bürgermeis-

ters, Frau Koschnick, in der Vahr. Ich habe mich sehr gefreut, gemeinsam mit Udo Richter

wieder die aktuellen Themen nicht nur aus dem Bremer Osten, sondern auch bundes- und

weltweit mit dieser sehr interessanten Persönlichkeit sprechen zu können. Frau Koschnick

auch für das Jahr 2023 alles Gute von mir!

 

Nun zu den Terminen im Januar:

 

Am 5. Januar war ich gemeinsam mit Frau Monika Mehrtens bei der Lebensmittelausgabe

der Raphael-Oase in Tenever.

 

Am 7. Januar habe ich teilgenommen an der Klausur-Tagung der CDU-Fraktion in Oster-

holz.

 

Am 10. Januar habe ich teilgenommen am Neujahrsempfang der Bremischen Bürgerschaft.

 

Am 11. Januar fand ein Gespräch mit Ali Eliş und Aykut Tasan im Büro vom ZIS-Verein

statt hinsichtlich Projekte mit Izmir-Gaziemir.

 

Am 11. Januar habe ich teilgenommen an der Stadtteilgruppensitzung in Tenever.

 

Am 13. Januar bin ich eingeladen zum Neujahrsempfang in der Stadt Bützow. Ich werde

hieran teilnehmen.

 

Am 16. Januar bin ich um 13.30 Uhr beim AK Schweizer Viertel.

 

Um 14.30 Uhr trifft sich der Runde Tisch Ellener Feld. Gäste sind willkommen.

 

Am 16. Januar tagt nicht öffentlich der Beirat zu einer Klausur-Tagung.

 

Am 17. Januar ist ein Treffen der Führungskräfte im Weserstadion auf Einladung vom Fi-

nanzsenator.

 

Am 18. Januar ist von 9 bis ca. 10.30 Uhr eine nicht öffentliche Sitzung zum kommunalen

Strukturaufbau im Bremer Osten. Eingeladen hat das Gesundheitsamt. Das Treffen findet

im Sitzungssaal statt (nicht öffentlich).

 

Um 11 Uhr nehme ich teil am Neujahrsempfang im Rathaus Bremen.

 

Am 19. Januar tagt von 18.30 bis ca. 19.45 Uhr öffentlich der Ausschuss Bau, Verkehr,

Umwelt, Klimaschutz und Stadtteilentwicklung im Sitzungssaal des Ortsamtes Osterholz,

u. a. mit folgenden Themen: Bürgerantrag „Zebrastreifen im Grenzwehr Höhe Fußweg zur

Waldorfschule“ und „Zebrastreifen in der Graubündener Straße Höhe Arosaer Straße“,

Bürgerantrag „Querungssicherung An der Kämenade Einmündung Uphuser Straße“ sowie

Bürgerantrag „Dringend erforderliche 30er-Zone im Bereich Schevemoorer Land-

straße/Lausanner Straße/Graubündener Straße“

 

Am 23. Januar tagt um 17 Uhr öffentlich der Ausschuss Inneres, Sicherheit und Prävention

im Sitzungssaal des Ortsamtes Osterholz. Themen werden nachgereicht. Bei Teilnahme

wird aufgrund der begrenzten Plätze um Anmeldung unter [email protected]

men.de gebeten.

  

Am 26. Januar tagt um 17.30 Uhr der Ausschuss Kinder, Jugendliche, Bürgerbeteiligung,

Sport und Controlling-Ausschuss im Sitzungssaal des Ortsamtes Osterholz. Themen sind

u. a. die Vorstellung der Arbeit des Jugendbeirates sowie Strategieentwicklung zur Aktivie-

rung der Jungwähler:innen. Bei Teilnahme wird aufgrund der begrenzten Plätze um An-

meldung unter [email protected] gebeten.

 

Am 27. Januar nehme ich teil an der Verabschiedung der Chefin der Protokollabteilung des

Rathauses Bremen (nicht öffentlich).

 

Am 30. Januar findet nicht öffentlich ein Vororttermin statt am Friedhof Osterholz hinsicht-

lich des möglichen Setzens eines ehemaligen Grenzpfahls der DDR-Grenze. Vertreter:innen

von Ortsamt, Umweltbetrieb und der Geschichtswerkstatt sowie des Landesamtes für

Denkmalpflege werden anwesend sein.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende.

 

Wie in den vergangenen Jahren auch, habe ich den Weihnachtsmarkt in Bremen an der

Schlachte besucht. Ich kann nur sagen, dass dieser Weihnachtsmarkt an der Schlachte,

aber auch in der historischen Altstadt „ein Aushängeschild“ ist und insbesondere auch die

Gäste unserer nunmehr Stadtteilpartnerstadt Izmir-Gaziemir ganz positiv diese Weih-

nachtstradition in Bremen erlebt haben.

 

Wir hatten im vergangenen Dezember auch die nicht öffentliche Beiratssitzung im Weser-

park, in der wir über das vergangene Jahr im Weserpark gesprochen haben, aber auch

über das kommende Jahr. (Vielen Dank für die Einladung.)

 

Gleichzeitig hatte ich auch an der Weihnachtsfeier der Sozialausschüsse CDA im Tennis-

verein Ost teilgenommen, aber auch an der Weihnachtsfeier des örtlichen CDU-Stadtbe-

zirksverbandes.

 

Zu Weihnachten war ich am Heiligabend im Gottesdienst in der Kirche in Wasserhorst. Was

mich an diesem Gottesdienst besonders gereizt hat war der Posaunen-Chor, der die alten

Weihnachtslieder in der historischen Kirche gespielt hat (wunderschön anzuhören).

 

Ebenso war im Dezember der „Weihnachtsmann“ in Tenever. 100 Kinder haben Geschenke

vom „Weihnachtsmann“ bekommen, der vom Lions Club Oberneuland, dem Mütterzentrum

Tenever, dem Spielhaus Tenever und Ortsamt Osterholz unterstützt wurde!

 

Herausragendes Ereignis im Dezember war jedoch die Vertragsunterzeichnung zwischen

Bremen-Osterholz und dem Stadtteil Izmir-Gaziemir im Kaminsaal des Rathauses. Ich habe

mich besonders gefreut, dass der Oberbürgermeister aus Izmir, unser Bürgermeister, aber

auch der Alt-Bürgermeister Henning Scherf und Beiratssprecher Wolfgang Haase an diesem

Zeremoniell teilgenommen haben, ebenso wie viele aus beiden Stadtteilen. Insgesamt war

dies eingebettet in den Festabend „25 Jahre Städtepartnerschaft Izmir und Bremen“, so

dass dort eine Vielzahl von türkischstämmigen Mitbürgern im Rathaus dieses Jubiläum be-

gangen haben. Ich bin seit über 23 Jahren Ortsamtsleiter von Osterholz und habe daher

die Möglichkeit an diversen Einladungen auch im Oberen Rathaussaal teilzunehmen. Dies

tue ich, wenn es meine Zeit erlaubt sehr gerne. Ich kann mich aber nicht daran entsinnen,

an einem so schönen Abend in so freundlicher Atmosphäre eine Stimmung im Rathaus

erlebt zu haben.

 

Ich habe mich im Nachgang auch gefragt, woran hat dies eigentlich gelegen? Genau in

dieser Atmosphäre mit vielen Menschen und Mitbürgern mit Migrationsgeschichte, die sich

vielleicht nicht selbst immer so wichtig nehmen wie wir? Die Herzlichkeit und die Offenheit,

speziell auch der Delegation aus Izmir-Gaziemir, aber auch die Delegation, die ca. 3 Wo-

chen vorher bei uns war, hat mich begeistert und mein Bild von der Türkei auf den Kopf

gestellt!

 

Zwar war die Feierlichkeit in der Woche vor Weihnachten, aber ich hätte mir sowohl vom

Beirat, aber auch von den anderen Vertretern aus Bremen gewünscht, dass noch mehr an

dieser Feststunde teilgenommen hätten. Ich jedenfalls habe diesen Abend sehr genossen

und werde ihn in sehr gute Erinnerung behalten.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass mich am letzten Frei-

tag eine Nachricht aus Izmir erreicht hat, dass der Bürgermeister aus Izmir-Gaziemir, Herr

Halil Arda, zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Die Verkündung des Urteils ist jedoch

ausgesetzt. Ich kann von dieser Stelle lediglich mitteilen, da ich die Gesamtumstände nicht

kenne, dass ich Halil Arda als einen liebenswürdigen, überaus großzügig denkenden De-

mokraten kennengelernt habe und hoffe, dass in dieser Angelegenheit noch nicht das letzte

Wort gesprochen ist. Demokratie lebt von der fairen Auseinandersetzung der unterschied-

lichen Meinungen und dies gilt nicht nur in Deutschland.

 

In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

  

gez. Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

Frau V. zieht weg

Foto: Pxabay
Foto: Pxabay

Als ich im Juli damit begonnen habe eine nicht repräsentative Umfrage zu den Lebensbedingungen begonnen habe ahnte ich nicht zu welch einem erschreckenden Ergebnis ich kommen würde. Ganz bewusst habe ich wegen der sozialen Situation Menschen aus Blockdiek, Ellnerbrok/Schevemoor, Schweizer Viertel und Tenever befragt. Für mich ist es erschreckend das 1/3 von 1600 befragten Personen über einen Umzug nachdenkt.

 

Im Rahmen dieser Umfrage sprach ich im August auch mit der Mutter eines Schulfreundes die seit über 55 Jahren in Blockdiek lebt, dort zog die verrentete Krankenpflegerin zwei Kinder groß. Heute muss sie von einer Rente von 976,--€ leben was die Suche selbst nach einer deutlich kleineren Wohnung nicht leichter macht. Als im Dezember die Tage kälter wurden entschloss 

sich mein Schulfreund dazu seine Mutter in seiner Wohnung auf zu nehmen weil sie Angst hatte zu heizen weil sie die Kosten schon jetzt kaum stemmen kann. Alle sozialen Kontakte hat Frau V. eingestellt weil sie sich schämt für das Wohnumfeld in dem sie wohnen muss. "Das erste was meine Gäste sehen ist der verdreckte Platz vor den Müllcontainern die häufig nur halb befüllt sind, das ist kein Ort an dem man gerne Menschen empfängt", so die 78-jährige. Aus ihrer Sicht ist es kein reines politisches Problem sondern ein gesellschaftliches, seit der Kanzlerschaft von Gerhard Schröder hat sich unsere Gesellschaft aus ihrer Sicht zu einer immer egoistischeren entwickelt. Aber auch die wirtschaftliche Entwicklung im Stadtteil führte zu ihrem Wunsch aus Blockdiek weg zu ziehen, denn der Wegfall von zwei Lebensmittelmärkten, Post und Sparkasse macht das Leben in Blockdiek nicht einfacher. Als in Blockdiek noch fast ausschließlich junge Familien lebten gab es sichtlich mehr Angebote für Senioren, man erinnere sich an die Begegnungsstätte der AWO mit ihren regelmäßigen Angeboten oder der Kirchengemeinde. "Unsere Kommunalpolitiker/innen leben meist fernab der sozialen Problemviertel, so das die Probleme von ihnen nicht mehr wahrgenommen werden. Wenn Probleme angegangen werden scheitert es meistens an der Wirtschaft und der Landespolitik", so Frau V.. Besonders schwere Vorwürfe erhebt sie gegen das Quartiersmanagement das sich fast ausschließlich um die finanzielle Befriedigung der meist außerhalb lebenden Akteure kümmert statt endlich an besseren Lebensbedingungen zu arbeiten, übrigens eine Kritik die ich auch von anderen Blockdieker/innen gehört habe. 

 

Kurz nach Weihnachten besuchte ich meinen Schulfreund und seine Mutter zum Kaffee, schon nach ein paar Wochen Leben in Findorff erlebte ich eine Frau die förmlich aufgeblüht ist. "Endlich lebe ich wieder. Es ist unglaublich wie viele Angebote es für Menschen meines Alters es hier gibt", so die ehemalige Krankenschwester. Dem nicht genug hat sie mittlerweile eine kleinere bezahlbare Wohnung gefunden die sie im März bezieht, aber auch Anschluss hat sie schon gefunden.

 

 

Kein Wumms für Mieter

Viel Wumms versprach uns Bundeskanzler Olaf Scholz noch vor kurzen, jetzt heißt es für viele Mietende in unserem Stadtteil "Ätsch, ihr bekommt eure Heizkostenunterstützung erst mit der Abrechnung". Wieder einmal hält es die Bundesregierung mit Besserverdiener zuerst, Arme zuletzt. Da müssten sich die Fäuste von Herrn Haase (SPD) und Herrn Dillmann (Grüne) eigentlich angesichts der im Mai anstehenden Wahlen in den Taschen ballen.

 

Von Unmut seitens SPD und Grünen im Stadtteil ist nichts zu spüren. Auch wenn der Beirat wenig Einfluss auf die Bundespolitik ausüben kann, so hätte man schon öffentlich Stellung beziehen können zum zweierlei Maß bei den Hilfeleistungen. Noch deutlicher hätte man Stellung beziehen müssen das die Bremen eigene Wohnungsbaugesellschaft Gewoba die Kosten für Fernwärme um 40 % erhöht hat sich aber nicht rechtfertigen will wie die Mehrkosten zustande kommen. Es wäre jetzt an der Zeit das alle Parteien im Stadtteil mal klar Stellung beziehen zu den Inflationshilfspaketen der Bundesregierung.

Viel linkes Establishment und wenig Tenever

Die Menschen aus Tenever gestern bei der Kundgebung des sogenannten Bündnisses gegen Preiserhöhungen konnte man an einer Hand abzählen. Das Bündnis das wohl ausschließlich aus Mitgliedern der Linken besteht verspricht einen offenen Diskurs der aber je beendet wird wenn man am offenen Mikrophone Kritik an den offiziellen Rednern übt.

 

Man konnte es nicht unkommentiert lassen wenn der ehemalige Quartiersmanager Joachim Barloschky wenn auch wohl formuliert fordert unter anderem solle man die militärische Unterstützung der Ukraine stoppen. Auch seine Kritik an den 100 Milliarden für die Bundeswehr ist mir unverständlich in Zeiten eines Krieges der bedingt durch die politischen Verhältnisse in Europa ausufern kann ist mir unverständlich, denn selbst sozialistische Länder haben so gehandelt. Auch die Behauptung der anderen Redner das alleine der Kapitalismus schuld an der Inflation sei klang krude angesichts der Tatsache das durch die Pandemie und dem Krieg Lieferketten zusammen gebrochen sind. Keine Frage das es auch zu Verwerfungen durch die Verknappung von Rohstoffen führt in dem bisher nicht erschlossene Lieferketten zu höheren Preisen führen kann man nicht bestreiten. Mir fehlte die Kritik an einer Gesellschaft die ihre Markmacht nicht nutzt in dem sie ihr Konsumverhalten anpasst, so zum Beispiel in dem man Kraftfahrzeuge nachfragt mit geringeren Verbrauch. Es wäre konsequent gewesen wenn wir auf PKW`s umgestiegen wären die die Nachfrage nach Treibstoffen senkt, stattdessen haben sich Fahrzeuge etabliert die bis zu dem vierfachen vom 3 Literauto verbrauchen und damit die Nachfrage gesteigert. Auch fehlte Kritik an der Hamsterei der gehobenen Mittelschicht während der Corona-Krise deren Konsumverhalten die Verbraucherpreise auch in die Höhe getrieben hat. 

Es kam auch kein Hinweis darauf wie schwierig es die aktuelle Regierungskonstellation es macht fiskalpolitisch gegen zu steuern, denn durch einen Bruch der Koalition entsteht in Zeiten wie diesen die Gefahr von instabilen politischen Verhältnissen wie wir sie bereits in anderen europäischen Ländern beobachten. Jetzt müssen Bundesregierung und Senat endlich schnell handeln um den Preisverwerfungen entgegen zu wirken. Aber auch jeder einzelne von uns muss sein persönliches Konsumverhalten überprüfen und unsere Marktmacht nutzen um die Preise nach unten zu treiben.

 

Tripple Wumms von der Gewoba

Der erste Schock für die Mietenden der Gewoba kam bereits mit der Nebenkostenabrechnung im Juli mit der Nebenkostenabrechnung die eine deftige Erhöhung ankündigte, darauf folgte im August noch mal 40% Aufschlag auf die Heizkosten. Bemessen wurde die Preissteigerung wohl an den Gaspreisen dabei kommt bei Fernwärme kein Gas zum Einsatz. Erste Geringverdienende aus unserem Stadtteil zogen die Konsequenzen in dem sie ihre Wohnungen kündigten und teilweise auf Dauercampingplätze zogen.

 

Das schien der Gewoba nicht genug zu sein so das jetzt den Mietenden in Blockdiek noch ein Mieterhöhungverlangen ins Haus flattert. Natürlich ist das völlig legal aber aus Sicht der Mietenden moralisch völlig verwerflich angesichts der Tatsache das weder die Einkommen steigen und noch ein sichtlicher Mehrwert entstanden ist. Ganz im Gegenteil durch den Müll an den Entsorgungseinheiten, die schlechter gewordene Nahversorgung und immer marodere Wegeverbindungen sehen viele im Quartier Blockdiek eher eine Minderung der Lebensqualität. Wer Blockdiek kennt wundert sich das um 21 Uhr die Bordsteine nicht hoch geklappt werden, ein lebendiges Quartier sieht anders aus. Anneliese V. die Mutter eines Schulfreundes von mir wartet seit 6 Jahren auf eine kleinere bezahlbare Wohnung denn mit ihrer kleinen Rente kann sie die Miete nur mit Hilfe ihres Sohnes bezahlen. Während dessen leistet es sich die Gewoba den Luxus Privilegierten den Creativ Hub in der ehemaligen Professor Hess Kinderklinik kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Gewoba redet gerne davon wie sozial das Unternehmen ist, aber während kleine private Vermieter wegen der Inflation auf einen Teil der Grundmiete verzichten gönnt sich die städtische Wohnungsbaugesellschaft einen Tripple Wumms. Sollen die Mietenden mal sehen wie sie all die Erhöhungen gestemmt kriegen. Aus meiner Sicht ist es beschämend das es von einem Senat geduldet wird der zu Beginn verkündete "Bremen wird jetzt sozial regiert". 

Neues aus dem Ortsamt im November

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

aufgrund der Herbstferien fällt diesmal der Newsletter kürzer aus als gewohnt.

 

Ich hoffe, dass Sie die Möglichkeit hatten, mindestens einmal den Freimarkt zu besuchen.

Für mich gehört der Freimarktbesuch seit meiner Kindheit immer dazu. Auch mit unseren

Kindern sind wir regelmäßig dort gewesen, ebenso auch häufig mit den Mitarbeitern des

Ortsamtes oder mit dem Handballverein. Dieses Jahr war ich sogar bei der Eröffnung des

Vegesacker Marktes, da ich dann immer zeitgleich Geburtstag habe. Diesmal mit meiner

Tochter, die mich nach Vegesack begleitet hat.

 

Zunächst möchte ich nochmals einen Rückblick werfen nicht nur auf den vergangenen

Monat, sondern, weil ich dies im letzten Newsletter vergessen hatte, sogar die Wochen

davor.

 

Wie Sie alle aus den Medien erfahren haben, ist der Bauunternehmer Joachim Linnemann

verstorben. Herr Linnemann hatte mit seiner Firma zum einen Mietobjekte in der Koblenzer

Straße, u. a. aber auch die Spiellandschaft Towabu in der Nähe des Weserparks. Ich kann

mich noch gut an einen Termin erinnern, den ich mit ihm persönlich hatte, als wir

verschiedene Baulücken in Osterholz besichtigt haben und er überlegt hat, ob er das eine

oder andere hier realisieren will. Leider ist es dazu nicht gekommen. Zudem kenne ich

Herrn Joachim Linnemann auch aus dem Bürgerpark-Verein, da ich dort seit einigen Jahren

Mitglied bin und der regelmäßig die Jahreshauptversammlung durchgeführt hat. Wie die

vielen Beileidsbekundungen, aber auch Anzeigen im Weser-Kurier gezeigt haben, war der

Bremer Joachim Linnemann eine allseits geschätzte Persönlichkeit und hat sich

ehrenamtlich vielfach eingesetzt, so dass ich den Tod von Herrn Linnemann sehr bedauere

und auch an der Beerdigungsfeier teilgenommen habe.

 

Auch wenn ich aufgrund des Herbsturlaubes nicht über den ganzen Monat Oktober

berichten kann, so mussten wir doch im Oktober einige „derbe Entscheidungen“ zur

Kenntnis nehmen, die hoffentlich noch nicht das letzte Wort darstellen. Dies betrifft zum

einen die Thematik rund um das Klinikum Bremen-Ost (KBO), wo wir in einer sehr gut

besuchten Beiratssitzung im Haus im Park noch einmal alle Argumente vorgetragen haben.

Auch beim Standort eines Wohnheimes für Geflüchtete gibt es große Unterschiede

zwischen der Auffassung von Soziales und der Auffassung von Beirat und Ortsamt. Wir

werden sehen, wie sich diese Themen weiterentwickeln. (!)

 

Wir hatten vor kurzem eine Einwohnerversammlung zu den neuen Wohnhäusern der

Gewoba, die im Schweizer Viertel zwischen den bestehenden Häusern gebaut werden.

Bedauerlich war, dass neben 6 hauptamtlichen Mitarbeitern von Gewoba, Stadtplanung,

Quartiersmanagement und Ortsamt nur 5 Anwohner an der Einwohnerversammlung

teilgenommen haben! Ich weiß schon jetzt, dass es große Aufregung geben wird, wenn die

Planungen durch sind und die ersten Bagger rollen!

 

Nun zu den Terminen im November.

 

Am 1. November findet um 10 Uhr ein kollegialer Austausch der Ortsamtsleitungen statt

(nicht öffentlich).

 

Am 2. November gibt es ein Gespräch im Ortsamt mit Vertretern des Bildungsressorts über

mögliche Kita-Standorte (nicht öffentlich).

 

Um 17.30 Uhr findet die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft,

Senioren und Gesundheit im Sitzungssaal des Ortsamtes statt. Themen sind u. a. die

Vorstellung der Arbeit des RehaCentrums Alt-Osterholz, die Veränderungen am KBO sowie

Sachstand zur Entwicklung der Dermatologie am KBO. Aufgrund des begrenzten

Platzangebots im Sitzungssaal bitten wir um vorherige Anmeldung unter

[email protected].

 

Am 3. November ist um 18 Uhr eine Bürgerversammlung von Bürgermeister Dr.

Bovenschulte. Der Ort wird noch bekanntgegeben. Auch werden die Bürger:innen aus

Osterholz noch mit einem Brief persönlich eingeladen.

 

Am 4. November feiert der Kinderbauernhof Tenever sein 20-jähriges Bestehen. Ich werde

dabei sein und ein Grußwort sprechen.

 

Um 19 Uhr ist das Stiftungsmahl der Stiftung Hemelingen. Ich werde erstmals dabei sein.

 

Am 5. November ist Landesparteitag der CDU. Ich bin Ersatzdelegierter und werde

eventuell am Parteitag teilnehmen.

 

Am 7. November tagt um 18.30 Uhr öffentlich der Beirat Osterholz im Haus im Park.

Themen sind u. a.: Vorstellung Campus Walseder Straße, Sachstand zur Sanierung der

Toilettenanlage der Grundschule Osterholz sowie Vorstellung des geplanten Neubaus der

Gewoba an der Neuwieder Straße (VE 156). Die Sitzung findet in Hybrid statt (Präsenz,

online und als Livestream).

 

Vom 8. bis 10. November plane ich, mit der CDU und CDA an einer Fahrt zum Europa-

Parlament nach Brüssel teilzunehmen. (Dies ist mein erster Besuch des Europa-

Parlaments. Ich habe in den vergangenen 30 Jahren auch eine solche Einladung noch nie

erhalten!).

 

Am 9. November findet von 18 bis ca. 20 Uhr die öffentliche Sitzung des Ausschusses Bau,

Verkehr, Umwelt, Klimaschutz und Stadtteilentwicklung im OTe-Saal (OTe-Zentrum) statt.

Themen sind u. a.: Verkehrsgerechter (End)Ausbau Ehlersdamm sowie Vorstellung der

Ergebnisse der Verkehrszählung Ehlersdamm/Lachmundsdamm.

 

Am 10. November tagen die Gesundheitsfachkräfte mit der Gesundheitssenatorin Frau

Claudia Bernhard (da ich in Brüssel bin, kann ich leider nicht teilnehmen).

 

Am 11. November um 9 Uhr findet ein Treffen mit Gemeindeschwester Deodata und der

St.-Raphael-Gemeinde statt. Es geht um Einzelheiten der weiteren Lebensmittelausgabe

in Tenever. Das Treffen findet im Sitzungssaal des Ortsamtes statt.

 

Ab 15 Uhr findet ein Stadtteilbesuch von Bürgermeister Dr. Schaefer statt.

 

Am 12. November bin ich um 16 Uhr eingeladen zum Jubiläum der Klier-Stiftung im Haus

im Park.

 

Am 14. November trifft sich um 14 Uhr der Runde Tisch Ellener Feld. Gäste sind herzlich

willkommen.

 

Am 15. November tagt nicht öffentlich der Ausschuss für Koordinierung, Haushalt,

Globalmittel und Städtepartnerschaften.

 

Am 16. November tagt die AG Jugend.

 

Am 17. November ist ein Treffen zu It‘s-Learning im Ortsamt mit Vertretern der

Senatskanzlei (nicht öffentlich).

 

Am 21. November ist um 14 Uhr ein Ortstermin mit Beiratsvertretern, dem Umweltbetrieb

und einer Vertreterin des Landesamtes für Denkmalpflege. (Es geht um den Grenzpfahl

der DDR-Grenze!)

 

Am 22. November tagt der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches

Engagement und Beiräte. Ich werde teilnehmen.

 

Am 24. November tagt um 17 Uhr der Ausschuss für Inneres, Prävention und Sicherheit.

Tagesordnungspunkte werden noch bekanntgegeben.

 

Am 28. November tagt der Ausschuss für Kultur und interkultureller Dialog. Tagesordnung

und Sitzungsort werden noch bekanntgegeben.

 

Am 29. November tagt öffentlich der Ausschuss für Quartiersentwicklung, WiN, LOS,

Soziale Stadt und Soziales. Tagesordnung wird noch bekanntgegeben.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende des Newsletters.

 

Im vergangenen Oktober gab es eine weitere Einweihung im neuen Medicum am KBO. Die

Fa. Remeo macht dort Langzeitbeatmung mit Patienten im jugendlichen Alter. Bei der

Eröffnung war ich dabei. Leider keine Vertretung aus den Ressorts? Diese Investitionen

von über 16 Millionen Euro von privater Seite stellen sowohl mit der Bären-Familie als auch

mit Remeo ein „Alleinstellungsmerkmal“ Bremen weit dar. Diese Belegung mit Beatmungs-

Patienten ist auch darauf ausgerichtet, dass am KBO das Lungenzentrum ist. Daher fordern

Beirat und Ortsamt u. a. auch die Beibehaltung der Lungenklinik am KBO! (unter anderem!)

 

Im vergangenen Monat war der Tag der „Deutschen Einheit“, wo ich jeweils einen

Blumenstrauß an den beiden Bäumen aufgestellt habe zum 3. Oktober, einmal in der

Osterholzer Dorfstraße und einmal beim Mehrgenerationenhaus. Ich habe mich sehr

gefreut, dass unsere Mitbürger diese Blumensträuße nicht mitgenommen haben, sondern

nach einer Woche waren sie noch vorhanden. Dies sollte lediglich daran erinnern, dass vor

30 Jahren die „friedliche Revolution in der DDR“ stattgefunden hat.

 

Am 3. Oktober hatte ich eine Einladung zum Tag der offenen Moschee. Ich habe diesen

Termin wahrgenommen, auch um zu zeigen, wie wichtig mir die Mitbürger muslimischen

Glaubens sind und viele türkisch-stämmige Mitbürger. Gleichzeitig hatte ich aber auch im

Vorfeld mitgeteilt, dass ich es als unglücklich ansehe, wenn der Tag der Deutschen Einheit

und der Tag der offenen Moschee zusammenfallen!

 

Schließlich war ich mit der Gemeindeschwester Deodata von der St.-Raphael-Gemeinde

verabredet mit Schwester Christina im Kloster Thuine. Ich habe mich gefreut, dass unser

langjähriger Beiratssprecher Walter Wilkens mich begleitet hat. So konnten wir dieses gut

100 Jahre alte Kloster einmal erleben. Schwester Christina war vor über 20 Jahren

verantwortlich in der Kita von St.-Marien in Walle. Dort sind unsere 3 Kinder zur Kita

gegangen.

 

Ich freue mich in diesem Zusammenhang, dass die Lebensmittelausgabe in Tenever schon

das 3. Mal stattgefunden hat. Die Zusammenarbeit mit St.-Raphael, aber auch mit dem

Mütterzentrum Tenever, dem Streetworker Café Abseits, dem Martinsclub, aber auch dem

E-Center im Weserpark klappt hervorragend. Da ich an 2 Terminen auch dabei war, kann

ich Ihnen versichern, dass es sich bei den Menschen, die sich dort anstellen, wirklich um

Bedürftige handelt und jeder 10 €-Schein, der gespendet worden ist, dort gut gebraucht

werden kann.

 

 

 

 

 

4

 

Ebenso freue ich mich, dass es auch in diesem Jahr gelingen wird, dass der

„Weihnachtsmann“ nach Tenever kommt. Wir werden 100 Geschenke für bedürftige Kinder

mit Hilfe des Lions Club Oberneuland, aber auch mit der Fa. AppelrathCüppers und dem E-

Center in Oberneuland realisieren. Auch hier sind wiederum die Netzwerkpartner behilflich,

nämlich das Spielhaus Pfälzer Weg und das Mütterzentrum Osterholz-Tenever. Es gibt doch

nichts Schöneres, als dem „Weihnachtsmann“ behilflich zu sein!

 

Vielen Dank an die Spender sowohl für die Lebensmittelausgabe in Tenever, aber auch für

die 100 Geschenke der Kinder in Tenever.

 

In diesem Sinne genießen Sie den Herbst mit seinen schönen Seiten, nehmen einmal

wieder ein gutes Buch zur Hand, vielleicht bei einem guten Tee!

 

Ich verbleibe

mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

Mutbürger statt Wutbürger

Immer wieder wenn ich mit Bürger/innen rede bekomme ich die Wut auf den Beirat zu hören, auch weil Beschlüsse die einst einstimmig beschlossen wurden nicht umgesetzt werden. Aber auch das hinter dem Rücken der Bürger neu entschieden wird, so zum Beispiel in Sachen Einkaufzentrum Blockdiek von der die Bewohner erst aus der Presse erfuhren. 

 

Dabei hatte der Beirat bereits in den neunziger Jahren die Bedingungen für einen Verkauf der Max-Säume-Straße festgelegt, damals beschloss der Beirat einstimmig das die öffentliche Nutzung im Kaufvertrag verbindlich geregelt wird und das wegen des Planes der nächtlichen Schließung eine sichere Umwegung des Einkaufzentrums geschaffen wird. Damals empörte sich die Spitze des Beirates als ich mittels einer Petition die auch von zwei ehemaligen Mitgliedern des Beirates mitgezeichnet wurde versuchte zu verhindern, man unterstellte mir dem Eigentümer des Einkaufzentrums vergrämen zu wollen. Das sah der Geschäftsführer der Objektentwicklungsgesellschaft übrigens ganz anders. Ähnlich verhält es sich mit dem rad- und fußläufigen Überwegungsrecht über den Ellener-Hof das zwar bei der Umwidmung beschlossen aber nie umgesetzt wurde, dafür wurde aber viel Geld in die Hand genommen um die Straße Große Vieren in eine Fahrradstraße um zu wandeln. Die realen Gegebenheiten sind aber so das wohl auch durch die gewachsene Einwohnerstruktur das sie bereits eine fahrradfreundliche Straße ist hätte der Beirat durch die Wiederöffnung der Krefelder Straße nicht dazu beigetragen erneut für Durchgangsverkehr zu sorgen. Auch die prekäre Parksituation im Bereich Kolk/Soltend wird weiterhin ignoriert, dabei gibt es auch hier Lösungsansätze die zu einer Entspannung beitragen könnten. Bürgeranträge die im kleinen Kreis vom Ausschüssen nichtöffentlich und ohne Beteiligung der Antragsteller beraten werden. Der Höhepunkt war mein Antrag in der ich darum gebeten habe mittelfristig einen Baum als flankierende Maßnahme gegen Falschparker zu ersetzen, dieser wurde vom Bauausschuss abgelehnt. Nur wenige Wochen später stellte ein bekanntes SPD Mitglied den selben Antrag und oh Wunder plötzlich war es sogar sehr viel schneller möglich den Baum zu ersetzen. Dabei dürfte es keine Rolle spielen wer oder auf welchen Weg ein Antrag gestellt wird. Klar gibt es rechtliche Regelungen die besagen das Bürgeranträge innerhalb eines gewissen Zeitraums beraten und entschieden werden müssen, aber man kann auch in Absprache mit dem Antragstellenden zurückstellen so das er von allen Mitgliedern beraten und beschlossen wird. Besonders schockiert mich das über solche Anträge nicht mal alle Mitglieder der Fraktionen informiert werden. 

