Neues aus dem Ortsamt August

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

 

die Sommerferien haben gerade begonnen, so dass hoffentlich auch die Leserinnen und Leser des Newsletters in den nächsten Tagen und Wochen den Urlaub genießen können, sei es in Bremen, in Deutschland oder auch in einem anderen Urlaubsland, um tatsächlich die vergangenen Monate, die für alle Menschen nicht leicht waren, ein Stückchen weit zu vergessen.

 

Wie Sie feststellen, wird in Osterholz an vielen Ecken derzeit gebaut, was man alleine auch schon an der Anzahl der Kräne festmachen kann. Dass Osterholz ein guter Ort für Investitionen ist, scheint sich rumgesprochen zu haben, denn auch in den letzten Wochen haben wir verschiedene größere Bauprojekte zur Kenntnis erhalten (z. B. entlang der Osterholzer Heerstraße) und nach wie vor rufen Investoren im Ortsamt an und haben Ideen, in Osterholz zu investieren. Manchmal frage ich mich wirklich, ob dies in den anderen Stadtteilen auch so

ist!

 

Aufgrund einer Verabredung im letzten Jahr hatten wir auch die Ratsfraktionen und auch die Bürgermeisterin aus Oyten zu einem Ortstermin im neuen Ellener Hof eingeladen. Im vergangenen Monat fand daher ein Besuch von Ratsmitgliedern aus verschiedenen Fraktionen statt, um sich das interessante Bauprojekt im Ellener Hof anzusehen. Leider hatte die Bürgermeisterin kurzfristig abgesagt. Trotzdem ist ein Meinungsaustausch von Beiratsmitgliedern und Gemeinderatsmitgliedern aus Oyten sicherlich von Zeit zu Zeit einmal sinnvoll, da es auch Themen gibt, die Oyten und Osterholz gleichermaßen betreffen wie beispielsweise die Windkraftanlage am Bultensee!

 

Gleich nach dem Termin mit den Oytenern gab es schon am Folgetag die Grundsteinlegung des Mercedes-Neubaus an der Osterholzer Heerstraße. Aufgrund der nach wie vor geltenden Hygienevorschriften war auch dieser Termin der Grundsteinlegung nur für geladene Gäste. Neben dem Bremer Bürgermeister war ich der einzige aus der „Bremer Politik“, der eingeladen war. Ich konnte so mit dem einen oder anderen Management-Mitglied des Mercedes Vorstandes einmal sprechen. Wir freuen uns über diese Zukunftsinvestition, die auch den Standort Bremen weiter aufwertet.

 

Eine Einwohnerversammlung war wenige Zeit später im OTe-Saal in Tenever durchzuführen. Hier ging es um das sog. Nordquartier, wo, wie ich meine, ein sehr interessanter Neubau entsteht mit einem Supermarkt, aber auch einer Reihe von Sozialwohnungen. Tatsächlich waren an diesem Termin kaum Mitbürger aus Tenever, die seit vielen Jahren den Supermarkt eingefordert haben. Wir hoffen alle, dass diese Investition in Tenever möglichst zeitnah umgesetzt wird, um sodann auch wieder Nahversorgung im zweitgrößten Ortsteil des Stadtteiles realisieren zu können. Ich bin hier sehr optimistisch.

 

Angetan bin ich überdies auch über die Impfaktionen, die das Impfzentrum Bremen gemeinsam mit dem Gesundheitsressort und dem DRK durchgeführt haben. Sowohl in Tenever, aber insbesondere auch in Blockdiek sind die Impftermine gut angenommen worden. Derzeit gibt es noch Überlegungen, vielleicht mit den Impftrucks in den Weserpark zu kommen. Vor dem Hintergrund der doch festzustellenden Impfmüdigkeit könnte auch ein Standort wie der Weserpark noch einmal neuen Schwung in die Angelegenheit bringen. Insbesondere war beispielsweise in Blockdiek, aber auch bei anderen Impfaktionen der Impfstoff von Johnson & Johnson angeboten worden, wo nur eine Impfung notwendig ist.

 

Vor wenigen Tagen hatte ich auch ein Gespräch mit dem Schulleiter der Helmut-Schmidt-Schule, Herrn Hilbrands, deren Schulanbau aufgrund der Kostensteigerung erst einmal „auf Eis“ gelegt ist. Ich freue mich, dass sich der Bildungsausschuss bzw. Horst Massmann sich dieser Sache annimmt, um sodann auch dort dem neuen Schulleiter der wichtigen Berufsschule Hilfestellungen an zu bieten.

 

Durch die vorhandenen Luftfiltergeräte im Sitzungssaal konnten wir auch den Saal an die Geschichtswerkstatt Osterholz vergeben, die aufgrund einer Umbaumaßnahme in ihren Büros derzeit sich nicht aufhalten können. Auch dort gibt es wieder neue Ideen für verschiedene Aktionen, die die Arbeit der Geschichtswerkstatt voran bringt.

 

Nun zu den Terminen im August:

 

Aufgrund meines Urlaubs und der Ferienzeit fallen diese Termine im August geringer an.

 

Am 12. Augustist um 18 Uhr die Einweihung eines neuen Restaurants im Bereich des Weserparks neben dem Cinestar Kristallpalast (früher McDonalds).

 

Am 20. August Besuch des Kultur-Attachés der russischen Botschaft in Osterholz. Gemeinsam mit dem Abgeordneten Claas Rohmeyer, Beiratsmitglied Horst Massmann und dem stellvertretenden Beiratssprecher Jörn Krauskopf gibt es einen Termin auf dem Osterholzer Friedhof (nicht öffentlich).

