Schluss mit Hamsterkäufen

Foto von Ricky Kharawala auf Unsplash
Foto von Ricky Kharawala auf Unsplash

In den fast 55 Jahren die ich lebe habe ich etwas vergleichbares noch nie erlebt, dabei hatten wir zahlreiche Infektionskrankheiten die sich nach dem aktuellen Stand der Forschung mit der Corona Erkrankung vergleichen lassen. Deshalb fehlt mir jegliches Verständnis für das hysterische Verhalten einiger Mitmenschen, noch mehr aber für die Art der reißerischen Berichterstattung in den Medien mit denen man Ängste schürt.

 

So wie ich es als Laie beurteilen kann verläuft eine Corona Erkrankung bei der Mehrheit der Erkrankten wie eine ganz normale Grippe, es gibt allerdings eine kleine Gruppe von Menschen mit geschwächten Immunsystem für die sie gefährlich werden könnte. Gerade die letztere Gruppe sollte solange der Virus kursiert so wenig Kontakte zu anderen Menschen haben wie möglich, aber gerade diese Gruppe muss jetzt wegen der Hamsterkäufe hysterisch gemachter Mitmenschen gleich mehrfach in Supermärkte und Drogerien um sich mit alltäglichen zu versorgen. Besonders hart trifft es Alte, Gehbehinderte und Kranke für die es im Alltag schon schwer genug ist sich zu versorgen, deshalb finde ich es Rücksichtslos wenn einige plötzlich anfangen alles zu horten ohne einen Gedanken zu verschwenden das andere sich auch versorgen müssen. Jahrelang hatten wir Zeit um die von der Bundesregierung empfohlenen Vorräte vor zu halten, aber erst durch Corona scheint manchen bewusst geworden zu sein es zu tun.

 

Was kann der Einzelhandel tun?

 

Die Supermärkte und Discounter müssten Hamsterkäufen einen Riegel vor schieben, was bedeutet das Artikel des täglichen Bedarfes nur noch in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden. Zusätzlich müssten in den Webseiten und Apps des Einzelhandels zum einen die aktuelle Verfügbarkeit von Artikeln prüfbar sein und Großeinkäufe müssten vorbestellt werden können.

 

Was Kundinnen und Kunden tun können?

 

Genau überlegen was man wirklich braucht. Bei planbaren Mehrbedarf die Marktleitung eine Liste zukommen lassen damit sich Märkte auf den Mehrbedarf einrichten können. Aber vor allem sollten alle sich künftig die für Krisenzeiten empfohlenen Vorräte anlegen.

 

Übrigens gibt es bisher keinen Fall einer Infektion mit Corona im Bremer-Osten (Stand 06.03.20), schon alleine deshalb ist die Hysterie aktuell völlig unverständlich. Bitte folgen Sie den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden und reduzieren ihre Kontakte zu anderen Menschen auf ein minimales Maß. Eins möchte ich noch anmerken, es ist erschreckend wenn ich erlebe das Menschen die sich bei ihren zahlreiche Sexualkontakten nie Gedanken über HIV gemacht haben jetzt wegen des Corona-Virus in Panik verfallen.

 

 

 

 

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