 

Fazit

 

Wir brauchen einen politischen Neuanfang denn mit SPD, CDU, Grünen, FDP und Linken wird es auch langfristig keinen Beirat geben der die Interessen der Bürger/innen im Auge hat sondern lediglich die Interessen des inneren Zirkels vertritt. Deshalb möchte ich als Gegenpol eine Wählergemeinschaft gründen die endlich mal dafür sorgt das nicht nur Beschlüsse gefasst werden die dann aber nur über die Legislaturperiode Gültigkeit haben. Dafür brauche ich mindestens 4 weitere Kandidatinnen und Kandidaten aus möglichst allen Osterholzer Quartieren. Wer interessiert ist kann mich unter [email protected] kontaktieren. Das muss allerdings schnell erfolgen damit wir die Liste rechtzeitig aufstellen können und beim Wahlamt einreichen können.

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Neues aus dem Ortsamt im Oktober

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

auf meinem Schreibtisch liegt eine Kastanie, die unser Quartiersmanager Aykut Tasan vor

Beginn einer Sitzung aufgesammelt hat. Die Kastanie ist symbolisch für den wirklich schö-

nen und alten Baumbestand beim Ortsamt Osterholz, der letzten Ende ja namensgebend

war für den Stadtteil „Holz im Osten“. Die schönen Baumalleen in Osterholz laden geradezu

ein, auch Eicheln und Kastanien zu sammeln und sich daran zu erinnern, wie man als Kind

damit gebastelt hat. Ich hoffe, dass die jetzige Elterngeneration diese wunderbaren Bastelmöglichkeiten auch an ihre Kinder weitergibt!

 

Wie bereits dem Newsletter des letzten Monats zu entnehmen war, gab es im vergangenen

September eine Vielzahl von Terminen und auch Beirats- und Ausschusssitzungen, da traditionell nach der langen Sommerpause all unsere Ausschüsse auch möglichst zeitnah ta-

gen wollen. Ich möchte mich daher insbesondere bei meinen beiden tollen Mitarbeiterinnen

Vanessa Klin und Brigitte Dirksen dafür bedanken, dass sie mir mit sehr viel Fleiß und

Geschick den Rücken freihalten und damit auch ermöglichen, Termine im Stadtteil wahr-

zunehmen. Vor 23 Jahren hatte ich bei Amtsantritt als Ortsamtsleiter betont, ich würde

nicht auf die Menschen warten, sondern würde auf die Menschen im Stadtteil zugehen! Ich

hoffe, dass es mir ab und zu gelingt, die Menschen, die Institutionen und die Vereine zu

erreichen, was auch nur möglich ist mit guten Kolleginnen im Ortsamt!

 

Die beiden positivsten Ereignisse waren neben der Einweihung des ersten Hebammenzent-

rums im Stadtteil Osterholz sicherlich das 13. Ellener Dorffest, das von Bürgermeister Dr.

Bovenschulte eröffnet wurde, aber auch der Stadtteilbesuch des Bürgermeisters.

 

Ellener Dorffest 2022; Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Bovenschulte

 

Zum anderen deuten jedoch auch Formulierungen des Betriebsrates des Klinikums Bre-

men-Ost (KBO) darauf hin, dass wir uns zum wiederholten Male Gedanken machen müssen

über die Zukunft der somatischen Medizin am KBO! Es ist doch erstaunlich, wie die Situa-

tion sich rund um das KBO alle paar Jahre wiederholt! Insbesondere, wenn es „5 Minuten

vor 12“ ist, werden Beirat und Ortsamt eingeschaltet. Aber dies ist nicht der Zeitpunkt und

der Ort, sich darüber zu beschweren, sondern es gilt, klug zu argumentieren und den

Sachverhalt aufzuklären und mit den Entscheidungsträgern in dieser Stadt zu diskutieren.

Die Bedeutung des KBO für den Stadtteil Osterholz brauche ich an dieser Stelle gar nicht

zu betonen, aber auch für den Bremer Osten ist ein funktionierendes Klinikum seit über

100 Jahren eine feste Größe.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Monat September zurückkommen und auf

eine Veranstaltung, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Es war der Festgottesdienst der

katholischen Gemeinde in St. Hedwig zum 15-jährigen Bestehen der St.-Raphael-Ge-

meinde. Nicht nur, dass der Kirchensaal in der Vahr vollgefüllt war mit den Gläubigen aus

den unterschiedlichsten Teilen des Bremer Ostens. Pastor Marc Weber hat in den Ankün-

digungen sich auch stark gemacht für die großen Arbeitgeber und deren Mitarbeiter, näm-

lich das Mercedes-Werk in Sebaldsbrück, den Weserpark in Osterholz und auch das KBO.

 

Zudem erwähnte er in seiner Predigt auch sämtliche Ortsteile im Bremer Osten und damit

auch die Verbundenheit zu den 3 Bremer Stadtteilen Vahr, Hemelingen und Osterholz!

Vergleichbares habe ich in anderen Predigten im Bremer Osten bisher noch nicht gehört.

 

Ebenso positiv überraschend ist auch das Engagement der Schwester von Pastor Weber,

nämlich von Schwester Deodata, die seit einigen Wochen (genau 100 Tage) unermüdlich

in den verschiedenen Gremien im Bremer Osten unterwegs ist, um für das neueste Projekt,

nämlich einer Lebensmittelausgabe in Tenever, nicht nur Ehrenamtliche aus den christlichen und muslimischen Gemeinden zu sammeln, sondern auch Geldgeber, die die Lebens-

mittelausgabe, die am 29. September gestartet ist, auch über die Wintermonate zu finan-

zieren. Schwester Deodata ist von ihrem Orden für diese Arbeit freigestellt worden, so dass

ich überaus dankbar bin, diese Unterstützung für die Menschen im Bremer Osten zu haben.

Ich kann mich in meiner doch schon langen Dienstzeit als Ortsamtsleiter nicht daran erinnern, dass so etwas Vergleichbares in einem Bremer Stadtteil schon einmal stattgefunden

hat? Vielleicht ist es aber auch ein Signal für die gute Zusammenarbeit von Ortsamt und

Beirat mit den beiden großen christlichen Kirchen. Hierbei möchte ich aber betonen, dass

es genauso lange Beziehungen zur Hindu-Gemeinde gibt und auch von Anbeginn zu den

muslimischen Gemeinden im Stadtteil Osterholz. Vielleicht wird es insgesamt für uns im-

mer wichtiger, dass wir die Kräfte bündeln und uns zusammenschließen, um auch die Her-

ausforderungen der Zukunft gemeinsam zu bewältigen?

 

Ein weiteres besonders schönes Ereignis war die Einladung von unserem Bürgerschafts-

präsidenten Frank Imhoff an die Beiräte und Ortsämter, an der die allermeisten Beiräte

auch teilgenommen haben und im Zusammenhang mit 75 Jahre Beiräte und Ortsämter für

die Arbeit bedankt hat. Gerade unser Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff findet immer

wieder Worte, die verständlich sind und auch das Lebensgefühl der Menschen trifft.

 

Ebenso dankbar bin ich, dass ich vor kurzem den Bundesvorsitzenden der CDU-Sozialaus-

schüsse Karl-Josef Laumann (Minister in NRW für Gesundheit und Arbeit) kennenlernen

durfte. Da ich seit 30 Jahren nicht nur der CDU, sondern auch den CDU-Sozialausschüssen

angehöre, hat mir sein Statement im Tennisverein Ost zur Gesamtsituation in Deutschland

sehr gut gefallen. Karl-Josef Laumann ist ebenso wie Frank Imhoff Landwirt, beide haben

kein Abitur und sind vielleicht deshalb besonders geeignet, die Menschen so anzusprechen,

dass jedermann sie auch verstehen kann. Herr Laumann hat sich u. a. auch dafür stark

gemacht, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich gewerkschaftlich organisieren und

über Tarifverträge auch Löhne verbindlich festlegen. Er erinnerte daran, dass die tarifliche

Bindung der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer in den letzten 20 Jahren erheblich

zurückgegangen ist, was er sehr bedauerlich findet!

 

Im September gab es im Weserpark wiederum eine Ausstellung, diesmal zum Thema Nachhaltigkeit, an der u. a. auch der zuständige Staatsrat aus dem Umweltressort teilgenommen hat.

 

Beim Stadtteilbesuch von Bürgermeister Dr. Bovenschulte waren die Quartiere Schweizer

Viertel und Blockdiek (Ellener Hof) Schwerpunkte, aber auch ein Gespräch mit Senioren im

Stiftungsdorf Osterholz haben mich beeindruckt, da Herr Dr. Bovenschulte sich sehr viel

Zeit für die Seniorinnen und Senioren genommen hat, was für sich genommen sehr wichtig

ist. (Vielen Dank!)

 

Nun zu den Terminen im Oktober:

 

Am 3. Oktober folge ich einer Einladung des Vorstands der Moschee an der Züricher Straße

(„Tag der offenen Moschee“).

 

Am „Tag der Deutschen Einheit“ wurden Sträuße an den beiden Friedensbäumen hinterlegt,

sowohl in der Osterholzer Dorfstraße als auch in der Graubündener Straße.

 

Am 4. Oktober bin ich bei einer Impf-Aktion im ALZ Tenever. Ich lasse mich dort mit dem

neuen Corona-Impfstoff gegen Corona impfen.

 

Ab 17 Uhr findet ein Beteiligungsworkshop für Jugendliche im Alkoholfreien Jugend-Café

statt. Ich sehe kurz vorbei.

Ab 18.30 Uhr nehme ich teil an der CDU-Fraktionssitzung (in Osterholz, nicht öffentlich).

 

Am 5. Oktober tagt ab 17.30 Uhr öffentlich der Ausschuss Kinder, Jugendliche, Bürgerbeteiligung, Sport und Controlling-Ausschuss im Sitzungssaal des Ortsamtes. Themen sind

u. a.: Arbeit der Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Stadtteil Osterholz, die räumliche

Situation des Jugendtreffs Blockdiek sowie Sachstand zur derzeitigen Unterbringung

Jugendlicher in der ASB-Einrichtung St.-Gallener-Straße.

 

Am 6. Oktober nehme ich teil an einer Ortsbegehung des Stadtplanungsamtes (nicht öffentlich)

 

Am 7. Oktober trifft sich um 10.30 Uhr der Arbeitskreis RaphaelOase, um die nächsten

Schritte zu besprechen bzw. die ersten Termine der Lebensmittelausgabe zu reflektieren.

 

Ab 13 Uhr nehme ich teil an einem „Tag der offenen Tür“ von REMEO am KBO (Medicum).

 

Am 8. Oktober fahre ich in ein Kloster des Thuiner Ordens mit Schwester Deodata. Ich

besuche dort Schwester Christina, ebenfalls Nonne und früher in der St.-Marien-Ge-

meinde in Bremen-Walle tätig (sie hat unsere 3 Kinder im Kindergarten St. Marien betreut).

 

Am 10. Oktober tagt ab 18.30 Uhr öffentlich der Beirat Osterholz im Haus im Park. Thematisch wird es um die Situation des Klinikums Bremen-Ost sowie die geplanten Veränderungen gehen.

 

Am 11. Oktober ist ein Termin mit dem Ordnungsdienst hinsichtlich der Situation Sauberkeit/Müll (nicht öffentlich).

 

Von 14-15.30 Uhr bin ich beim Folgetreffen mit Herrn Katzke bei der Bremer Stadtreinigung. Es geht um die neue Recyclinganlage (nicht öffentlich).

 

Ab 17 Uhr tagt nicht öffentlich der Ausschuss für Koordinierung, Haushalt, Globalmittel

und Städtepartnerschaften.

 

Am 13. Oktober findet voraussichtlich um 18 Uhr eine Einwohnerversammlung statt hin-

sichtlich der neuen Häuser der Gewoba im Schweizer Viertel. Genauer Sitzungsort wird

noch bekanntgegeben.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende des Newsletters, ebenso wie in den vergangenen Monaten.

 

Da ich im September meinen 62. Geburtstag feierte, haben mir meine Kinder etwas Besonderes geschenkt. Ich habe Theaterkarten für das Ohnsorg-Theater in Hamburg bekommen und konnte dort „Dat Hörrohr“ in Plattdeutsch genießen. In Erinnerung an meine erste Kultureinrichtung in Bremen, nämlich das Niederdeutsche Theater oder Waldau-Theater in Walle, habe ich mich sehr gefreut Plattdeutsch im Ohnsorg-Theater zu hören.

 

Ebenso schön war der Termin zur Feier „30 Jahre VAJA e. V:“ in Bremen. Der Verein für

akzeptierende Jugendarbeit hatte lediglich das Problem, dass es in Strömen geregnet hat.

Trotzdem haben wir uns unter bunten Regenschirmen gut unterhalten und damit meine

ich gemeinsam mit Aykut Tasan, Quartiersmanager, und seiner lieben Partnerin, die ich

erstmals kennengelernt habe, aber auch den Abgeordneten von CDU, Frau Sandra Ahrens

(MdBB), und von den Grünen Frau Sahhanim Görgü-Philipp (MdBB), die als Radfahrerin

auch in Regenkleidung bei VAJA war. Auch wenn es an diesem Nachmittag keine großen

Reden gab, so hat sicherlich z. B. Mutlu Ersan verstanden, was unsere Teilnahme bedeutet,

nämlich Wertschätzung für die aufsuchende Jugendarbeit in unseren Stadtteilen und Quar-

tieren. Diese Arbeit ist ein wichtiges Bindeglied zu den Jugendlichen, die häufig in nicht

einfachen Verhältnissen aufwachsen. Vielen Dank für den tollen Einsatz von VAJA in den

letzten 30 Jahren!

 

Schließlich möchte ich auch positiv erwähnen erste Gespräche mit der Senatskanzlei, Frau

Dr. Lang, hinsichtlich einer möglichen Aufnahme von Gesprächen mit einem Stadtteil in

Izmir, nämlich Gaziemir. Insbesondere Herr Ali Elis von ZIS, einer der Väter der Städtepartnerschaft mit Izmir, hat den Weg bereitet und so ist es nun an uns, auch entsprechend

diese ausgestreckte Hand anzunehmen. Hierbei geht es lediglich um Beziehungen auf unterster kommunaler Ebene und zwischen den Menschen.

 

Schließlich noch ein paar Worte in eigener Sache. Am 18. September ist in der Gemeinde

Lemwerder in der Wesermarsch eine Stieleiche gepflanzt worden, die ich im Andenken an

meine Eltern Heinrich und Rosa Schlüter der Gemeinde gespendet habe. Damit ist auch die

5. Baumspende abgeschlossen, die ich in den letzten 2 ½ Jahren organisiert habe. Gerade

in Zeiten, in denen jüngste Umfragen ergeben, dass die Bevölkerung sehr unzufrieden ist

mit der Politik, möchte ich ein ganz anderes Zeichen setzen. Ich bin ein „Kind der Bundes-

republik“ und dankbar in diesem Staat leben und arbeiten zu dürfen. Ich habe nicht nur in

Bielefeld und Göttingen Jura studiert, sondern ich bin auch in 3 Bundesländern als Beamter

vereidigt in Niedersachsen, in Mecklenburg-Vorpommern und zuletzt als Ortsamtsleiter

auch in Bremen. Daher habe ich durch Baumpflanzungen in diesen 3 Bundesländern auch

meine Verbundenheit ausgedrückt und 2 weitere Baumpflanzungen in den Heimatbundes-

ländern meiner Eltern, nämlich in der Gemeinde Lemwerder/Niedersachen, wo die Vorfah-

ren meines Vaters Handwerker und Bauern waren und in Metzingen/Baden-Württemberg,

wo die Vorfahren meiner Mutter Weingärtner und Weber waren.

 

Deutschland existiert ungefähr in unterschiedlicher Form seit ca. 1000 Jahren. Es gab auf

deutschem Boden Königreiche, ein Kaiserreich, das sog. Dritte Reich, den sozialistischen

Staat DDR und zuletzt auch mit Hilfe der westlichen Alliierten die parlamentarische Demo-

kratie Bundesrepublik Deutschland. Trotz aller Kritik, die teilweise auch berechtigt ist, ist

die derzeitige Staatsform, die auf dem Grundgesetz basiert, in 1000 Jahre Deutschland die

beste Staatsform und daher bekenne ich mich auch hierzu. Wenn derzeit nicht nur in der

ehemaligen DDR, sondern auch in den westdeutschen Großstädten Menschen auf die

Straße gehen, so haben sie zwar das Recht dies zu tun, ich habe dafür aber auch wenig

Verständnis vor dem Hintergrund, dass sich sowohl die Landesregierung in Bremen als

auch die Bundesregierung in Berlin das Bestmögliche aus der Situation machen. Die neue

Regierung in Berlin kann weder was für die Corona-Pandemie noch für die Auswirkungen

des Krieges der russischen Föderation in der Ukraine.

 

Daher sollten wir trotz aller Kritik in einzelnen Fragen unsere Regierungen unterstützen

und nicht den Wünschen von Autokratien entgegenkommen wie beispielsweise in China

oder auch derzeit in der russischen Föderation, die unsere Staatsform offen kritisieren!

 

Bitte entschuldigen Sie, dass ich gegen Ende des Newsletters etwas „weit ausgeholt“ habe,

aber ab und zu muss man sich auch zu seinen Grundwerten bekennen und dafür einstehen,

und dies mit Wort und Tat!

 

In diesem Sinne verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

 

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

„#senkmit Weniger CO2 mehr Zukunft“ dazu lädt die Klimaschutzkampagne des Landes Bremen
ein. Eingeladen sind ab dem 13. September auch die Besucherinnen und Besucher des
Einkaufszentrums Weserpark zur #senkmit-Ausstellung. Im Rahmen der Ausstellung soll das
Bewusstsein für klimabewusstes Handeln in allen Lebensbereichen gefördert werden. Eröffnet wird
die Ausstellung durch Enno Nottelmann, Staatsrat bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt,
Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau.


Interessierte können sich in den nächsten Wochen bei der #senkmit-Ausstellung im Weserpark rund
um Klimaschutzthemen in Bremen informieren. Es wird gezeigt, wo im Land Bremen eigentlich CO2
verursacht wird und wie man selbst den eigenen CO2-Ausstoß verringern kann. Denn ob bei Mobilität,
Energienutzung oder Ernährung es gibt viele Möglichkeiten etwas für den Klimaschutz zu tun.

Mit bunten Plakaten, Postkarten zum Mitnehmen, einem Fußbodenquiz sowie einer Info-Säule
erhalten Besuchende viele Anregungen, wie sie Klimaschutz im eigenen Alltag umzusetzen können.


Die Ausstellung ist vom 13. September bis 20. Oktober 2022 während der Öffnungszeiten des
Weserparks für alle Interessierten kostenlos und frei zugänglich.


Zur Eröffnung der #senkmit-Ausstellung möchten wir Sie gern am Dienstag,
den 13. September, um 14:30 Uhr in den Weserpark einladen.


Die Ausstellung findet im Rahmen der energiekonsens Klimaschutzkampagne „#senkmit Weniger
CO2 mehr Zukunft“ mit der Unterstützung der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität,
Stadtentwicklung und Wohnungsbau statt. Weitere Informationen unter
www.senkmit.de

********************************

Es begrüßt Weserpark-Centermanagerin Monika Mehrtens, die Vorstellung des Projektes erfolgt
durch:


- Martin Grocholl, Geschäftsführer Klimaschutzagentur energiekonsens

- Enno Nottelmann, Staatsrat bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität,
Stadtentwicklung und Wohnungsbau



Den Osterholzer Deich verkehrsarm machen

Nach über 40 Jahren möchte ich einen Deckel auf den schwelenden Konflikt ein Ende setzen, aber die bedarf auch der Kompromissbereitschaft der Nachbarschaft Bultenweg. Denn das wenn auch sehr krude begründete Urteil zum Durchfahrtsrecht für die Anwohner des Meyerdamm kann man nicht einfach ignorieren. 

 

Aktuell ignoriert eine Mehrheit das Verkehrszeichen 260 am Tunnel Bultenweg das die Durchfahrt durch den Tunnel verbietet, so das aktuell also kein motorisiertes Fahrzeug den Tunnel passieren dürfte, die einzige Ausnahme sind Fahrten mit Sonderrechten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Nicht nur die NB Bultenweg wünscht sich die Sperrung des Tunnels sondern auch die Mehrheit der Naherholungssuchenden. Deshalb würde ich Beirat und Bürgerschaft empfehlen an drei Stellen App gesteuerte Poller an zu bringen die mit dem Smartphone automatisch und per Bluetooth gesteuert werden. Dann müsste die Hundeschule wie auch das Kleingartengebiet in Oberneuland über die Rockwinkler Landstraße angefahren werden. Die berechtigten Anlieger müssten sich in der App registrieren und akzeptieren das bei Verstößen gegen die StVo die Durchfahrtsberechtigung erlischt (rechtliche Prüfung muss erfolgen). Zusätzlich gibt es die Möglichkeit von Einzelfallgenehmigungen bei berechtigten Interesse, was allerdings sehr eng gefasst werden muss. Bei Einsätzen mit Sonderrechten erfolgt das Versenken der Poller automatisch aus den zuständigen Leitzentralen. So gäbe es maximal 300 Berechtigte was den Verkehr auf dem Osterholzer Deich und der Straße Tenever auf ein Minimum reduzieren würde. Da sich Deichscheinbesitzende überwiegend an die geltenden Verkehrsregeln halten spricht auch nichts dagegen ihnen weiterhin die Durchfahrt durch den Tunnel Bultenweg zu erlauben, dafür müssen allerdings diese Sonderrechte ausgewiesen werden.

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Endstation Trailer Park

Foto: John Forlander auf Unsplash
Foto: John Forlander auf Unsplash

Was in den USA schon Normalität ist wird durch die Inflation und den mangelnden Handlungswillen der Regierungen bald auch schon Realität in unserem Land werden. Denn viele können sich steigende Mieten und Energiekosten schon jetzt kaum noch leisten. Viele prekär Beschäftigte aus meinem Umfeld sind bereits auf der Suche nach bezahlbaren Alternativen zu ihren Wohnungen.

 

Da bleibt eigentlich nur noch der Campingplatz den man sich gerade noch leisten kann, besonders weil man dort noch entscheiden kann sich mit der günstigsten Form der Energieversorgung entscheiden kann. Die ersten Mietenden der Gewoba sind bereits auf der Suche nach gebrauchten Wohnwagen und Dauerstellplätzen dafür, der Grund dafür sind die um 40% (wohl am Gaspreis gemessene) Erhöhung des Heizkostenvorschusses gestiegenen Kosten bei gleichbleibenden Einkommen. Während dessen schauen Bundes- und Landesregierung zu wie sich die privatisierten Energieunternehmen die Kassen füllen. Man schaue nur auf die Quartalsbilanzen der Konzerne, aber eine Übergewinnsteuer ist nicht drin weil sie von einer Minderheit in der Bundesregierung blockiert wird, aber irgendwie müssen Entlastungen ja finanziert werden. Auch ein Preisdeckel auf einen festgelegten Grundverbrauch ist mit der FDP nicht zu machen. Die Konsequenz ist für viele ärmere auf die wenigen Campingplätze um zu ziehen um wenigstens etwas zu sparen.

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Arme Stadtteile kommen wieder zu kurz

Am vergangenem Samstag hat die Bremer Linke ihre Liste für die Bürgerschaftswahl 2023 aufgestellt. Beim Kampf um Listenplatz 6 kam es dann zu einer Abstimmung zwischen Klaus Rainer  Rupp und Cindi Tuncel bei der Tuncel unterlag, er landete später auf dem aussichtslosen Listenplatz 12. Auch sonst ist die Liste der Linken recht unausgewogen besonders was die sozialbenachteiligten Stadtteile angeht. Auch bei den anderen Parteien wird es kaum anders aussehen als das die Dominanz der innerstädtischen Stadtteile in der Bürgerschaft gebrochen werden kann.

 

Hinzu kommt das Mustafa Güngör gebunden durch sein Amt als Fraktionsvorsitzender weniger Einfluss zu Gunsten der Randstadtteile nehmen kann. Auch die Aufstellung von KLaus Rainer Rupp zeigt wie wenig die Linke eine Partei der sozialen Gerechtigkeit ist, denn der werte Herr Rupp gehört zu jener Gruppe von Politiker/innen gehört die nur mit Menschen redet die nach seinem Eindruck mit ihm auf Augenhöhe sind. Nichts also das was man von einer Partei erwartet die ständig von sozialer Gerechtigkeit redet. Übrigens keiner der Kandidierenden der Linken ist Arbeiter/in im klassischen Sinne. Was ist nun den Wählenden zu raten? Man sollte endlich vom Personenwahlrecht gebrauch machen um für ein ausgewogen besetztes Parlament zu sorgen. Notfalls müssen wir dafür kämpfen das es noch mal gestärkt wird, was allerdings die Gefahr birgt das finanziell besser aufgestellte Kandidierende ihre finanziellen Möglichkeiten nutzen um für sich Wahlkampf zu machen. Aber das wäre zu verhindern in dem wir ganz genau hinschauen wer unsere Interessen am besten vertritt.

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Neues aus dem Ortsamt September

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

da ich im vergangenen August drei Wochen „alten“ Urlaub aus dem Jahr 2021 genommen

habe, fällt der Newsletter diesmal etwas kürzer aus.

 

Ich hatte jeweils Urlaubstage an der Ostsee, aber auch in Süddeutschland in Metzingen in

der Nähe von Stuttgart, wo die Familie meiner Mutter herstammt. Ich war auch das erste

Mal in der schönen Studentenstadt Tübingen, wo ich auf dem Marktplatz Kaffee getrunken

habe und tatsächlich der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, am frühen

Freitagnachmittag seinen Dienstsitz verlassen hat. Insgesamt habe in den Urlaubswochen

Städte besucht wie Eutin, Plön, Metzingen, Tübingen, Bad Urach, die alle im

Innenstadtbereich einen sehr guten Eindruck machten und auch reichlich gut gepflegte

Grünpflanzen und Blumen ihren Gästen das Verweilen so schön wie möglich gemacht

haben. Wenn ich dann in die Bremer Stadtteile gucke, die annähernd so groß sind wie die

Kreisstädte auf dem Land, so ist doch das öffentliche Grün ungepflegt und Blühpflanzen,

die gegossen werden müssten, sind kaum noch vorhanden. Von der Sauberkeit mal ganz

abgesehen. Auch scheint es das Problem mit Obdachlosen im öffentlichen Bereich in den

vorgenannten Kleinstädten nicht zu geben, da man sie dort im öffentlichen Raum nicht

sieht. Warum in der Bremer Innenstadt überall diese Personengruppe auftritt, ist für mich

ehrlich gesagt auch nicht erklärbar? Dies zeigt aber, dass wir in Bremen diesbezüglich doch

ein größeres Problem haben, das wir schon seit einiger Zeit nicht in den Griff bekommen!

(Stichwort „Armut“!)

 

Kurz vor meiner Abreise nach Baden-Württemberg hatte mich die Nachricht vom Tod des

früheren Bürgermeisters Hartmut Perschau erreicht. Ich habe an der Trauerfeier im Bremer

Dom teilgenommen. Die Predigt wurde von Pastor Jens Motschmann gehalten, dem

Ehemann der früheren Bundestagsabgeordneten in Bremen. Unser Bürgermeister Dr.

Bovenschulte hat ebenso wie der langjährige Landesvorsitzende der CDU, Bernd Neumann,

treffende Worte zur Beerdigung von Herrn Perschau gefunden. Ich erinnere mich auch gut

an seine Stadtteilbesuche hier im Ortsamt Osterholz und einen Ratschlag, den ich noch gut

in Erinnerung habe „Pastoren, Lehrer und Politiker müssen Menschen mögen, sonst haben

Sie ihren Beruf verfehlt!“. Wenn Sie diesen Maßstab selber einmal anlegen, überlegen Sie

sich, wer alles in den vorgenannten Kategorien den Beruf verfehlt haben! Ich habe mich

nicht selten an diesen Satz von Hartmut Perschau erinnert, hätte mir allerdings gewünscht,

wenn im Bremer Dom auch von den anderen politischen Parteien, zu denen Hartmut

Perschau auch einen sehr guten Kontakt hatten, mehr Personen an der Bestattung

teilgenommen hätten. Trotzdem ein würdevoller Rahmen, den er allemal verdient hat.

Meine persönliche Einschätzung von Hartmut Perschau ist so, dass es in der Nachfolge von

Bürgermeister Perschau niemand in der CDU-Spitze geschafft hat, annähernd diese

menschlichen Qualitäten an den Tag zu legen. Aber vielleicht bin ich dort als einfaches

CDU-Mitglied „betriebsblind“ und andere haben ein anderes Urteil.

 

Nun wieder zurück zur Arbeit im Stadtteil.

 

Es gab einen Besuch des Bundestagsabgeordneten der FDP Herrn Dr. Redder (MdB) sowie

des Landesvorsitzenden und Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft, Herrn Schäck

(MdBB). Ich finde es eine große Fleißarbeit, dass die FDP nicht nur Osterholz, sondern eine

Vielzahl der Bremer Stadtteile innerhalb kürzester Zeit besucht und so Interesse für die

Arbeit vor Ort signalisiert, aber gleichzeitig sicherlich auch einiges an Ideen auffängt, die

vielleicht in künftige Kommunalpolitik einmündet? Wer weiß das?

 

Wir werden auf jeden Fall eine Vielzahl von Sitzungen im September im Beirat und in den

Ausschüssen durchführen. Insgesamt 9 Sitzungen, die vorbereitet, durchgeführt und

nachbereitet werden. Dazu kommt die Teilnahme an Festen wie z. B. das Ellener Dorffest,

 

das dieses Jahr am 24. September 2022 stattfinden wird. Dieses Mal ist unser Ehrengast

Bürgermeister Dr. Bovenschulte, der das 13. Ellener Dorffest eröffnen wird.

 

Nun zu den Terminen im September:

 

Am 1. September nehme ich von 10 bis 12 Uhr teil an der AG Gesundheit Blockdiek.

 

Von 18.30 bis ca. 19.15 Uhr tagt öffentlich der Ausschuss Bau, Verkehr, Umwelt,

Klimaschutz und Stadtteilentwicklung. Es geht u. a. um Vorschläge für Maßnahmen aus

dem Verkehrsbudget des Beirates (u.a. Fahrradauswegebesserung). Die Sitzung findet im

Sitzungssaal des Ortsamtes statt. Es stehen nur begrenzt Plätze für Gäste zur Verfügung.

Daher bitten wir um vorherige Anmeldung unter [email protected].

 

Am 2. September nehme ich teil am Genossenschaftstag im DGB-Haus.

 

Am 5. September trifft sich die Vorbereitungsgruppe Ellener Dorffest in der Heimstiftung,

anschließend ab 14 Uhr findet das Nachbarschaftstreffen statt. (Jeder kann teilnehmen).

 

Abends bin ich eingeladen vom Landesvorstand der CDA an der Teilnahme eines Grillfestes

mit dem Bundesvorsitzenden der CDA, Herrn Laumann, hier im Stadtteil Osterholz.

 

Am 6. September findet eine Feierstunde anlässlich „25 Jahre Bremer Klimaschutzagentur

energiekonsens e. V.“ im Bremer Rathaus statt (nur für geladene Gäste). Ich bin nicht

dabei!

 

Um 18 Uhr findet auf Einladung des Bürgerschaftspräsidenten ein Treffen aller Beiräte und

Ortsämter statt. Ich werde teilnehmen.

 

Am 7. September nehme ich von 15 bis 18 Uhr teil am Hoffest im Ellener Hof (als Gast).

 

Um 16 Uhr tagt der Ausschuss für Kultur und interkultureller Dialog. Themen sind u. a.:

Vorstellung der Angebote „Kunst für Jugendliche“ im Stadtteil, RAP AG (alkoholfreies

Jugendcafé sowie welche Bedarfe und Ideen haben Künstler: innen aus dem Stadtteil um

sich intern zu vernetzen bzw. zusammen Angebote zu gestalten. Die Sitzung findet im Café

Schweizer Viertel, St.-Gotthard-Straße 37 statt. Aufgrund der begrenzten Plätze ist eine

Anmeldung unter [email protected] erforderlich.