 

Am 24. August: Dienstgespräch mit dem neuen Ortsamtsleiter aus Schwachhausen/Vahr, Herrn Ralf Möller, im Ortsamt Osterholz(nicht öffentlich).

 

Am 27. August: Eventuell Besuch in Stendal „Engagierte Stadt“.

 

Nun noch einige Zeilen am Ende des Newsletters.

 

Im vergangenen Monat wurde die Schulleiterin der Grundschule Osterholz, Frau Cimiotti, verabschiedet. Gemeinsam mit dem Beiratssprecher und seiner Ehefrau, Wolfgang und Christine Haase, war ich bei der Verabschiedung, die im Schullandheim Verdener Brunnen stattgefunden hat. Es hat mich sehr gefreut, dass die Schulleitungen der übrigen Grundschulen überwiegend anwesend waren, aber auch die Kolleginnen und Kollegen der Grundschule Osterholz, die ich ja sonst selten insgesamt zu Gesicht bekomme. Frau Cimiotti hat die Grundschule Osterholz sehr gut aufgestellt für die Zukunft, wie man insgesamt sagen muss, dass die Schulen im Lande Bremen in den vergangenen 20 Jahren große Entwicklungen vorgenommen und damit die größten Veränderungen vorangetrieben haben von allen Ressorts. Ganz wesentlich bei diesen Veränderungen sind die Schulleitungsgremien. Daher ein „Riesendank“ auch von meiner Seite an Frau Cimiotti und ihr Team. Im vergangenen Juli gab es auch die Wiedereröffnung des Kunsthauses Bützow, unserer Partnerstadt. Das Ehepaar Zießnitz, mit dem ich seit 30 Jahren befreundet bin, leitet diese Einrichtung und freut sich, dass nach der umfangreichen Sanierung des historischen Gebäudes die Kunstschau wieder geöffnet hat.(Beim nächsten Besuch in Bützow werde ich dort sein).Eine weitere Eröffnung konnte ich wahrnehmen und zwar des Cafés am Fleet der Bremer Heimstiftung. Frau Marina Aydt hatte eingeladen und viele Osterholzerinnen und Osterholzer waren zur Eröffnung gekommen. Ich habe mich sehr gefreut, dass insbesondere viele aus der Nachbarschaft diese neue Einrichtung besuchen. Neben den Senioren aus der Nachbarschaft waren auch Familien dabei, so dass das Mehrgenerationenhaus tatsächlich auch von „mehreren Generationen“ genutzt worden ist. Da neben dem leckeren Kuchen des Mütterzentrums Osterholz-Tenever auch für eine musikalische Unterhaltung gesorgt war, war dies ein runder Nachmittag und man hätte sicherlich auch die doppelte Anzahl Stühle gebrauchen können. Man konnte schon den Eindruck gewinnen, es handele sich um ein „kleines Bürgerhaus“, was wir uns ja alle für Osterholz gewünscht haben! Ebenfalls aus meiner Sicht sehr erfolgreich war die feierliche Einweihung der beiden Erinnerungstafeln für die erste Senatorin Bremens, Käthe Popall. Die musikalische Umrahmung, aber auch die zahlreichen Reden haben noch einmal auf das Lebenswerk dieser Widerstandskämpferin im Dritten Reich Zeugnis abgelegt. Ich habe mich gefreut, dass wir diesen besonderen Ort am Osterholzer Friedhof in dieser Form einmal erleben durften. Auch der anschließende Kaffee und Kuchen waren angetan das Fest abzurunden, so dass sich sicherlich die fast 50 Teilnehmer*innen dieser Veranstaltung noch lange hieran erinnern werden. Auch der russische Vize-Konsul, Herr Loginov, hatte ein kurzes Grußwort zu uns gesprochen, was uns sehr gefreut hat. Am Folgetag kam sodann aus Hamburg sogar der Generalkonsul, Herr Sharashkin, und hat mit Vertretern des Beirates, aber auch mit dem Unterzeichner, Einzelheiten für eine Städtepartnerschaft besprochen. Der Generalkonsul hat in der Folgewoche einen Brief an den Bürgermeister der Stadt Tver in der russischen Föderation geschrieben. Wir hoffen daher, dass es in den nächsten Monaten zu weiteren Schritten und damit auch zueiner Städtepartnerschaft kommen kann. Schließlich gab es in der letzten Woche noch einen Termin im Weserpark bzw. im Möbelhaus der Opti-Wohnwelt. Dort haben wir die neuen Eigentümer, den Geschäftsführer von Opti-Wohnwelt, aber auch die Leiterin des Möbelhauses am Weserpark kennengelernt. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Möbelhaus die nächsten Jahre nutzen wird, um ein fester Bestandteil der Wohnkultur in Bremen zu werden. Schließlich haben wir auch vernommen, dass der Stadtteil Osterholz doch noch verkaufsoffene Sonntage bekommt und damit zumindest eine kleine „GO light“, die im November stattfinden wird. Auch das Ortsamt Osterholz wird wie in den Jahren zuvor mit einem kleinen Stand mit dabei sein.Ich freue mich auf die vielen Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit, hoffentlich einen tollen Urlaubund vor allen Dingen bleiben Sie gesund!

 

IhrUlrich Schlüter

Ortsamtsleiter

 

Lassen Sie sich impfen, sofern noch nicht gechsehen! Vielen Dank!)