Ein Bürgermeister der Rede und Antwort steht

Mit dem Osterholzer Kaffeeschnack wollte ich ein niedrig schwelliges politsches Veranstaltungsformat schaffen, was bot sich da besser an als unseren Bürgermeister dazu ein zu laden. Mehr Wertschätzung als das unser Landesvater uns Osterholzer/innen Rede und Antwort steht ist kaum möglich.

 

Um so bedauerlicher war es das gerade mal 27 Leute die Chance nutzten Andreas Bovenschulte mit ihren Fragen zu löchern, ihre Kritik und Anregungen vor zu tragen. Viele davon waren bereits im Stadtteil engagierte Bürger/innen. Nun mag man sich fragen ob es das Wert war, klar denn alleine das unser Bürgermeister einer Bürgerin die Sorge nehmen konnte das sie durch die Neuordnung ihr Eigenheim verlieren könnte dann war es das Wert. Aber auch die zahlreichen Baustellen wie Bildung, offene Jugendarbeit, Nahversorgung und ÖPNV waren Themen die die Bürger an Andreas Bovenschulte heran getragen haben. Aber auch der Bürgermeister äußerte den Wunsch das Behörden und Bürger/innen größere Toleranz gegenüber schnellen und unkonventionellen Lösungen zeigen, dann könnten Probleme wie der Ausbau von Kitas und Schulen durch Übergangslösungen schneller voran gebracht werden. Großes Lob gab es vom Bürgermeister für die zahlreichen Wohnungsbau-Projekte, die auch durch die große Toleranz der Osterholzerinnen und Osterholzer möglich wurden. Trotz der Haushaltsnotlage bemüht sich der Senat darum auch die WiN-Fördermittel und die offene Jugendarbeit finanziell besser aus zu statten. Das ganze mit dem gesunden Realismus das uns noch harte Zeiten bevor stehen angesichts der schwarzen Null. Doch er konnte auch Hoffnungen machen denn mit dem Gewerbegebiet Achim-Ost entstehen auch Arbeitsplätze für Menschen mit geringer Qualifikation, davon könnten auch Menschen aus unserem Stadtteil profitieren. Besonders freute mich das unser Bürgermeister auf jede Frage eingegangen ist ohne aus zu weichen. 

 

Sicherlich hätte man manches bei der Veranstaltung besser machen können, aber wenn man als normaler Bürger mit einem kleinen Budget alleine eine solche Veranstaltung auf die Beine stellt gestaltet es sich schwierig. Auch muss ich mich entschuldigen das ich davon ausgegangen bin das im Nachbarschaftstreff Thermoskannen vorhanden sind, so das man sich seinen Kaffee nicht aus der Küche holen muss. Trotzdem hätte ich mir gewünscht das mehr Osterholzer/innen diese einmalige Chance genutzt hätten dem Bürgermeister direkt ihre Meinung vor zu tragen. Trotzdem wäre es ein fataler Fehler gewesen eine solche Veranstaltung im Stadtteil nicht an zu bieten.