 

Ab 19 Uhr nehme ich teil an der Sitzung des CDU-Stadtbezirksverbandes Osterholz zur

Kandidatenaufstellung für die Bremische Bürgerschaft sowie für die Beiratskandidaten.

Am 8. September tagt um 17 Uhr der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft, Senioren und

Gesundheit, u. a. mit folgenden Themen: Vernetzung der Beiräte Obervieland/Osterholz

zum Thema GeNo-Standorte Klinikum Links der Weser (KLDW) und Klinikum Bremen-Ost

(KBO). Welche Möglichkeiten haben wir? Vorstellung des Projekts „Kommunaler

Strukturaufbau in Bremen-Ost“ sowie Abhilfe Fachärztemangel.

Am 9. September findet ein Gespräch mit der neuen Direktorin der Musikschule Osterholz

im Sitzungssaal des Ortsamtes statt mit dem Sprecher des Bildungsausschusses (nicht

öffentlich).

Am 12. September findet nicht öffentlich eine Sitzung der Senatskanzlei zur Thematik

Armut statt. Ich werde teilnehmen.

Ab 18.30 Uhr tagt öffentlich der Beirat Osterholz im Sitzungssaal des Ortsamtes Osterholz.

Themen werden noch bekanntgegeben.

Am 15. September nehme ich teil an einer Online-Konferenz zur Neuwieder Straße 3 (nicht

öffentlich).

  

Ab 19 Uhr findet eine gemeinsame Planungskonferenz der Beiräte Osterholz und

Hemelingen zum Thema „Aus- und Umbau ÖPNV“ statt. Sie können online (Zoom)

teilnehmen. Einwahldaten finden Sie unter www.ortsamt-hemelingen.de.

 

Von 19 bis 21 Uhr findet die Veranstaltung „Singende Balkone“ im Innenhof vor dem OTe-

Bad statt. Weitere Infos hierzu unter www.gewoba.de/singende-balkone.

 

Am 16. September nehme ich um 16 Uhr teil an der Festveranstaltung „30 Jahre VAJA

e. V.“ in der Schule am Leibnizplatz.

 

Am 17. September nehme ich tagsüber teil an einer Exkursion des Klostervereins Rühn bei

Bützow in Uelzen. Dort wird der Bahnhof besichtigt als Kunstwerk des Künstlers

Hundertwasser.

 

Am 19. September ist die öffentliche Sitzung des Ausschusses Inneres, Prävention und

Sicherheit geplant. Themen werden noch bekanntgegeben.

 

Am 20. September nehme ich teil an der Sitzung des Ausschusses Bürgerbeteiligung,

bürgerschaftliches Engagement und Beiräte.

 

Am 21. September tagt öffentlich der Ausschuss Quartiersentwicklung, WiN, LOS, Soziale

Stadt und Soziales. Themen werden noch bekanntgegeben.

 

Am 22. September ist von 12.30 bis 16.30 Uhr Stadtteiltag von Bürgermeister Dr.

Bovenschulte. Einzelheiten werden noch bekanntgegeben.

 

Am 24. September eröffne ich gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Bovenschulte das 13.

Ellener Dorffest. Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet von 11 bis 15

Uhr in der Albert-Einstein-Oberschule statt. Eintritt frei!

 

Am 26. September tagt öffentlich der Ausschuss für frühkindliche und schulische Bildung.

Themen stehen noch nicht fest und werden noch bekanntgegeben.

 

Am 27. September tagt nicht öffentlich der Ausschuss für Koordinierung, Haushalt,

Globalmittel und Städtepartnerschaften.

 

Am 28. September bin ich um 10 Uhr im Gesundheitsamt zum Thema Strukturaufbau

Bremen-Ost.

 

Um 14.30 Uhr ist die Eröffnung des Hebammenzentrums im Ellener Hof. Ich werde

teilnehmen.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende.

 

Bei dem Besuch meiner Verwandten in Metzingen habe ich meine letzte lebende Tante

besucht, die 99 Jahre alt ist! Ich habe überdies der Stadt Metzingen eine Stieleiche

geschenkt, die ich auf dem Weinberg Metzingen ansehen konnte, dort, wo meine

Großeltern auch ein Stück Weinberg hatten und viele meiner Vorfahnen als Weingärtner

gearbeitet haben.

 

Ich möchte noch kurz schildern den Besuch eines der neuen Vorstände der Gewoba, Herrn

Dr. Jaeger. Ich habe Dr. Jaeger die drei Bücher von Osterholz vom Falkenberg-Verlag

überreicht und die Osterholzer Themen mit ihm besprochen. Vielleicht gelingt es, ein

Kunstwerk im Stadtteil zu initiieren. Aber auch die Neubauvorhaben in der Neuwieder

Straße und im Schweizer Foyer haben wir inhaltlich besprochen. 

 

Wegen Corona konnte die Buchvorstellung des Buches „100 Jahre Friedhof Osterholz“ nicht

erfolgen, so dass wir diese im Sitzungssaal des Ortsamtes Ende August nachgeholt haben.

Neben zahlreichen Mitgliedern der Geschichtswerkstatt Osterholz war als Ehrengast Herr

Mustafa Güngör (MdBB), Fraktionsvorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion, mit einem

Grußwort dabei. Ebenso die beiden Autoren Horst Massmann und Reinald Last sowie auch

Inge Kuschnerus, die ebenfalls einen Beitrag im Buch realisiert hat. Herr Güngör fand

reichlich lobende Worte für die Fleißarbeit der beiden Autoren Massmann und Last, die

ganz wesentlich zum Gelingen beigetragen haben wie auch die Edition Falkenberg, die

durch Linda Falkenberg vertreten war.

 

Noch am Ende des Monats August gab es den Besuch der „Gänsemarkttage“ in der

Partnerstadt Bützow. Hier war ein besonderer Höhepunkt die Modenschau aus Tenever,

der Rainbow-Fashion-Ladys. 12 Frauen aus Tenever haben das Publikum in der

Mecklenburgischen Kleinstadt begeistert und waren das Aushängeschild an diesem Tag für

Bremen! Vielen Dank an Ludmilla Schulz und Mary Keiner vom Mütterzentrum Tenever und

10 weiteren Frauen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr 

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

 

 

P.S. Als Finanzsenator hat Hartmut Perschau ein Grundstück kostengünstig an

„Blaumeier“ e. V. in Walle abgegeben, um Wohnungen für Behinderte zu bauen;

als CDU-Ortsverbandsvorsitzender in Walle hatte ich mich dafür eingesetzt. Dies weiß

heute niemand mehr im Bremer Westen (das Gebäude steht noch!)

 

 

 

 

Nebenkosten treiben Mieter aus ihren Wohnungen

Aktuell bekommen die Mieter in Blockdiek eine Mietänderungserklärung ins Haus geschickt, viele haben sich gerade vom Schock über die Nebenkostenabrechnung erhöht jetzt fordert die Gewoba noch mal einen Aufschlag auf die Heizkosten von 40%. Mittlerweile haben sich 14 Betroffene an mich gewandt weil sie ihre Miete künftig nicht mehr zahlen können, die von der Bundesregierung versprochene Energiekostenpauschale von 300,--€ lässt auf sich warten und hilft auch nicht allen.

 

Gerd H. einen Rentner trifft es besonders hart denn er bekommt die Energiepauschale nicht. Er ist nach dem Tod seiner Frau in eine 33 qm Wohnung umgezogen, nun hat er versucht die Gewoba dazu zu bewegen das er seine Wohnung mit einen Untermieter teilen kann. Doch diese Lösung möchte die Wohnungsbaugesellschaft nicht, jetzt bleibt ihm nur noch übrig zu kündigen und ggf. auf der Straße zu leben denn eine günstigere Wohnung wird er wohl kaum finden. Selbst Mitarbeiter der halbstaatlichen BLG Logistic Group müssen um ihre Wohnungen bangen, denn durch die Zeitkontenregelung hätten sie nicht mal Anspruch auf Wohngeld. Es erstaunt mich wie die Gewoba auf 40 % Heizkostenerhöhung kommt und warum man nicht genauso solidarisch handelt wie einige private Vermieter die vorübergehend die Grundmiete gesenkt haben. Aber auch die Bundesregierung muss endlich handeln sonst haben wir im Winter ca. 1,5 Millionen Menschen die sich ihre Wohnung nicht mehr leisten können.

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Wieder verwerten statt verschrotten

Immer noch ist es günstiger Dinge weg zu schmeißen als sie zu reparieren, dabei hält ein gepflegter Fahrradrahmen bis zu 100 Jahren. Trotzdem werden wegen der hohen Handwerkerkosten kaum noch Fahrräder repariert, es sei denn es sind kleinere Mängel die man selber beheben kann. 

 

Dazu tragen auch die Fahrradhersteller massiv bei, denn selbst einfache Reparaturen bei Fahrrädern mit Gangschaltungen werden für Laien immer mehr zum Problem. Gerade deshalb braucht es solcher Selbsthilfewerkstätten in denen man Hilfe und Beratung bei Reparaturen bekommt. Besonders Menschen mit kleinen Einkommen können nicht mal eben so ein neues Fahrrad kaufen, auch deshalb sind Beschäftigungsprojekte wie die Selbsthilfewerkstatt sinnvoll die gebrauchte Fahrräder wieder verkehrstüchtig machen. Aber dafür sind sie auf Fahrradspenden angewiesen, doch genau daran mangelt es. Deshalb ist es gut und richtig wenn die Vermieter herrenlose Fahrräder solchen Projekten spenden damit sie ein zweites Leben bekommen. Deshalb bin ich froh dass der SPD Bürgerschaftsabgeordnete Falk Wagner dafür eingesetzt hat das herrenlose Fahrräder die von der Gewoba entsorgt werden künftig solchen Projekten zur Verfügung gestellt werden, damit verbessert sich auch das Angebot von günstigen Gebrauchträdern die auch für ärmere Bürger/innen erschwinglich sind. 

 

 

 

Nachbarn wehren sich gegen illegalen Müll

Acht Bewohnende der Düsseldorfer Straße 11 bis 15 haben die Nase voll von Menschen die an ihrem Müllplatz illegal ihren Haus- und Sperrmüll entsorgen. Sie fordern von der Stadt und der Gewoba mehr Initiative gegen illegale Müllentsorgung im Ortsteil Blockdiek.

 

So wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag die Müllsäcke oben im Bild dort entsorgt, so das die Anwohnenden auf den Kosten für die Entsorgung sitzen bleiben. Aufgrund der Menge so wie des Mülls gehen sie davon aus das der Müll aus einer der Einfamilienhäuser der Müller & Bremermann Siedlung stammen. Von dort aus wurden schon mehrfach Personen beobachtet die dort illegal ihren Müll entsorgt haben. "Notfalls installieren wir im Rahmen des Presserechtes dort eine Kamera um die Täter zu stellen", so eine Anwohnerin. Zunächst wollen sich die Betroffenen auf die Lauer legen und möglichst die Anschrift der Täter ermitteln damit die Gewoba denen die Rechnung für die Reinigung schicken kann. Auch der unabhängige Arbeitskreis Blockdiek plant wieder verstärkt Kontrollgänge an den Müllplätzen. Wolfgang C.:"Es ist nicht länger hinnehmbar das Mieter und Eigentümer der Großwohnanlagen auf den Kosten sitzen bleiben."

Neues aus dem Ortsamt für August

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

nun hatten wir im Juli schon die ersten ganz heißen Tage mit fast 40° im Schatten. Ein Tag

später nur noch 19° und 20°? Auf diese Wetterkapriolen müssen wir uns wohl alle einstellen

als Folge der Klimaveränderung.

 

Ich möchte aber gerade zu Beginn des Newsletters darauf hinweisen, dass wir nicht nur

negative Folgen in der Umwelt feststellen können. Da ich aus der Wesermarsch gebürtig

bin, freue ich mich, dass z. B. die Population der Störche im Raum Bremen erheblich

zugenommen hat. Gerade heute bin ich noch einmal durch die Gemeinde Lemwerder

gefahren und habe dort insgesamt 7 Störche zählen können, die es vor vielen Jahren dort

überhaupt nicht mehr gab bis auf einzelne Brutpaare. Ähnliches gilt für den Landkreis

Osterholz, wo auch in den Moorniederungen eine große Population Störche anzutreffen ist

wie auch im Landkreis Verden!

 

Ich hoffe, dass Sie während der Sommerferien die Gelegenheit haben auch Urlaub zu

machen und vielleicht an der Nord- oder Ostseeküste etwas entspannen können.

Ansonsten bieten sich auch die Badeseen rund um Bremen, aber auch in Bremen an, um

zumindest eine Abkühlung zu erfahren. Ich selber habe in diesem Jahr schon dreimal in

Badeseen gebadet und genieße dies geradezu in der Natur!

 

Im vergangenen Monat hatten wir wiederum eine sehr erfolgreiche Beiratssitzung, in der

es u. a. auch um das neue Hebammenzentrum im Ellener Hof ging, deren Träger die Hans-

Wendt-Stiftung gemeinsam mit der Bremer Heimstiftung Flächen an freie Hebammen

vermietet und so gerade für die Geburtsvor- und –Nachsorge, aber auch für die Säuglinge

ein sehr viel besseres Angebot vor Ort realisieren können. Die ersten Anmeldezahlen

machen deutlich, dass ein solches Zentrum für mehrere Stadtteile sehr schnell

„ausgebucht“ ist. Trotzdem müssen wir dankbar sein, überhaupt eines der ersten

Hebammenzentren nach Osterholz bekommen zu haben. Ich freue mich, dass ich hieran

auch einen kleinen Anteil habe, bin ich doch selbst wie auch meine 5 Geschwister in

meinem Elternhaus in Lemwerder als Hausgeburt zur Welt gekommen und hatte damals

als Geburtshelfer Herrn Dr. Lang, der in Bremen-Blumenthal eine kleine Privatklinik hatte

und der meiner Mutter bei meiner schwierigen Geburt half! Herr Vater, Vorstand der

Bremer Heimstiftung, hat auch mit der Hans-Wendt-Stiftung einen hervorragenden Träger

gefunden, der den Hebammen die „lästige Schreibarbeit“ abnimmt, so dass sie sich voll

auf ihre eigentliche Arbeit als Hebamme konzentrieren können.

 

Weitere Ereignisse des vergangenen Monats möchte ich ebenfalls kurz skizzieren, wobei

ich einmal auf den Vormonat zurückkommen und ausnahmsweise über Hemelingen

berichten möchte. Ich hatte nämlich von den dortigen Trägern des Sozialkaufhauses eine

Einladung zur Einweihung bekommen und habe mich sehr gefreut, wie dieses Kaufhaus im

Zentrum nun nachhaltig Gebrauchtes zum Verkauf anbietet und gleichzeitig Menschen auf

dem 2. Arbeitsmarkt eine sinnvolle Beschäftigung gibt. Hierbei habe ich meine ehemaligen

Kolleg:innen wiedergetroffen, die eine Zeitlang im Ortsamt Osterholz waren und die mich

immer wieder mit ihren Fragen begeistert haben, wobei ich zu dem Schluss gekommen

bin, dass eigentlich solche Beschäftigungsträger an jeden größeren Behördenstandort in

Bremen gehören. Was die Menschen auf dem 2. Arbeitsmarkt mit einem geringfügigen

Hinzuverdienst an Arbeit leisten, alle Achtung hierfür. Senatorin Stahmann hat in ihrer

liebenswürdigen Art diese Einrichtung eröffnet und auch immer einen Satz für Osterholz

übrig, was zeigt, wie aufmerksam sie die Gäste in den jeweiligen Veranstaltungen

wahrnimmt. Auch dies zeichnet eine gute Rednerin und Senatorin aus.

Nun möchte ich wieder zu unseren Osterholzer Geschehnissen kommen, die auch

abwechslungsreich waren.

 

Angefangen von unserem kleinen Hoffest im Zusammenhang mit der Feier „75 Jahre

Ortsamt und Beirat Osterholz“, das letzten Ende von Mitarbeitern des Mütterzentrums

Blockdiek angeregt worden ist, wofür ich dankbar bin. Auch hier waren noch einmal knapp

50 Akteure des Stadtteiles, angefangen vom Mütterzentrum Tenever mit einem tollen

Kuchenbuffet über die Künstlerinnen des Bruderhauses mit einer tollen Ausstellung, dem

Revier, Herrn Bartsch und dem Kontaktbereichspolizisten, die Fahrräder codiert haben über

Beiratsmitglieder und Jugendbeiratsmitglieder und natürlich auch ein Stand von Aktiv für

Osterholz e. V. durfte nicht fehlen. Dazu gab es tolle Anden-Musik auf der Panflöte und

auch eine tänzerische Einlage der Tanzgruppe Saphir, die erstmalig in der Öffentlichkeit

aufgetreten sind. Für das Grußwort des Landesvorsitzenden der CDU und Abgeordneten

Carsten Meyer-Heder (MdBB) möchte ich mich bedanken. Denn zu einem demokratischen

Miteinander gehört auch, dass nicht nur die jeweilige Regierung zu Wort kommt, sondern

auch die Opposition im Parlament und ich freue mich, dass die Bürgerinnen und Bürger

hier gerade im Ortsamt Osterholz dies auch wahrnehmen und mit den Politikern ins

Gespräch kommen.

 

Hoffest 2022

Ein weiterer Termin fand im Schweizer Viertel statt. Auf Einladung von Frau Aydt vom

Mehrgenerationenhaus, die gemeinsam mit dem Quartiersmanager Aykut Tasan und dem

ZIS eine Tour nach Groningen gemacht hat, war sehr ereignisreich. Nicht nur, dass

Groningen auch über Grachten verfügt wie Amsterdam (was ich bis dato noch nicht

wusste). Wir haben eine wahre „Zukunftsvision“ in Groningen erleben dürfen! Dies war das

Forum, mitten in der Stadt gelegen, über mehrere Stockwerke eine Bibliothek vom

Feinsten und Aussichtsplattform ganz oben und Werkstätten. Ein zukunftsweisendes

Projekt, was ich mir natürlich in viel kleinerer Ausführung aber auch für den Stadtteil

Osterholz wünschen würde. Vielen Dank Frau Aydt, dass ich dabei sein durfte und dieses

Mal habe ich meine beiden Karten nicht weitergegeben!

 

Groningen 2022

 

 

Ähnlich interessant wie die Tour nach Groningen war eine sehr gut ausgestattete und bei

der Eröffnung vorgetragene Ausstellung des Bundes der Vertriebenen, die erstmalig im

Weserpark das ganze Spektrum der Vertreibung, aber auch der Verfolgung, angefangen

von jüdischen Mitbürgern, von Sinti und Roma bis hin zu Deutschen in ehemaligen

Deutschen Gebieten ostseits der Oder aufzeigt.

 

Dieses Kapitel der deutschen Geschichte wird leider in vielen Schulen bzw. im

Geschichtsunterricht nur gestriffen und nicht in seiner Tiefe und Breite erörtert. Gerade im

Stadtteil Osterholz habe ich bei den vielen Besuchen zu Goldenen Hochzeiten etc. erfahren,

dass tatsächlich Dreiviertel der Bevölkerung irgendwann in ihrem Leben geflüchtet sind, so

dass diese Ausstellung eine wichtige Ergänzung der Fluchterfahrung darstellt. Bei der

Eröffnungsveranstaltung waren zwar die überwiegende Anzahl der Zuhörer:innen 60+, die

Resonanz war aber so groß, dass die Anzahl der Stühle gar nicht ausreichte.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch bei allen Fraktionen im Beirat bedanken,

die einen Beschluss gefasst haben, dass wir einen ehemaligen Grenzpfahl der

innerdeutschen Grenze auch als Erinnerung an die Geschichte zwischen 1945 und 1990 in

Deutschland im Stadtteil aufstellen. Ich bin gespannt, ob wir dieses Projekt realisieren

werden?

 

Im Zusammenhang mit der Feier „75 Jahre Ortsamt und Beirat“ im Café 31 hatte Horst

Massmann eine Fahrradtour über den Friedhof angeboten. Ein harter Kern von 4 Personen

hat anschließend tatsächlich an dieser Fahrradtour teilgenommen. Ich habe mich gefreut,

dass unsere sachkundige Bürgerin Frau Marti-Schindler ebenfalls dabei war.

 

Nun zu den Terminen im August:

 

Aufgrund der Sommerferien sind diese Termine dieses Mal sehr überschaubar.

 

Von 19. bis 21. August findet das 72. Lampionfest der Siedlergemeinschaft Kuhkamp e. V.

statt. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Am 22. August werde ich ein erstes Gespräch mit dem Nachfolger von Herrn Stubbe bei

der Gewoba, Herrn Dr. Jaeger, haben. In diesem Gespräch werde ich ein Thema

ansprechen, nämlich ein Kunstwerk im Zusammenhang mit den neuen Gebäuden der

Gewoba im Stadtteil.

 

Am 24. August gibt es ab 14 Uhr einen Stadtteilbesuch des Bundestagsabgeordneten der

FDP, Herrn Dr. Redder (MdB), gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden der FDP und

Bürgerschaftsabgeordneten MdBB Schäck. Wir werden gemeinsam mit Beiratsvertretern

zunächst im Weserpark sein und ein Gespräch mit Monika Mehrtens vom

Weserparkmanagement und Vertretern von Aktiv für Osterholz e. V. führen. Anschließend

wollen wir eine soziale Einrichtung, nämlich das Cafe Abseits in Tenever besuchen, um

schließlich Themen der Beschulung in der Freien Waldorfschule Osterholz zu besprechen

und damit den Stadtteilbesuch des Abgeordneten abrunden.

 

Am 25. August wird die Buchvorstellung „100 Jahre Osterholzer Friedhof“ im Sitzungssaal

des Ortsamtes gemeinsam mit dem Falkenberg-Verlag und den beiden Autoren Horst

Massmann und Reinald Last durchgeführt. Unser Ehrengast wird der Fraktionsvorsitzende

der SPD Mustafa Güngör (MdBB) sein und ein Grußwort sprechen. Ich bin ebenfalls dabei.

 

Ab dem 26. August ist eine Delegation von 20 Personen zu Gast bei den Gänsemarkttagen

in unserer Partnerstadt Bützow. Neben 10 Vertretern von Beirat und Ortsamt werden 10

Frauen des Mütterzentrums Tenever eine Modenschau dort aufführen!

 

Am 30. August ist um 17 Uhr die nicht öffentliche Sitzung des Ausschusses für

Koordinierung, Haushalt, Globalmittel und Städtepartnerschaften.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende des Newsletters.

 

Im vergangenen Monat fand im Mehrgenerationenhaus die Eröffnung des Klimaquartiers

Schweizer Viertel statt, wo Vertreter des BUND, aber auch der Heimstiftung sowie der

zuständigen Senatorin Maike Schaefer Grußworte sprachen, ebenso wie unser

Quartiersmanager Aykut Tasan. Ein Riesenerfolg für den Stadtteil, dass wir neben dem

Ellener Hof ein weiteres Klimaquartier bekommen und auch hier die Dinge, die immer

wichtiger werden, mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam realisieren.

 

Zudem hatte ich auch eine schöne Begebenheit im Zusammenhang mit einer Mail von

Schwester Deodata von der St.-Raphael-Gemeinde, die uns in den nächsten Monaten

unterstützen möchte, insbesondere im Bereich Tenever, Blockdiek, was die Versorgung der

Ärmsten mit Nahrungsmitteln anbelangt. Aber auch andere Themen wird sie mit einer

Gruppe Ehrenamtlicher angehen. Eine solche Hilfe nehmen wir selbstverständlich gerne

an!

 

Ebenso schön war der „Tag der offenen Tür“ der Bärenfamilie im Medicum beim Klinikum

Bremen-Ost. Im 4. Stockwerk konnte man sehen, wie hochwertig die Zimmer für die

Beatmungspatienten eingerichtet worden sind, insbesondere für Kinder und Jugendliche,

vom Säuglingsalter bis ca. 18 Jahre. Wer dort aus dem Fenster sieht, der sieht wie grün

unser schöner Stadtteil Osterholz in Wirklichkeit ist!

 

Ich hatte auch einen Besuch aus Mecklenburg. Der Amtsvorsteher Rüdiger Zöllig aus der

Stadt Schwaan war mit Ehefrau und einem befreundeten Ehepaar mehrere Tage in Bremen

und Bremerhaven und ich konnte ihnen die Bremer Altstadt, aber auch einiges über den

Bürgerpark berichten. Vielen Dank an Rüdiger Zöllig auch für den Beitrag über den Besuch

der Osterholzer in Schwaan im Amtsblatt!

 

Sehr erfreut war ich auch über den Erfolg einer Stadtteilrallye, die mit dem

Quartiersbildungszentrum Blockdiek, aber auch der Grundschule und dem Mütterzentrum

Blockdiek durchgeführt wurde. Nur zufällig kam ich dazu und habe mich sehr gefreut, dass

insbesondere die ausrichtenden Institutionen es geschafft haben, dass 130 (!) ukrainische

Flüchtlinge sich an dieser Stadtteilrallye beteiligt haben! Dies zeigt doch, wie dicht gerade

Blockdiek, aber auch Tenever an den Menschen aus der Ukraine dran sind!

 

Zu guter Letzt möchte ich auf die wirklich eindrucksvolle Verabschiedung des im Juni

verstorbenen Ehrenbürgers Prof. Dr. Hübotter zurückkommen. Zunächst einmal möchte

ich mich für die gute Rede des Bürgermeisters Dr. Bovenschulte bedanken, der in seiner

Laudatio den gesamten Werdegang Hübotters aufzeigte und auch viele Dinge berichtete,

die für mich noch neu waren. Auch ich habe einen ca. 25-jährigen gemeinsamen Weg mit

Dr. Hübotter, angefangen im Speicher XI, wo bei der Einweihung unser Sohn die

Eröffnungstorte anschneiden durfte bis hin zu unserem vielleicht schönsten Gebäude im

Stadtteil, das Haus im Park, das als Bauträger Hübotter hatte und Ulf Sommer als

Architekten bis hin zur Kita der AWO an der Otto-Brenner-Allee, wo Herr Dr. Hübotter aus

einem Aldi eine wirklich sehr beeindruckende Kita realisiert hat. Auch zum Benefiz-Essen

der Villa Ichon bekomme ich regelmäßig eine Einladung, auch wenn ich bisher erst einmal

da war. Ich bereue es, dass ich nicht häufiger da war, denn Herrn Dr. Hübotter werde ich

künftig dort nicht mehr antreffen können. Ein Bild wird mir in Erinnerung bleiben bei der

Einweihung der Kita in Tenever. Als ich wenige Minuten später zur Eröffnung kam, hatte

Dr. Hübotter bereits alle Gäste begrüßt, nur einer fehlte – der Ortsamtsleiter! Mit einem

lauten Ruf rief er vor versammelter Mannschaft „Wo ist Herr Schlüter?“. Nicht nur Bremen,

sondern der Stadtteil Osterholz hat eine bedeutsame Persönlichkeit verloren, auch wenn

nicht alle gemeinsamen Projekte realisiert worden sind. Beispielsweise hatte er auch die

Anregung, gemeinsam mit Prof. Kruckenberg als Nachnutzung für das ehemals Trinitatis-

Gelände eine soziale Einrichtung zu realisieren. Auch diese Idee stammt von Dr. Hübotter.

Vielleicht das Erstaunlichste ist die menschliche Ebene. Dr. Hübotter, ehemals Kommunist,

und ich, jahrzehntelanger Christdemokrat, haben uns immer gut verstanden.

Warum auch eigentlich nicht?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

Tante Enso sucht Genoss/innen

Seit dem Netto seine City-Filiale in Blockdiek geschlossen hat fehlt ein zusätzliches Lebensmittelgeschäft in Blockdiek das auch das Ellener-Feld in dem es seit Jahrzehnten keins mehr gibt. Da aktuell sowohl die Sparkassen- als auch die Postfiliale leer steht käme auch ein Tante Enso Laden in Frage, dafür braucht es aber 300 Anteilseigner/innen die bereit sind einmalig 100 € zu investieren.

 

Einmalig ist auch das Konzept von Tante Enso denn der Micro-Supermarkt passt sich den Bedürfnissen der Kund/innen an. In den Filialen stehen 3000 Artikel des täglichen Bedarfs zur Verfügung, darunter auch etliche die den Einwohnenden in den beiden Ortsteilen fehlen. IM Gegensatz zu Tenever-Ost das gänzlich von der Nahversorgung ausgeschlossen ist ist die Einwohnerstruktur vom Einkommen her gemischt so das sich ein solches Modell durchaus trägt. Hinzu kommt das sich mit jedem Einzug ins Klimaquartier Ellener-Hof wird sich der Bedarf ein Stück weit verändern. Viele wünschen sich glutenfreie Produkte genau diese bietet Myenso. Ferner kann man weitere Produkte aus dem Online-Handel in die Filiale bestellen und sich Produkte ins Sortiment wünschen.

 

Übrigens macht es dieses Konzept möglich 24/7 einkaufen zu gehen, ferner lässt sich das Angebot um zusätzliche Service-Angebote erweitern. Nun braucht es nur noch 300 Investierende die bereit sind je eine Einlage von 100,--€ zu investieren. Um das zu ermöglichen habe ich mich an das Ortsamt, dem Klimaquartier, Beiratssprecher, Quartiersmanager Blockdiek und der Objektentwicklungsgesellchaft gewandt um zeitnahe eine Einwohnerversammlung abhalten zu können.  

 

Weitere Informationen folgen sobald ich mehr weiß.

Neues aus dem Ortsamt für Juli

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

im vergangenen Monat haben wir eine sehr wichtige Weichenstellung für die Bildungspolitik

des Stadtteiles Osterholz vorgenommen. Nach eingehender und teilweise auch sehr

kontroverser Diskussion gibt es nunmehr einen einstimmigen Beiratsbeschluss, der nicht

nur die Grundlage für eine neue Grundschule Osterholz-Süd ist, sondern auch für den Bau

einer neuen Oberschule im Bereich der Walseder Straße. Zudem ist auch einer

Grundschulneubildung im Bereich der Walliser Straße zugestimmt worden. Sicherlich

werden diese Entscheidungen in den nächsten Jahren noch zu einer ganzen Reihe von

Einwohnerversammlungen und Diskussionen sorgen, da insbesondere die Thematik der

verkehrlichen Erschließung und des sich Einfügens in die Umgebung für Diskussionsstoff

sorgen werden. Aber zum Bau neuer Grundschulen in Osterholz gibt es keine Alternativen.

Da auch in den Nachbarstadtteilen die Anzahl der Oberschulen sehr begrenzt ist bei

annähernd gleicher Einwohnerzahl ist es erforderlich, dass im Bremer Osten ein neuer

Standort für eine Oberschule entsteht. Dies gilt ebenfalls für die beiden Grundschulen, da

wir in den letzten Jahren die Anzahl der Kitas von 17 auf fast 30 erhöht haben und

logischerweise aus Kita-Kindern sodann Grundschulkinder und Oberschüler werden, hierzu

bedarf es keiner Statistiken! Leider ist es so, dass sich die künftigen Eltern der Kita-Kinder

und der Schulkinder an den Diskussionen nicht beteiligen, sondern nur diejenigen, die

häufig in den Nachbarschaften sich über zusätzliche Verkehre negativ beeinträchtigt sehen!

Diese Diskussionen müssen wir aber insoweit führen und auch aushalten, um wie gesagt

den vielen Kindern und Jugendlichen optimale Bildungschancen auch im Bremer Osten zu

bieten! Mit diesen weitreichenden Beschlüssen wird nicht nur dieser Beirat, sondern nach

den Wahlen mit Sicherheit auch der künftige Beirat an der Entwicklung dieser

Bildungsstandorte beteiligt, was insgesamt eine sehr interessante und wie ich meine auch

lohnende Angelegenheit auch für ehrenamtliche Beiräte darstellen wird.

 

Ein zweites wichtiges Ereignis wurde im vergangenen Monat im Rathaus feierlich begangen.

Ich meine hierbei die Jubiläumsfeier „75 Jahre Ortsämter und Beiräte in Bremen“. Diese

Feierlichkeiten wurden einmal verschoben und mussten in der Runde der

Ortsamtsleitungen auch mehrfach angeregt werden, so dass ich mich persönlich freue,

dass wir uns „durchgesetzt“ haben und wir alle im Rathaus in einem feierlichen Rahmen

dieses geschichtsträchtige Jubiläum gemeinsam begehen konnten.

 

Besonders gefreut habe ich mich, dass es anschließend noch für die örtlichen Beiräte, aber

auch für unsere Unterstützerinnen und Unterstützer des Stadtteiles eine Kaffeetafel im

Café 31 gab, wo unser Ehrengast Bürgermeister a. D. Dr. Henning Scherf über die

Entstehung der Ortsämter und Beiräte eine Übersicht gab. Ich habe mich sehr gefreut,

dass auch zwei Abgeordnete dabei waren, insbesondere über Herrn Mustafa Güngör

(MdBB), der als Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bürgerschaft auch einmal im Beirat

Osterholz politisch angefangen hat. Auch Frau Sahhanim Görgü-Philipp (MdBB) von den

Grünen ist ein gern gesehener Gast, genauso wie die Investorin Wiltraud Steenken, die

gemeinsam mit Monika Mehrtens und auch dem Vorstand von Aktiv für Osterholz e. V.

unsere Feier mit ihrer Anwesenheit bereicherten. Vielen Dank an den Verein arco Bremen-

Osterholz e. V. für die musikalische Umrahmung.

 

Unser Bürgermeister Andreas Bovenschulte war mehrfach im vergangenen Monat im

Stadtteil Osterholz. Ich habe ihn während der Pause zur „Melodie des Lebens“ gesprochen

und er hat mir seine neue Lebenspartnerin vorgestellt, die ihn überaus sympathisch

begleitete. Während des Gesprächs hatte ich gebeten, dass er sich für das Sommerfest in

Tenever und des Jubiläumsfestes Zeit nimmt, was er sodann während des Sommerfestes

in Tenever eingehalten hat. In über 2 Stunden hat sich Herrn Bovenschulte mit vielen Initiativen und Vereinen, aber

auch Einrichtungen aus Tenever unterhalten und konnte sicherlich Eindrücke mitnehmen,

die ihm „ungefiltert“ nützlich sind in der täglichen Regierungsarbeit.

 

Neben dem Besuch des Bürgermeisters, der bekanntlich der SPD angehört, hatten wir aber

auch von Senatorin Kristina Vogt (Linke) einen Arbeitsbesuch, wo wir im Ortsamt mit

Vertretern des Beirates und des Vereins Aktiv für Osterholz e. V. uns austauschen konnten.

Bei diesem Gespräch hat sich die Senatorin, die auch für das Ressort Arbeit zuständig ist,

für die Verlängerung und Zuschüsse eines Projektes von Petri & Eichen ausgesprochen. Da

ungefähr zeitgleich die Einweihung eines neuen Gebäudes der Gewoba im neuen Ellener

Hof stattfand, sind wir gemeinsam mit Beiratsvertretern auf das neue Areal gegangen. Dort

waren neben den Leitungskräften der Gewoba auch die Senatoren Strehl und Stahmann

anwesend, ebenso wie auch Senatorin Vogt. Als es dann darum ging, die entsprechende

aus Metall gefertigte Schatulle für das Gebäude einzumauern, haben wir uns gefreut, dass

mit der Kelle nicht etwa die Herren der Gewoba und der Finanzsenator am schnellsten

dabei waren, sondern, wie sollte es anders sein, die beiden handfesten Senatorinnen Vogt

und Stahmann, die gekonnt die Maurerkelle schwingen konnten, ruckzuck war die Schatulle

eingemauert. Die umher stehenden Männer staunten nicht schlecht. Die bei mir stehenden

Frau Höpker (Quartiersmanagerin aus Tenever) und Herr Ehmke (Gewoba) habe ich

zugerufen „Typisch Osterholz, hier schaffen die Frauen am meisten!“ Ich finde, dass gerade

die beiden letztgenannten Senatorinnen, die ja auch in ihren jeweiligen Parteien

Spitzenplätze wahrnehmen, sehr bürgernah sind und ich wünsche mir in den nächsten

Monaten, dass bei solchen Besuchen auch Bürgerinnen und Bürger hinzukommen, um

direkten Kontakt mit dem verantwortlichen Politiker: innen zu haben. Dies gilt ebenso auch

für Herrn Bürgermeister Bovenschulte, aber auch Frank Imhoff, die ich wie ich meine sehr

bürgernah in den Stadtteilen agieren. Vielen Dank dafür und sprechen Sie die

Politiker:innen an!

 

Da ich schon einmal dabei bin, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass auch der

Bundestagsabgeordnete der FDP sich im Ortsamt angekündigt hat und ich habe

selbstverständlich, wie auch bei den übrigen Parteien, ein kleines Besuchsprogramm

vorbereitet, so dass ich hoffe, dass der FDP-Bundestagsabgeordnete Herr Dr. Volker

Redder (MdB) nach dem Stadtteilbesuch sagen kann, dass er neue Eindrücke

mitgenommen hat.

 

Nun zu den Terminen im Juli:

 

Am 1. Juli nehme ich teil am Empfang „50 Jahre Architektenkammer“ im Bremer Rathaus.

 

Am 2. Juli nehme ich auf Einladung von Frau Aydt (Bremer Heimstiftung) und ZIS teil an

der Fahrt von Osterholzern nach Groningen.

 

Am 4. Juli trifft sich der Runde Tisch Ellener Feld. (Ich werde dabei sein)

 

Am 5. Juli nehme ich teil an einer Veranstaltung (Ausstellungseröffnung) des Bundes der

Vertriebenen mit Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff im Weserpark. Ich werde ein

Grußwort sprechen.

 

Am 7. Juli tagt von 18.30 bis 19.30 Uhr öffentlich der Ausschuss für Bau, Verkehr,

Umwelt, Klimaschutz und Stadtteilentwicklung im Sitzungssaal des Ortsamtes. Themen

sind u. a.: Vorstellung der Ergebnisse der Befragung der Verkehrsteilnehmenden am

Ehlersdamm vom 7.6.2022 sowie Möglichkeiten für Erweiterung des Ausbaus des

Fernwärmenetzes. Um Anmeldung unter [email protected] wird

gebeten.

 

Am 8. Juli nehme ich teil an der Aktion „Mission Orange“ im Quartier Schweizer Viertel

(vormittags). „Bremen räumt auf“ in neuer Form.

 

Am 8. Juli von 15 bis 17 Uhr findet ein kleines Hoffest anlässlich „75 Jahre Ortsamt/Beirat

Osterholz“ auf dem Gelände des Ortsamtes an der Osterholzer Heerstraße 100 statt. Hier

wird Herr Meyer-Heder (MdBB), Landesvorsitzender der CDU, ein Grußwort sprechen.

Bürgerinnen und Bürger sind ohne Einladung herzlich eingeladen.

 

Es gibt Kaffee und Kuchen gegen einen Selbstkostenpreis – solange Vorrat reicht. Es gibt

aber auch Musik und für die Kinder ist Kinderschminken angesagt, eine Hüpfburg und auch

eine Fahrrad-Codier-Aktion der Polizei in Osterholz (bitte Eigentumsnachweis und

Personalausweis mitbringen).

 

Am 11. Juli tagt um 18.30 Uhr der Beirat Osterholz in der Aula der Gesamtschule Bremen-

Ost. Themen werden noch bekanntgegeben.

 

Am 12. Juli ist um 15 Uhr ein Arbeitsgespräch im Gesundheitsamt zum Aufbau Ost

(Stadtteil-Ebene).

 

Um 17 Uhr tagt der Ausschuss Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches Engagement und

Beiräte. Ich werde hieran teilnehmen.

 

Am 13. Juli ist ab 15 Uhr Senatorin Dr. Maike Schaefer im Schweizer Viertel. An diesem

Treffen werde ich teilnehmen.

 

Wegen des Ferienbeginns stehen weitere Termine noch nicht fest.

 

Nun noch einige Informationen am Ende des Newsletters.

 

Ich durfte auch dieses Mal bei der „Melodie des Lebens“ dabei sein und hatte in der Pause

mit Bürgermeister Bovenschulte gesprochen. Ich möchte aber noch einmal betonen, wie

interessant und gut diese Veranstaltung war von dem gesamten Ensemble, aber auch Mark

Scheibe, dem es immer wieder gelungen ist, Kinder und Jugendliche, diesmal aus der

Schule im Park in Oslebshausen, für Musik zu begeistern und jeweils für jeden bevor er auf

die Bühne kommt etwas ganz Persönliches zu erzählen hat. Ich bin begeistert, dass Herr

Scheibe sich viel Zeit für die einzelnen Jugendlichen nimmt und teilweise für die Person ein

Lied schreibt, das dann auch aufgeführt wird. Wer von uns Erwachsenen kann schon von

sich behaupten, dass jemand ein Lied über ihn geschrieben hat! Daher für diese besondere

Wertschätzung an Mark Scheibe und das Team mein ganz großes Dankeschön.

 

Ein ebenso großes Dankeschön hat diesmal verdient die Centermanagerin vom Weserpark,

Monika Mehrtens, aber nicht in ihrer Funktion als Spitzenkraft der Wirtschaft, sondern in

ihrer Funktion als Präsidentin des Rotary-Clubs Bremen. Ihr ist es gemeinsam mit anderen

Frauen gelungen, eine bemerkenswerte Benefiz-Veranstaltung für die Ukraine im

ehemaligen Hörfunk-Sendesaal von Radio Bremen in der Vahr zu zelebrieren. Gemeinsam

mit weiteren Beiratsmitgliedern hatten wir Ehrenkarten erhalten und wir waren alle

begeistert, mit wieviel Begabung, mit wieviel Freude, aber auch Temperament die meist

Jugendlichen Musikstücke häufig auswendig zum Besten gaben. Als abschließend ca. 30

junge Menschen auf der Bühne standen aus drei unterschiedlichen Nationen konnte

niemand mehr sagen wer ist Deutscher, wer kommt aus der Ukraine und wer aus der

russischen Föderation? Es sah aus wie eine große Familie! Und das sind wir in Wirklichkeit

ja alle. Leider haben dies einige östlich der Ukraine vergessen!

 

Ich sollte ja eigentlich mehr aus der Stadtteilpolitik berichten, was ich jetzt auch noch tun

will, denn wir hatten wie in den Monaten zuvor einige schöne Events, die auf jeden Fall

berichtenswert sind. Das war z. B. die ganz tolle Einweihung des Spielplatzes in der

Remscheider Straße, wo Frau Jungbluth (Amt für Soziale Dienste) eine Reihe von

hochwertigen Spielgeräten realisieren konnte und Frau Senatorin Stahmann hat in ihrer

eigentümlichen Art sich die Zeit genommen, um dieses schöne Event mit uns an einem

Freitagnachmittag zu begehen. Mein großer Dank an Senatorin Stahmann für die Zeit, die

sie immer wieder auch mit den Bürgerinnen und Bürgern in Osterholz verbringt!

 

Ähnlich erfolgreich und gut war auch ein Workshop und eine Veranstaltung im BIPS im

Living Lab, wo über ein Projekt im vergangenen Jahr mit den Quartiersmanagern, aber

überwiegend auch mit Frauen gesprochen wurde, die in verschiedenen Sprachen zu

Gesundheitsthemen, insbesondere Blockdieker und Blockdiekerinnen, interviewt haben.

 

Ein wirklicher Höhepunkt war jedoch die Fortbildungsveranstaltung im Konsul-Hackfeld-

Haus, in diesem Falle mit Nicole Tempel von der Landesvereinigung für Gesundheit und

auch Frau Wagener vom Gesundheitsressort, die gemeinsam mit unseren drei

Quartiersmanagern einen sehr interessanten und abwechslungsreichen Workshop-Tag zu

Gesundheitsthemen im Stadtteil realisiert haben. Ich war wirklich begeistert, wie groß der

Querschnitt der Teilnehmenden war aus den unterschiedlichen Sozial- und

Gesundheitsberufen, so dass ich hoffnungsvoll in die Zukunft sehe, dass wir was

gesundheitliche Themen anbelangt einen Riesensprung nach vorne („Quantensprung“)

gemacht haben. Dieser Bereich der aktiven Gesundheitspolitik ist ebenso wichtig wie die

Frage der Bildung unserer vielen Kinder und Jugendlichen im Stadtteil.

 

Daher möchte ich ausdrücklich betonen, dass der Juni, was die Ergebnisse anbelangt,

vielleicht der erfolgreichste Monat im letzten Jahr war, wo wir „Früchte unserer Arbeit

gepflückt haben“. Ein großes Dankeschön daher auch in Richtung der senatorischen

Behörden, zum einen in Richtung Bildung und Kinder, in Richtung Gesundheitsressort, aber

auch der Senatskanzlei, die Wünsche aus dem Stadtteil aufgenommen hat und auch

zeitnah in „Personalpolitik“ umgesetzt hat.

 

Ein weiterer schöner Nachmittag war z. B. die Einweihung der Rutsche auf dem

Kinderbauernhof Tenever, wo der Träger Petri & Eichen es geschafft hat, verschiedene

Geldgeber für die Sanierung der Spielgeräte zu gewinnen.

 

Es gab einen festlichen Empfang zu „101 Jahre Arbeitnehmerkammer“, wobei ich wirklich

betonen möchte, dass uns in den vielen Jahren unserer Arbeit hier im Stadtteil die

Arbeitnehmerkammer mit vielen Projekten unterstützt hat und auch immer wieder

inhaltlich „Rückendeckung“, wenn wir einzelne Forderungen an die Politik und an den Senat

gestellt haben.

 

Dies gilt aber nicht nur für den Stadtteil Osterholz, sondern insgesamt für die Quartiere, in

denen insbesondere WiN-Gelder ausgezahlt werden und damit auch besonderer

Unterstützungsbedarf vorhanden ist.

 

Ich selber konnte leider nicht wegen einer Rückenerkrankung am Besuch der CDU-

Bürgerschaftsfraktion im Stadtteil teilnehmen, habe jedoch von Teilnehmern gehört, dass

dies sehr erfolgreich gewesen ist. Auch solche Besuche sind überaus wichtig, um einen

unmittelbaren Eindruck vom Geschehen in den Stadtteilen zu erhalten.

 

Ich habe mich auch gefreut, dass mich der Bürgerschaftspräsident gemeinsam mit dem

CDA-Kreisvorstand empfangen und Frank uns eine Führung durch die Bürgerschaft

ermöglicht hat. Auch das ist ja ein offenes Geheimnis, ich bin nicht nur seit über 30 Jahren

einfaches CDU-Mitglied, sondern gehöre seit dieser Zeit auch den Sozialausschüssen (CDA

sowie der kommunalpolitischen Vereinigung) an.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen sonnigen Urlaubsmonat Juli und hoffe, dass der

eine oder die andere tatsächlich Urlaub nehmen und vielleicht entspannen kann in dem

wirklich schönen Umland von Bremen oder in unseren schönen Parks, aber auch in den

Badeseen, um einfach ein Stück weit die schwierigen Monate der Pandemie zu vergessen

und die wirklich schlimme Kriegssituation in der Ukraine, die uns ja täglich vor Augen

gehalten wird (über die Medien).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

Bürgerschaftswahl 2023 was fordern die Osterholzer/innen?

Am 14.Mai 2023 wählt Bremen seine Bürgerschaft und Beiräte neu, das habe ich zum Anlass genommen meine Facebook-Follower nach ihren Forderungen zu fragen. Wie so oft waren die Rückmeldungen sehr dürftig, trotzdem möchte ich sie mit persönlichen Anmerkungen versehen in diesem Artikel veröffentlichen. 

 

Eine der ersten Forderungen die rein kam ist der kostenlose öffentliche Personennahverkehr, der aber bei realistischer Betrachtung ein umlagefinanzierter ist. Dieser stellt die Politik vor eine erhebliche juristische Herausforderung, denn Bremen wäre verpflichtet alle Nutzenden zu beteiligen also auch Touristen und Pendler aus dem Umland. Sonst drohen Klagen besonders von jenen die zahlen ihn aber nicht nutzen, dieses Problem gilt es rechtssicher zu lösen. Ein weiterer Dauerbrenner ist das Rasen besonders auf Straßen mit Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen, neben mehr Kontrollen wären in solchen Bereichen Geschwindigkeitsmesstafeln eine sinnvolle Lösung. Gegen die Falschparker hilft wohl nur eine Kombination aus nutzbaren Parkraum und konsequenten abschleppen. Abseits von den Kommentaren unter meinem Posting ist die Kritik vieler an der Vermüllung öffentlich zugänglicher Orte, da hilft nur den lange versprochenen Ordnungsdienst endlich ein zu setzen. Aber auch mit Streetworkern die gezielt Abends auf Schulhöfen und Kita-Geländen abhängen zu gehen um den Dialog zu suchen, vielleicht finden sich dann bessere Orte wo sich Jugendliche und junge Erwachsene aufhalten können die dann ihren Ort mit der nötigen Wertschätzung reagieren. Ein weiteres Dauerbrennerthema ist der Zustand der Rad- und Gehwege, hier wäre endlich ein konkreter Fahrplan für die Sanierung dringend erforderlich. Übrigens hat die SWB mehr Kilometer Wege saniert als die zuständige senatorische Behörde. Auch in Sachen neue Wache für die freiwillige Feuerwehr hat sich noch nichts getan, die aktuelle entspricht schon lange nicht mehr den aktuellen Vorschriften. Wegen der Einsatzhäufigkeit würde ich übergangsweise einen Tausch mit dem THW vorschlagen, so wären freiwillige Feuerwehr und Berufsfeuerwehr an einem Ort. 

 

Sollten weitere Forderungen eintreffen ergänze ich den Beitrag. Übrigens können Sie auch die Kommentarfunktion nutzen.

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Gärtnern für sozialen Zusammenhalt

Wie vielen bekannt ist bin ich im Stadtteil aufgewachsen, also zu Zeiten als die Nachbarn sich noch nicht ein Moin im Hausflur abringen mussten. Mit einer zusehenden Anonymisierung in den Großwohnanlagen kehrte eine Mentalität der Bewohnenden ein die immer mehr zur Verwahrlosung beitrug. Genau dem möchte ich mit dem Angebot von Mietergemeinschaftsgärten entgegen wirken.

 

Bereits seit Mitte der achtziger Jahre gibt es in den Wohnanlagen der heutigen Gewoba die Möglichkeit Mietergärten an zu legen, das wurde übrigens damals vom SPD Ortsverein Blockdiek/Ellener-Feld durchgesetzt. Leider ist das nur eine Option für Erdgeschoss Bewohner und trägt wenig zum Gemeinsinn bei. Deshalb nehme ich jetzt mal die Idee der Grünen einer essbaren Stadt auf am Gärtnern interessierte Mieter zusammen zu bringen um damit die Nachbarschaften wieder zusammen zu bringen. Dafür braucht es lediglich pro Wohnblock zwischen 5 und 10 Langzeitmietern die die Verantwortung übernehmen, diese entscheiden mit allen interessierten Mietenden wie der Gemeinschaftsgarten gestaltet werden soll. Dabei soll die Selbstversorgung der Bewohner im Vordergrund stehen, aber auch die Kommunikation und der Gemeinsinn unter den Mietenden gefördert werden. Es wäre zumindest eine kleine Chance das die Bewohnenden ihr Quartier nicht mehr als Schlafstätte wahrnehmen sondern ihm mit der Wertschätzung begegnen den er verdient. Wenn daraus weitere Projekte entstehen die dem Gemeinwohl dienen um so besser. 

 

Post vom Ortsamtsleiter im Juni

 Sehr geehrte Damen und Herren,

 

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

die vergangenen Wochen haben uns schon gezeigt, wie der Sommer 2022 aussehen kann.

Wunderbare Sonnentage, aber auch wenig Regen, so dass schon jetzt die Böden sehr

trocken sind.

Besonderer Höhepunkt im Mai war die Leistungs- und Gewerbeschau im Weserpark. Bei

blendendem Wetter haben wir an zwei Tagen viele Gespräche geführt, und was mich auch

sehr gefreut hat neben dem Stand des Beirates und Ortsamtes haben auch die politischen

Parteien mit namhaften Politikern sich vor Ort gezeigt. Neben der Wirtschafts- und

Arbeitssenatorin Kristina Vogt, die das Fest eröffnet hat, auch der Landesvorsitzende der

CDU Carsten Meyer-Heder (MDBB), der Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bremischen

Bürgerschaft Heiko Strohmann (MdBB), der Fraktionsvorsitzende der Grünen Björn Fecker

(MdBB), der Fraktionsvorsitzende der SPD Mustafa Güngör (MdBB) sowie noch zahlreiche

Abgeordnete, genauso wie unser Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff (MdBB), der jüngst

mit 100 % zum Spitzenkandidaten der CDU für das Bürgermeisteramt im nächsten Jahr

gekürt wurde. Durch die jüngsten Wahlergebnisse in Schleswig-Holstein und Nordrhein-

Westfalen dürften auch die künftigen Bürgerschaftswahlen wieder „offener“ geworden sein.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich vielleicht einmal auf einen anderen Gedanken

zurückkommen, den ich in den letzten Wochen und Monaten immer wieder mir vor Augen

geführt habe. Seit dem Krieg der russischen Föderation in der Ukraine und den Bildern der

tapfer kämpfenden Ukrainer, wo alle Männer, egal ob Soldaten oder Bürgerwehr, sich am

Kampf gegen die Eindringlinge versammeln. Was wäre, wenn in Deutschland etwas

Vergleichbares passierte? Würden auch hier alle Männer geschlossen für Freiheit und

Demokratie einsetzen?

 

Gerade vor Ort mit den Beiräten bemühen wir uns seit vielen Jahren ein Stück weit die

Menschen zu motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren und sich bei Wahlen zu

beteiligen. Die Generationen, die heute in der Bundesrepublik leben haben zumeist den

Krieg nicht mehr erlebt und finden Demokratie und Wohlstand „selbstverständlich“. Ich

glaube, dass der Rückhalt in unserer Bevölkerung bei weitem nicht so stark und ausgeprägt

ist wie in der Ukraine. Viele würden daher sich in ihren PKW setzen und das Land verlassen,

wenn auch nur die erste Granate deutschen Boden berühren würde. Wenn dem so ist,

warum ist es uns nicht gelungen, den Menschen auch den Stellenwert von Freiheit,

Demokratie, aber auch davon zu vermitteln, dass ehrenamtliches Engagement zwingend

notwendig ist?

 

In diesem Zusammenhang möchte ich ausdrücklich meinen Respekt denjenigen gegenüber

erklären, die momentan in der Bundesregierung viele für die Bürgerinnen und Bürger

unangenehme Entscheidungen treffen müssen.

 

Nun zurück zur Stadtteilpolitik und den Geschehnissen im Stadtteil Osterholz.

 

Neben der wirklich tollen Gewerbeschau, wo auch Monika Mehrtens, Herr Gaber und Frau

Kirschenlohr sich sehr viel Mühe an der Ausarbeitung eines tollen Programms gemacht

haben, war auch wiederum die Investorin des Weserparks, Wiltraud Steenken, dabei und

hat die vielen Gäste in der ihr eigenen liebenswerten Art begrüßt.

 

Ein weiterer wichtiger Termin war die Einweihung der Pawel-Adamowicz-Straße, die im

Ellener Hof stattgefunden hat. Nachdem es im letzten Jahr eine Reise nach Danzig gegeben

hatte, hatte ich mich in der Senatskanzlei bemerkbar gemacht und angeregt, dass wir beim

Gegenbesuch der polnischen Delegation die Einweihung der Pawel-Adamowicz-Straße

begehen.

 

Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass diese Anregung sowohl in die Senatskanzlei, aber

auch in das Büro des Bürgerschaftspräsidenten sich auf jeden Fall gelohnt hat. Neben den

tollen Kontakten zu den polnischen Gästen war auch die bremische Prominenz samstags

um 9.30 Uhr anwesend. Neben Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte waren auch

Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff, aber auch der Fraktionsvorsitzende der CDU Heiko

Strohmann genauso anwesend wie die polnischen Gäste, aber auch etliche Bewohnerinnen

und Bewohner des Stadtteiles, die sich bei strahlendem Wetter dieses Ereignis nicht haben

entgehen lassen. Genauso gut war nachmittags das kleine Fest in der Kultur-Aula, wo

zahlreiche Anwohner, aber auch Gäste, u. a. unser Altbürgermeister Dr. Henning Scherf,

mit den Bewohnern des Stadtteiles und den Danziger Gästen plauderten.

 

Gefreut habe ich mich zudem darüber, dass die Fraktionen der Bürgerschaft von SPD und

CDU die Idee des Sparkassenbusses weiterverfolgen und wir gemeinsam weiterhin Druck

machen. Im Vorfeld hatte ich die beiden Fraktionsvorsitzenden angeschrieben, so dass ich

hoffe, dass wir trotz der erneuten schriftlichen Ablehnung in dieser Frage für unsere

Seniorinnen und Senioren, aber auch für Menschen mit Beeinträchtigungen und nicht zu

vergessen einer ganzen Reihe von strukturellen Analphabeten etwas machen, um auch

weiterhin selbständig Bankgeschäfte tätigen zu können (eben nicht nur „online“!).

 

In der vergangenen Woche hatte ich mit dem Leibnitz-Living-Lab und Vertretern vom

Fitpoint und Petri & Eichen Jugendeinrichtungen einen schönen Termin im Weserpark. Dort

ging es darum, dass für 14- bis 18-Jährige junge Mädchen und Frauen Bewegungsangebote

und deren Wünsche danach dokumentiert haben. Wie überhaupt ich sehr zufrieden bin mit

dem Living-Lab und auch der Teilnahme bei der Gewerbeschau von Herrn Prof. Dr. Zeeb

mit einem Riesen-LKW, der zum Thema gesunde Bewegung und Ernährung die Besucher

der GO einlud.

 

Nun zu den Terminen im Juni:

 

Am 2. Juni von 15 bis 17 Uhr ist ein Termin im BIPS Living Laps.

 

Um 19.30 Uhr bin ich beim Zukunftslabor der GSO. (Ich freue mich sehr!)

 

Am 7. Juni findet von 16 bis 18 Uhr ein Stadtteilbesuch von Senatorin Vogt statt.

 

Um 17 Uhr ist Grundsteinlegung eines neuen Gebäudes beim Ellener Hof. (Gewoba lädt

ein!)

 

Am 9. Juni tagt öffentlich der Ausschuss Inneres, Prävention und Sicherheit. Themen

werden noch bekanntgegeben.

 

Am 10. Juni ist um 16.30 Uhr die Einweihung zur Sanierung des Spielplatzes Remscheider

Straße.

 

Am 13. Juni ist ein Termin in Berlin von der Engagierten Stadt. (Ob ich auch dabei bin?)

 

Von 16 bis 18 Uhr findet eine Bezirkskonferenz der Senatskanzlei im Bürgerhaus Vahr statt.

 

Am 14. Juni feiern wir um 19 Uhr im Rathaus die Feier „75 Jahre Ortsämter und

Beiräte“ (für geladene Gäste).

 

Am 15. Juni trifft sich um 17 Uhr die Stadtteilgruppe Tenever (öffentlich).

 

Am 16. Juni ist von 9 bis 15 Uhr ein Workshop zu Gesundheitsthemen im Konsul-Hackfeld-

Haus. Ich werde ein Grußwort sprechen.

 

Am 16. Juni um 18.30 tagt öffentlich der Ausschuss Bau, Verkehr, Umwelt, Klimaschutz

und Stadtteilentwicklung im Sitzungssaal des Ortsamtes. Themen sind u. a. Vorstellung

der Planungen der Sanierung des Weges am Fleet bei Hornbach und gibt es weitere

Sanierungsmaßnahmen in Osterholz, die von UBB ausgeführt werden in 2022/2023,

aktueller Sachstand zu den Vegetationsarbeiten hinter dem Gelände von Krieger-Höffner

an der Hans-Bredow-Straße sowie Situation des Zustands des Regenrückhaltebeckens in

der Scholener Straße.

 

Am 18. Juni ist von 14 bis 18 Uhr das Frühlings- und Sommerfest Tenever im Pfälzer Weg

und auch Jubiläum „50 Jahre Gewoba in Tenever“. Der Bürgermeister wird ein Grußwort

sprechen.

 

Am 21. Juni tagt nicht öffentlich der Ausschuss für Koordinierung, Haushalt, Globalmittel

und Städtepartnerschaften.

 

Von 13 bis 15 Uhr trifft sich der Arbeitskreis Tenever.

 

Um 17 Uhr ist die Sitzung des Ausschusses für Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches

Engagement und Beiräte.

 

Am 22. Juni ist von 16 bis 18 Uhr „75 Jahre Ortsamt und Beirat Osterholz“ im Café 31 (für

geladene Gäste). Ehrengast ist Bürgermeister a. D. Dr. Henning Scherf.

 

Am 25. Juni fährt eine kleine Delegation aus Osterholz zum Fest am Schloss in Bützow.

 

Am 27. Juni tagt um 18 Uhr öffentlich der Beirat Osterholz. Sitzungsort und Themen

werden noch bekanntgegeben.

 

Am 30. Juni tagt öffentlich der Ausschuss Kinder, Jugendliche, Bürgerbeteiligung, Sport

und Controlling-Ausschuss. Themen werden noch bekanntgegeben.

 

Nun noch einige Zeilen am Rande.

 

Im vergangenen Mai gab es eine Reihe von schönen Festen, wo ich gerne dabei bin, um

unter Menschen zu sein und auch Ansprechpartner bin. Tatsächlich war die Eröffnung des

Fitpoints in Tenever wiederum ein Höhepunkt. Gerade vor dem Hintergrund der sportlichen

Aktivitäten von jungen Mädchen und Frauen war es besonders schön zu sehen, dass nicht

nur junge Männer-Mannschaften, sondern auch zwei ganz aktive Frauen-

Fußballmannschaften dabei waren.

 

Zudem hatte ich am 1. Mai die Möglichkeit bei dem schönen Frühlingsfest von Frau Aydt

im Mehrgenerationenhaus dabei zu sein. Frau Aydt versteht es, die unterschiedlichsten

Gruppen zu motivieren mitzumachen, so dass neben Flohmarktständen, aber auch Ständen

des Mütterzentrums Tenever tolle Kuchenangebote dort waren und auch die Menschen sich

sichtlich wohlgefühlt haben samt einem gemischten Chor, der unterschiedlichste Lieder

zum Besten gab.

 

Ähnlich gut war das Frühlingsfest des Mütterzentrums Tenever am vergangenen Freitag,

den 20. Mai, wo auch ganz viele Teneveranerinnen und Teneveraner, vor allem Familien,

die Möglichkeit genutzt haben, um bei Kaffee und Kuchen wieder gemeinsam Gespräche

zu führen und auch sich zu freuen wieder gemeinsam draußen feiern zu dürfen.

 

Parallel hierzu fand im Ortsteil Ellener Feld das schöne Sommerfest der Bremer

Heimstiftung Ellener Hof statt. Auch hier waren nicht nur Bewohner des Ellener Hofes,

sondern viele Nachbarn des Ellener Feldes, aber auch aus Blockdiek dabei, um nicht nur

den Klängen von arco e. V. zuzuhören, sondern auch vielleicht um reparierte Fahrräder

anzusehen oder eben auch vom Living Lab neuestes über die Ernährung zu erfahren.

 

Auch dieses Sommerfest war sehr gelungen und die Anzahl der Menschen zeigt, dass es

dringend notwendig ist, dass es wieder solche Angebote zur Zusammenkunft im Stadtteil

Osterholz gibt.

 

Ich habe auch, wie ich im letzten Newsletter angeregt hatte, selbst den Rhododendronpark

besucht mit meinen beiden Kindern Dorothea und Matthias und konnte dabei nicht nur

wunderbare Azaleen und Rhododendren entdecken, sondern auch eine Eidechse.

 

Zudem war ich Mai 4 Tage mit der Konrad-Adenauer-Stiftung unterwegs auf den Spuren

von Walter Kempowski. Da ich ja in den 90iger Jahren vom Geburtsort Rostock nur 30 km

entfernt gearbeitet habe, war dies auch eine kleine Rückkehr zu meinen Wurzeln, denn

über Rostock, Berlin und Bautzen ging es auch nach Göttingen, wo ich ebenso wie Walter

Kempowski studiert habe. In Nartum schließlich gab es eine tolle Wanderung, wo wir in

der Nähe eines Moores auch eine Ringelnatter und eine Blindschleiche entdeckt haben.

Insgesamt eine sehr unterhaltsame und lehrreiche Veranstaltung der Konrad-Adenauer-

Gesellschaft zu diesem, wie ich meine, ganz wichtigen Autor der Nachkriegsgeschichte,

insbesondere der Zeit zwischen 45 und 55 in der ehemaligen DDR. Ich bin auch das erste

Mal mit einem Bus durch alle neuen Bundesländer innerhalb von 4 Tagen gefahren und

war über die sanierten Städte positiv überrascht. Sowohl Rostock, aber auch Bautzen mit

mittelalterlichem Kern waren hervorragend saniert und links und rechts neben der

Autobahn blühten nicht nur der gelbe Ginster, sondern auch zahlreiche Rapsfelder, so dass

zumindest nach über 30 Jahren der Deutschen Einheit man wirklich von „blühenden

Landschaften“ sprechen kann.

 

Ich wünsche Ihnen im Juni viele schöne Stunden, vielleicht auch in den Grünanlagen

Bremens oder auch in einem eigenen Garten oder vielleicht an einem der schönen

Badeseen oder auch Schrebergärten. Ich genieße auf jeden Fall den Frühling und den

Sommer und habe am letzten Sonntag auch meine Blumenkästen bepflanzt.

 

In diesem Sinne „gärtnern“ Sie im Juni und erfreuen sich an der Natur!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Ihr

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

Viel Schau wenig Gewerbe

Nach zwei Jahren Pause wegen der Corona-Pandemie ging am 07. und 08. Mai die Gewerbeschau Osterholz im und um den Weserpark wieder an den Start. Die GO 2022 bot ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und einen Science-Truck an. Zum ersten mal gab es einen offiziellen gemeinsamen Stand des Ortsamtes mit dem Beirat Osterholz, damit wuchs zusammen was zusammen gehört.

 

Doch eins fehlte das waren Aussteller die ihre Waren und Dienstleistungen präsentieren. Dabei haben doch einige Branchen massiv von der Pandemie massiv profitiert und müssen nun angesichts der Inflation am Ball bleiben um Kunden zu gewinnen. So hätte sich auch die Krieger Gruppe genauer genommen Möbel Höffner sich seinen künftigen Kundinnen und Kunden vorstellen können. Auch Aktionen der beiden Baumärkte wären für die Kundenbindung kein Nachteil gewesen. Auch das Küchen-Studio hätte sich gemeinsam mit EDEKA mit einer Kochshow präsentieren können. Aber auch die Einrichtungen der Bremer Heimstiftung wie die Stiftungsdörfer, das Mehrgenerationenhaus und die Akteure des Klimaquartiers hätten sich dort auch mit ihren Projekten präsentieren können. Gerade im Bereich Klima- und Energietechnik wäre es wichtig gewesen Ausstellende zu gewinnen, so ist Geothermie gerade ein großes Thema genau wie Solaranlagen. 

 

Hinzu kamen weitgehend mit sich selbst und Parteifreunden beschäftigte Politiker/innen die zwar anwesend waren aber wie so oft nicht präsent. Man hätte auch mal feststellen können das im kommenden Jahr Bürgerschaftswahl ist und man wiedergewählt werden will. Ausschließlich die Mitglieder des Beirates zeigten sich auskunftsfreudig. Gute Gespräche konnte ich mit Frau Averwerser von der CDU und Frau Bergmann von der FDP führen. Frau Schönfelder die für die Grünen im Beirat sitzt konnte ich noch meinen Wunsch mit auf den Weg geben eine Obstwiese auf einem nicht nutzbaren Grundstück am Viersener Weg als Ersatzpflanzung für die am Bahndamm gefällten Bäume. 

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Spendenkonzert für die Ukraine im Weserpark

Am Samstag, den 7. Mai lädt der Verein „Aktiv für Osterholz“ zu einem

Benefizkonzert für die Ukraine in den Weserpark ein: Von 15 bis 16 Uhr gibt das talentierte

ukrainisch-russische Klavier-Duo Alexandra und Evgeny Wenger (Cherepanov) ein

gemeinsames Konzert. Gespielt werden unter anderem Stücke von Edvard Grieg, Antonín

Dvorják, Astor Piazzolla, Johannes Brahms und Claude Debussy. Im Rahmen des Konzerts

werden zudem ukrainische Kinder auftreten, die in der Musikschule Lina Plam unterrichtet

und musikalisch geschult werden. Der Eintritt ist frei. Es werden freiwillige Spenden für die

Ukraine-Hilfe erbeten.

 

Bereits im März veranstaltete der Weserpark gemeinsam mit dem Künstlerpaar Alexandra

und Evgeny Wenger ein Solidaritätskonzert für die Menschen in der Ukraine. Für den guten

Zweck spendeten Besucherinnen und Besucher eine beachtliche Summe in Höhe von rund

3.000 Euro. Der Gesamterlös kam dem größten Kinderkrankenhaus Okhmatdyt in Kiew

zugute.

 

Die Unterstützung der Menschen in der Ukraine ist für das Künstlerpaar Alexandra und

Evgeny Wenger eine Herzensangelegenheit. Geboren in Sverdlovsk in Russland, zog es

Evgeny Wenger bereits im Jahre 2004 nach Deutschland. Während seiner Laufbahn trat er

weltweit in über 25 Ländern auf und arbeitete mit Dirigenten wie Enhe, Misha Katz, Nicholas

Carthy, Peter Altrichter, Emil Simon und Igor Andrievsky zusammen. Heute lebt er mit seiner

Familie in Bremen und ist Preisträger zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe, wie u.

a. im Jahre 2008 des Leos Janacek Internationalen Musikwettbewerbs in Brünn sowie 2007

der zweite Preisträger des George Enescu Internationalen Musikwettbewerbs in Bukarest.

Die gebürtige Ukrainerin Alexandra Wenger begann bereits im Alter von sechs Jahren Klavier

zu spielen. 1998 gewann sie den ersten Preis des Nationalen Musikwettbewerbs in Kiew und

gleich im darauffolgenden Jahr den ersten Preis des internationalen „Kunst des 20.

Jahrhunderts“ Klavier-Wettbewerbs in Vorsel. 2008 ist Alexandra nach Deutschland

gekommen, um ihre pianistische Ausbildung fortzusetzen. Sie studierte Klavier an der

Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Patrik O’Byrne und hat ihr Studium 2014 mit Auszeichnung absolviert. Sie trat als Solistin und mit verschiedenen Sinfonieorchestern in der Ukraine, Deutschland und China auf. Das Benefizkonzert findet am 7. Mai in der Zeit von 15 bis 16 Uhr im Atelier „WeserArt“, auf der Fläche zwischen dem EDEKA center und Drogerie Müller, statt.

 

 

 

Neues aus dem Ortsamt im Mai

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

nach wie vor haben wir einen Krieg in der Ukraine und die Auswirkungen dieser

kriegerischen Handlungen sind längst auch in den Stadtteilen Bremens und damit auch in

Osterholz angekommen. Bereits im letzten Newsletter hatte ich einige Details berichtet.

Tatsächlich gibt es auch Probleme bei der Unterbringung der Geflüchteten in der Albert-

Einstein-Schulturnhalle. Es gab zwischenzeitlich Anfragen im Ortsamt von verschiedenen

Medien, die auch Informationen erhalten haben. Allerdings muss ich auch feststellen, dass

ein Teil der Informationen nicht veröffentlicht werden. Dies finde ich bedauerlich, da die

Bürgerinnen und Bürger auch umfassend informiert werden müssen. Ich erspare mir

Details und komme insoweit auf verschiedene Ereignisse im vergangenen Monat zurück.

 

Pünktlich zum 1. April hat der Umweltbetrieb Bremen eine kleine Friedens-Eiche in der

Grünwegeverbindung vor Lachmundshof eingepflanzt, wofür ich mich ausdrücklich bei Frau

Ponten bedanke. Diese ungarische Eiche ist ein Geschenk von mir an den Stadtteil im

Zusammenhang mit 75 Jahre Ortsamt und Beirat Osterholz.

 

Ein weiteres Jubiläum haben wir zumindest medial begleitet, nämlich den 30. Geburtstag

der Stiftung Dr. Heines, wo wir auch einen kleinen Video-Beitrag erstellt haben, der

sicherlich noch in Kürze auf der Internetseite von BORiS erscheinen wird.

 

Auch hat die kleinste AG des Ortsamtes und Beirates, bestehend aus Beiratsmitglied Arnold

Conreder und mir, eine kleine Nachpflanzung im Grünbereich an der Ludwig-Roselius-Allee

durchgeführt. Dort waren von ursprünglich 9 gepflanzten Rhododendren

2 abhandengekommen, so dass Arnold Conreder diese wieder nachgepflanzt hat. Ich

bedanke mich beim Beirat, dass die „AG Grünpflege“ auch in diesem Jahr Finanzmittel hat,

um das eine oder andere noch im Stadtteil anzupflanzen.

 

Gerade im Zusammenhang mit der Frage von politischer Tätigkeit und Hass-Mails im

Internet passt die von uns im Mai vorgesehene Würdigung von Pawel Adamowicz, dem

ehemaligen Stadtpräsidenten von Danzig, der vor wenigen Jahren einem Attentat zum

Opfer fiel. Ich freue mich, dass wir am 14. Mai 2022 ein erstes Pawel Adamowicz-Fest in

Bremen-Osterholz feiern können und so ein Stück weit auch das Zusammenleben von

Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, in diesem Falle den Osterholzern und auch

unseren polnischen Freunden.

 

Leider ist im vergangenen Monat der Bürgermeister von Lilienthal Kristian Tangermann

plötzlich verstorben. Da Lilienthal auch im Zusammenhang mit der Engagierten Stadt

unsere Partnergemeinde ist, hatten wir Bürgermeister Tangermann in einer Video-

Konferenz, aber auch vor Ort im Weserpark, so dass wir diesen quirligen, aufgeweckten

und sympathischen Bürgermeister kennenlernen durften. Ich war bei der bewegenden

Trauerfeier in der Klosterkirche Lilienthal anwesend, ebenso Bürgermeister Bovenschulte,

aber auch verschiedene Bundestagsabgeordnete und auch der Ministerpräsident des

Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Während des vergangenen Monats war ich mehrere Tage in unserer Partnerstadt Bützow

und konnte mir dort die Kaiserlinde mit dem Amtsvorsteher des Amtes Schwaan, Rüdiger

Zöllig, der Gemeinde Bröbberow ansehen. Zudem habe ich auch dem Bürgermeister von

Bützow Christian Grüschow zur Wiederwahl gratuliert und ihm im Namen von Beirat und

Ortsamt 2 Flaschen Ratskellerwein überreicht.

 

Ähnlich erfreulich war auch die Verabschiedung des ehemaligen Vorsitzenden der Bremer

Heimstiftung, Alexander Künzel, der in die Kultur-Aula eingeladen hatte. Neben

Grußworten des amtierenden Bürgermeisters aus Bremen gab es auch einen ganz

persönlichen Beitrag des Alt-Bürgermeisters Henning Scherf, den mit Herrn Künzel eine

lange gemeinsame Bekanntschaft verbindet. Ich konnte bei der anschließenden

Zusammenkunft auch die nächste Generation der Künzel’s kennenlernen, wobei eine

Tochter mit ihrem Ehemann Neu-Osterholzer sind und in einem kleinen schmucken

Reihenhaus im neuen Ellener Hof ein neues Zuhause gefunden haben!

 

Nun zu den Terminen im Mai:

 

1. Mai: Buntes Familienfest im Mehrgenerationenhaus Graubündener Straße 10 von 13 bis

17 Uhr. (Ich sehe vielleicht vorbei)

 

2. Mai um 13.30 Uhr: Vorbesprechung für das nächste Ellener Dorffest beim Runden Tisch

Ellener Feld in der Heimstiftung, Ellener Dorfstraße. Um 14 Uhr beginnt der Runde Tisch.

Ich werde teilnehmen. (Gäste willkommen)

 

Um 13.30 Uhr tagt der Arbeitskreis Schweizer Viertel im Café am Fleet im

Mehrgenerationenhaus in der Graubündener Straße.

 

Um 18.30 Uhr tagt der Beirat Osterholz in der Aula der Gesamtschule Bremen-Ost, Walliser

Straße 135 mit folgenden Themen: Anpassung der Schulstandortplanung an die

Bevölkerungsprognose bis 2030 für den Stadtteil Osterholz sowie Gegenwart und Zukunft

des Klinikums Bremen-Ost unter Einbeziehung der derzeitigen Situation rund um die

Corona-Pandemie.

 

3. Mai: Nicht öffentliche Sitzung der Ausschuss für Koordinierung, Haushalt, Globalmittel

und Städtepartnerschaften.

 

4. Mai um 17 Uhr: Sitzung der Stadtteilgruppe Tenever im OTe-Saal. Anmeldung ist

erforderlich unter [email protected]. Ich werde voraussichtlich

teilnehmen.

 

Um 15 Uhr findet das Männer-Café in Tenever statt. Ich werde teilnehmen. (Gäste

willkommen)

 

5. Mai um 17 Uhr: Öffentliche Sitzung des Ausschusses Inneres, Prävention und Sicherheit.

Themen: Wie können wir latenten Rassismus in unserer Gesellschaft verhindern?

Sicherheitsgefühl stärken rund um den Marktplatz Osterholz, aber wie? Die Sitzung findet

Online statt. Anmeldungen unter [email protected]

 

6. Mai: Ich nehme teil an der Eröffnung des Fitpoints Tenever.

 

Am 7. und 8. Mai ist die traditionelle Gewerbeschau im Weserpark. Ich werde als

Gründungsmitglied und Schirmherr an beiden Tagen anwesend sein und freue mich auf die

Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 

Vom 9. bis 11. Mai nehme ich voraussichtlich teil an einer Fahrt der Konrad-Adenauer-

Stiftung „Auf den Spuren von Walter Kempowski“. Wir werden mit dem Bus von Bremen

nach Rostock, Berlin, Bautzen, Göttingen und Sottrum fahren. Ich freue mich sehr auf

diesen Termin, da mir die Geschichte der DDR bzw. Ost-Deutschland ab 1945 bis 1990

besonders am Herzen liegt.

 

Am 12. Mai nehme ich teil an einer Veranstaltung „Gesundheit Blockdiek“.

 

Ab 12 Uhr bin ich im QBZ Düsseldorfer Straße. Zum Thema Müll wird es einen Rundgang

gemeinsam mit dem Ordnungsamt geben.

 

Am 14. Mai werde ich ein Grußwort sprechen anlässlich der Enthüllung des Straßenschildes

für Pawel Adamowicz. Bürgermeister Bovenschulte wird ebenso teilnehmen wie die Witwe

von Pawel Adamowicz, Magdalena Adamowicz (Mitglied des Europäischen Parlamentes)

und auch die Stadtpräsidentin von Danzig, Frau Aleksandra Dulkiewicz. Gäste sind

willkommen. Allerdings werden wir hier nur kurz verbleiben. Dafür gibt es aber von 15 bis

17 Uhr ein Pawel Adamowicz-Fest mit Ausstellung, Musik, Snacks und Getränken in der

Kultur-Aula. Auch hier sind Gäste aus Blockdiek, Ellener Feld, Osterholz und umzu herzlich

eingeladen.

 

16. Mai um 16.30 Uhr: Sitzung des Ausschusses für Kultur und interkultureller Dialog in

der Kultur-Aula (Ellener Hof) u. a. mit einem Rundgang auf dem Stadtleben Ellener Hof

sowie der Vorstellung der Projekte der Künstlergemeinschaft Bruderhaus. Aufgrund

begrenzter Plätze ist eine Anmeldung unter [email protected]

erforderlich.

 

Am 17. Mai nehme ich teil an der Sitzung des Ausschusses Bürgerbeteiligung,

bürgerschaftliches Engagement und Beiräte.

 

Am 18. Mai nehme ich voraussichtlich teil an einer Tagesfahrt des ALZ gemeinsam mit dem

Männer-Café.

 

Am 19. Mai tagt von 18.30 bis ca. 20.15 Uhr öffentlich der Ausschuss für Bau, Verkehr,

Umwelt, Klimaschutz und Stadtteilentwicklung im Sitzungssaal des Ortsamtes, u. a. mit

folgenden Themen: Nutzung von Flächen entlang der Osterholzer Heerstraße (z. B.

Möglichkeiten der weiteren Gestaltung und Nutzung), aktueller Sachstand zum

Lachmundshof sowie Vorstellung der Ergebnisse Enquetekommission

„Klimaschutzstrategie für das Land Bremen“. Da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen

ist eine Anmeldung unter [email protected] zwingend erforderlich.

Ab ca. 20.15 Uhr folgt der nicht öffentliche Teil der Ausschusssitzung.

 

Am 20. Mai findet ein „Tag der Nachbarn“ des Mütterzentrums Osterholz-Tenever im Café

17 in der Neuwieder Straße statt.

 

Am 23. Mai tagt der Ausschuss Quartiersentwicklung, WiN, LOS, Soziale Stadt und

Soziales. Sitzungsort und Themen werden noch bekanntgegeben.

 

Am 30. Mai um 18.30 Uhr findet die nächste Beiratssitzung statt. Thema wird u. a. die

neue Recyclingstation am Weserpark sein.

 

Nun noch einige Zeilen am Schluss.

 

Am vergangenen Montag hatte ich zwar nur wenig Zeit. Ich habe mich aber sehr gefreut,

dass die Künstlerinnen und Künstler des Bruderhauses vom Stadtleben Ellener Hof eine

Ausstellungseröffnung hatten im Bürgerhaus Vahr. Ich findet es ganz erstaunlich, wie

Künstlerinnen und Künstler rund um Ludmilla Schulz es immer wieder schaffen, viele

Menschen anzusprechen und auch bei dieser Eröffnung der Ausstellung waren ca. 30 bis

40 Erwachsene samt Kinder anwesend. Leider hatte ich einen Anschlusstermin, so dass ich

nur kurz vorbeisehen konnte. Aber vielleicht ist es möglich bei einer Vernissage auch

jemand aus der Kulturdeputation als Redner zu gewinnen? (MdBB Rohmeyer?)

 

Wir haben vor wenigen Tagen gemeinsam mit den entsprechenden Vertretern der

Behörden, des Ordnungsdienstes, aber auch den Quartiersmanagern den Rundgang

„Müll“ auch im Ortsteil Tenever gemacht, um für die Thematik der Mülltrennung,

Müllvermeidung und Müllbeseitigung zu sensibilisieren. Sicherlich wird dieses Thema, das

insbesondere an einigen Hochhäusern in der Neuwieder Straße besonders vorhanden ist,

auch im Sommerhalbjahr wieder anstehen.

 

Wir werden uns dann im Herbst noch einmal zusammensetzen, um nachzusehen, ob man

in einzelnen Bereichen noch Verbesserungen hinbekommen kann. Auf jeden Fall mussten

wir oder durften wir feststellen, dass insbesondere die Wohnbestände der Gewoba auch

im Hochhausviertel Tenever einen sehr guten Eindruck machen und auch das Thema Müll

und illegale Müllbeseitigung überschaubar ist und von der Gewoba im Großen und

Ganzen im Griff ist.

 

Zudem gab es in dieser Woche auch die Jahreshauptversammlung von Aktiv für Osterholz

e. V. und Herr Helmuth Gaber, 2. Vorsitzende des Vereins, der ebenso wie Frau Ingrid

Kirschenlohr natürlich wiedergewählt wurde, konnte zwei größere Einnahmen des Vereins

vermelden. Zum einen die Unterstützung über Globalmittel eines neuen Sportrundweges,

aber ebenso auch eine Unterstützung von 20.000 € über das Wirtschaftsressort, wodurch

ein spezieller Anhänger angeschafft werden konnte, der uns beispielsweise auch beim

Besuch der Partnerstadt in Bützow im Herbst 2022 begleiten wird. Mein Dank von dieser

Stelle an den gesamten ehrenamtlichen Vorstand, der diese Arbeit bereits 19 Jahre (!)

verrichtet.

 

Schließlich war ich dieses Jahr auch wieder zumindest zwei Stunden auf der Osterwiese

und habe bei einem guten Glas Wein einen Zwiebelkuchen genießen können im wirklich

sehr gemütlichen Schaustellerbetrieb der Enkelin von Herrn Robrahn.

 

Wie bereits im letzten Newsletter kann ich Ihnen nur empfehlen, im Mai unsere schönen

Grünanlagen zu nutzen, insbesondere auch den Besuch des Rhododendronparks, der

gerade im Mai in voller Blüte ist. Ich erinnere mich noch gut an meine Kindheit, als damals

zur Rhododendronblüte zig Busse aus ganz Deutschland zum Rhododendronpark gefahren

sind, um diese Blütenpracht zu erleben!

 

In diesem Sinne nutzen Sie das Frühlingswetter.

 

Ihr

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

Neues aus dem Ortsamt im April

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

die Welt hat sich verändert in den letzten vier Wochen.

 

Bereits im letzten Newsletter bin ich kurz auf die Kriegshandlungen in der Ukraine einge-

gangen. Seit gut acht Tagen haben wir in der Heinz-Thiele-Sporthalle in Blockdiek erste

ukrainische Geflüchtete. Zuvor gab es schon im Container-Dorf in Tenever erste Geflüch-

tete auch aus der Ukraine. Die Bilder, die wir täglich über verschiedene Sender sowohl von

öffentlich-rechtlichen, aber auch über Privatsender in unsere Wohnzimmer bekommen,

„brennen“ sich bei uns ein.

 

Dass die „Leichtigkeit“ bei den Menschen verlorengegangen ist, konnte ich in der letzten

Woche feststellen, als wir den wirklich schönen Wettbewerb der Studierenden der Fach-

hochschule zur Zukunftsgestaltung des Schweizer Viertels bei strahlendem Sonnenschein

präsentiert haben. Prof. Müller und acht Studierendengruppen mit über 25 Personen stell-

ten die verschiedenen Varianten vor. Zur Auflockerung gab es jedoch von Herrn Siegbert

Meß eine Musikgruppe, die verschiedene Evergreens zum Besten gab. Tatsächlich konnte

man den Gesichtern der Menschen an der Haltestelle der Straßenbahn und Buslinien anse-

hen, dass die Lockerheit verlorengegangen ist. Kaum jemand konnte sich auf das musika-

lische Intermezzo einlassen, das an und für sich geradezu mit seiner Musik zur Freude

einlud.

 

Zwei Jahre Corona-Pandemie und der über vier Wochen andauernde Krieg nur 2000 km

von uns entfernt, hat offenbar auch bei uns seine Spuren hinterlassen.

 

Durch die Ankunft der ersten Geflüchteten und dem Umstand, dass der Stadtteil Osterholz

mit seinen 38.000 Einwohnern schon in der „ersten Phase“ mit drei Schulturnhallenbele-

gungen zu rechnen hat, zeigt tatsächlich was auf uns zukommt. Der gleichgroße Stadtteil

Schwachhausen muss mit keiner Schulturnhallenbelegung rechnen, was ich bereits bei ei-

nem Dienstgespräch intern aber auch per E-Mail gegenüber der Senatskanzlei kritisiert

habe. Allerdings mag man in solchen Zeiten auch nicht über „solche Dinge“ streiten.

 

Ich bitte schon jetzt die Bevölkerung ein Stück um Verständnis dafür, dass auch im Ortsamt

es nicht nur darum geht, „Bordsteine abzusenken“ oder „Papierkörbe“ zu leeren. Trotz der

an uns für sich guten Organisation über Soziales gibt es auch bereits beim ersten Treffen

Anfragen an das Ortsamt, die ich auch umgehend weitergeleitet habe. Daher bitte ich schon

jetzt die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, wenn Anfragen bei uns künftig etwas

länger dauern. Vielleicht kann auch die eine oder andere Anfrage direkt von den Bürgern

per Online-Frage oder per App gelöst werden. Mit ein paar Klicks im Internet sind die

Behörden schnell gefunden, so dass es auch nicht immer den „Umweg“ über das Ortsamt

bedarf. Ohnehin sind auch die Ortsämter lediglich „Bittsteller“ bei anderen städtischen Be-

hörden, da keine Behörde dem Ortsamt nachgeordnet ist.

 

Wie üblich gehe ich zunächst auf Geschehnisse im vergangenen Monat ein.

 

In der Beiratssitzung im „Haus im Park“ haben wir einen Großteil der Globalmittel 2022

ausgereicht und die Bescheide wurden bereits sämtlich von den Kolleginnen des Ortsamtes

ausgestellt und versendet. Vielen Dank insoweit an die Beiratsfraktionen, dass sie auch in

diesem Jahr sehr schnell sich geeinigt haben, so dass die Mittel noch vor Ostern angefor-

dert werden können.

 

Zudem möchte ich mich beim Beirat Osterholz dafür bedanken, dass sie Anregungen (Ent-

würfe) für entsprechende Beiratsbeschlüsse aufgenommen haben und dies gilt sowohl für

die Resolution zur gegenwärtigen Situation in der Ukraine, aber auch hinsichtlich des Brie-

fes an eine mögliche künftige Partnerstadt in der russischen Föderation.

 

Hinsichtlich weiterer Anregungen des Ortsamtes, z. B. hinsichtlich des Sparkassenbusses,

die sodann auch vom Beirat beschlossen wurden, kann man sagen, dass es noch keine

Antwort der Sparkasse Bremen gibt. Gleichwohl hat der Beschluss z. B. Waller Beiratsmit-

glieder dazu geführt, auch sich Gedanken hinsichtlich eines Sparkassenbusses zu machen.

Ähnliches gilt für den Antrag auf Schaffung einer neuen Stiftung Wohnliche Stadtteile, der

zwar auch schon vom Finanzressort abgelehnt wurde, wo aber, wie ich gehört habe, beim

Hemelinger Beirat Interesse besteht.

 

Stichwort Städtepartnerschaft. An dieser Stelle kann ich Ihnen mitteilen, dass der

Bützower Bürgermeister Christian Grüschow wiedergewählt wurde. Allerdings gab es bei

den diesjährigen Wahlen auch lediglich einen Bewerber. Trotzdem möchte ich dem sym-

pathischen und sehr engagierten Bürgermeister in Bützow von dieser Stelle ausdrücklich

gratulieren.

 

Im vergangenen März gab es eine Begehung von Vertretern des Umweltressorts, von der

Bremer Stadtreinigung, dem Ordnungsdienst, Quartiersmanagement, Beirat und Ortsamt.

Dass die Thematik der illegalen Müllablagerungen nach wie vor ein großes Thema ist, konn-

ten wir bei der Begehung feststellen. Leider sind die dort aufgetretenen Missstände auch

10 Tage später noch nicht behoben, sondern die entsprechende Möbel-Müllecke wurde in

der vergangenen Woche noch angezündet, so dass auch ein Baum in Mitleidenschaft ge-

zogen wurde (P.S.: Hätte man den Müll kurzfristig beseitigt, wäre der Baum vielleicht noch

zu retten gewesen!).

 

Nun zu den Terminen im April:

 

Am 2. April um 11 Uhr nehme ich eventuell teil am Gedenkgottesdienst in der Klosterkirche

in Lilienthal zur Beisetzung von Bürgermeister Kristian Tangermann, Lilienthal. (Unsere

Partnergemeinde „Engagierte Stadt“)

 

Am 8. April findet ein internes Gespräch mit Frau Dr. Lang (Senatskanzlei) mit Herrn Haase

(Beiratssprecher) im Ortsamt Osterholz statt.

 

Am 16. April nehme ich voraussichtlich teil am 75. Hochzeittag eines Ehepaares in Oster-

holz.

 

Am 19. April nehme ich teil an einer internen Feier mit dem ehemaligen Vorsitzenden der

Bremer Heimstiftung, Herrn Künzel. (Nicht öffentlich).

 

Am 20. April tagt öffentlich um 17 Uhr der Ausschuss für Kinder, Jugendliche, Bürgerbe-

teiligung, Sport und Controlling-Ausschuss. Themen werden noch bekanntgegeben.

 

Am 21. April tagt ab 18.30 Uhr öffentlich der Ausschuss für Bau, Verkehr, Umwelt, Klima-

schutz und Stadtteilentwicklung. Themen werden noch bekanntgegeben.

 

Am 23. April nehme ich ab 12 Uhr teil an einer Klausurtagung der CDU-Osterholz im Sit-

zungssaal des Ortsamtes.

 

Am 26. April nehme ich von 11 bis 13 Uhr teil an einer Online-Veranstaltung der kommu-

nalpolitischen Vereinigung der Bundes-CDU.

 

Von 14 bis 15.30 Uhr nehme ich gemeinsam mit dem stellvertretenden Beiratssprecher

Jörn Krauskopf an einem Gespräch (nicht öffentlich) der Bremer Stadtreinigung teil (es

geht um die Recyclingstation am Weserpark).

 

Am 27. April nehme ich teil an der Jahreshauptversammlung von Aktiv für Osterholz e. V..

 

Am 28. April tagt ab 17 Uhr öffentlich der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft, Senioren und

Gesundheit. Themen werden noch bekanntgegeben.

 

Um 12 Uhr ist eine Veranstaltung im OTe-Zentrum.

 

Abends nehme ich teil am Kreisparteitag der CDU.

 

Nun wieder einige Zeilen am Ende des Newsletters.

 

Im vergangenen Monat haben wir die Stadtteilbesuche von Politikern fortgesetzt. Zunächst

gab es den Besuch des Landesvorsitzenden der CDU, Carsten Meyer-Heder (MdBB), wo wir

in der ASB-Tagesförderstätte, aber auch in der katholischen Grundschule am

Oewerweg und im Jugendhaus Tenever von Petri & Eichen waren. Drei unterschiedliche

Träger mit ganz unterschiedlichen Anforderungen. Insgesamt möchte ich betonen, dass

diese Besuche auch darum gehen, zuzuhören und auch Bedarfe der Institutionen aufzu-

nehmen, die manchmal in der Innenstadt nicht ankommen. Die Arbeit gerade mit behin-

derten Menschen in der Pandemie war sehr anstrengend, so dass wir froh sein können,

dass wir engagierte Mitarbeiter*innen beim ASB haben. Im Zusammenhang mit der allge-

meinen Krise der großen Kirchen gibt es auch einen Bedarf an Unterstützung bei den ka-

tholischen Schulen im Lande Bremen. Ich habe hier eine Anfrage aufgenommen und an

das Bildungsressort, aber auch an die Bildungsdeputierten weitergegeben. Schließlich war

auch der Besuch im Jugendhaus Tenever beeindruckend, da die Jugendlichen viele Fragen

haben, die offensichtlich häufig nicht beantwortet werden. Ich bitte daher nochmals auch

die Politik den Dialog mit den Menschen nicht nur online zu führen, sondern sich vor Ort

sehen zu lassen. Gerade die Jugendlichen brauchen unsere Antworten und nicht Antworten

aus dem Internet!

 

Die Gespräche mit dem Innensenator haben gerade im Ortsamt Osterholz wieder viele

Arbeitsaufträge hinterlassen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich manchmal schon ein we-

nig traurig bin, dass die Wünsche aus Osterholz häufig durch andere Großvorhaben über-

lagert werden, so dass wir manchmal nach Monaten überhaupt nicht weiterkommen! Hier-

von möchte ich ausdrücklich aber die Frage ausnehmen der Wiederbesetzung von KOP-

Stellen, die hier gut stattgefunden hat.

 

Wie man an der Belegung der Schulturnhallen sieht, möchte der Senat hier einiges von

den Stadtteilen. Daher erwarten die Stadtteile auch einiges vom Senat. (!)

 

Ich möchte den Lesern des Newsletters ausdrücklich mitteilen, dass ich, was die Kommu-

nikation anbelangt, auch in Richtung Innenstadt immer sehr deutlich formuliere. Leider

werden diese Wünsche aber nicht immer erhört bzw. andere Prioritäten gesetzt. (Mit an-

deren Worten: Wir sind auch häufig 2. Sieger!)

 

Beim Runden Tisch Ellener Feld sind wir übereingekommen im September das Ellener Dorf-

fest wieder stattfinden zu lassen. Ob sich auch die Schule beteiligen kann, wird Corona-

bedingt sich später zeigen. Auf jeden Fall werden die Räumlichkeiten der Albert-Einstein-

Oberschule uns zur Verfügung gestellt (wenn nicht zu dieser Zeit die Turnhalle mit Ge-

flüchteten aus der Ukraine belegt ist und wir deshalb die Fläche nicht bekommen?).

 

Auch gab es ein wirklich tolles „Benefiz-Konzert“ im Weserpark, wie mir Frau Mehrtens

berichtete. Überdies hat Frau Mehrtens sich gleich wieder bereit erklärt etwas für die Uk-

raine-Flüchtlinge zu machen. Daher gab es kurzfristig eine Verabredung und auch einen

Beschluss des Beirates, ein weiteres „Benefiz-Konzert“ folgen zu lassen, diesmal aber mit

allen Parteien des Beirates Osterholz.

 

Wie ich zu Beginn des Newsletters mitgeteilt habe, ist bei vielen Menschen die Leichtigkeit

aufgrund der Problemlagen verlorengegangen. Trotzdem strahlt die Natur und auch die

von der Freiwilligen Feuerwehr und einigen Aktiven aus Osterholz angepflanzten Osterglo-

cken entlang der Grundstücke der Osterholzer Heerstraße, aber auch beim Ortsamt, blü-

hen.

 

Genießen Sie daher trotz der „Großwetterlage“ (Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg) die

wirklich schönen Parks und auch beispielsweise den Bürgerpark, aber auch die Grünanla-

gen und natürlich im April und Mai den Rhododendrenpark, der einzigartig in Norddeutsch-

land ist.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Osterurlaub und ein gesegnetes Oster-

fest. Bleiben Sie gesund.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

Ihr

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

 

Ps.: Ich bedanke mich bei der Senatskanzlei für die Möglichkeit die Bürgermeisterin aus

Windhoek, Namibia, Frau Sade Gawanas, kennengelernt zu haben. Namibia hat große

Herausforderungen, aber wie in Tenever sind kluge, engagierte Frauen ein Großteil

der Lösung!

 

 

 

Wie ich zu Beginn des Newsletters mitgeteilt habe, ist bei vielen Menschen die Leichtigkeit

aufgrund der Problemlagen verlorengegangen. Trotzdem strahlt die Natur und auch die

von der Freiwilligen Feuerwehr und einigen Aktiven aus Osterholz angepflanzten Osterglo-

cken entlang der Grundstücke der Osterholzer Heerstraße, aber auch beim Ortsamt, blü-

hen.

 

Genießen Sie daher trotz der „Großwetterlage“ (Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg) die

wirklich schönen Parks und auch beispielsweise den Bürgerpark, aber auch die Grünanla-

gen und natürlich im April und Mai den Rhododendrenpark, der einzigartig in Norddeutsch-

land ist.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Osterurlaub und ein gesegnetes Oster-

fest. Bleiben Sie gesund.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

 

Ps.: Ich bedanke mich bei der Senatskanzlei für die Möglichkeit die Bürgermeisterin aus

Windhoek, Namibia, Frau Sade Gawanas, kennengelernt zu haben. Namibia hat große

Herausforderungen, aber wie in Tenever sind kluge, engagierte Frauen ein Großteil

der Lösung!

 

 

Discounterschließungen: Mythen, Märchen und Döntjes

Immer wieder wenn es um die Schließung von Aldi in Tenever und Netto in Blockdiek geht kursieren die krudesten Theorien über die Gründe, dabei ist die Realität viel banaler als man denkt. Der glaubwürdigste Mythos sind zu geringe Umsätze, aber selbst dieser entspricht nicht der Wirklichkeit. 

 

Aldi Tenever

 

Hier wird erzählt das die Umsätze zu gering waren, doch in der Realität waren die Umsätze genauso hoch wie in den anderen Märkten von Aldi. Hier war zwar in der Tat die Kundenfrequenz geringer als anderen Orts dafür waren die Umsätze pro Kunden höher, das lag wohl in erster Linie an den langen Wegen zum Discounter. Ein weiterer Mythos ist die hohe Diebstahlsrate, auch diese Behauptung ist schlicht weg falsch. Auch das Gerücht man wolle die Osterholzer dafür abstrafen das ein Ausbau des Marktes an der Osterholzer Heerstraße nicht genehmigt wurde ist Bullshit. Der wirkliche Grund für die Zusammenlegung der Märkte Tenever und Arbergen liegen in der Tatsache das es weder in Arbergen noch in Mahndorf eine verkehrsgünstige Fläche für einen Neubau in der gewünschten Größe gab, man hoffte mit der Zusammenlegung beider Märkte den Kundenstamm zusammen zu führen. Doch wirklich gelungen zu sein scheint das nicht.

 

 

Netto Blockdiek

 

Ähnliche Gerüchte wie mangelnder Umsatz und hohe Diebstahlsrate kursieren auch seit der Schließung des Netto Marktes in Blockdiek, dabei konnte jeder der die Medien verfolgt wissen daß das Unternehmen durch Missmanagement in eine Schieflage geraten ist und sich von seiner City-Sparte trennen wollte. In Blockdiek kam hinzu das häufig die Kühltheken ausfielen und auch die Personaleinteilung war alles andere als optimal. Denn oft bildete sich in den Stoßzeiten eine Schlange vor den Kassen die bis ans Ende der Regalreihe erreichte, während zwei Mitarbeitende mit auffüllen der Regale beschäftigt waren. Da ein Ausbau auf 1.600 Quadratmeter nicht möglich war hat man sich entschieden den Markt wie viele andere zu schließen.

 

 

 

 

 

GO startet nach Corona-Pause

Alldiejenigen, die in der Woche keine Zeit gefunden haben, sich um alle Besorgungen zu kümmern, können sich freuen: Am Sonntag, den 7. November bietet Bremens erste Shopping-Adresse die Möglichkeit, in über 170 Fachgeschäften ausgiebig zu shoppen. Egal ob der Kühlschrank mal wieder aufgefüllt, der Kleiderschrank um neue, trendige Teile erweitert oder ein Geschenk für die beste Freundin besorgt werden muss am verkaufsoffenen Sonntag haben alle Geschäfte in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Weserpark überzeugt mit einer riesigen Vielfalt, großen Marken und einem besonderen Service. Über 4.700 Parkplätze stehen allen Kundinnen und Kunden kostenlos zur Verfügung. 

 

Für den kleinen und großen Hunger zwischendurch steht die Food Lounge mit einer

vielfältigen Gastronomie bereit. Shopping-Fans können hier eine kleine Pause einlegen und

sich in gemütlichem Ambiente kulinarisch verwöhnen lassen.

 

Bereits ab Samstag, den 6. November lädt der Verein Aktiv für Osterholz e.V. zur

Gewerbeschau ein. Aufgrund der Pandemie konnte die Veranstaltung, die immer im Mai

eines jeden Jahres ausgerichtet wurde, nicht durchgeführt werden. Der Nachholtermin steht

nun endlich fest: Am 6. und 7. November findet die 17. Gewerbeschau Osterholz „GO2021 -

light“ im Weserpark statt. Unter dem Motto „Marktplatz der Ideen“ haben Institutionen,

Vereine sowie Betriebe aus den Bereichen Handel, Handwerk und Dienstleistung die

Möglichkeit, ihr Leistungsangebot zu präsentieren. Mit dabei sind zum Beispiel das Zweirad-

Center H.-P. Jakst, die Sparkasse Bremen, Heim & Haus, das Mütterzentrum Osterholz-

Tenever e.V. und viele andere mehr. Die GEWOBA hält u. a. für die Besucher und

Besucherinnen eine kleine Überraschung parat.

 

Die Gewerbeschau Osterholz kann am Samstag, den 6. November 2021 von 10 – 20 Uhr und

am Sonntag, den 7. November 2021 von 12 – 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Neues aus dem Ortsamt November

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

ich komme gerade von der Preisverleihung „Förderpreis Inklusion“, die die Stiftung

Martinshof am 28. Oktober durchgeführt hat. Neben der Preisverleihung von Präsident

Frank Imhoff hatte ich auch ein gutes Gespräch mit dem Werksleiter von Mercedes, Herrn

Frieß, der uns über einen Verein auch Geld für ein Projekt zukommen lassen wird. Auf dem

Rückweg habe ich mich sehr gefreut, dass an der Haltestelle Osterholzer Friedhof zum

Werk von Mercedes eine Reihe von Mitarbeitern zum Schichtwechsel gegangen sind mit

afrikanischen Wurzeln. Ich glaube, über die Arbeit gelingt die Integration von

Zugewanderten am besten! Leider finden viele Zugewanderte nach wie vor keinen Platz

auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ebenso habe ich mich auch gefreut, auch den früheren

Geschäftsführer des Martinshofs, Wilfried Hautop, wieder zu erleben, der vor über 10

Jahren die wirklich tolle Zusammenarbeit des Martinhofs mit dem Mercedes-Werk in

Sebaldsbrück begründet hat. Auf der Rückfahrt habe ich aus Sebaldsbrück kommend

Baukräne an der Osterholzer Heerstraße gesehen, was davon zeugt, dass auch entlang der

Osterholzer Heerstraße Firmen, aber auch private Investoren in den Stadtteil investieren,

u. a. auch das Mercedes-Werk mit seinem neuen Zentrum an der Osterholzer Heerstraße!

 

Ein besonders schönes Ereignis im vergangenen Oktober war die Veranstaltung des

„Zukunftslabors Club 443 Hz“ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der

Gesamtschule Bremen-Ost. Nach gut 18 Monaten war dies das erste Konzert, das wieder

Live in der Schule stattfinden konnte. Tatsächlich habe ich den Freitagtermin genommen

und hatte schon eine sehr anstrengende Woche hinter mir und abschließend noch eine

Diskussion zur Bürgerbeteiligung im Rathaus Bremen, so dass ich wirklich in letzter Minute

in der GSO eintraf. Ich habe mich dann in die letzte Reihe „verzogen“ und saß neben der

Redakteurin vom Stadtteilkurier, die anschließend einen guten Artikel über die

Veranstaltung veröffentlicht hat. Ich war vom langen Arbeitstag schon ermüdet. Die

Eröffnung des Musikstücks über die Kammerphilharmonie war jedoch so erfrischend und

kraftvoll, dass ich aufmerksam das gesamte Programm auch mit den anschließenden 170

Schülerinnen und Schülern in der GSO sowie einer hervorragend aufgelegten Moderatorin

und Pianistin erleben durfte. Es ist immer wieder erstaunlich, wie es den Berufsmusikern,

aber auch den Lehrerinnen und Lehrern der GSO gelingt, die Jugendlichen so zu motivieren,

dass sie „punktgenau“ die Leistung abrufen und damit auch zeigen, was in ihnen steckt.

Ich war jedenfalls begeistert. Vielen Dank für diesen schönen Abend an alle Beteiligten.

 

In dieser Woche war erstmalig nach der Pandemie wieder der Wirtschaftsempfang der

Handelskammer, an der ich wie in den Vorjahren teilgenommen habe. Der

Veranstaltungsraum war natürlich hervorragend, es fand nämlich im Bremer Weserstadion

statt, wo auch die Wirtschaftssenatorin genau wie die Frau Präses gute Reden zur Situation

von Handel und Wirtschaft in Bremen gehalten haben.

 

Ein weiterer Höhepunkt war selbstverständlich der Besuch unserer Freunde aus der

Partnerstadt Bützow. Sowohl der Besuch einer kleinen Delegation aus der Stadt Bützow

hier in Osterholz mit Besuchspunkten im Bremer Rathaus, aber auch in Bremerhaven

waren ein inhaltlicher Höhepunkt wie ebenso der Besuch des Vereins arco Bremen-

Osterholz e. V. in Bützow. In der Miniaturstadt Bützow haben Jugendliche in Baumhäusern

sicherlich interessante Erfahrungen gemacht und ich habe tolle Fotos von den diversen

Veranstaltungen, die die Jugendlichen in Bützow, aber auch z. B. in Rostock erlebt hatten.

Vielen Dank an den Vorstand von arco e. V. für die Begleitung der Jugendlichen.

 

 Nun aber zu den Terminen im November:

 

Am 2. November von 14 bis 17 Uhr findet der Corona-Infopunkt im OTe-Saal in Tenever

statt. Gesundheitsfachkräfte beraten und informieren zu Corona. Um vorherige Anmeldung

unter Telefon 0511 3881189 oder 0152 06426791 wird gebeten.

 

Am 3. November ab 15 Uhr findet das Männer-Café im Arbeitslosenzentrum in Tenever

statt. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Um 15 Uhr nehme ich teil an einer Veranstaltung „40 Jahre ZIS-Zentrum für Migranten

und Interkulturelle Studien e. V.“ im Rathaus.

 

Am 4. November um 10 Uhr: Beginn des Wettbewerbs „Vorstellung der IG Schweizer

Viertel“ an den Gebäuden des Marktplatzes Osterholz. Hieran werde ich teilnehmen, ebenso

der Sprecher des Verkehrsausschusses Klaus Sporleder.

 

Die geplante Sitzung des Ausschusses Inneres, Prävention und Sicherheit wird verschoben.

 

Am 5. November ist ab 10 Uhr Dienstbesprechung der Ortsamtsleitungen mit der

Senatskanzlei (nicht öffentlich).

 

Von 14.30 bis 17 Uhr findet ein Beisammensein mit der neuen Leitung des Mütterzentrums

Osterholz-Tenever statt.

 

Um 15 Uhr findet die ZIS-Eröffnung Am Siek statt. Ich versuche, an beiden

Veranstaltungen zumindest teilweise teilzunehmen (wie das geht, weiß ich noch nicht).

 

Am 6. und 7. November ist die Gewerbeschau im Weserpark. Ortsamt und der Beirat

werden einen Stand dort haben. Ich freue mich auf Gespräche und Begegnungen mit den

Bürgerinnen und Bürgern.

 

Am 8. November tagt nicht öffentlich der Ausschuss für Koordinierung, Haushalt,

Globalmittel und Städtepartnerschaften.

 

Am 9. November habe ich ein Gespräch mit einem Vertreter der Bürgerinitiative bei der

Bremer Stadtreinigung. Es geht um den Bau des neuen Recyclinghofs am Weserpark (nicht

öffentlich).

 

Um 16 Uhr findet der Workshop Schweizer Viertel statt. Ich werde teilnehmen.

 

Anschließend ist die Jahreshauptversammlung des Bürgerparkvereins. Ich versuche

ebenfalls teilzunehmen.

 

Am 10. November ist von 14 bis 16 Uhr ein Gesprächstermin mit dem Ordnungsamt (nicht

öffentlich).

 

Am 11. November ist ein Treffen „Profilbildung Schweizer Viertel“ (nicht öffentlich).

 

Ab 17.30 Uhr findet das traditionelle Martinsgansessen des Vereins Aktiv für Osterholz e.

V. diesmal im OTe-Saal statt. Ich werde hieran wiederum teilnehmen.

 

Am 16. November ist ein Termin für die Engagierte Stadt Lilienthal.

 

Um 17.30 Uhr tagt öffentlich der Ausschuss Kinder, Jugendliche, Bürgerbeteiligung, Sport

und Controlling-Ausschuss. Themen werden noch bekanntgegeben.

 

Am 17. November tagt um 17.30 Uhr öffentlich der Ausschuss Arbeit, Wirtschaft, Senioren

und Gesundheit (online). Um vorherige Anmeldung unter [email protected]

wird gebeten.

 

Am 18. November findet ein Treffen mit Frauen der Moschee-Gemeinde statt (nicht

öffentlich).

 

Am 22. November trifft sich um 14.30 Uhr der Runde Tisch Ellener Feld im Sitzungssaal

des Ortsamtes. Gäste sind willkommen, es wird jedoch um vorherige Anmeldung unter

[email protected] gebeten.

 

Um 18 Uhr tagt öffentlich der Beirat Osterholz. Sitzungsort und Themen stehen noch nicht

fest.

 

Am 23. November tagt der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches

Engagement und Beiräte. Ich werde teilnehmen.

 

Am 27. November ist Landesparteitag der CDU. Ich werde als Delegierter teilnehmen.

 

Am 29. November ist ein Treffen bei Petri & Eichen. Es geht um die Finanzierung eines

neuen Bolzplatzes in Tenever (nicht öffentlich).

 

Am 30. November findet die Verabschiedung von Frau Siamis von Quartier gGmbH statt.

Ich bedanke mich für die über 30-jährige Arbeit u. a. in Tenever, Blockdiek und Schweizer

Viertel.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende des Newsletters.

 

Im vergangenen Oktober war die Eröffnung der Gesundheitswerkstatt BIPS im neuen

Ellener Hof. Neben der „Holzbude“, ebenfalls in Nachbarschaft des BIPS, gibt es

Studierende, aber auch junge Akademiker, die nunmehr über das BIPS sich um

Gesundheitsfragen in den Quartieren kümmern. Ich habe mich sehr gefreut, dass es über

die Bremer Heimstiftung ermöglicht wurde, ein solches erste Institut auch in den Stadtteil

Osterholz zu holen. Raus aus dem „Elfenbeinturm rein in die Quartiere!“. Durch diese

Arbeit, die wissenschaftlich untermauert wird, wird es sicherlich in wichtigen Fragen der

Gesundheitsentwicklung vorangehen, so dass die jahrelange Arbeit des Beirates, aber auch

des Ortsamtes und vor allen Dingen des Quartiersmanagers Stefan Kunold Früchte tragen

wird. Vielen Dank.

 

Am Schluss noch zwei Aspekte, die ich kritisch anmerken möchte. Zum einen hatte ich

gerade in letzter Zeit auch Gespräche mit Nachbarschaften von Neubürgern, die in

Osterholz mit ihren Familien zugezogen sind. Bei vielen Neubauvorhaben diskutieren die

Stadtplaner darüber, dass es neue Fahrradquartiere etc. geben soll. Die Realität in den

Quartieren ist jedoch noch eine ganz andere. Tatsächlich sind auch in den Neubaugebieten

häufig zwei „Verdiener“ in den Familien, so dass mitunter auch zwei PKW’s benötigt

werden. Der momentane Stellplatzschlüssel sieht jedoch 0,8 bzw. 0,9 Stellplätze pro

Wohneinheit vor und wird auch teilweise bei den gegenwärtigen Planungen unterboten.

Dies widerspricht den Realitäten in vielen Stadtteilen Bremens. Ich frage mich, warum

diese Realität nicht wahrgenommen und umgesetzt wird. Es wäre ja durchaus denkbar,

dass man die Stellplätze von heute auch so entwickelt, dass sie in naher Zukunft

„umgenutzt“ werden können. Momentan sind jedoch, wie auch das Statistische Landesamt

bestätigt, nach wie vor die meisten Fahrzeuge in Bremen angemeldet, nur Teile der Politik

ignorieren das!

 

Ich freue mich natürlich als Osterholzer Ortsamtsleiter, aber auch als Bremer darüber, dass

es eine große Öffentlichkeit und Medienöffentlichkeit gibt hinsichtlich der Entwicklung der

Innenstadt. Dies kann man z. B. auch an den Punkten festmachen, dass für die Entwicklung

bereits Haushaltsmittel bereitgestellt wurden, obwohl es noch gar keine Projekte gab!

Heute kann man lesen, dass ein Innenstadtgeschäftsführer oder sogar ein Intendant der

Innenstadt seine Arbeit beginnt.

 

Wenn ich dann feststelle, dass wir in Osterholz mit auch fast 40.000 Einwohnern, aber

auch großen Arbeitgebern wie dem Weserpark oder dem Klinikum Bremen-Ost zusammen

mit 4.500 Arbeitsplätzen, ich mich bemühen muss, dass das öffentliche Grün überhaupt

gemäht wird, damit auch die Bürgerinnen und Bürger Grünflächen nutzen können, so steht

dies in keinem Verhältnis zu dem finanziellen Aufwand, der bereits im Vorfeld für die

Innenstadt bereitgestellt wird. Dieses „Missverhältnis“ motiviert nicht gerade die Menschen

in den Stadtteilen, die dieses natürlich auch mitbekommen.

 

Schließlich gab es auch bei der Belegung von Containern für Geflüchtete eine einseitige

Veränderung, die zu großem Unmut in der Nachbarschaft, aber auch beim Beirat und

Ortsamt führte. Auch hier muss der Umgang mit den Quartieren und Stadtteilen auf

Augenhöhe stattfinden und zu einer Gerechtigkeit von Verteilung von Geflüchteten auch in

die bürgerlichen Quartiere erfolgen, um nicht den Unmut in den ärmeren Quartieren

herbeizuführen!

 

Ich wünsche Ihnen für den November noch einige schöne und sonnige Herbsttage und

verbleibe

 

mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

 

(P.S. Ab 1.11. bis zum 31.12. dürfen wieder Globalmittelanträge beim Ortsamt eingereicht

werden für das Jahr 2022!)

 

 

 

 

 

 

 

 

Neues aus dem Ortsamt für Oktober

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

tatsächlich bin ich im vergangenen Monat auf den Namen „Newsletter“ angesprochen

worden. Ansonsten bin ich ein Freund der deutschen Sprache, in diesem Fall möchte ich

es aber bei der Begrifflichkeit „Newsletter“ belassen.

 

Ich möchte ausdrücklich die Medien, insbesondere den Weser-Kurier, aber auch den

Weser-Report und auch Radio Bremen für die Berichterstattung vor den Wahlen bedanken.

Es gab wieder sehr ausführlich fast täglich eine Berichterstattung zu den unterschiedlichen

Programmen und Kandidaten, so dass sich die Bürger umfangreich informieren konnten.

Ich denke, es wird sich in den nächsten Wochen relativ schnell eine neue Regierung

herauskristallisieren. Auch wenn ein Dreierbündnis nicht insgesamt so einfach ist wie eine

Koalition aus zwei Parteien, so gehe ich davon aus, dass wir auch wieder eine stabile

Regierung bekommen werden. Den Wahlsiegern kann man von dieser Seite nur

gratulieren, insbesondere Frau Sarah Ryglewski (MdB), die auch im Stadtteil Osterholz ein

überragendes Ergebnis erhalten hat. Ebenso hat auch unser „Stadtteilblogger“ aus

Blockdiek mit seinen Frühschoppengesprächen versucht, den einen oder anderen Wähler

in Kontakt mit den Abgeordneten zu bringen. Auch für diesen Einsatz mein besonderer

Dank. Ich glaube aber, wir brauchen insbesondere auch in den Quartieren, die nicht vom

„Bildungsbürgertum geprägt sind“, andere Formate um mit den Menschen ins Gespräch zu

kommen. Wie diese aussehen können, sollten wir in den nächsten Wochen und Monaten

unbedingt diskutieren. Eine andere Sorge ist nach wie vor der Umstand, dass wieder viele

Menschen im Stadtteil Osterholz, insbesondere in Tenever, nicht zur Wahl gegangen sind.

Auch hier geht es darum, die Ursachen zu finden.

 

Sicherlich werden dort noch Analysen folgen. Ich glaube, dass die Menschen in Tenever

und Blockdiek andere Sorgen haben als z. B. die Jugend in Schwachhausen oder Borgfeld.

„Friday for future“ ist noch nicht ein großes Thema für die Menschen, die in den

Hochhäusern wohnen! Da wir nach wie vor mehrere Tausend Langzeitarbeitslose haben,

wird es darum gehen auf diese Menschen in sinnvolle Beschäftigung zu vermitteln. Wenn

ich sehe, wieviel Aufgaben in dieser Stadt liegenbleiben, ohne dass diese bewältigt werden,

so wäre es eine „Mammutaufgabe“ für alle demokratischen Parteien hier noch einmal genau

zu gucken, ob wir nicht viel mehr Menschen in sinnvolle Tätigkeiten bringen können. Wir

haben viele Alleinstehende und ältere Menschen, die nicht mehr alleine ihren Haushalt

versorgen oder einkaufen können. Warum gibt es hier keine Beschäftigungsmaßnahmen,

die diese Hilfestellungen auch niederschwellig anbieten können? Auch die öffentlichen

Flächen und Parks in der Stadt sind überwiegend schlecht oder gar nicht gemäht und

gesäubert. Auch hier wäre es denkbar, noch mehr Menschen zu beschäftigen, die die Pflege

der Grünanlagen übernehmen, ohne dass sie als Vorbildung ein Abitur benötigen.

Sprachkurse oder auch die Vermittlung von Nachhilfe für Kinder mit Migrationshintergrund

oder aus bildungsfernen Elternhäusern würden mir ebenso einfallen. Die Menschen in den

ärmeren Quartieren fühlen sich „abgehängt“ und gehen daher nicht zur Wahl. Es wäre auch

dringend geboten, das Ehrenamt deutlich besser zu honorieren und vielleicht, ähnlich wie

die von Kindererziehungszeiten, auch bei der Rentenberechnung zu berücksichtigen. Wenn

Bürgerinnen und Bürger 30 Jahre zum THW, zur Freiwilligen Feuerwehr oder als Beiräte

tätig sind, warum wird dies nicht z. B. rentenrechtlich auch honoriert? Auch wäre es

denkbar, diesen Personengruppen Freikarten für Museen oder auch Busfreikarten zu

geben. Sicherlich ist der Klimawandel auch ein Thema, was uns in den nächsten Jahren

beschäftigen wird. Die sozialen Probleme in den ärmeren Quartieren sind noch lange nicht

gelöst!

 

Nun zu einigen Terminen im vergangenen Monat.

 

Wegen der technischen Probleme bei der Übertragung der Beiratssitzung in Blockdiek

möchte ich mich bei den Teilnehmern sowohl im Beirat als auch bei den Besuchern

entschuldigen. Wir versuchen, dies in der nächsten Beiratssitzung im OTe-Saal abzustellen.

 

Bedanken möchte ich mich für den guten Artikel im Stadtteilkurier, wo noch einmal auf die

missliche Situation der Sparkasse in Blockdiek hingewiesen wurde. Wir werden auch mit

dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Herr Dr. Tim Nesemann, noch ein Gespräch

führen. Über mögliche Ergebnisse werden wir wiederum berichten.

 

Ich durfte auch beim Landesverband der Kleingärten mitwirken und habe dort im Bremer

Osten mehrere Kleingärten besucht. Ich habe mich über die Arbeit der Vereine informiert

und kann nur sagen, dass es sich hierbei um ganz wichtige Arbeit gerade für Menschen

handelt, die kleinere Wohnungen in den Hochhäusern besitzen. Die Kleingärten sind eine

gute Ausweichmöglichkeit, um dort die Natur und auch den Sommer zu verbringen.

 

Das neue Männer-Cafe in Tenever im Arbeitslosenzentrum muss noch etwas Fahrt

aufnehmen. Ich hoffe jedoch, dass künftig mittwochs um 15 Uhr noch der eine oder andere

Mann hinzustößt.

 

Das Polizeikommissariat Ost in Osterholz hat einen neuen Leiter, Herr Riechmann, der

nunmehr für den Bremer Osten zuständig ist. Da wir auch in Kürze weitere KOP’s erwarten,

freue ich mich, dass bald die Sollstärke des Reviers erreicht ist.

 

Am „Tag des offenen Denkmals“ war ich in der Innenstadt und habe mir die Altmannshöhe

erklären lassen. Die Kriegsgefallenen des 1. Weltkrieges aus Bremen sind dort verewigt.

Ich habe erstmals nachgesehen, wie viele Männer mit meinem Familiennamen dort gefallen

sind. Es sind insgesamt 10 Namensvetter aus Bremen, die meinen Nachnamen tragen. Die

Führung wurde von Herrn Massmann durchgeführt. Die jüngsten Teilnehmer waren zwei

Schülerinnen aus der 6. und 7. Klasse der St. Johann-Schule!

 

Nun zu den Terminen im Oktober:

 

Vom 1. bis 3. Oktober empfangen wir die Gäste aus der Partnerstadt Bützow.

Beiratsvertreter werden dabei sein. Höhepunkt ist der Besuch des Rathauses Bremen mit

einer Führung des ehemaligen Bürgermeisters Dr. Henning Scherf. Anschließend gibt es

am 3. Oktober eine kleine Feier im Ortsamt Osterholz zum „Tag der Deutschen Einheit“.

Samstag, 2. Oktober besuchen wir das Auswandererhaus und auch das Deutsche

Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven.

 

Am 5. Oktober nehme ich teil an der Eröffnung der Gesundheitswerkstatt in der Pawel-

Adamowicz-Straße des BIPS. Ich werde ein kurzes Grußwort sprechen.

 

Von 14 bis 17 Uhr findet der Corona-Infopunkt im OTe-Saal in Tenever statt.

Gesundheitsfachkräfte beraten und informieren zu Corona. Um vorherige Anmeldung unter

Telefon 0511 3881189 oder 0152 06426791 wird gebeten.

 

Ab 17 Uhr ist der Wirtschaftsempfang im Weserstadion. Auch hier versuche ich

teilzunehmen.

 

Am 6. Oktober ist ab 15 Uhr wieder das Männer-Café im Arbeitslosenzentrum in Tenever.

Diesmal soll es um die Situation unserer Rentnerinnen und Rentner gehen. Der

Sozialverband ist angefragt. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Um 17 Uhr tagt der Ausschuss für Quartiersentwicklung, WiN, LOS, Soziale Stadt und

Soziales. Themen sind u. a.: Zwischenbericht über die Situation im Sommer in den

Grünzügen im Stadtteil Osterholz, erste Überlegungen für einen Treffpunkt für Jugendliche

in Tenever sowie Angebote für Senioren und Männer im Schweizer Viertel und Tenever.

 

Die Sitzung findet als GoToMeeting-Videokonferenz statt. Um vorherige Anmeldung unter

[email protected] wird gebeten.

 

Am 7. Oktober nehme ich teil an der CDU-Fraktionssitzung (Beiratsfraktion).

 

Am 8. Oktober treffe ich um 10 Uhr eine Vertreterin des Kulturressorts. Es geht um

Kunstwerke im Stadtteil Osterholz (nicht öffentlich).

 

Von 16 bis 18 Uhr ist eine Runde im Rathaus zum Thema Bürgerbeteiligung mit Herrn Dr.

Warsewa. Ich werde hieran teilnehmen.

 

Am 12. Oktober findet von 14 bis 17 Uhr der Corona-Infopunkt im OTe-Saal in Tenever

statt. Gesundheitsfachkräfte beraten und informieren zu Corona. Um vorherige Anmeldung

unter Telefon 0511 3881189 oder 0152 06426791 wird gebeten.

 

Am 13. Oktober ist ab 15 Uhr das Männer-Café im Arbeitslosenzentrum in Tenever. Gäste

sind herzlich willkommen.

 

Um 13 Uhr Treffen mit der Partnerstadt in Lilienthal.

 

Um 18.30 Uhr findet die öffentliche Sitzung des Beirates Osterholz im OTe-Saal in Tenever

statt. Themen u. a.: Geplanter Umbau der BSAG-Haltestelle Linie 1 an der Düsseldorfer

Straße (rollstuhlgerecht) sowie Planung des Ausbaus der weiteren Haltestelle der BSAG an

der Osterholzer Landstraße (Linie 1) sowie aktueller Sachstand und Umgang mit

Rasern/Poser im Stadtteil. Aufgrund der aktuellen Situation stehen allerdings nur begrenzt

Plätze zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit im Livestream (www.osterholz-

bremen.de) an der Sitzung teilzunehmen. Wenn Sie an dieser Sitzung in Präsenz

teilnehmen möchten, bitten wir um vorherige Anmeldung unter

[email protected].

 

Am 14. Oktober ist im Sitzungssaal des Ortsamtes der Workshop zu den möglichen

Aufgaben der Gesundheitsfachkräfte in der kommenden Zeit (nicht öffentlich).

 

Um 18.30 Uhr tagt der Ausschuss Bau, Verkehr, Umwelt, Klimaschutz und

Stadtteilentwicklung. Themen sind noch nicht bekannt.

 

Am 15. Oktober findet ein Gespräch mit dem Sparkassenchef Bremen, Dr. Tim Nesemann,

statt. Hieran teilnehmen werden der Beiratssprecher Wolfgang Haase und eine Vertreterin

der Geschichtswerkstatt Osterholz.

 

Danach findet um 11 Uhr eine Veranstaltung des Martinsclubs auf dem Ellener Hof statt.

Hieran werde ich teilnehmen.

 

Um 12.30 Uhr wird das Café Schweizer Viertel eröffnet. (Ich werde teilnehmen)

 

Am 28. Oktober ist um 11 Uhr eine Veranstaltung des Martinshofs im Atlantic-Hotel. Hieran

werde ich ebenfalls teilnehmen (nicht öffentlich).

 

Am 29. Oktober findet ein Gespräch mit der Bremer Stadtreinigung statt (Recycling-

Station) (nicht öffentlich).

 

Nun noch einige Zeilen am Ende.

 

Im vergangenen September war ich Schirmherr des Vereins der Russland-Deutschen in

Bremen. Der Verein feierte sein 70-jähriges Bestehen im OTe-Saal in Tenever. Neben einer

Vielzahl von guten politischen Reden gab es auch einen Beitrag eines evangelischen

Pfarrers, dessen Wurzeln ebenfalls in Russland sind.

 

Für mich war dies die erste Veranstaltung im OTe-Saal, in dem es auch ein Gebet und

anschließend noch eine Segnung gab. Hierüber hat sich der Vorstand der Russland-

Deutschen, insbesondere Frau Frieda Banik, die in diesen Tagen ihren 70igen Geburtstag

feierte, sehr gefreut. Insgesamt war dies eine sehr gelungene Veranstaltung mit vielen

Mitbürgern aus Tenever, aber auch aus dem Bremer Osten, aus der Vahr und Blockdiek.

Danke, dass ich dabei sein durfte.

 

Ähnlich bunt ging es zu bei der Eröffnung des neuen Ateliers im Bruderhaus im Ellener Hof.

Künstlerinnen und Künstler der unterschiedlichsten Gebiete haben sich

zusammengefunden, um dort ein neues Atelier zu gestalten. Die Lebensfreude, aber auch

die künstlerischen Akzente, die von diesen Personen ausgehen, werden insgesamt dem

Quartier, aber auch den beiden Ortsteilen Ellener Feld und Blockdiek sehr gut tun. Unser

Beiratssprecher Wolfgang Haase hat anlässlich der Eröffnung ein sehr gutes Grußwort

gesprochen. Auch gab es im Stadtteilkurier ein wunderbares Foto mit einem Bericht über

den wirklich schönen Eröffnungstag des neuen Ateliers im Ellener Hof.

 

Wie ich bereits im letzten Newsletter angedeutet habe, hoffe ich, dass die

Regierungsbildung nicht allzu lange dauert. Sorgen macht mir selbstverständlich nach wie

vor die Wahlbeteiligung. Aber das ist sicherlich ein „dickes Brett“, das wir bohren müssen.

 

In diesem Sinne genießen Sie auch die schönen Herbsttage im Oktober und vielleicht haben

Sie noch die Möglichkeit, eine kleine Herbstreise zu unternehmen! (Sofern das Budget es

hergibt!)

 

In diesem Sinne verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

gez. Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

 

(P.S.: Eine besondere Ehre wird Mediye Akbulut vom Mütterzentrum Tenever zuteil.

Sie begleitet die Bremer Delegation zum „Tag der Deutschen Einheit“ nach Erfurt)

Auf die Unentschlossenen kommt es an

Wieder einmal versuchen die Medien zu suggerieren der Drops sei längst gelutscht, aber Pustekuchen denn laut den letzten Umfragen sind erneut 40% noch unentschlossen und können somit wahlentscheidend sein. Denn wer wirklich Veränderung will muss für klare Mehrheiten schaffen. Das gilt insbesondere für die Menschen aus Tenever, dem Schweizer Viertel und Blockdiek die von einer sozialeren Politik am meisten profitieren würden.

 

Aktuell besteht für diesen Teil der Bürger*innen die Gefahr einer Koalition mit der FDP mit ihren marktradikalen Ideen. Aber auch um das Risiko das höherer Mindestlohn und höheres AlG II von den Kosten für die Bekämpfung des Klimawandels aufgefressen werden. Was unser Stadtteil jetzt dringend braucht ist eine Bundesregierung die am wirksamsten die soziale Spaltung unseres Landes bekämpfen will. Nach wie vor tun einige Parteien so als wäre ein deutlich höherer Mindestlohn schädlich für die Wirtschaft, alle Länder die einen armutsfesten Mindestlohn eingeführt haben haben ihre Binnenkonjunktur gestärkt und ihre Wirtschaftskraft damit stabilisiert. Auch führt er zu einen faireren Wettbewerb zwischen den Unternehmen wenn die Lohnunterschjede nicht mehr bei 30% liegen. Immer wieder berufen sich die Kritiker*innen des Mindestlohns auf die Tarifautonomie. doch längst haben sich die DGB Gewerkschaften in vielen systemrelevanten Branchen auf die Seite der Arbeitgeber geschlagen. Wer den Klimawandel bekämpfen will muss das mit dem nötigen Augenmaß tun, dabei muss endlich differenziert werden zwischen Bedarf und Bedürfnis wenn es um Abgaben für das Klima geht. Es darf nicht sein das Menschen im Winter bei Minusgraden nicht heizen weil das Einkommen es nicht her gibt und auf der anderen Seite die besserverdienenden Altbaubewohnenden können weiterhin ihre Räume bei tropischen Temperaturen halten. 

 

Deshalb möchte ich alle Unentschlossenen dazu aufrufen wählen zu gehen um für einen klaren Regierungsauftrag zu sorgen. 

 

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Frühschoppen mit Doris Achelwilm

Man mag schon keine Politiker*innen in den Stadtteil einladen wenn nicht einmal die Mitglieder der eigenen Partei es nötig haben teil zu nehmen wenn die eigene Bundestagskandidatin sich im Stadtteil vorstellt. Aber auch für das andauernde Gejammere von Bürger*innen habe ich nach drei politischen Frühschoppen kein Verständnis mehr, einfacher als ich es organisiert habe kann man es nicht machen. Keine 3G Regel, ein Tag an dem die Mehrheit frei hat und eine traumhafte Location in der es sich entspannt diskutieren lässt. Niedrigschwelliger als ohne Anmeldung geht es nicht. 

 

Trotz all meinen Ärger über das mangelnde Interesse der Osterholzer*innen hat es sich gelohnt ein solches Format auf die Beine zu stellen, darüber sind sich alle einig die am Highnoon beim Saloon teilgenommen haben. Gestern waren wir gerade mal inklusive Doris Achelwilm vier Leute beim Frühschoppen im Biergarten von The Saloon. An der Werbung kann es nicht gelegen haben, denn immerhin habe ich 3000 Faltblätter für alle drei Veranstaltungen, noch mal 2000 für die Folgeveranstaltung und dann noch mal 2000 für die letzte verteilt. 

 

Nun aber zum Frühschoppen mit Doris Achelwilm der übrigens einer der themenreichsten war, denn die reichten von Sozialpolitik bis hin zur internationalen. Dabei betonte das sich auch die Linke im Bundestag bewegen muss um den Weg für eine progressive Bundesregierung frei machen muss aber auch Grüne und SPD sich sich bewegen müssten. Es wurde von einem der Beteiligten angemerkt das man was Mindestlohn und Sozialpolitik angeht endlich mal auf die Experten hören sollte die seit langen eine Wende in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik fordern. Insbesondere könne es nicht sein das systemrelevante Berufe immer weiter in Richtung prekärer Beschäftigung rücken. 

Neues aus dem Orstamt im September

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

aufgrund der Sommerferien, aber auch meines Urlaubs sind im vergangenen Monat August nicht so viele Ereignisse gewesen, über die ich zu berichten hätte. Andererseits möchte ich einige Anmerkungen machen, die ansonsten zu kurz kommen. Meist wird ja berichtet über Termine mit Behörden, aber auch mit Senatsmitgliedern. Diesmal geht es mehr um andere Dinge, wie das Ehrenamt.

 

Ich habe mich während meines Urlaubs gefreut, positive Nachrichten aus dem Stadtteil Osterholz zu hören. Eine besonders erfreuliche Mitteilung war die Gold-und Bronzemedaille des Schwimmers Florian Wellbrock, der offensichtlich das Schwimmen bei seinen Eltern, aber auch bei OT Bremen gelernt hat. Dies bedeutet nichts anderes, als das auch aus Bremen-Osterholz „Goldmedaillengewinner“ stammen!

 

In den vergangenen Jahren hatte ich mich gefreut, dass ein Schüler der Grundschule Andernacher Straße, Herr Dr. Peter Tschentscher, es sogar bis zum 1. Bürgermeister von Hamburg geschafft hat. Und auch dem Weser-Kurier vom 30. August kann man entnehmen, dass der Ellener Hof als neue Klimaschutzsiedlung das Siegel der Bremer Klimaschutzagentur Energiekonsens erhalten hat, so dass wir gemeinsam stolz auf dieses Quartier sein können, das schon „für morgen baut“, so wie die Umweltsenatorin betont.

 

Der ehemalige Bürgermeister Jens Böhrnsen hat auf einem der Neujahrsempfänge in seinem Grußwort betont, der Stadtteil Osterholz könne selbstbewusst auftreten bei den Dingen, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten im Stadtteil geleistet worden sind und noch geleistet werden. Ich denke, das sollte man auch den Leser*innen gegenüber betonen, selbstbewusstes Auftreten ja, Überheblichkeit steht uns jedoch nicht gut an.

 

Was mich heute Morgen, aber auch an anderen Tagen erfreut, ist die kleine Gruppe der Mitarbeiter*innen des Quartierservice, die allmorgendlich an den Hauptverkehrsstraßen im Stadtteil, sei es die Züricher Straße oder das Schweizer Viertel, aber auch in der Osterholzer Land-oder Heerstraße die Papierverunreinigungen aufsammelt, wobei man ehrlicherweise auch beschämt sein muss, dass die Menschen so viel Gegenstände einfach wegwerfen, ohne sich Gedanken zu machen, wer das einmal aufhebt.

 

Andererseits bin ich in den Sommerferienwochen immer wieder mit dem Fahrrad durch die Grünzüge gefahren und musste dort feststellen, dass insbesondere das Straßenbegleitgrün in den Hauptverkehrsstraßen sehr hoch steht und der Umweltbetrieb dieses eigentlich auch zeitnah mähen müsste. Leider werden meine E-Mails nicht beantwortet und auch das Straßenbegleitgrün bleibt häufig in der gewohnten Höhe. Ich kann mich daher nur bei den Besuchern des Stadtteiles und bei den Bürger*innen dafür entschuldigen, dass es offensichtlich dem Umweltbetrieb und dem ASV nicht gelingt, diese Einfahrtstraßen rechtzeitig zu mähen und damit ansehnlich zu halten.

 

Da ich in den Sommerwochen auch in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen war, war zumeist in den kleineren Kommunen alles „picobello“ sauber, so dass man doch negativ überrascht ist, dieses Straßenbegleitgrün in dieser Höhe hier anzutreffen(aber auch in anderen Stadtteilen Bremens).Bereits in der letzten Woche, am ersten Tag nach Urlaubsrückkehr, hatte ich ein längeres Telefonat mit Herrn Matterne vom THW Ost. Die Hochwasserkatastrophe im Rhein-und Ahrtal hat dazu geführt, dass von Anfang an auch ehrenamtliche Mitarbeiter des THW Ost ständig dort unterwegs sind und beim Wiederaufbau helfen. Dieser Einsatz des THW’s kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, da die Kollegen dort ihren Urlaub opfern, um unseren Mitbürgern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu helfen!

 

 

In der vergangenen Woche habe ich eine nicht so gute Nachricht erhalten aus Walle. Der langjährige Tischtennis-Trainer meiner beiden Jungen ist nach längerer, schwerer Erkrankung verstorben. Da die beiden Jungs Tischtennisspielen und regelmäßig an Liga-Spielen, aber auch an Wochenendterminen teilgenommen haben, kann ich mich nur bei dem ehrenamtlichen Engagement von diesem Tischtennis-Trainer, Herr Manfred Peters, sehr bedanken, wie viel Zeit er ehrenamtlich aufwendet mit den Jugendlichen. Ich glaube, dass wir insgesamt überhaupt nicht genügend würdigen, was in den Sportvereinen an ehrenamtlichem Engagement vorhanden ist. Gerade bei Jugendlichen in schweren jugendlichem Alter sind die Trainer und Spielbetreuer häufig ganz wichtige Ansprechpersonen. Daher möchte ich mich an dieser Stelle für den besonderen Einsatz einmal bedanken. Dies gilt natürlich in ähnlicher Weise auch für Ehrenamtliche, die sich entweder als Wahlhelfer*innen zur Verfügung stellen, aber auch an den vielen Ständen der Parteien in Osterholz Rede und Antwort stehen und den Bürgern Auskunft geben. Da viele Mitbürger*innen nicht zwischen Kommunal-, Landes-und Bundespolitik unterscheiden, müssen sich dort die ehrenamtlichen Politiker häufig nicht nur Freundlichkeiten anhören, so dass ich darum bitte, an den Ständen sachlich zu bleiben und respektvoll mit den Menschen, die sich ehrenamtlich, manchmal Jahrzehnte, für die Stadtteilpolitik engagieren. Da ich selbst auch an den Ständen vorbeisehe, kann ich sagen, dass die Menschen an den Ständen, wo ich war, sehr respektvoll waren und ich mir diesen Umgang auch für die nächsten Wochen wünsche.

 

Nun zu den Terminen im September:

 

Am 1. Septemberum 9.40 Uhr: Treffen Landeswettbewerb Bremer Kleingärten (ich nehme an einer Jury-Sitzung teil gemeinsam mit der Umweltsenatorin Dr. Maike Schaefer und Vertretern des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen e. V.).Um 17.30 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Bremen zu einer „Wahlsprechstunde“ ins Schweizer Viertel „Cafe Schweizer Viertel“ ein.

 

Am 3., 4. und 5. September bin ich mit Mitgliedern des Tourismusvereins Schwaan Mecklenburg in Celle unterwegs.(Ich habe „Urlaub“)

 

Am 6. September findet das erste Mal wieder der Runde Tisch Ellener Feld statt mit den3-G-Regeln im Stiftungsdorf Osterholz(Gäste bitte bei Herrn Ihli anmelden im Stiftungsdorf Telefon 42 88 122).

 

Am 7. September nehme ich von 14 bis 16 Uhr teil an einer Videokonferenz (nicht öffentlich) zum Nordquartier Tenever im Bauressort. Um 17 Uhr tagt nicht öffentlich der Ausschuss für Koordinierung, Haushalt, Globalmittel und Städtepartnerschaften. Zeitgleich findet die Stadtteilgruppensitzung Tenever (online) statt. Um Anmeldung bis zum 3.9.21 unter [email protected] gebeten.

 

Am 9. September ist von 11 bis 18 Uhr ein mobiles Impfen im Weserpark möglich mit dem Impfstoff Moderna.(Bitte impfen lassen! Ich bin 2-mal mit Biontech geimpft)Von 14 bis 15 Uhr findet die Vorbesprechungzum Männer-Café im Sitzungssaal des Ortsamtes nur für Teilnehmer*innen.

 

Am 10. Septembervon 11 bis 18 Uhr mobiles Impfen im Weserpark mit dem Impfstoff Moderna.Am 11. Septemberist ab 11.30 Uhr im OTe-Saal Tenever der „Tag der offenen Tür“ der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Ich bin Schirmherr und werde ein Grußwort sprechen.

 

 

Am 13. September um 16 Uhr tagt nicht öffentlich der Ausschuss Kultur und interkultureller Dialog.Um 17 Uhr trifft sich der Ausschusses Inneres, Sicherheit und Prävention, wahrscheinlich online. Themen stehen noch nicht fest.

 

Am 14. September von 14 bis 17 Uhr findet der Corona-Infopunkt im OTe-Saal in Tenever statt. Gesundheitsfachkräfte beraten und informieren zu Corona. Um vorherige Anmeldung unter Telefon 0511 3881189 oder 0152 06426791 wird gebeten.

 

Am 15. September ist der Eröffnungstermin des Männer-Cafés in Tenever von 15 bis 17 Uhr. Ich werde selbstverständlich dabei sein. Gäste sind willkommen. Die Eröffnung findet im Arbeitslosenzentrum Tenever, Otto-Brenner-Allee, statt. Ab 19 Uhr „Singende Balkone“ in Tenever. Eintritt frei. Bitte teilnehmen.

 

Am 16. Septembertagt von 18.30 bis 19.30 Uhr öffentlich der Ausschuss für Bau, Verkehr, Umwelt, Klimaschutz und Stadtteilangelegenheiten, u. a. zum Thema „Aufbau von Ladestationen im Stadtteil Osterholz“. Die Sitzung findet online statt. Anmeldungen unter [email protected].

 

Am 18. und 19. Septemberfindet voraussichtlich ein „Tag der offenen Tür“ des offenen Ateliers im Ellener Hof statt. Verschiedene Künstlerinnen laden ein (Im ehemaligen Bruderhaus im 1. Stock).Künstlerin u. a. Ludmilla Schulz, ehemals Kutscherhaus.

 

Am 20. Septembertagt um 18 Uhr öffentlich der Beirat Osterholz. Sitzungsort und Themen werden noch bekanntgegeben. Um 17 Uhr GoToMeeting-Konferenz zum Ellener Hof (nicht öffentlich).(Ortsamtsleiter nimmt teil)

 

Am 27. Septembertagt nicht öffentlich der Ausschuss für Koordinierung, Haushalt, Globalmittel und Städtepartnerschaften.

 

Am 28. September um 16.30 Uhr findet die WiN-Forumssitzung Blockdiek in der Aula der Grundschule Düsseldorfer Straße zum Thema Gesundheit in Blockdiek statt. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Am 29. Septembervoraussichtlich Sitzung des Ausschusses Kinder, Jugendliche, Bürgerbeteiligung, Sport und Controlling-Ausschuss.

 

Am 30. September ist von 14 bis 16 Uhr u. a. in der Egestorff-Stiftung die Verlegung der sog. Stolpersteine für Menschen, die aus Osterholz stammen und der Euthanasie zum Opfer gefallen sind(in der Zeit zwischen 1939 und 1945).Nun noch einige Zeilen am Ende des Newsletters. Ich freue mich sehr, dass wir Gäste aus der Partnerstadt Bützow, u. a. der Bürgermeister, in der Zeit vom 1. bis 3. Oktober 2021 in Bremen-Osterholz erwarten können. Die Gäste erwartet ein interessantes Programm, u. a. auch mit einer Führung des Rathauses mit unserem ehemaligen Bürgermeister Dr. Scherf. Ob wir auch am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) eine öffentliche Veranstaltung planen können, ist derzeit noch nicht sicher. Aufgrund der Corona-Pandemie sind größere Räumlichkeiten kaum im Stadtteil zu bekommen, und im Sitzungssaal des Ortsamtes können nur gut 10 bis 12 Personen mit Abstand sich aufhalten. Darüber hinaus habe ich mich auch gefreut, an der Eröffnung im Weserpark des wirklich schönen Steakhauses „The Ash“ teilzunehmen, aber auch der L’Osteria, eine qualitativ hochwertige Pizzeria, die mit sehr viel Aufwand beide Gebäude errichtet haben.

Der Qualitätsstandard, den beide Restaurants bieten, ist herausragend und damit ein Angebot für viele Besucherinnen und Besucher des Weserparks, aber beispielsweise auch des Cinestar-Kristallpalastes. Die im italienischen Stil gehaltene Plaza mit den wunderschönen Olivenbäumen vermittelt Urlaubsflair und wird daher auch sicher den Osterholzerinnen und Osterholzern gut gefallen. Ich kann einen Besuch dieser Einrichtungen nur empfehlen. Ebenso empfehlenswert ist ein Besuch des neuen Künstlerateliers, das zwar nur zeitweise geöffnet ist, aber immerhin Kunst anbietet im Weserpark, ganz in der Nähe des Centermanagements. Auch bei dieser Eröffnung durfte ich dabei sein und konnte feststellen, wie viel Besucher*innen Kunst und Kultur im Weserpark genießen! Bei der Begrüßung habe ich sinngemäß gesagt, dass Kunst und Kultur zu den Menschen muss und nicht umgekehrt! Daher ist auch Kunst und Kultur im Weserpark gerade richtig. Der kulturpolitische Sprecher der CDU, Claas Rohmeyer (MdBB), war ebenfalls dabei, sodass wir gespannt sind, ob es weitere Events dieser Art im Weserpark geben wird! Ich kann Frau Mehrtens, aber auch Herrn Gaber nur unterstützen, wenn sie solche Dinge in den Bremer Osten und damit unseren Menschen zugänglich machen. Da wir ab sofort bis zur Bundestagswahl die Möglichkeit haben, Briefwahlunterlagen im Ortsamt abzuholen, bitte ich die Bürgerinnen und Bürger hiervon reichlich Gebrauch zu machen. Man kann sogar hier vor Ort gleich wählen! Dies jeweils montags und freitags von 8.30 bis 16 Uhr und mittwochs von 8.30 bis 18 Uhr. Um telefonische Terminvereinbarung unter Telefon 115 wird gebeten. Die ersten Tage zeigen, dass dieses Angebot gut angenommen wird. Insgesamt bitte ich die Menschen, von ihrem Recht zur Wahl auch Gebrauch zu machen. Der Zuzug vieler Menschen aus allen Kontinenten zeigt uns doch, dass viele Menschen uns beneiden, wenn sie die Möglichkeiten hätten an freien Wahlen teilzunehmen! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen noch spannenden September und einen Wahlausgang mit einer nicht zu langen Regierungsbildung. In den vergangenen Tagen hatten wir nicht nur die verheerenden Bilder des Hochwassers in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu sehen, sondern insbesondere auch die schrecklichen Bilder der Menschen, die einen Platz im Flugzeugin Afghanistan wollten. Was die Unterbringung der Geflüchteten, aber auch der Ortskräfte anbelangt, wird die Bundesrepublik sicherlich ihren Anteil leisten und auch Bremen. Aktuell gibt es eine Anfrage hinsichtlich des Stadtteiles Osterholz, so dass wir im Stadtteil Osterholz Menschen aufnehmen werden, so wie wir es in der Vergangenheit auch getan haben! Für mich persönlich ist dies schon das dritte Mal, dass ich mit einer größeren Anzahl Geflüchteter beruflich zu tun hatte. In der Zeit von 1991 bis 1994 war ich Sozialdezernent im Landkreis Bützow und hatte die Verantwortung für mehrere Flüchtlingsunterkünfte, u. a. auch in Steinhagenbei Bützow, in der die meisten Roma-Familien im Land Mecklenburg untergebracht waren. Seinerzeit gab es leider auch die Brandanschläge von Rostock-Lichtenhagen auf Flüchtlingsunterkünfte, was nur knapp 40 km von Bützow entfernt war! An die Flüchtlingsbewegung 2015 und auch den Umstand, dass wir zu „Hochzeiten“800 Geflüchtete in Osterholz untergebracht haben, können wir uns alle noch erinnern und auch die jetzige Situation wird dazu führen, dass wir uns solidarisch mit Menschen erklären werden, die in Afghanistan verfolgt werden. Einzelheiten über die Dinge, die auf den Stadtteil Osterholz zukommen, werden rechtzeitig in den Ortsteilen bekanntgegeben. Ich freue mich, dass die zuständigen Senatsressorts und die Gewoba mit der Stadtteilpolitik eng zusammenarbeiten und wir den Menschen ein Stück weit helfen können.

 

In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Ulrich Schlüter

Ortsamtsleiter

Weserpark open ein voller Erfolg

Tennissport der Spitzenklasse konnten Besucherinnen und Besucher an vier Tagen auf der Anlage der Tennisvereinigung Ost-Bremen (TVO) erleben. Vom 18. bis zum 22. August fand dort die zweite Ausgabe der „Weserpark Open“ statt. Rund200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an dem mehrtägigen Event teil und kämpften in spannenden Matches um begehrte Pokale und Sachpreise des Weserparks. Norddeutschlands größtes Tennisturnier für Hobbyspieler wusste auch in diesem Jahr zu überzeugen.

 

Trotz wechselhafter Bedingungen – gespielt wurde bei Regen und strahlendem Sonnenschein – konnte die TVO, Ausrichter der „Weserpark Open“, das Turnier wie geplant durchführen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit dem Weserpark einen starken Partner an Bord zu haben, der den Tennissport in Bremen unterstützt“, sagt Peter Koch, 2. Vorsitzender der TVO. „Mit etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir, trotz der anhaltenden Corona-Krise, ein super Event auf die Beine gestellt“, so Koch weiter. Ebenfalls zufriedenzeigte sich Teilnehmer Sebastian Weil vom Ottersberger TC: „Wir möchten uns ganz herzlich für die perfekte Ausführung der „Weserpark Open“ bedanken. Schön, dass dieses tolle Turnier ausgetragen wurde. Wir wissen, dass es sehr viel Arbeit mit vielen fleißigen Helfern im Hintergrund bedeutet. Aber es hat sich gelohnt: Die Anlage wurde toll präsentiert und es wurde für eine angenehme und nette Atmosphäre gesorgt.“ In über 300 Spielen wurde um jeden einzelnen Punkt gekämpft. Am Ende konnte jedoch nur ein Spieler bzw. eine Spielerin die jeweilige Konkurrenz gewinnen. Die Finalspiele fanden aufgrund der Witterungsbedingungen in der Halle statt, was der tollen Stimmung und der Spannung in den jeweiligen Matches jedoch keinen Abbruch getan hat. „Gerade die Finalspiele zeigten wieder, wie viel Leidenschaft und Einsatz die einzelnen Spielerinnen und Spieler in diesen Sport stecken. Es waren hochkarätige Begegnungen bis zum Schluss. Wir sind sehr froh, Partner dieses Turniers gewesen zu sein“, sagt Dennis Bastuck, Manager für Marketing und PR im Weserpark. Damit der Tennissport auch über das Turnier hinaus von der Begeisterung der Menschen profitieren kann, hat sich der Weserpark, gemeinsam mit der TVO noch ein weiteres Goodie überlegt: „Alle Tennisinteressierte haben bis Ende September die Möglichkeit, eine kostenfreie Tennisstunde bei der TVO zu absolvieren.

 

So hoffen wir, dass sich wieder mehr Menschen für den Tennissport begeistern lassen“, gibt sich Bastuck hoffungsvoll. Hierfür wenden sich Interessierte per E-Mail an [email protected]. Die persönliche Terminabsprache übernimmt der Verein

Blockdieker*innen unzufrieden mit Quartiersmanagement

Auf der Webside soziale Stadt Bremen heißt es das es zu den Aufgaben der WiN-Projekte gehört die Wohn- und Lebensbedingungen in benachteiligten Quartieren zu verbessern. Genau wie die Entwicklung von Engagement und Mitwirkung von Bewohnenden. Der einzige Punkt der in Blockdiek bestens funktioniert ist die Zusammenarbeit der meist außerhalb lebenden Akteure im Stadtteil und die Verteilung der WiN-Mittel untereinander. 

 

Hingegen wenn Einwohnende sich an das Quartier mit Problemen wenden schiebt man das Problem auf den Beirat oder andere Institutionen ab. Ganz im Gegensatz zu den Osterholzer Quartieren Schweizer Viertel und Tenever haben sich die Blockdieker*innen aus den Sitzungen des Quartiersforums zurück gezogen. So ist der Kampf um die Sparkassen Filiale ein großes Thema für den Beirat, hingegen beklagt sich ein Anwohner das er vom Quartiersmanager an den Beirat verwiesen wurde. Ähnlich erging es auch mir beim Thema Nahversorgung im Quartier, wo ich nichts anderes vom Quartiersforum erwartet habe als eine offene Diskussion über die Weiterentwicklung des Einkaufzentrums für den Fall das man den Ausbau des Rewe-Marktes angeht. Kurz bevor ich mein Thema vortragen konnte kritisierte man den Rückzug der Bewohnenden aus den Sitzungen des WiN-Quartieres, kurz darauf machten die selben Akteure meine Kritik an der Nahversorgungssituation und mein kurz umrissenes Konzept nieder. Besonders mein Vorschlag einen Bio-Supermarkt an zu siedeln stieß trotz des Klimaquartieres gegenüber des Einkaufzentrums auf massive Kritik. Nur wenige Monate später präsentierten Studierende der Hochschule Bremen ihre unter Corona-Auflagen gemachte nicht repräsentative Umfrage, die wie erwartet zum selben Ergebnis kam wie meine Forderungen. Man kann ignorieren daß das Einkaufzentrum auch Menschen versorgt die außerhalb des Quartieres versorgt, so zum Beispiel das Ellener-Feld so wie angrenzende Teile der Vahr und Oberneuland. Hinzu kommen noch wegen Eiskönig zahlreiche Kund*innen aus den Umlandgemeinden die in Bremen arbeiten. Im Quartiersforum Tenever die noch schlechter dran sind ist die Nahversorgung über Jahre ein großes Thema gewesen. Jetzt ist auch noch die Sparkassen Filiale geschlossen worden und das Quartiersmanagement hält es immer noch nicht für nötig eine Einwohnerversammlung ein zu berufen um zu verhindern das auch noch der Automatenbetrieb eingestellt wird. 

 

Ich habe die Verteilaktionen für meinen Bürgerfrühschoppen genutzt um mich um zu hören wie die Blockdieker*innen das WiN-Projekt beurteilen. Circa 2/3 derer mit denen ich gesprochen habe haben den Eindruck das sich die Lebensbedingungen kaum verbessert und teilweise sogar verschlechtert haben. Viele waren offen für meinen Vorschlag eines Quartiersbeirates der sich um die wirklichen Probleme der Einwohnenden kümmert. Diese sind vielfältig unter anderem ist Vandalismus, Alkoholkonsum auf Spielplätzen, Vermüllung, marode Wege und eben die Nahversorgung ein großes Thema für die Blockdieker*innen. Selbst jene die sich zu Anfang noch aktiv an den Sitzungen beteiligt haben zogen sich nach eigenen Aussagen zurück weil sie den Eindruck haben es ginge ausschließlich darum WiN-Mittel unter den Akteuren zu verteilen. Viele Probleme in Quartieren können nur durch bürgerschaftliches Engagement innerhalb des Quartieres gelöst werden. Immer noch fehlt der kostenlose Zugang zu Räumen für ehrenamtliches Engagement um überhaupt Projekte anstoßen zu können, denn leider ist vor Jahren die Begegnungsstätte der AWO auch noch weggebrochen. Bisher kümmert sich ein kleiner Kreis von Blockdieker*innen um die Belange der Bewohnenden.

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Wohnzimmergespräch mit Sarah Ryglewski

Die SPD präsentierte sich am vergangenen Dienstag mit einem eigenen Format dessen Kernthema Respekt war. Keine Frage wer nicht dabei war wird irritiert vom Grundthema sein, doch es ist durchaus ein breit gefächertes Thema den sich die SPD im Wahlkampf widmet. Schon mit den Kampf in der großen Koalition für die Grundrente zeigte in welche Richtung es gehen soll. 

 

Es mag sein das 900,--€ immer noch zu wenig sind aber man muss eine solche Mindestrente auch so gestalten das sie auch finanzierbar ist. Eines der Kernthemen des Abends war der viel zu niedrige Mindestlohn den man umgehend nach der Bundestagswahl auf 12,--€ erhöhen will. Sarah Ryglewski nannte dafür Beispiele aus ihrem sozialen Umfeld, auch leugnete sie nicht das mit einem solchen Sprung sich auch die Preise steigen würden. Gerade ärmere Abeitnehmende hätte die Corona-Krise stark wirtschaftlich belastet und denen müsste jetzt dringend geholfen werden. Auch ein Thema war die Schließung der Sparkassen Filiale war ein Thema, auch hier versprach die Kandidatin noch vor Wahl das Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen. Auch zur Finanzpolitik nahm sie Stellung, hier möchte sie das Steuersparmodelle künftig geprüft werden um ein Desaster wie bei den CUM-Ex Geschäften juristisch frühzeitig entgegen wirken zu können. 

 

Fazit: Es war eine lohnenswerte Veranstaltung mit einer empathievollen Bundestagskandidatin, die begriffen hat das es mehr als 21 Uhr Applaus braucht um hart arbeitenden Menschen Respekt zu zeigen. Das übrigens zeigte sie seit Beginn ihrer Amtszeit in dem sie mit ihren roten Tischen mindestens 3 mal im Jahr in jedem Quartier neben ihren offiziellen Stadtteilbesuchen ansprechbar war. Gerne steht sie auch für persönliche Termine zu wichtigen bundespolitischen Themen und Anregungen zur Verfügung, dafür muss man sich lediglich an ihr Bremer Büro wenden. 

Thomas Röwekamp - gekommen um zu hören

"Er ist da, wo seit ihr Bürger*innen?", das war die Frage die mir beim Highnoon beim The Saloon im Kopf rumschwirrte. Sind wir schon so borniert das wir permanent den Diskurs von Politiker*innen fordern und wenn sie zum Dialog in den Stadtteil kommen meckernd auf der Couch sitzen? Trotz dieser Fragen war es richtig diese politischen Frühschoppen auf die Beine zu stellen.

 

Entgegen bestehenden Vorurteilen kam Thomas Röwekamp mit dem Fahrrad aus dem Viertel zum Bürgerfrühschoppen, an denen neben einigen Mitgliedern auch etwa die gleiche Zahl interessierter Bürger*innen teilnahmen. Dabei war das Format weit barrierefreier als die Townhall Veranstaltungen der Parteien bei den man sich vorher anmelden muss, das liegt daran das die Hygieneregeln für die Gastronomie gelten. Thomas Röwekamp hat mit seiner Bundestagskandidatur einiges vorgenommen, besonders eine einheitliche vom Bund mitfinanzierte Bildungspolitik, eine nachhaltige Klimapolitik und Digitalisierung voran bringen sind seine Kernziele. Der Kandidat wirkte entspannt wie ich ihn bisher noch nie wahrgenommen habe, es wirkte als wäre von ihm mit seinen Rückzug aus der Landespolitik ein Felsbrocken vom Herzen gefallen. Bei den Fragen ging es meist um bildungspolitische Themen zu denen er sehr sachlich und kompetent antwortete. Man fand sogar gemeinsamen Unmut mit dem Bürgermeister das man mit dem Qualitätsmanagement Bildung seit acht Jahren hängt, mit dem Unterschied das er was nicht verwunderlich ist nicht wissen konnte ist das der Senat sich mit der personellen Ausstattung schwer tut. Corona hätte gezeigt wie wichtig nicht nur eine digitale Ausstattung von Schulen sei sondern auch die Ausbildung von Lehrenden im Umgang damit. Klar machte er auch das der Bund für eine stärkere finanzielle Unterstützung ärmerer Bundesländer in Sachen Bildung unterstützen müsste und es endlich einer Angleichung des Bildungsniveaus bedarf. Letzteres ist in Zeiten immer mobilerer arbeitenden Bürger*innen auch aus meiner Sicht unabdingbar. 

 

Fazit: Noch nie habe ich einen Thomas Röwekamp erlebt der so gelöst war und inhaltlich statt mit polarisieren gegen den Senat gepunktet hat. Es bleibt mir ihm ein Weiterso  in diese Richtung zu wünschen und viel Erfolg bei seinen Anliegen für Bremen in Berlin.

Die singenden Balkone melden sich zurück

Nach einem Jahr Corona-Pause proben Musikerinnen und Musiker, Bewohnerinnen und Bewohner derzeit mit dem künstlerischen Leiter Mark Scheibe ihre Darbietungen für die diesjährigen Singenden Balkone der GEWOBA in OTe. Rund um das OTe-Bad können die Besucherin und Besucher am Mittwoch, 15. September ab 19 Uhr auf Sofas und Bänken Platz nehmen und ein stimmungsvolles Freiluftkonzert mit zahlreichen Acts genießen.

 

Von türkischen und ukrainischen Liedern, über karibische Klänge, bekannte Melodien beliebter Hits bis hin zu klassischen Darbietungen zeigt das Konzert die ganze Vielfalt bremischer Musikverliebtheit. In farbiges Licht getaucht verwandelt sich der Innenhof der Wohnanlage in ein Konzerthaus mit Balkonen als vertikale Bühne. Der gebürtige Bremer und Entertainer Mark Scheibe führt am Piano durch den Abend; ein Streicherensemble an seiner Seite. „Die meisten Akteure sind wie immer aus Osterholz-Tenever“, berichtet Scheibe, der die teils interkulturellen Klangdialoge schon in den Proben als etwas ganz Besonderes beschreibt. Aber auch aus anderen Bremer Stadtteilen sind Sängerinnen und Sänger; Musikerinnen und Musiker dabei. „Die Singenden Balkone sind ein einzigartiges Projekt, in dem sich die ganze Welt begegnet. Der jüngste Interpret ist sieben Jahre alt, die älteste über 90. Und das alles in einem Konzert, begleitet von erstklassigen Instrumentalisten. Scheinbar Gegensätzliches vereint sich hier mühelos. Ein großes Fest, in dem das Miteinander im Zentrum steht“.

Die Durchführung erfolgt unter Beachtung der aktuellen Corona-Verordnung und unter Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen. Nur bei starkem Regen fällt die Veranstaltung aus.

Viele Themen wenig Publikum

Als ich die Veranstaltungsreihe Highnoon beim Saloon plante war mir klar das eine Partei wie die FDP eher wenig Publikum anzieht, trotzdem war es endtäuschend wie wenige die Chance am vergangenem  Sonntag genutzt haben sich auch mal die politischen Standpunkte des FDP Bundestagskandidaten Volker Redder an zu hören, der übrigens auch wenn er es nicht gerne hört gute Chancen hat durch den desaströsen Zustand der Bremer AfD in den deutschen Bundestag gewählt zu werden. 

 

Denn auch seine Partei ist eine Protestwählerpartei. Trotz der geringen Beteiligung war es ein themenreicher politischer Frühschoppen, besonders hart wurden die Themen Bildungs- und Gesundheitspolitik debattiert. Punkten konnte der IT-Unternehmer beim Thema Digitalisierung wo weitgehende Einigkeit bestand. Was mich gestört hat ist das immer dann die richtigen Vergleichszahlen heran gezogen werden wenn es den Politiker*innen in den Kram passt, da macht keine Partei eine Ausnahme. Denn Flächenländer mit Stadtstaaten zu vergleichen verfälscht das öffentliche Bild, da braucht es den Vergleich zwischen vergleichbaren Großstädten dann hat man ein objektives Bild. Nach der Veranstaltung bestätigten mir alle die bis zum Ende geblieben sind das es eine lohnenswerte Veranstaltung war. 

 

Als ich später am Tag auf meiner Facebookseite las das jemand die Absage von Sarah Ryglewski wegen eines parallel geplanten Termins kritisierte, habe ich mich gefragt warum der Kommentator nicht die Chance genutzt hat am Frühschoppen teil zu nehmen. Denn das solche Formate in den Stadtteilen kaum noch stattfinden ist auch der Tatsache geschuldet das sich immer weniger daran beteiligen, es scheint leichter zu sein über Gott und die Welt zu meckern als endlich den Diskurs mit den politisch Verantwortlichen zu suchen. Übrigens war ich es der nach dem ich erfahren habe das die SPD am 17.August um 19 Uhr eine ähnliche Veranstaltung mit ihrer Kandidatin in der Kultur-Aula auf dem Ellener Hof veranstaltet auf eine neue Terminvereinbarung verzichtet hat. 

 

Nächste Termine

 

Am 15.August um 11 Uhr mit Thomas Röwekamp CDU

 

Am 05.September um 11 Uhr mit Doris Achelwilm Linke

 

Bei guten Wetter im Biergarten von The Saloon in der Osterholzer Dorfstr. 95, sonst im Lokal.

Situation um Kita Engadiner Straße bleibt angespannt

Nicht die Kita selber ist das Problem für die Anwohnenden im Umfeld der Kindertagesstätte Engadiner Straße, es sind Jugendliche und junge Erwachsene die sich bis in die Nachtstunden auf dem Gelände tummeln um dort zu feiern und sich zu treffen. Dabei geht es nicht gerade leise ab, hinzu kommt ein reger Drogenhandel, Vermüllung, Vandalismus und brennende Müllbehälter.

 

Beirat und Quartiersmanagement versuchen seit langen dem Problem Herr zu werden, doch das Problem ist nicht so einfach zu lösen. Hinzu kommt das bedingt durch die Pandemie die versprochenen Kontrollen durch den Ordnungsdienst unterbleiben. Die einzige Lösung wären feste Schließzeiten für das Kita-Gelände, doch die wird laut Angaben der Anwohnenden von der Kita-Leitung abgelehnt und würden das Problem nur verlagern. Auch die versprochenen Streetworker wurden dort noch nicht gesichtet. Was wirklich Wirkung zeigen würde wären frühzeitig Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Stadtteil zu schaffen die nicht nur von Nine to Fife geöffnet sind. Schon vor über 30 Jahren forderten Heinrich Meier und ich eine offene Kinder- und Jugendarbeit die jungen Menschen Wege aufzeigt das man auch ohne Alkohol- und Drogenkonsum ein glückliches Leben führen kann. 

 

Zumindest hat mittlerweile das den Kita-Kindern gegenüber respektlose Verhalten der Kita geändert, vor der Debatte im Beirat mussten die Kinder morgens erst mal Glasscherben, Kippen und anderen Unrat aufsammeln. Jetzt beschäftigt man jemanden der dort Werktags morgens das Gelände von Müll befreit. Subjektiv betrachtet mag es sein das Kinder Spaß daran haben ihr Gelände sauber zu halten, aber wie werden die es rückbetrachtend sehen wenn sie älter werden?

 

Was dringend getan werden muss ist das man gegen den Drogenhandel im Schweizer Viertel vorgehen muss. Ferner muss sowohl Ordnungsdienst als auch Streetworker sich des Problems annehmen. 

Italienische Küche im Lokschuppen

Es hat Jahrzehnte gedauert bis jetzt endlich auch ein italienisches Restaurant in Osterholz eröffnet wird, am 13. August ist es so weit dann eröffnet L'Osteria am Weserpark. Dafür errichtete die Restaurantkette ein Gebäude im Stil eines alten Lokschuppens.

 

Dort wird es künftig Antipasti, Salate, Pizza, Pasta und italienische Dessert Spezialitäten geben. Über die Preise schweigt sich das Unternehmen auf ihrer Webside leider aus, auch hier wird es sich wohl auch um ein höherpreisiges Restaurant handeln. Eine nüchterne Bestuhlung aus Holz und Metall erinnert einen an moderne Restaurants in Bella Italia. Neben einen großzügigen Wintergarten gibt es auch hier einen großzügigen Außenbereich. 

Blockdieker*innen empört über Filialschließung

Was viele schon nach der Schließung befürchtet haben ist seit dem 1. August Gewissheit geworden, die Sparkassen Filiale in Blockdiek hat ihren Kundenservice eingestellt. Ein DIN A 4 Blatt verweist die Kunden auf die Filiale im Schweizer Eck, das stellt Senior*innen und prekär Beschäftigte vor große Herausforderungen.

 

Besonders die weniger agilen Seniorinnen und Senioren verzweifeln häufig an den Automaten und sind deshalb auf persönliche Kundenbetreuung angewiesen. Bei prekär Beschäftigten liegt das Problem darin das auch sie wegen ihrer Beschäftigungsform so belastet sind das jeder Weg mehr zu einem persönlichen Beratungsgespräch wegen der Öffnungszeiten der Sparkassen ein massives Problem sind. Als ich mit meinen Eltern  nach Osterholz zog gab es noch 5 Sparkassen dann mit dem Bau von Tenever wurden es 6, neben der Sparkasse gab es diverse Banken und Postfilialen. Heute bauen Sparkassen, Banken und Post ihr Filialnetz massiv zurück. Die Blockdieker*innen wollen das nicht hinnehmen und fordern von den Bundes- und Landespolitiker*innen endlich diese Dienstleister zu einem Verbundsystem zu verpflichten, das heißt ein externes Unternehmen übernimmt die wegfallenden Dienstleistungen von Post, Banken und Sparkassen in Quartieren von mindestens 10.000 Einwohnenden. Aktuell wei0 keiner ob und wie lange der Automatenbetrieb noch aufrecht erhalten wird, viele befürchten daß die Sparkasse wegen der Größe der Filiale den Automatenbetrieb langfristig auch noch einstellen. Es wäre klug gewesen wenn die Sparkasse sich früher dazu entschlossen hätte und mit den Automaten in die ehemalige Postfiliale umgezogen wären. 

American Steakhouse eröffnet beim Weserpark

Das The ASH möchte uns laut der Webside mitnehmen auf eine Reise in das Amerika der 20ger Jahre also die Zeit der Prohibition entführen. Damals frönte man sich in Supper Clubs dem süßen Leben bei coolen Drinks und guten Essen. Das Konzept klingt genauso vielversprechend wie die ansprechende Inneneinrichtung des neuen Restaurants.

 

The ASH bietet neben Steaks die amerikanischen Klassiker wie Burger, Rips, Salate und einiges mehr. Auch einen Brunch gibt es mit den Frühstücksklassikern, Vorspeisen Buffet, drei warme Vorspeisen und einem Dessertbuffet für 29,50€ inklusive einem Heißgetränk. Das Restaurant gehört zur gehobenen Systemgastronomie, deshalb sind Speisen und Getränke deutlich teurer als in anderen Restaurants. Was mich begeistert ist der großzügige Außenbereich, wobei ich mir eine bessere grüne Abgrenzung zu den Parkplätzen und weitere optische Highlights gewünscht hätte. Die Eröffnung ist am 13. August. 

 

Öffnungszeiten:

 

Montag bis Donnerstag von 12 bis 23 Uhr

Freitag und Samstag von 12 bis 0 Uhr

Sonntag und Feiertags von 12 bis 23 Uhr

 

Weserpark: Impfen und Shoppen

Das Impfmobil des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) macht Halt beim Weserpark. Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren können sich hier an verschiedenen Tagen kostenlos und ohne Voranmeldung gegen das Corona-Virus impfen lassen. Am 07.08., 12.08.und 13.08. steht das Impffahrzeug in der Zeit von 11 bis 18 Uhr allen Besucherinnen und Besuchern auf dem Parkplatz des Weserparks zur Verfügung. Wer eine Impfung in Anspruch nehmen möchte, kann sich vor Ort von geschultem Fachpersonal beraten lassen und anschließend das Schutzvakzin erhalten. Neben Johnson & Johnson kommt der Impfstoff Moderna zum Einsatz. Die Aktion wird in Zusammenarbeit mit dem Impfzentrum Bremen durchgeführt.

 

Eine besondere Aktion für die ersten 30 Impfwilligen findet am 07.08. statt. Denn sie erhalten Freikarten für das größte reisende Riesenrad der Welt, das noch bis zum 08.08. am Weserpark steht. In 70 Metern Höhe gibt’s einen wunderbaren Blick über Bremen und umzu. „Wir begrüßen diese Impfaktion am Weserpark und unterstützen dieses gern mit den Freikarten“, erläutert Monika Mehrtens, Centermanagerin Weserpark. Wer sich mit dem Vakzin Johnson & Johnson oder Moderna impfen lassen möchte, hat am 12.08. und 13.08. die Möglichkeit dazu. Eine Impfung mit Johnson & Johnson ist zudem auch am Samstag, den 07.08.2021 möglich. Neben einem amtlichen Personalausweis oderReisepass müssen Besucherinnen und Besucher ihre Gesundheitskarte sowie einen Impfausweis mitbringen. Sollte kein Impfausweis vorliegen, wird vor Ort eine Ersatzbescheinigung ausgestellt. Während es sich bei Johnson & Johnson um eine Einmalimpfung handelt, ist bei Moderna eine zweite Impfung erforderlich, welche am 09.09. und 10.09. am Weserpark durchgeführt werden kann. Sollten die beiden Termine für eine Zweitimpfung nicht wahrgenommen werden können, besteht die Möglichkeit, einen Termin im Impfzentrum zu vereinbaren.

Neues aus dem Ortsamt August

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

die Sommerferien haben gerade begonnen, so dass hoffentlich auch die Leserinnen und Leser des Newsletters in den nächsten Tagen und Wochen den Urlaub genießen können, sei es in Bremen, in Deutschland oder auch in einem anderen Urlaubsland, um tatsächlich die vergangenen Monate, die für alle Menschen nicht leicht waren, ein Stückchen weit zu vergessen.

 

Wie Sie feststellen, wird in Osterholz an vielen Ecken derzeit gebaut, was man alleine auch schon an der Anzahl der Kräne festmachen kann. Dass Osterholz ein guter Ort für Investitionen ist, scheint sich rumgesprochen zu haben, denn auch in den letzten Wochen haben wir verschiedene größere Bauprojekte zur Kenntnis erhalten (z. B. entlang der Osterholzer Heerstraße) und nach wie vor rufen Investoren im Ortsamt an und haben Ideen, in Osterholz zu investieren. Manchmal frage ich mich wirklich, ob dies in den anderen Stadtteilen auch so

ist!

 

Aufgrund einer Verabredung im letzten Jahr hatten wir auch die Ratsfraktionen und auch die Bürgermeisterin aus Oyten zu einem Ortstermin im neuen Ellener Hof eingeladen. Im vergangenen Monat fand daher ein Besuch von Ratsmitgliedern aus verschiedenen Fraktionen statt, um sich das interessante Bauprojekt im Ellener Hof anzusehen. Leider hatte die Bürgermeisterin kurzfristig abgesagt. Trotzdem ist ein Meinungsaustausch von Beiratsmitgliedern und Gemeinderatsmitgliedern aus Oyten sicherlich von Zeit zu Zeit einmal sinnvoll, da es auch Themen gibt, die Oyten und Osterholz gleichermaßen betreffen wie beispielsweise die Windkraftanlage am Bultensee!

 

Gleich nach dem Termin mit den Oytenern gab es schon am Folgetag die Grundsteinlegung des Mercedes-Neubaus an der Osterholzer Heerstraße. Aufgrund der nach wie vor geltenden Hygienevorschriften war auch dieser Termin der Grundsteinlegung nur für geladene Gäste. Neben dem Bremer Bürgermeister war ich der einzige aus der „Bremer Politik“, der eingeladen war. Ich konnte so mit dem einen oder anderen Management-Mitglied des Mercedes Vorstandes einmal sprechen. Wir freuen uns über diese Zukunftsinvestition, die auch den Standort Bremen weiter aufwertet.

 

Eine Einwohnerversammlung war wenige Zeit später im OTe-Saal in Tenever durchzuführen. Hier ging es um das sog. Nordquartier, wo, wie ich meine, ein sehr interessanter Neubau entsteht mit einem Supermarkt, aber auch einer Reihe von Sozialwohnungen. Tatsächlich waren an diesem Termin kaum Mitbürger aus Tenever, die seit vielen Jahren den Supermarkt eingefordert haben. Wir hoffen alle, dass diese Investition in Tenever möglichst zeitnah umgesetzt wird, um sodann auch wieder Nahversorgung im zweitgrößten Ortsteil des Stadtteiles realisieren zu können. Ich bin hier sehr optimistisch.

 

Angetan bin ich überdies auch über die Impfaktionen, die das Impfzentrum Bremen gemeinsam mit dem Gesundheitsressort und dem DRK durchgeführt haben. Sowohl in Tenever, aber insbesondere auch in Blockdiek sind die Impftermine gut angenommen worden. Derzeit gibt es noch Überlegungen, vielleicht mit den Impftrucks in den Weserpark zu kommen. Vor dem Hintergrund der doch festzustellenden Impfmüdigkeit könnte auch ein Standort wie der Weserpark noch einmal neuen Schwung in die Angelegenheit bringen. Insbesondere war beispielsweise in Blockdiek, aber auch bei anderen Impfaktionen der Impfstoff von Johnson & Johnson angeboten worden, wo nur eine Impfung notwendig ist.

 

Vor wenigen Tagen hatte ich auch ein Gespräch mit dem Schulleiter der Helmut-Schmidt-Schule, Herrn Hilbrands, deren Schulanbau aufgrund der Kostensteigerung erst einmal „auf Eis“ gelegt ist. Ich freue mich, dass sich der Bildungsausschuss bzw. Horst Massmann sich dieser Sache annimmt, um sodann auch dort dem neuen Schulleiter der wichtigen Berufsschule Hilfestellungen an zu bieten.

 

Durch die vorhandenen Luftfiltergeräte im Sitzungssaal konnten wir auch den Saal an die Geschichtswerkstatt Osterholz vergeben, die aufgrund einer Umbaumaßnahme in ihren Büros derzeit sich nicht aufhalten können. Auch dort gibt es wieder neue Ideen für verschiedene Aktionen, die die Arbeit der Geschichtswerkstatt voran bringt.

 

Nun zu den Terminen im August:

 

Aufgrund meines Urlaubs und der Ferienzeit fallen diese Termine im August geringer an.

 

Am 12. Augustist um 18 Uhr die Einweihung eines neuen Restaurants im Bereich des Weserparks neben dem Cinestar Kristallpalast (früher McDonalds).

 

Am 20. August Besuch des Kultur-Attachés der russischen Botschaft in Osterholz. Gemeinsam mit dem Abgeordneten Claas Rohmeyer, Beiratsmitglied Horst Massmann und dem stellvertretenden Beiratssprecher Jörn Krauskopf gibt es einen Termin auf dem Osterholzer Friedhof (nicht öffentlich).

 

Am 24. August: Dienstgespräch mit dem neuen Ortsamtsleiter aus Schwachhausen/Vahr, Herrn Ralf Möller, im Ortsamt Osterholz(nicht öffentlich).

 

Am 27. August: Eventuell Besuch in Stendal „Engagierte Stadt“.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende des Newsletters.

 

Im vergangenen Monat wurde die Schulleiterin der Grundschule Osterholz, Frau Cimiotti, verabschiedet. Gemeinsam mit dem Beiratssprecher und seiner Ehefrau, Wolfgang und Christine Haase, war ich bei der Verabschiedung, die im Schullandheim Verdener Brunnen stattgefunden hat. Es hat mich sehr gefreut, dass die Schulleitungen der übrigen Grundschulen überwiegend anwesend waren, aber auch die Kolleginnen und Kollegen der Grundschule Osterholz, die ich ja sonst selten insgesamt zu Gesicht bekomme. Frau Cimiotti hat die Grundschule Osterholz sehr gut aufgestellt für die Zukunft, wie man insgesamt sagen muss, dass die Schulen im Lande Bremen in den vergangenen 20 Jahren große Entwicklungen vorgenommen und damit die größten Veränderungen vorangetrieben haben von allen Ressorts. Ganz wesentlich bei diesen Veränderungen sind die Schulleitungsgremien. Daher ein „Riesendank“ auch von meiner Seite an Frau Cimiotti und ihr Team. Im vergangenen Juli gab es auch die Wiedereröffnung des Kunsthauses Bützow, unserer Partnerstadt. Das Ehepaar Zießnitz, mit dem ich seit 30 Jahren befreundet bin, leitet diese Einrichtung und freut sich, dass nach der umfangreichen Sanierung des historischen Gebäudes die Kunstschau wieder geöffnet hat.(Beim nächsten Besuch in Bützow werde ich dort sein).Eine weitere Eröffnung konnte ich wahrnehmen und zwar des Cafés am Fleet der Bremer Heimstiftung. Frau Marina Aydt hatte eingeladen und viele Osterholzerinnen und Osterholzer waren zur Eröffnung gekommen. Ich habe mich sehr gefreut, dass insbesondere viele aus der Nachbarschaft diese neue Einrichtung besuchen. Neben den Senioren aus der Nachbarschaft waren auch Familien dabei, so dass das Mehrgenerationenhaus tatsächlich auch von „mehreren Generationen“ genutzt worden ist. Da neben dem leckeren Kuchen des Mütterzentrums Osterholz-Tenever auch für eine musikalische Unterhaltung gesorgt war, war dies ein runder Nachmittag und man hätte sicherlich auch die doppelte Anzahl Stühle gebrauchen können. Man konnte schon den Eindruck gewinnen, es handele sich um ein „kleines Bürgerhaus“, was wir uns ja alle für Osterholz gewünscht haben! Ebenfalls aus meiner Sicht sehr erfolgreich war die feierliche Einweihung der beiden Erinnerungstafeln für die erste Senatorin Bremens, Käthe Popall. Die musikalische Umrahmung, aber auch die zahlreichen Reden haben noch einmal auf das Lebenswerk dieser Widerstandskämpferin im Dritten Reich Zeugnis abgelegt. Ich habe mich gefreut, dass wir diesen besonderen Ort am Osterholzer Friedhof in dieser Form einmal erleben durften. Auch der anschließende Kaffee und Kuchen waren angetan das Fest abzurunden, so dass sich sicherlich die fast 50 Teilnehmer*innen dieser Veranstaltung noch lange hieran erinnern werden. Auch der russische Vize-Konsul, Herr Loginov, hatte ein kurzes Grußwort zu uns gesprochen, was uns sehr gefreut hat. Am Folgetag kam sodann aus Hamburg sogar der Generalkonsul, Herr Sharashkin, und hat mit Vertretern des Beirates, aber auch mit dem Unterzeichner, Einzelheiten für eine Städtepartnerschaft besprochen. Der Generalkonsul hat in der Folgewoche einen Brief an den Bürgermeister der Stadt Tver in der russischen Föderation geschrieben. Wir hoffen daher, dass es in den nächsten Monaten zu weiteren Schritten und damit auch zueiner Städtepartnerschaft kommen kann. Schließlich gab es in der letzten Woche noch einen Termin im Weserpark bzw. im Möbelhaus der Opti-Wohnwelt. Dort haben wir die neuen Eigentümer, den Geschäftsführer von Opti-Wohnwelt, aber auch die Leiterin des Möbelhauses am Weserpark kennengelernt. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Möbelhaus die nächsten Jahre nutzen wird, um ein fester Bestandteil der Wohnkultur in Bremen zu werden. Schließlich haben wir auch vernommen, dass der Stadtteil Osterholz doch noch verkaufsoffene Sonntage bekommt und damit zumindest eine kleine „GO light“, die im November stattfinden wird. Auch das Ortsamt Osterholz wird wie in den Jahren zuvor mit einem kleinen Stand mit dabei sein.Ich freue mich auf die vielen Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit, hoffentlich einen tollen Urlaubund vor allen Dingen bleiben Sie gesund!

 

IhrUlrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

Lassen Sie sich impfen, sofern noch nicht gechsehen! Vielen Dank!)

Sommer-Atelier

Der Weserpark verwandelt sich in diesem Sommer zu einer Kunst-Galerie, bei der Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber auf ihren Geschmack kommen werden. Auf rund 500qm präsentieren sieben Künstlerinnen und Künstler ihre beeindruckenden Arbeiten und entführen in eine faszinierende Welt der Farben und Formen. Kunstinteressierte können sich hier auf unterschiedliche Stilrichtungen und Genres freuen. Alle präsentierten Gemälde sind Einzelanfertigungen und veranschaulichen auf wirkungsvolle Weise, was man mit viel Hingabe und einer außergewöhnlichen Begabung erschaffen kann. Wer seine eigene Sammlung um neue Unikate erweitern möchte, kommtum einen Besuch des Sommer-Ateliers im Weserpark nicht herum. Mit dabei im Sommer-Atelier im Weserpark ist der Bremer Künstler Jorge Lázaro Pérez Fraga, auch bekannt als „Papucho“. Der aus Kuba stammende Maler hat sich darauf spezialisiert, die alltägliche Umgebung aus der Normalität herauszuheben und lässt urbane Landschaften surrealistisch miteinander verschmelzen. Damit gibt der talentierte Künstler der realen, nur unbewusst wahrgenommenen Alltagsszenerie eine neue, lebendige Identität und versetzt Besucher beim Anblick seiner Bilder in Staunen. Die aus der Künstler-Szenebekannte Svetlana Tkachenko, gebürtig aus Usbekistan, legt bei ihren Arbeiten hohen Wertauf Präzision und eine realistische Darstellungsweise – insbesondere der menschliche Gesichtsausdruck fordert die Künstlerin heraus. Eine weitere Vorliebe der Kunstschaffenden sind zudem Ballerinas und Naturmotive, welche sie im Stil der klassischen Malerei gestaltet. Auch Innenarchitekt Mehran B. Shirazi präsentiert im Rahmen des Sommer-Ateliers seine Werke im Weserpark. Sein kreatives Potenzial entfaltet Mehran auf der Leinwand sowohl mit Ölfarben als auch mit Acryl und Aquarell. Seine Motive beinhalten dabei vorrangig Landschaften, Stillleben, Blumen, Aktmalerei und Porträts. Die Leiterin und Kuratorin der Produzentengalerie „Upcycling Galerie Wallerie“, Delia Nordhaus, lässt unsichtbar im Raum Liegendes wieder sichtbar werden. Porträt- und Wandmalerei, Buchillustrationen und Raumgestaltungen gehören zum Portfolio der Bremerin. Ingrid Prill, vom Atelier Prill aus Verden, verleiht mit Licht und Schatten jeder Landschaft einen besonderen Ausdruck und eine einzigartige Atmosphäre. Mit ihren Gemälden aus Öl und Pastellkreide versetzt sie Menschen in verschiedene Gemütszustände und hebt die Besonderheit der einzelnen Motive in den Vordergrund. Künstlerin und Bildhauerin Christa Bröker nimmt sich ihre Inspiration zumeist in der Natur und wandelt diese instinktiv in Kunst um. Dabei gleicht keinBild dem anderen, neue Formen und Farben spielen bei der Erstellung eines neuen Kunstwerks immer eine besonders große Rolle. Ihre vielen Auslandsaufenthalten haben Siegeprägt und die dort gesammelten Erfahrungen lässt sie auch noch heute in ihre Arbeiten ein fließen. Bereits seit 1980 widmet sich Claus Keßler der Aquarell-Malerei auf Papier. Seine künstlerische Begabung bringt er mittlerweile aber auch mit Acryl und Gouche auf Leinwand und spezialisierte sich vor allem auf abstrahierter Portraitmalerei. So hat er bereits bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Rudi Carell, Udo Lindenberg und Harald Glööckler, mit viel Leidenschaft in Szene gesetzt .Das Sommer-Atelier im Weserpark befindet sich zwischen Alfatex Stoffland und New Yorker und hatvon Montag bis Samstag jeweils in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Von Wahlkampf keine Spur

In knapp acht Wochen ist Bundestagswahl trotzdem ist von Wahlkampf im Stadtteil kaum etwas zu spüren, dabei wäre es gerade wegen der Pandemie so wichtig frühzeitig den Wahlkampf zu starten. Aber nicht einmal auf den Socialmedia-Kanälen der Osterholzer Parteien tut sich etwas. Anderen Ortes in Bremen ist der Wahlkampf schon gestartet.

 

Aber was weiß ich als ehemaliger Wahlkampfleiter eines SPD Ortsvereins schon über die Notwendigkeiten bei einer Bundestagswahl die kurz nach den Sommerferien stattfindet. Besonders wenn man die rückläufige Wahlbeteiligung bedenkt wäre es so wichtig die Bürger*innen über die Wahlprogramme zu informieren. Denn die Medien beschäftigen sich ja auch lieber mit Schmutzkampagnen rundum die Spitzenkandidierenden als um Sachinhalte. Es scheint niemanden in den Parteien im Stadtteil bewusst zu sein wie schnell steigende Infektionszahlen den Wahlkampf wieder lähmen können, da wäre es schon klug gewesen zum Beispiel die Impfaktion in Blockdiek zu nutzen um viele Menschen über Inhalte zu informieren. Aber auch sonst hätte es Gelegenheiten gegeben sich mal wieder sichtbar zu machen, was alle mal besser ist als nach jeder Wahl über die Wahlbeteiligung im Stadtteil zu jammern. Übrigens danke ich der Osterholzer CDU die zumindest auf die Impfaktion in Blockdiek aufmerksam gemacht hat, der SPD Ortsverein hatte es nicht mal nötig auf seinen Kanälen über das Wohnzimmergespräch mit Sahra Ryglewski aufmerksam zu machen. 

Blockdiek ist Impfmeister

Als ich vorletzten Donnerstag in den Pressemitteilungen gelesen habe musste ich nicht lange überlegen was nun zu tun ist, die Menschen im Stadtteil müssen über dieses barrierefreie Impfangebot mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson schnellst möglich informiert werden. Denn nach den Erfahrungen mit der Impfaktion im OT-Saal wo viele nicht wussten wie sie zu einer Einladung kommen war klar es braucht schnell einer klaren Information.

 

Also erstellte ich einen Flyer auf deren Rückseite noch mal der Text in den acht gängigsten Sprachen in Blockdiek stand, zugegeben gab es einen kleinen Fehler denn der Impfpass war kostenlos aber wer ärgert sich schon darüber Geld zu sparen. Also schmiss ich meinen Drucker an und druckte zunächst 500 Stück die ich am Freitag und Samstag vor der Aktion beim Einkaufzentrum verteilte. Am Montag war ich positiv überrascht als ich die Frauen des Mütterzentrums beim Plakate kleben traf und auch das EKZ selber präsentierte eigene Plakate. Dann kamen die negativen Berichte über den Johnson & Johnson Impfstoff aus den USA, ich befürchtete das sich viele davon beeindrucken lassen. Zu meiner Überraschung kam es anders als ich erwartet habe, denn schon zwei Stunden vor dem Start der Aktion standen schon rund 25 Wartende beim Impfmobil. Um Punkt 10 Uhr war am Freitag der Parkplatz voll, so das Ein- und Ausparkende Probleme hatten. Es hat wohl niemand schon am Freitag mit solch einen Andrang gerechnet, rund geschätzt haben sich alleine an diesen Tag 300 Menschen impfen lassen. Am Samstag Morgen war der Parkplatz erneut gut gefüllt was allerdings gegen Mittag abebbte. Laut der Pressestelle der Senatorin für Gesundheit waren es am Ende der Impfaktion 549 Geimpfte. 

 

An dieser Stelle möchte ich mich auch im Namen des Ortsamtsleiters herzlich bei allen bedanken die zu diesem großartigen Erfolg beigetragen haben. Auch bei all jenen die sich trotz Bedenken doch noch entschieden haben sich impfen zu lassen. Mein besonderer Dank gilt den Haupt- und Ehrenamtlichen vom DRK, ohne die dieses großartige Ergebnis nie zustande gekommen wäre. 

Wohzimmergespräch mit Sahra Ryglewski

Als mir das Wahlkreisbüro von Sahra Ryglewski für den Highnoon beim Saloon absagte war ich ein wenig frustriert, denn es ist so wichtig das sich alle aussichtsreichen Kandidierenden für den Bundestag in unserem Stadtteil vorstellen. Natürlich ist mir bewusst das man einen Termin mit einer Tageszeitung nicht platzen lassen kann. 

 

Um so erfreulicher ist das der SPD Ortsverein Osterholz am 17.August 2021 von 19 bis 21 Uhr ein Townhall-Gespräch in der Kultur-Aula mit ihr plant. Bleibt Übrigens ist Sahra Ryglewski vorher bei der SPD Oberneuland bei einer Veranstaltung am Achterdieksee zu Gast, diese findet von 16 bis 18 Uhr statt. Bei dem Wohnzimmergespräch wird sich die Bundestagskandidatin der SPD kurz vorstellen und dann auf ihre Fragen eingehen. Um Anmeldung unter [email protected] wird gebeten.